Posts by Maddin

    Wie gesagt kommt Sachs für Sportfahrwerk der Serie mit Sportfahrwerk wahrscheinlich am nächsten.


    Eibach 35/30 wird schon härter, und auch straffer, harmoniert aber mit den Excel G gut. Wird kurze Wellen und Stöße jedoch nicht komplett raus filtern.


    Was für eine Achslast hat er mit Eibach gegenüber der Serie? Wie schon gesagt, war die in meinem Yaris trotz Tieferlegung mit anderen Federn komischerweise höher. Was schon sehr straff war, aber bei Zuladung weniger in die Knie ging. Die hohe Federrate war der Autobahn mit dem kurzen Radstand etwas nervig, auf der Landstraße aber kein Problem und sehr agil.

    Im Stand etwas höher das stimmt. Es kommen ja zusammen: Dämpfung, Reibung und dazu noch der Schub vom Gasdruck. Es kann echt sein, daß das Rad / die Achse ein paar Millimeter höher zur Ruhe kommt.


    In Fahrt ist das dauernd in Bewegung, da kann das Fahrzeug nicht ein paar mm höher "hängen bleiben".


    Wie das Auto da steht, ist mir egal, es steht ja auch auf jedem Untergrund anders da.


    Ein Audi A4 Avant B8 8K5, 2.0 TDI, CJCA, 105KW Schalter. Es gibt auch ein S-Line Fahrwerk, das ist in diesem Fall gemeint, denke ich.

    Sachs ist der original Zulieferer, weil die als einzige die sehr teure elektrische Dämpfer Regulierung anbieten.


    Sachs und KYB bieten beide eine Variante für Sportfahrwerk an, die wird hier dann am ehesten passen.

    Was für ein Fahrzeug ist es denn? Der Link führt nicht zum gewollten Ziel.

    Meyle ist ein Teile Händler und kein Hersteller. Dahinter kann sich alles mögliche verbergen, und S-line ist nur ein Optik Paket?


    Mit den Federn würde ich sagen, harmoniert KYB Excel G gut, weil die insgesamt tatsächlich etwas straffer abgestimmt sind. KYB ist preiswert, und ich hatte über Jahre nie Probleme mit denen. Haben immer funktioniert wie am ersten Tag, und im RX8 sind die nun auch schon 6 Jahre drin.

    Öldruckdämpfer sind heutzutage doch selten geworden, oder? Ich hab jedenfalls damals für den /8er keine gefunden, ausschließlich Gasdruck.

    Für ältere Fahrzeuge, zum Beispiel Golf 3, gibt's die schon noch, zumindest vom original Zulieferer Sachs.

    Bei Fahrzeugen, wo serienmäßig Gasdruck Dämpfer verbaut sind, gibt's logischerweise auch nur Gasdruck Dämpfer.

    Gasdruck verhindert schäumen und stellt so unter allen Bedingungen eine gleichbleibende Dämpferrate her, ausgenommen große Temperaturschwankungen (Viskosität).

    Ich habe mittlerweile etwas Erfahrung mit KYB und Sachs Dämpfern in verschiedenen Fahrzeugen. Qualitativ gleichwertig würde ich sagen.


    KYB Excel G sind ziemlich straffe Gasdruck Dämpfer.

    Im Galant mit Serien Federn etwas zu straff, was man bei Absätzen merkt. Dafür sehr stabil und sehr gute Rückmeldungen in Kurven (Vorderachse).

    Im Yaris zusammen mit Eibach Federn ne gute Kombination. Die Eibach Federn waren aber für das leichte Fahrzeug zu hart (erhöhten sogar die Achslast trotz Tieferlegung) was auf Autobahn Langstrecke etwas unkomfortabel war.

    Im RX8, der bei der 231 PS Variante ein serienmäßiges Sportfahrwerk hat, Perfekt. Stabilität und Dämpfung sind sowieso ausgezeichnet, aber auch beim Komfort eine sehr gute Kombination. Der RX8 ist damit nicht unkomfortabler als ein Alltagsfahrzeug.


    Im Golf habe ich Serienfedern, an der Vorderachse habe ich Sachs Gasdruck Dämpfer eingebaut. Harmoniert perfekt, Serie waren auch Sachs Gasdruck Dämpfer.


    Das stärkere ausfedern von Gasdruck Dämpfern ist minimal. Die Schubkraft eines Gasdruck Dämpfers sind einige Kilo. Wenn man mit der selben Kraft von oben auf den Kotflügel drückt, passiert in der Regel ... nichts.


    Edit: Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, das zu verbauen was ab Werk drin ist. Das ist eben sehr häufig Sachs oder KYB. Und harmoniert doch einfach am besten.

    Sieht man auch daran, daß für das gleiche Modell viele verschiedene Ausführungen verfügbar sind. Zum Beispiel Standard, Schlechtwegeausführung, Sportfahrwerk, Kombi, ... Wenn man s noch lesen kann steht's auch auf dem alten Dämpfer drauf.

    Heute die Zeit genutzt, und die spinnende Wegfahrsperre beim Kia von einer Bekannten repariert. Der Cee'd ED, bei dem ich schon mal die Steuerkette gewechselt habe. Hat jetzt knapp 250k km.


    Und Ölwechsel, und Luftfilter


    Und den Insektentod hinterm Handschuhfach entfernt.


    Mal sehen ob wir noch die Querlenker demnächst machen. Ist ein tapferes altes Auto und hat zudem eine wirtschaftliche Gasanlage. Die läuft auch noch, den Gasfilter hab ich auch noch ersetzt.

    Ich hab Getriebeöl Additive schon in verschiedenen Fahrzeugen ausprobiert. Im speziellen LM 1040 und Archoil AR9100. Im Schnitt sind die Erfahrungen positiv, auch wenn das LM mit der Zeit nachlässt.


    Grundsätzlich kann man wie bei Getriebeöl an sich nicht verallgemeinern. Was im einen Getriebe super funktioniert, kann im anderen gegenüber der Werksfüllung negativ sein. Ist echt brutal unterschiedlich.


    Im schlimmsten Fall hat man 2 Liter Ölfüllung verheizt, eine etwaige negative Wirkung von einem anderen Öl oder von einem Additiv ließ sich mit einem Ölwechsel immer vollständig rückgängig machen.


    the-engine-er , auch wenn die Additive in der Theorie Reibung reduzieren, trat bei fast allen Schaltgetrieben ein leichteres und schnelleres Schaltverhalten ein. Es ist vielleicht nicht die Reibung an sich, sondern das Verhältnis Haftreibung zu Gleitreibung etc.

    Am Tourneo Connect vom Kumpel die rechte Antriebswelle gewechselt. Es war ein Geräusch vorhanden, daß immer mehr zu einem Brummen und sogar zu Vibrationen im Fußraum wurde. Mein Verdacht war das Zwischenlager der (langen) Antriebswelle rechts. Damit lag ich genau richtig, Geräusch ist weg. Laufleistung über 250tkm, daher und der Einfachheit halber haben wir gleich die ganze Welle ersetzt. Instandgesetztes Originalteil Marke Spidan.








    Lief alles ziemlich glatt, Abzieher und Abdrücker passten, so war trotz Alter und Korrosion die Demontage problemlos.


    Mit den Rampen und einem Wagenheber mit 500mm Höhe ne bequeme Sache auch ohne Bühne. :check:

    Wo keine Transparenz und unabhängige Kontrolle herrscht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand selbst am großen Topf bedient.


    Warum funktioniert "sozial" im großen nicht oder nicht von alleine? Weil Menschen asoziale Arschlöcher sind. Zumindest ein ausreichend großer Teil. Idealistische Gutmenschen sind auch immer ein bisschen naiv.

    Der Fahrzeughersteller kennt die Reserven besser die er einkonstruiert hat. Wenn die Filterfläche zum Volumenstrom entsprechend groß ist, ist der Differenzdruck insgesamt niedriger, ob sauber oder verschmutzt. Außerdem kommt bei weniger Volumenstrom pro Fläche auch weniger Schmutz pro Fläche an.


    Die 15000km sind ein Pauschalwert. Der Filterhersteller freut sich, wenn man 4 mal so oft einkauft als der Fahrzeughersteller vorschreibt.


    Im Prinzip bleibt's einem selber überlassen. Ich tausche nach Sichtprüfung, oder eben auch nicht. Intervall ist damit definitiv mehr als 15000km, aber auch keine 60000.

    Ruß und Kraftstoff gehört überhaupt nicht ins Öl, ist aber bei Pkw Dieselmotoren mit einer "billigen" schlecht durchdachten Abgasnachbehandlung unvermeidbar. Nutzfahrzeuge haben eine aufwendige aber effektive Abgasnachbehandlung gegen Ruß und NOx seit vielen Jahren, und halten damit Millionen km. Meist haben Nutzfahrzeuge auch ein gesünderes Fahrprofil.

    Zum Verschleiß: Bei hoher Drehzahl, aber dann schon Richtung Nenndrehzahl, nimmt der Kolben und Zylinder Verschleiß zu. Messbar aber mäßig. Bei richtiger Viskosität und guter Konstruktion ist der Lagerverschleiß nahe null oder vernachlässigbar. Vorausgesetzt bei Betriebstemperatur.


    Was einen Motor Killt, ist Kaltstart und Kurzstrecke und dazu noch Ölverdünnung von Regeneration.


    Auf Langstrecke, egal ob wenig Last oder hohe Last, ist der Verschleiß sehr gering. Das sind dann echte Langläufer, zum Beispiel gut gewartete Außendienst Fahrzeuge mit irre vielen Kilometer.


    Vollast die ganze Zeit ist nur im Motorsport zu finden, gepaart mit grenzwertiger Konstruktion und Auslegung. Da ist der Verschleiß auch enorm, aber das ist ein ganz anderes Thema und hat mit Serien Motoren nix zu tun.

    Der Einfahrverschleiß findet vor allem bei Gleitlagern und Kolbenringen statt. Die Kolben an sich, ob beschichtet oder nicht, sind schon gut so wie sie sind und gleiten optimalerweise verschleißfrei auf ihrem Ölfilm im Zylinder auf und ab.


    Die weichen Gleitlager laufen in sehr kleinen Maß und Form Toleranzen und passen sich dennoch an ihr Gegenstück optimal an. Die Kolbenringe mit einer sehr kleinen Kontaktfläche tun das für eine optimale Abdichtung ebenfalls.


    Einfahrverschleiß sieht man in der Analyse unter anderem an einem außergewöhnlich hohen Kupfer Anteil.