Pinned Motoren für bestimmte Basisöldicke (xW) ausgelegt?

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    • Ich denke hier muss man etwas differenzieren. Funktionieren bzw. pumpbar sein werden alle wie angegeben. Im Winter sind halt vor allem Kaltstarteigenschaften und Durchölungszeit von interesse, wie schon weiter oben erwähnt.
      Audi A3 1.8 TFSI Ambition :motu: 8100 X-cess 5W-40
    • Das hängt vom Motor ab. Manche Motoren werden auch noch bei -30 Grad mit 5W40 genau so gut anlaufen, wie mit 0W40. Einfach, weil sie auf dickere Kaltviskositäten ausgelegt sind.

      Pauschal kann man sagen 0W ist für Skandinavische Länder ganz nett, wo es öfter mal -20 und darunter wird...

      Über dauerhaft -15 Grad wird der Unterschied zwischen den beiden Ölen in der Endnutzung wohl eher gering ausfallen, da kann man eher den Vorteil des stabileren Grundöls des 5W40 durch weniger Viskositätsverbesserer nutzen.

      Allerdings beachtet bitte auch, dass auch einige 5W40 u. sogar 10W40 (Stichwort: Kroon Oil Poly Tech) hervorragende Tieftemperatureigenschaften haben können, die Kaltviskosität bezieht sich lediglich auf die Viskosität des Öls bei 40 Grad.. Ist somit also nicht der einzige Indikator für die wintertauglichkeit eines Öls.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman

      The post was edited 1 time, last by mitsu_joe ().

    • Ich denke nicht das auch nur ein Motor auf diesem Planeten für dicke kaltviskositäten ausgelegt ist. Jeder Motor ist auf seine Betriebstemperatur konstruiert. Jeder Motor überlebt es nahe der Temperatur gestartet zu werden bei dem das jeweilige Öl in seinen dicksten Zustand ist. Ob das jetzt bei -40C° und einem 0W Öl oder -30°C bei einem 10W Öl ist erstmal Nebensache.

      Der letzte Abschnitt ist falsch. Die Viskosität bei 40°C hat mit der Wintereignung rein gar nichts zu tun! Maßgeblich ist nur die Viskosität bei der jeweiligen Temperatur und die Pumpbarkeit. (siehe Link).

      Gruß

      Karsten
    • Natürlich sind Motoren teilweise auf dickere Kaltviskositäten ausgelegt. Einfacg weil es dünnere Öle zum zeitpunkt der Konstruktion nicht gab...

      Bei manchen Motoren läuft im Stand nach einigen Stunden sehr langsam der Kopf leer, weil die Rücklaufsperren minimal lecken, Hydros können leerlaufen etc.

      53Fatman wrote:

      Der letzte Abschnitt ist falsch. Die Viskosität bei 40°C hat mit der Wintereignung rein gar nichts zu tun! Maßgeblich ist nur die Viskosität bei der jeweiligen Temperatur und die Pumpbarkeit. (siehe Link).
      Genau das hab ich doch geschrieben...

      0W, 5W, 10W ist meines Wissens die KV40 und diewird bei 40 Grad gemessen und hat mit den Tieftemperatureigenschaften nur bedingt was zu tun. Diese wird maßgeblich durch Grundöl (PAO vs. Mineralisch z.B.) und pour-point-depressants beeinflusst.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Da muss ich @53Fatman zustimmen: Im letzten Absatz von #7 ist unklar ,was du ausdrücken möchtest.
      Kaltviskosität ist die Zahl vor dem W, sprich der Indikator für dynam. Viskositäten bei unterschiedlichen Tieftemperaturen: -20 Grad C. für 10W, -25 Grad C. für 5W und -30 Grad C. für 0W.
      Du vermengst Tieftemperatureigenschaften mit Viskositäten bei 40 Grad C..
    • Auweia, da habt ihr Recht!
      Das hab ich wirklich durcheinander gehauen, Schande auf mein Haupt... 8|
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Also kann man pauschal sagen ab - 20 Grad wäre ein 0W vorteilhafter und macht den Unterschied zum 5W. Da wir in Deutschland solche Temperaturen nicht erreichen oder wenn dann nur kurzfristig, ist ein 0W nicht vorteilhafter/notwendig.
      Warum fahren manche den ein sommer/winteröl in Deutschland? ?(
    • @Tolik_RS
      du kannst verschiedene Temperaturen und Viskositäten näherungsweise/modellhaft mithilfe des folgenden Diagramms nachvollziehen --> KLICK!
      Daneben gibt es verschiedene Viskositätsrechner im Internet. Da kannst du für verschiedene Öle unterschiedliche Werte betrachten. Du benötigst lediglich die 40 Grad und 100 Grad C. Viskositäten, die du den Datenblättern von Schmierölen entnehmen kannst.
    • Also bei mir war der "Fahrbare" Unterschied zwischen 0W-30 (Shell) und 5W-30 (Total alte Version) schon enorm bei -10° direkt ab Kaltstart, auch das starten war wesentlich sauberer.

      Vieleicht ist die Differenz zum Fuchs 5W-30 nicht so extrem da es dünner ist insgesamt? Es wird sich zeigen diesen Winter...

      Just my .2
      Hier könnte Ihre Werbung stehen :grins3:
    • Zwischen 5w und 0w ist der underschied nicht so gross.

      Aber hier im video ab min 5.30 kann man den unterschied bei minustemperaturen zwischen ein 0w30 und 10w40 gut erkennen, das ein 0w öl die schmierstellen schneller erreicht als ein 10w. In kälteren Gebieten oder winter sind 0w öle somit besser vorallem bei häufigen kurzstrecken


    • Wir haben doch hier irgendwo links zu Programmen, die aus zwei Viskositäten aus dem Datenblatt die Viskosität bei Temperatur x interopolieren.

      Ist ziemlich interessant, dort verschiedene 5W und 0W Öle zu vergleichen, SAE 30, 40 oder auch mit abgesenkter HTHS. Die 0W alleine sagt wenig praxisrelevantes aus, wenn man wissen will, wie dick das Öl z.B. bei -5°C ist.
    • Tolik_RS wrote:

      Warum fahren manche den ein sommer/winteröl in Deutschland?
      Wenn für den speziellen Motor Öle wie 0Wxx freigegeben sind, ist das ja kein Problem - wenn man nicht extreme Hochtourorgien über längere Zeit oder öfters mal vor hat.
      Die Skyactiv-Motoren wie sie in den aktuellen Mazda-Versionen verbaut sind, haben mit 0W-Ölen auch im Sommer kein Problem.
      Wie gesagt: Fahr-/Nutzungsprofil vorausgesetzt!

      Meiner hat seit März 0W-20 drinnen, und es tut ihm offensichtlich nicht schlecht - im Winter bleibt es sowieso bei der Viskosität, und wird keinesfalls dicker.

      Aber bei solchen Fragen ist's sowieso immer gut, selbst auszutesten, wie sich sein Motor mit dem angepeiltem Öl tut.
      (In meinem Fall hab ich mir eben ein paar Analysen geleistet, und weiß dafür, dass bei meiner gemäßigten Fahrweise das Öl auch im Sommer absolut kein Problem ist. Ravenol Eco Synth ECS 0W-20 - Mazda3 2.0 Skyactiv - 3.000 / 6.445 / 8.450 / 10.000 km )

      MfG
      Tom :hotdrink:

      Sammelaufruf: :samm: GÖA eni i-Sint 5W-30 in Einsatzfahrzeug Hyundai Santa-Fe

      ECS 0W-20 MANNOL 7707 5W-30 im Skyactiv 2.0 Benziner des Mazda 3 (2016)
    • Da ein anderer Bereich geschlossen wurde, und die Frage der Motorrad Motoren im Raum stand .: Motorrad Motoren sind filigraner und im Verhältnis zu ihrer Größe leichter, und sie sind auch teilweise aus belastbareren Materialien um Erstgenanntes haltbar zu ermöglichen. Dau gehören aber hochviskose Öle.

      "Die Ölhersteller empfehlen jedoch für den Gebrauch in Motorradmotoren die Verwendung spezieller Motorradöle; unter anderem, um Probleme mit rutschenden Kupplungen zu vermeiden. Außerdem empfehlen sie, keine dünnflüssigen Öle (also solche mit kleineren SAE-Werten als 5W-yy) zu verwenden, weil ein viskoseres Grundöl langzeitstabiler ist. Speziell die im Getriebe auftretenden extrem hohen Drücke und Scherbelastungen brechen die oben erwähnten Polymere (die bei Ölen mit einem großen Viskositätsbereich in größerem Anteil enthalten sein müssen) mit der Zeit auf. Unter anderem deshalb verliert das Öl mit der Zeit an Viskosität.Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager."

      Auszug aus Chemie/Motorkonstruktionen. Damit das Thema viskoseres Grundöl/Verhalten absolut belegbar.