Winter-, Sommer-, & Ganzjahresreifen

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    • Horsty schrieb:

      Falls du doch deines Gewissens wegen lieber tauschen willst, dann darfst du laut STVZO in Deutschland auf jeder ecke deines Fahrzeuges einen anderen Reifen fahren mit anderem Alter, Laufleistung, Profil usw. Völlig egal.
      Aus dem Text des Users lese ich heraus, dass er bemüht ist gleiche bzw. sehr, sehr ähnliche Verhältnisse an seinen Achsen zu schaffen.
      Das mit dem Schaden bleibt ihm überlassen, selbst wenn er das beim Händler vorzeiht.
      Es gibt Leute, die glauben, dass der Reifen an der Stelle sehr stabil ist, andere glauben, dass das 5000km gut gehen kann und sich dann ein Schaden unter Nutzung des Reifens entsteht.
      Nur weil der Reifen die Luft hält, ist der noch lange nicht OK. Und wenn der Schlag heftig war, dann kann durchaus das Fahrwerk mitbetroffen sein, kann nicht muss.
      Die Frage ist immer in welche Richtung kräfte wirken und an welcher Stelle am Reifen/an der Felge.
      :megu: :rav: :rowe: :total:
    • Selbstverständlich bleibt ihm das selbst überlassen. Sowohl Reifen als auch Fahrzeug sind ja vermutlich sein Eigentum. Und damit kann er ja machen was er möchte.

      Ob das Fahrwerk betroffen ist, ist eine völlig andere Baustelle. Das kommt immer auf die Achskonstruktion usw. an.

      Ein Reifen verformt sich mit jedem gefahrenen Meter und das nicht gerade wenig. Dafür ist er ja auch gebaut.
      Und nur weil das Gummi an der Flanke eingerissen ist und der Reifen deswegen nicht mehr schön aussieht, ist das kein Grund ihn in die Tonne zu drücken.
      Das Metallgeweben das Reifen zusammen hält ist sowieso nicht die oberste Schicht an der Stelle.
      Erst recht nicht bei einem "Performance" Reifen wie dem, um den es hier gerade geht.
      VW Lupo mit AEE Motor (wird 04.2019 durch einen Audi TT mit BAM Motor ersetzt)
      Audi Coupé mit 7A Motor
      Mercedes W124 mit 603.912 Motor
      BMW e39 mit M57D25 Motor

      :red:
    • Ich würde mir ehrlich gesagt den Stress gar nicht machen und einfach bei bei TÜV, Dekra o.ä. vorfahren und fragen, ob jemand mal kurz einen Blick auf den Reifen werfen kann.
      Ich hatte schon zwei Mal verdächtige Reifen und in beiden Fällen hat sich sofort ein Kittelträger gefunden, der draufgeschaut und mir seine Meinung gesagt hat.

      Das ist zwar nichts schriftliches, aber jedenfalls eine verlässlichere Aussage als aus Internetforen anhand von Bildern.
    • Wie gesagt, ich fahr mit dem kaputten keinen Meter mehr.

      Andere Frage:
      Da ich ja bei Michelin bleiben möchte, hab ich nun gesehen, dass für meine Dimensionen 215/45R18 zwei PilotSport angeboten werden.
      Der 3er mit Rollwiderstand "E", und der (wohl neuere) 4er mit Rollwiderstand "C" und dazu auch noch günstiger.

      Wäre ja blöd von mir, wenn ich mir den älteren, teureren und schlechteren im Verbrauch kaufen würde, oder übersehe ich da was wichtiges? :überleg:
      Tom :hotdrink:
      :rav: ECS 0W-20 im Skyactiv 2.0 Benziner des Mazda 3 (2016)
    • Um kurz zum Schadensbild des Reifens bezug zu nehmen:

      Beruflich habe ich mit Betriebsfestigkeitsuntersuchungen an Fahrwerkskomponenten zu tun. Wenn wir Lebensdauersimulationen in Prüfstanden an entsprechenden Komponenten durchführen, fährt die entsprechende Baugruppe in einer dem Fahrbetrieb nachempfundenen Simulation. Also sprich mit Rad (Felge), Reifen usw. Wir testen/untersuchen keine Reifen, diese sind bei uns reines Verschleißteil, allerdings hat man dadurch gewisse Erfahrungswerte was Reifen bzw. deren "Nehmerqualitäten" betrifft.

      Bei bestimmten Tests werden Bauteile "vorbelastet", das heißt es wird mit einem vielfachen der statisch vorgegeben Last punktuell eine (Über)last eingeleitet. Dies soll den "worst case" abbilden, also beispielsweise mit zu niedrigem Luftdruck mit hoher Geschwindigkeit frontal über einen Bordstein brettern. Bei dieser Vorbelastung bleibt in der Regel eine bleibende Verformung am Rad (Felge) selbst, der Reifen wird dabei dermassen zusammengedrückt das man eigentlich erwartet er platzt jeden Moment.

      Diese radialen Belastungen/Kräfte (also was auf die Lauffläche aufgebracht wird) steckt ein Reifen in der Regel erstaunlich gut weg. Was Reifen der Erfahrung nach nicht mögen sind laterale Belastungen, also alles was von der Seite direkt auf die Flanke einwirkt. Wenn ein Reifen bei uns im Prüfstand an der Flanke entsprechende Belastungen aufnehmen muss, was sich nicht vermeiden lässt, ist in der Regel soblad sichtbare Beschädigungen ähnlich wie auf dem Bild auftreten Feierabend. Da ist es fast egal ob kleiner Riss oder Stücke die herausbrechen. Im Prüfstand sind es natürlich andere Bedingungen als im "normalen" Straßenverkehr, dort wird bewusst am Limit operiert, ich persönlich würde mit einem Reifen der Beschädigungen an der Flanke aufweist aber keinen Meter mehr fahren.
      :adi: :total:
    • Neu

      Meine Ansprüche ist nur die besten Reifen für mein Auto, da Vielfahrer, aber geht nicht um mich. Wenn der neue da ist, muss ich mir dann überlegen was für Reifen ich mir zulege. Vermutlich wieder Conti 850P, stellt sich nur die Frage 18, 19 oder 20 Zoll.

      Ist ein Corsa E von meiner Mutter, 15.000km im Jahr, es gibt hier schon ordentlich Schnee, wenn mal Schnee fällt. Hab mir Conti TS860 und Firestone WINTERHAWK 3PMSF anbieten lassen, Preisunterschied 13 Euro je Reifen, ist nicht die Welt. Alternativen gern willkommen.
    • Neu

      Die aktuelle Motorwelt flatterte gerade ins Haus.

      Aktueller Test, 175/65R14:
      Platz 1 und 2 für Conti und Dunlop. Auf Platz 3 der zweitgünstigste Reifen, Firestone Winterhawk 3.

      Außer dass immer wieder die Marke Hankook komplett außen vor gelassen wird, sind die Tests ja recht umfangreich und informativ.