Was bedeutet Aufklärung?

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    • Was bedeutet Aufklärung?

      Moin euch.

      Wie so einige von euch bestimmt mitbekommen haben, beschäftigt mich seit geraumer Zeit die Batterie- und dazugehörige Lade-Technik. Und das Ganze geht jetzt so weit, dass grundlegende Hintergründe einen nicht unerheblichen Schatten auf die bisherigen Darstellungen seitens der Hersteller werfen.

      Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Meisten aktuell noch nicht so viel damit anfangen können worum es da geht und was Sache ist.
      Gleiches war es damals z.B. auch bei der Öl-Thematik, als wir anfingen über die grundlegenden Bestandteile samt Eigenschaften aufzuklären, und das entgegen einiger der größten Hersteller.

      Ob es nun um den HTHS, NOACK, CCS, oder die TBN/TAN ging, es benötigte viel Recherchearbeit samt Dokumente, um über die Öl-Thematik für uns Endverbraucher vernünftig aufzuklären. Ich würde schätzen, das Ganze hat auch so 3-4 Jahre gedauert, bis es eine Basis gab, auf dieser man Bauen konnte und diese dann auch allgemein angenommen wurde.
      Überlegt an dieser Stelle auch bitte, wo wir ohne unseren oil-club jetzt wären. Wie weit wäre jeder einzelne mit seinem Wissen über Öle?
      Ich sage euch, wir wären einen minimalen Schritt gegenüber vor 6-7 Jahren weiter. Es gab im Forum so einige Schlüssel-Themen, diese dann einen richtigen Schub gaben.
      Und heute sind wir eben da wo wir sind. Wir sind in der Lage, Aussagen und Angaben der größten Hersteller fachlich beurteilen zu können, und Marketing wird schnell entlarvt.


      Ganz allgemein ist es immer gut im Hinterkopf zu haben, dass für Konzerne nur unwissende Menschen profitabel sind. Denn nur ihnen kann man Müll als Gold verkaufen.
      Es bestehen also zwei Interessen:
      1. kläre so wenig wie möglich auf, und vermittle dabei ein Bild um 180°. Gebe das Gefühl, dass man alles unternimt um für Aufklärung zu stehen
      2. versuche entlarvende/richtige Aufklärung zu unterbinden/unterdrücken, oder greife sie vorzeitig auf, um dann gezielt in eine ablenkende Richtung steuern zu können

      Das werden sehr viele wahrscheinlich für Blödsinn halten und sich nicht vorstellen können, dass große Firmen, Unternehmen und Konzerne so agieren. Doch die Realität belehrt uns immer wieder eines besseren.
      Angefangen bei der Banken-Branche, diese ihre Kunden nach Strich und Faden hinters Licht führen, und sie dann eiskalt im Regen stehen lassen.
      Oder die Automobil-Branche mit betrügerischen Machenschaften. Vor 10 Jahren hätte man gesagt: "VW würde niemals beim Abgas betrügen, die sind doch viel zu groß und können sich das nicht erlauben". Und heute? Gerade weil sie so groß sind, machen sie sowas.
      Und auch beim Thema Öl sahen wir die abenteuerlichsten Geschichten, diese wir in folgenden Themen erleben durften. Zum Glück keine harten Fälle wie Betrug, aber zum Teil doch schon ziemlich fragwürdig mit Irreführung und falschen Infos:
      Shell gibt Video-Antwort auf Ölfragen
      1 Öl für alles = Shell Helix Top Up Oil
      Durchölungszeiten per Grafik - real oder nur Marketing?
      R.U.F. GmbH zu Besuch bei Addinol - ein kleiner Einblick
      Subi-Performance zu Besuch bei Motul - LIVE-Übertragung
      Zu Besuch bei Elaskon Schmierstoffe

      Denkt auch hierbei bitte kurz 6-7 Jahre zurück, wie es da ausgesehen hätte, ohne oil-club.

      Das Problem heutzutage ist leider verstärkt, dass es einen in die Welt gesetzten Konsens gibt, diesem niemand mehr widerspricht. Etwas falsches wird so lange propagiert, bis es alle kritiklos hinnehmen und ebenfalls ins gleiche Horn blasen. Es wird einfach etwas völlig falsches übernommen, und ohne Hinterfragung weitergegeben.

      Und genau hier kommt die Aufklärung ins Spiel. Genau hier kommt unser oil-club ins Spiel.
      Ich persönlich bin ein großer Freund der Aufklärung, und dabei meine ich nicht die meist angewandte Pseudo-Aufklärung. Mein Ziel war und ist es, den Dingen soweit möglich auf den Grund zu gehen. Und so ist es seit Anbeginn des oil-club für mich wichtig, unser Forum auf eine höhere Ebene der Diskussionen, Recherchen, und Themen-Behandlung zu bringen bzw. zu halten. Denn nur so kann es eine tiefgreifende Aufklärung geben.

      Die eingangs angesprochene Batterie- & Lade-Technik ist dabei ebenfalls ein Teil des Ganzen.
      Daher möchte ich darauf aufmerksam machen, dass meine Kritik in diesen beiden Themen Hand & Fuß hat. Aller Anfang ist jedoch schwer und wird viel Zeit sowie Energie rauben, oder sagen wir benötigen. Doch wenn man am Ende wissender ist, die Thematik versteht und vor allem teilen konnte, hat es sich bereits gelohnt.


      Dazu nun die Frage an euch: Was bedeutet Aufklärung?
      Wie seht ihr diesen doch schwierigen Akt, wenn es um den Widerspruch bzw. um die Hinterfragung einer allgemeinen Meinung geht?
      Gerade in der Öl-Thematik ist und bleibt das ja ein heißes Eisen.

      :lesen: :read: :rucu: oil-club1
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    • Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass zu viele Informationen selten schlecht sind. Wenn Produkte in einer ordentlichen Art und Weise beschrieben sind, hilft das praktisch jedem:
      • dem Käufer, weil er weiß, was er bekommt
      • dem Händler, weil er mit weniger Retouren rechnen muss
      • dem Hersteller, weil er mit guten Produkten glänzen kann
      Letztendlich müssen wir hier aber auch einsehen, dass die allermeisten Menschen gar kein Interesse an solch einer Informationstiefe haben. Und für die 2%, die die Informationen gerne hätten, bedeutet das ganz schön viel Aufwand auf Seiten des Herstellers und Händlers. Und wie die Unternehmen diesbezüglich dann (auf Basis betriebswirtschaftlicher Faktoren) entscheiden, kann von außen zwar kritisiert, aber nicht diktiert werden. Ausgenommen sind selbstverständlich regulierte Branchen und gesetzlich definierte Pflichtangaben.

      Tequila009 wrote:

      Angefangen bei der Banken-Branche, diese ihre Kunden nach Strich und Faden hinters Licht führen, und sie dann eiskalt im Regen stehen lassen.
      Finanzinstitute sind in Deutschland und Europa bis zum Erbrechen reguliert. Mir fällt ehrlich gesagt keine Branche ein, die transparenter mit ihren Produkten und Kostenstrukturen umgeht (bzw. umgehen muss). Interessiert die Verbraucher aber nicht, denn sonst würde niemand die 9,99€ mtl. für ein Girokonto bei der Sparkasse bezahlen :S
      Lesestoff zur Regulierung von Finanzinstituten: bafin.de/DE/DieBaFin/AufgabenG…gabengeschichte_node.html
      Du darfst mir aber gern ein konkretes Beispiel nennen, falls ich dich falsch verstanden habe.

      Tequila009 wrote:

      Ganz allgemein ist es immer gut im Hinterkopf zu haben, dass für Konzerne nur unwissende Menschen profitabel sind. Denn nur ihnen kann man Müll als Gold verkaufen.
      Das ist kein Fakt, das ist deine Weltanschauung :P Natürlich gibt's Unternehmen, die ziemlichen Schrott verkaufen. Interessiert die Verbraucher halt nicht, die geben ihr Geld trotzdem aus. Jeder weiß, dass es bei Meckes nur Dreck zu fressen gibt, fährt trotzdem fast jeder mal hin.

      Tequila009 wrote:

      Das Problem heutzutage ist leider verstärkt, dass es einen in die Welt gesetzten Konsens gibt, diesem niemand mehr widerspricht. Etwas falsches wird so lange propagiert, bis es alle kritiklos hinnehmen und ebenfalls ins gleiche Horn blasen. Es wird einfach etwas völlig falsches übernommen, und ohne Hinterfragung weitergegeben.
      Parallel dazu gibt es allerdings auch die Problematik, dass heutzutage jeder ohne großen Aufwand und Kosten Content ins Netz stellen kann. Bei YouTube lässt sich beliebiger Unsinn einstellen, egal ob dabei bewusst oder unbewusst falsche Informationen verteilt werden, du hast ja einige Beispiele verlinkt. YouTube-Videos sind so schön bequem, deshalb werden sie leider viel zu wenig hinterfragt, der Mensch lässt sich halt gern berieseln. Und weil man YouTube-Videos so schön einfach weiterverbreiten kann, wird das natürlich auch gern gemacht. Genauso wie auf Facebook, wo Fakes oder aus dem Zusammenhang gerissene Bilder schnell mal die Runde machen. Wenn Onkel Otto das teilt, dann muss es ja wohl stimmen! :D

      Tequila009 wrote:

      Dazu nun die Frage an euch: Was bedeutet Aufklärung?
      Ich verstehe unter "aufklären", dass jemand aktiv durch jemand anders über etwas informiert werden soll, also ohne dass die unwissende Person dies eingefordert hat. Daher sollte sich Aufklärung m.M.n. auf die Themen beschränken, die wirklich wichtig sind. Bestes Beispiel ist die "klassische" Aufklärung von Kindern, hier informiert man das Kind aktiv vor den Folgen (z.B. Schwangerschaft) und Risiken (Geschlechtskrankheiten) vom Geschlechtsverkehr.

      Zu rational betrachtet unwichtige Themen (sorry, aber auch Motoröl gehört dazu :D ) braucht es für mich definitiv keine Aufklärung. Wenn ich mich informieren möchte, dann mache ich das selbst, ich möchte aber nicht aufgeklärt werden. Informationssammlungen wie der oil-club etc. sind natürlich super, aber das hat für mich nichts mit Aufklärung zu tun. Wer an der Tanke einen Liter Öl kauft, weil das Auto danach verlangt, der kann m.M.n. auch zum Shell Top Up greifen. Warum denn nicht? Wenn die Person keinen Bock drauf hat, sich weiter damit auseinander zu setzen, dann ist das doch ein super Produkt. Und wer es genauer wissen will, der bedient Google, stößt auf den oil-club und kann sich einlesen.
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    • Aufklärung ist gut - aber leider nicht immer erwünscht!

      Ich habe zum Beispiel mal meine negativen Erfahrungen mit einem Händler gepostet - und schwups - bekam ich eine Drohmail mit dem Hinweis einer Unterlassungs-Klage, Schadenersatz u.s.w. von ihm.

      Ich habe dann nichts mehr geschrieben da ich keine Lust mehr auf gerichtliche Auseinandersetzung hatte denn ich bin ein gebranntes Kind :smoli: obwohl ich im RECHT war.

      Aber zurück zur Aufklärung:
      Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass im Werk verbaute Erstausrüster-Batterien wesentlich länger haltet als solche, die über den Zubehörmarkt verkauft werden, auch wenn es sich dabei um exakt die „gleiche“ Batterie handelt! :thumbdown:
    • Deswegen habe ich ja auch die Anführungsstriche bei „gleiche“ Batterie gesetzt.

      Die Autohersteller haben strenge Vorgaben für ihre Erstausrüster-Batterien. Nur so ist zu Erklären das diese Batterien 10 bis 12 Jahre halten.

      Im Zubehör-Handel spielt so etwas dann keine Rolle mehr - Hauptsache billig und die Batterie überlebt die Garantiezeit.

      Der Kunde kauft heutzutage den Preis - und dabei wird dann das Produkt zur Nebensache!

      Wie hieß die Werbung damals noch?
      „Geiz ist geil“. :nogo:
    • @Organized
      Zum Thema Banken und Transparenz: Versuch mal eine konkrete Aussage zu finden was "Manipulationsentgeld" ist und wofür du es bezahlst.
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    • @hidden1011

      Und meine Zubehör-AGM hat nur etwas über 2 Jahre gehalten - dann passt das ja wieder. :flitz:

      Bei allen bisher gefahrenen Fahrzeugen hat bei uns die Erstausrüster-Batterie immer zwischen 10 und 12 Jahren gehalten. :daumen:

      Früher war eben vieles besser und ausgereifter. :old:

      Ein weiteres Beispiel dafür sind die neuen Handy-Akkus. Meine Mutter hat vor Jahren ein Uralt-Handy von mir bekommen. Es funktioniert immer noch - und das mit dem ersten Akku!

      Es geht also doch - ist aber in der heutigen Zeit einfach nicht gewollt.

      Da werden dann technische Geräte so konstruiert, dass sie nach einer vorgegebenen Zeit defekt sind und sich eine Reparatur nicht mehr lohnt! :aua:
    • AranoX wrote:

      @Organized
      Zum Thema Banken und Transparenz: Versuch mal eine konkrete Aussage zu finden was "Manipulationsentgeld" ist und wofür du es bezahlst.
      Das scheint ein Thema speziell in Österreich zu sein, zumindest finde ich dazu nur österreichische Ergebnisse. Manipulationsentgelt oder Manipulationsgebühr ist österreichisches Amtssprech für "Bearbeitungsgebühr".
      Beispielsweise die easybank gibt diese Gebühr völlig transparent an: easybank.at/cms/downloads/pdf/…nditionen.pdf?binary=true (Seite 2, fast ganz oben).

      Wo genau fehlt dir hier jetzt die Transparenz?
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    • @Organized
      Sorry meine Schuld, war nicht konkret genug.
      Ich rede nicht von Kreditkarten, sondern von (Giro)Konten.

      Bei der Kreditkarte steht es ja dabei, das ist die Bearbeitungsgebühr/das Manipulationsentgelt für Nicht-EU/Euro Zahlungen, sehe ich als sozusagen Wechselgeld.

      Aber was ist es beim Konto?
      Auf Anfrage bei meinem (ständig wechselnden) Bankberater und von der Bank (in diesem Beispiel die BAWAG P.S.K) bekam ich in der Entgeltaufstellung und auf Nachfrage nur folgende Antwort:

      Bank wrote:

      Das Manipulationsentgelt entspricht 0,050% vom Umsatz über x.000,00EUR.
      Das Manipulationsentgelt ist in den Konditionen auch nur unter "Sonstige Entgelte" angeführt:

      Bank wrote:

      Manipulationsentgelt (nur bei Privatkonten)
      KontoBox Small - der größeren Umsatzseite, wenn diese 0,05% € 1.000,- pro Monat übersteigt
      KontoBox Medium - der größeren Umsatzseite, wenn diese 0,05% € 3.000,- pro Monat übersteigt
      KontoBox Large und XLarge - der größeren Umsatzseite, 0,05% wenn diese € 5.000,- pro Monat übersteigt

      Und genau da fängt meiner Meinung nach die Intransparenz an.

      Ich kau das mal vor: Die Bank bietet ein Konto um z.B. 4,90€ Kontoführung an, oder sogar kostenlos wenn die Eingänge über 1200€/Monat sind. Hier sind dann alle Überweisung, Daueraufträge, Kartenzahlung (die Gebühren hier werden sowieso auf die Händler abgewälzt) etc. laut Bank inkludiert.
      Man eröffnet das Konto, die Dinge gehen ihren Lauf und irgendwann kommt dann die Entgeltaufstellung und man wundert sich was es mit dem Manipulationsentgelt auf sich hat, immerhin sollten doch alle Überweisung, Daueraufträge, Kartenzahlungen etc. in der Kontoführung inkludiert sein.
      Tja, genatzt. Die Kontoführung deckt nämlich nur die eigentlichen Aufträge hinter diesen Dienstleistungen ab, nicht aber die Umsätze dahinter.

      Wurde irgend jemanden hier das schonmal von einem Bankangestellten erklärt?

      Aber keine Angst, ihr könnt da nicht wirklich entgegenwirken, denn ab dem Moment wo sich (in diesem Beispiel) das nächst größere Konto lohnt, übersteigt die Erhöhung der Kontoführung den Betrag den ihr an Manipulationsentgelt einsparen würdet.
      Und das machen, zumindest in Österreich, alle Banken so.
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    • @AranoX Ich verstehe, dass dir diese Gebühr nicht schmeckt (fänd' ich auch ätzend), aber das hat für mich nichts mit Intransparenz zu tun. Die Gebühr taucht in der Gebührenordnung auf, welche genau eine DIN A4-Seite umfasst (bei der BAWAG P.S.K). Du hast dir die Gebührenordnung vor Kontoabschluss nicht angeschaut oder nicht verstanden, aber das ist nicht das Problem der Bank. :P

      In Deutschland sind mir bei Konten zur Teilnahme am Zahlungsverkehr (also Girokonten) keine solchen umsatzbezogenen Gebühren bekannt, aber du schreibst ja selbst, dass das in Österreich üblich ist. Ansonsten hätte ich dir einfach empfohlen die Bank zu wechseln, wenn dir diese Gebühr nicht passt. Ich bleibe aber dabei, ich sehe hier keine Intransparenz, es werden Gebühren erhoben die ganz eindeutig in der Gebührenordnung genannt sind.
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    • Ich habe für mich schon sehr lange die Aussage von „Einstein“ verinnerlicht..

      „Wer wenig weiß, muss viel glauben „

      Genau aus diesem Grund bin ich so froh dieses Forum an meiner Seite zu haben..

      Bezüglich meiner Geldanlage mache ich das genau so und habe schon sehr lange keinen Bankberater mehr :nogo:
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    • @Organized
      Spiel hier mal nicht so arrogant.
      Das ist nur ein Beispiel für (und ja, ich bleibe dabei) Intransparenz in Bezug auf dein "Finanzinstitute sind in Deutschland und Europa bis zum Erbrechen reguliert. Mir fällt ehrlich gesagt keine Branche ein, die transparenter mit ihren Produkten und Kostenstrukturen umgeht (bzw. umgehen muss)."
      (Mal abgesehen das ich mir bei dem Satz das schmunzeln nicht verkneifen konnte mit der Wirecardgeschichte im Hintergrund.)

      Um das ganze für mich abzuschließen: Ich sage dir das es Gebühren gib und schmücke das ganze mit Finanzfachsprech, erkläre aber nicht konkret wofür.
      Das ist für mich intransparent.
      Transparent wäre wenn die Banken schreiben würden "Kostenlose Kontoführung (bei regelmäßiger Einzahlung von mindestens 1200€) bis zu einem einseitigen Umsatz von x000€"
      Aber so ein Satz würde den Durchschnittskunden verunsichern, würde eventuell Fragen aufwerfen und ist marketingtechnisch auch nicht so geil...
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    • Det 59 wrote:

      @hidden1011

      Ein weiteres Beispiel dafür sind die neuen Handy-Akkus. Meine Mutter hat vor Jahren ein Uralt-Handy von mir bekommen. Es funktioniert immer noch - und das mit dem ersten Akku!
      So einfach kann man das nun auch nicht verlgeichen, die Anforderungen die moderne Handys an den Akku stellen sind ganz andere als damals.
      Fängt bei der erhöhten Stromaufnahme an, durch rechenintensive Apps (das Ding soll ja bitte schnell sein!) und ein möglichst großes Display, gleichzeitig möglichst viel Kapazität haben (wäre sonst nach ner Stunde leer, mit dem ganzen Kram der im Hintergrund läuft) und am Ende nicht die Ausmaße eines Aktenkoffers haben (ist ja nicht mehr 1980).
      Das quetscht du halt nicht aus nem NiMh Akku mit 500mAh raus.

      Übrigens kann man die Lebensdauer der Lithium Akkus erheblich verlängern, wenn man sie nicht ständig über Nacht auf 100% auflädt.
      Am wohlsten fühlen sich diese zwischen 30-80% Ladezustand.

      Und hier fängt halt die Frage an, mangelde Aufklärung oder Verantwortung des Besitzers?
      Wenn sich jemand nicht damit auseinander setzen möchte, wie ein Produkt möglichst gut zu pflegen ist, kann man die Verantwortung aus meiner sicht nicht grundsätzlich den Herstellern zuschieben.

      Ich denke oft steht nicht die beste (technische) Lösung im Vordergrund, sondern muss einfach hinter einer Reihe anderer Bedürfnisse zurücktreten.
      Denn unterm Strich werden die Produkte für den Durchschnitts-Nutzer entwickelt und nicht für (uns) technische Enthusiasten...

      Dass Geräte mit absicht irreperabel gebaut werden, oder beispielsweise Laptops dem Nutzer durch einen unfunktionalen Lüfter vorgaukeln ständig zu überhitzen, gehört schlicht verboten und bestraft ..

      Wie sagt man so schön: "Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts."
    • AranoX wrote:

      (Mal abgesehen das ich mir bei dem Satz das schmunzeln nicht verkneifen konnte mit der Wirecardgeschichte im Hintergrund.)
      Und damit unterstellst du der gesamten europäischen Finanzbranche kriminelle Machenschaften wie bei Wirecard, oder wie soll man das verstehen?
      Was da gelaufen ist, ist selbstredend absolut nicht in Ordnung, allerdings wurde hier ganz eindeutig kriminell gehandelt, um eben um die bestehenden Regulierungen herum zu arbeiten. Dass der deutschen Aufsichtsbehörde nicht rechtzeitig etwas aufgefallen ist, ist eine Schande, da braucht man auch nicht drüber diskutieren. Aber du stellst doch auch nicht gleich eine ganze Ampelanlage in Frage, nur weil mal jemand bei Rot drüber gefahren ist, oder?

      Da du mir die Arroganz ja bereits unterstellt hast, kann ich es ja so deutlich sagen: Du hast das von dir gewählte Finanzprodukt entweder nicht verstanden (obwohl dir alle notwendigen Informationen vorlagen), oder du hast dich nicht dafür interessiert. Bei Abschluss des Kontos hast du 100%ig bestätigt, dass du die Gebührenordnung gelesen und verstanden hast.

      Im Übrigen sind Kontoführungsgebühren und transaktionale Gebühren zwei paar Schuhe. Ein Konto kann 0€ Kontoführungsgebühren haben, selbst wenn du pro Überweisung 100€ Gebühren hinlegen musst. Dein "transparentes Beispiel" ist also falsch, was erklären dürfte, warum sowas nicht auf deren Webseite steht.

      Um aber den Bogen zurück zum Thema zu spannen: Man sieht, dass "Intransparenz" nicht eindeutig definierbar ist, zumindest nicht objektiv. Man muss aber auch so fair bleiben und "ich habe es nicht verstanden" bzw. "es hat mich nicht interessiert" von "das ist intransparent" zu unterscheiden. Es wäre intransparent, wenn dir die Gebührenordnung bei Vertragsabschluss nicht vorgelegen hätte, das war aber nicht der Fall, soweit lehne ich mich mal aus dem Fenster.

      Ist doch bei Motoröl genau das gleiche: Wenn ich einen Motorschaden hab, weil ich ein 20W-50 in meinen für 0W-16 optimierten Motor gekippt habe (war halt das billigste Öl, weil von der Resterampe), dann kann ich weder den Hersteller des Fahrzeugs, noch den Hersteller des Öls dafür verantwortlich machen. Es lagen alle notwendigen Informationen vor, sie wurden aber nicht herangezogen oder bewusst ignoriert ("wird schon passen"). Hier würde doch auch niemand behaupten, dass Fahrzeug- oder Ölhersteller intransparent gehandelt haben, oder?

      @Mel Volle Zustimmung :check:
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    • Also irgendwie wurde das Thema wohl nicht richtig verstanden. Von 16 Beiträgen sind 2-3 dem Topic entsprechend.

      Die Frage lautet: Was bedeutet Aufklärung?

      Damit sind weder Gebühren bei Banken, noch die Haltbarkeit von Akkus gemeint. Hier im Thread geht es nicht darum, alle Aspekte des Lebens aufzuklären, sondern die Aufklärung als solche zu besprechen. Was dazu gehört, wenn man aufklären möchte, wie man an die Sache hergehen kann, und wie zäh sowas sein kann.
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    • Nein, das liest anscheinend du da raus, warum, keine Ahnung.
      Aber interessant ist es schon das ein "bis zum Erbrechen reguliert"es (Man könnte hier durch die Formulierung implizieren das der Verfasserung damit nicht einverstanden ist) System jahrelang anscheinend nicht erkannt hat das da was faul ist... Woran es da wohl gemangelt hat?

      Organized wrote:

      Aber du stellst doch auch nicht gleich eine ganze Ampelanlage in Frage, nur weil mal jemand bei Rot drüber gefahren ist, oder?
      Was kann die Ampfelanlage dafür? Die Frage hier sollte eher sein was im System falsch läuft das es Leute gibt die anscheinend glauben das sei ok.


      Da du es anscheinend noch immer nicht kapierst (oder in dieser Branche tätig bist): Bist du tatsächlich der Meinung es ist in Ordnung Bedienungen etc. so zu formulieren das sie der Ottonormalbürger nicht verstehen kann?
      Gutes Beispiel: Verkäufer auf eBay stellt ein Bild einer Playstation 5 ein und formuliert Überschrift und Text absichtlich so das nicht sofort erkennbar ist das es sich nur um ein Bild und nicht um das Gerät selber handelt.
      Laut deiner Logik ist der Käufer selber schuld.

      Noch ein Beispiel: Du gehst in die Feinkostabteilung und willst 200g Käswurst, dir werden 200g Käsewurst runtergeschnitten, in EINEM Stück.
      Wer ist da jetzt deiner Meinung nach der Blöde? Du oder die Bedienung? Du hast nicht gesagt "fein geschnitten" und die Bedienung hat nicht nachgefragt.
      Wenn jetzt noch die Filialleitung dazu kommt und dir erklärt du musst das jetzt auch noch bezahlen haben wir wahrscheinlich den Super-GAU.

      Du bist wahrscheinlich auch ein Verfechter der Meinung: "Zum Veraschen gehören immer zwei, der Verarscher und der sich varschen lässt."

      Ein System das erlaubt durch gezielte Fachformulierung des Endkunden es zu erreichen das dieser keinen Durchblick (intransparenz) mehr hat ist strikt abzulehen.
      Nicht umsonst wird (zumindest hier in Österreich) ein (laut Duden) veralteter Begriff dafür verwendet und nicht einfach "Transaktionsgebühren"
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    • Tequila009 wrote:

      Die Frage lautet: Was bedeutet Aufklärung?
      Sorry das mein Beispiel hier das ganze etwas verunstaltet, aber im Grunde geht es mir genau darum: Aufklärung.

      Wenn man mehr Aufklären würde und vorallem die Leute selber sich mal informieren würden hätten Abzocker/Betrüger/etc. nicht so viel Angriffsfläche. Das Probleme sehe ich aber schon da das man diese Aufklärung gezielt behindern kann und sich dann unter dem Deckmantel der Legalität versteckt.

      Ich werd mich aus dem Thread jetzt raushalten damit das nicht noch weiter eskaliert.
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