Posts by HellBilly

    Meine Schwester hat den in ihrem XC60 stecken. Für ihre Zwecke mit Gehbehinderung dank versauter OP und Hund das optimale Auto.

    Unsere Diesel laufen alle mit Fuchs Titan GT1 Pro C3 5W-30. Für mich was Preis/Leistung angeht immer noch eine gute Wahl, vor allem im 20l Gebinde. Ich sehe beim D5 und unserem Fahrprofil keinen Vorteil in höherer Viskosität oder LKW-Öl. Zumal wir ungefähr 10tkm Intervalle fahren, da hilft das dicke Additivpaket auch nichts.

    Nachtrag:

    Den Geiz kann ich gut verstehen, die Preise für die Ersatzteile sind irgendwo zwischen gesalzen und frech. Aber bei diesem Exemplar ist der Werkstoff einfach auf. Im Normalfall soll ja die Randschicht des Kunststoffteils den großen Teil der Medienbelastung abfangen und der Kern bleibt halbwegs unberührt. Da diffundiert jetzt schon fröhlich Öl bzw. Kondensat aus der KGE durch den Werkstoff, das ist nur noch eine Frage der Zeit bis zum Totalversagen. Die Dinger sind aufgrund von Konstruktion und Werkstoffen einfach Zeitbomben. Der Konstrukteur in mir hätte da viel lieber ein Saugrohr aus PA66 GF35, mit Stutzen ebenfalls aus PA66 oder PA12 und schön mit Laser oder Ultraschall angeschweißt, die Flexbereiche wegen mir aus TPU angespritzt, aber mit einem Liner drin, ... :lach3: Naja, ich darf noch träumen.

    Es kann halt nicht alles perfekt sein.

    Heute noch schnell Service am D5204T2 meiner Schwester gemacht. Witzigerweise hat ihr Saugrohr exakt den gleichen Schaden mit dem herausgerissenen Heizelement wie das an meinem D5244T13. Das an meinem ist von Mann+Hummel, das an ihrem von Mahle und sowohl der Stutzen fürs Heizelement als auch andere Details sind deutlich anders konstruiert. Das an ihrem hat außerdem einen Resonator unten dran, der an zwei Stellen aufgescheuert ist, weil er an einem Kühlmittelstutzen reibt. Ursache ist, dass die Befestigung schon ausgenudelt ist.

    Dankbarerweise ist der Resonator aus PP, daher konnten wir die Löcher zuschweißen. Danach fingen die Probleme an. Das Heizelement wollten wir mit Reinzosil einkleben und mit einer Schelle sichern. Bei der Aktion ist allerdings der komplette Stutzen an seiner Schweißnaht vom Saugrohr abgerissen.

    Der Stutzen ist ebenfalls aus PP und hat alterungsbedingt schon innen und außen Pickel, die mit Öl gefüllt sind und sich auch mit den Fingern ausdrücken lassen. Ziemlich eklige Nummer. Und das führte dazu, dass wir den Stutzen nicht wieder anschweißen konnten. Immer wenn das Material aufschmolz, platzten die Pickel in der Nähe und es lief Öl in die Schweißnaht.

    Nach viel überlegen und Probieren haben wir es jetzt mit gutem (!) Heißkleber wieder angeklebt, und zusätzlich mit einer abenteuerlichen Konstruktion aus Kabelbindern gesichert. Hat die Probefahrt überlebt und das Ersatzteil ist schon bestellt.

    Habe heute mit dem Getriebespülgerät von Brilliant Tools das Getriebe des XC90 mit ca. 14l Ravenol T-IV gespült und anschließend befüllt. Das vorherige Addinol war schon deutlich dunkler als im frischen Zustand, allerdings noch völlig klar und geruchlos. Meine Vermutung ist, dass das synthetische ATF ganz gut Ablagerungen gelöst hat.

    Das Spülgerät ist ziemlicher Murks, da es nicht so schnell Öl nachfüllt wie das Getriebe es zum Ölkühleranschluss rauspumpt. Entsprechend muss man immer wieder den Motor abstellen und das Gerät Öl nachfüllen lassen.

    Zur Verteidigung sei aber gesagt, dass ich den Schlauch für den Zulauf ins Getriebe recht suboptimal verlegen musste. Ich habe am Rücklauf vom Ölkühler ins Getriebe die Leitung aus dem Getriebe gelöst und die Leitung am Rücklauf des Gerätes angeschlossen. Für den Zulauf ins Getriebe hat mein Bruder mal schnell einen Adapter gedreht, den wir anstelle der Ölkühlerleitung im Getriebe verschraubt haben. Der Schlauch dort hin musste dann aber leider etwas geknickt verlegt werden.

    Außerdem war eins der 3/2 Wege Ventile am Bedienfeld des Spülgeräts an der Spindel stark undicht, sodass ich das Ventil überbrücken musste.

    Am Ende noch den Ölzähler und die Adaptionswerte zurückgesetzt und ca. 100km Probefahrt. Die Schaltvorgänge waren anfangs logischerweise etwas unharmonisch, aber er hat sich recht schnell wieder adaptiert. Jetzt schaltet das Getriebe einwandfrei und der Torque Converter Shudder ist weg und lässt sich auch nicht mehr provozieren. Mal schauen wie lange:zwinker:

    Du hast recht, das ist ein Zielkonflikt. Die Anströmgeschwindigkeit lässt sich über die Anzahl der Doppelfalten steuern, aber da ist man im Bauraum limitiert. Eine Füllung mit mehr Aktivkohle zwischen den Filterlagen führt zu mehr Dicke und damit weniger Doppelfalten im gleichen Bauraum. Außerdem ist im Saugbereich der zur Verfügung stehende Differenzdruck als "Antriebsenergie" des Filters sehr gering, daher kann man sich nicht viel Dicke erlauben.

    Ich persönlich bin daher Freund von dünnen Schichten aber vielen Doppelfalten. Die Adsorption als Prozess findet an der Oberfläche der Aktivkohlepartikel statt, so biete ich viel Oberfläche an, wo die Reaktion stattfinden kann. Gleichzeitig geht das natürlich zulasten der Standzeit, weil weniger Kohle untergebracht werden kann, aber dann wechsle ich eben öfter. Bei der Gelegenheit kann man sowieso einmal den Kasten und so weit erreichbar die Kanäle durchsaugen und ggf. mit Reinigern behandeln.

    Damit das ein Problem wird, muss das Fahrzeug zuerst mit Dieselpest infiziert sein. Das passiert oft durch das Tanken von minderwertigem Kraftstoff. Die Bakterien leben auf der Phasengrenze zwischen Kraftstoff und Wasser, wenn man also Kraftstoff aus einer schlecht gewarteten Tankanlage mit Wasserbeimischung tankt, kann man sich die Seuche ins Fahrzeug holen. Damit die "Krankheit" auch ausbricht, muss dann noch Standzeit dazukommen.

    Ich kenne das Thema noch vom 1.9 TDI. Da war an Geräuschkulisse von leichtem Zwitschern des Riemens bis Bohrhammer alles dabei wenn der Freilauf hinüber war.

    Ob die auch sporadisch ausfallen können weiß ich nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Losbrechmoment ab dem der Freilauf durchrutscht sich ändern kann, ohne direkt komplett zu blockieren. Zumindest beim Schwung aus dem Handgelenk bemerkt man da ja manchmal Unterschiede. Das gibt dann womöglich beim Lastwechsel schon einen Schubs negatives Moment auf das Zugtrum des Riemens.

    HaTe

    Genau in die Richtung geht mein Gedanke. Wieso den Lader auf das bisschen zusätzlichen Differenzdruck hinter Turbine durch den DPF auslegen, wo der ohnehin über die Beladung variabel und im Vergleich zum Gesamtdruck eher überschaubar ist. Ich sehe halt nicht wie und wieso man das tun sollte.

    AndiG

    Naja, steil ist in dem Fall ja relativ. Der Differenzdruck reduziert sich ja nicht in ein paar Millisekunden so drastisch, das zieht sich über einige Minuten. Da sollte ein gut abgestimmter Regler eigentlich mit klarkommen.

    Da muss ich passen, über Turbos weiß ich nicht viel mehr als was noch aus Grundlagenvorlesungen hängen geblieben ist.

    Ich könnte höchstens vermuten, dass die Gestaltung der Turbine in irgendeiner Form auf anliegenden Staudruck nach Turbine optimiert ist. Womöglich ändert sich ohne diesen Staudruck dann die Axialkraft auf die Welle und damit die Position, oder der Läufer wird rádial irgendwie instabil. Die Frage ist allerdings welchen Vorteil man sich davon erhofft hat, den sehe ich aber auch nicht. Alles wie gesagt nur Vermutungen, von Turbomaschinen habe ich leider nicht so viel Ahnung wie ich gern hätte.

    Ich habe einen Bekannten, der einen E60 520d sehr lange Zeit ohne DPF und Kat mit 100 PS Mehrleistung gefahren ist, dessen Turbo hat nie Stress gemacht. Aber das ist eben auch nur so ein anekdotischer Einzelfall.

    Ich bespreche das immer mit einer Werkstatt in der Nähe was ich vor habe. Die saugen mir dann die Anlage leer, lassen mich fahren und machen nach der Reparatur wenn ich wiederkomme eine Dichtheitsprüfung und füllen wieder auf.

    So ist dem Umweltschutz genüge getan, die Werkstatt kriegt schnell verdientes Geld und ich kann mein Auto so behandeln wie ich es für richtig halte. :zwinker2:

    Ich bekomme die Tage auch meine LED-Bar geliefert, die am XC90 entweder unter das Kennzeichen, oder als "Stealth Montage" hinter das schmale Lüftungsgitter zwischen Kennzeichen und Kühlergrill montiert wird. Da hätte ich aber natürlich den Abstrahlwinkel eingeschränkt und Schattenwurf durch die Gitterstreben. Womöglich kann ich so aber auch die Abstrahlung nach oben etwas abschirmen, damit Schilder weniger krass reflektieren wenn man nahe dran ist.

    Es wird eine Osram VX500 SP mit rntsprechender ECE-Kennzeichnung als Fernlicht. Rein theoretisch also legal auf der Straße zu nutzen, sofern Einbauposition und Gesamtleistung der Fernlichter in Ordnung sind.

    Der XC90 hat eigentlich sehr gutes Licht ab Werk, aber haben ist besser als brauchen. Und er soll in Zukunft vor allem unser Urlaubsmobil für Reisen in den Norden sein, daher rede ich mir ein, dass der Scheinwerfer sinnvoll ist:lach3:

    Ich habe das CoC von meinem Passat damals kostenlos bei VW anfordern können, weil für das 2003er Baujahr noch keins ausgestellt worden war. Eine zusätzliche Ausfertigung wäre für eine geringe Gebühr auch gegangen. Gibt's das so nicht mehr? Der Dienstleister kommt mir teuer vor.