AMSOIL SignSeries 10W-30/5W-50 Passat 1.4 TFSI CAXA 12.000km

  • Wurde die Kette erst kürzlich gewechselt?

    Ist schon recht ordentlich Eisen dabei.


    Nachtrag: Ölberatung hier: VW Passat 1.4 TFSI 142.000km

    BMW F31 LCI 320dA (2015) [B47D20]

    Motoröl: :maol: Legend Formula C5 0W-20 + :motu: Sport Ester 5W-50 | Getriebeöl: :fu: Titan ATF 6008 | Sprit: EN-590 Diesel + :maol: 9930 Diesel Ester


    Opel Speedster Turbo (2001/2003) [Z20LET]

    Motoröl: :rav: RHV Racing High Viscosity 20W-60 | Sprit: Super Plus + :maol: 9954 Super Benzin

  • Zumal es genug fertige Öle mit Viskosität 5W40 gibt die zu dem Motor passen.


    Kupfer und Alu sind aber sehr niedrig :check:

    3M-Mix (70:30) :megu: SL 5W40 + Racing 10W60 + :aroi: 9200 / M54B25

  • Ich glaube wir haben oft diese Mischung aufgrund der guten GÖA von Alex4kant empfohlen (Amsoil Signature Series 10W30+5W50 50/50 Mix - SEAT Ibiza 6P Cupra - 7306km). Vielleicht funktioniert sie unter hoher Belastung besser als im Alltagsbetrieb? Das Mischen prinzipiell sehe ich hier nicht als Problem, evtl. wurde einfach der Verwendungszweck nicht richtig getroffen.

  • Ich finde das Mischen auch hochinteressant - aber bei dem AMSOIL MIX hat mich immer schon gestört, dass ich das Kaltstartverhalten eher verschlechtere, zumal das 5/50 von AMSOIL schon extrem zäh ist, wie wir aus den Kältetests kennen. Ich würde eher das SS 0/40 nehmen und mit 5/50

    „andicken“, falls das 5/50 pur zu „dick“ ist.


    PS:

    Der nächste Effekt, welcher mir nicht gefällt, dass ich die angenehm hohe Heißviskosität mit dem 10/30 so weit nach unten ziehe.


    Aetvyn … oder verschiebst Du Du das in Motoröle „Mischen“?

  • mal ein kleiner Hinweis zum Mischen von Ölen bzw. "Schmierstoffen"


    - man spricht eigentlich nicht von andicken, sondern immer vom "runter verdünnen"

    liegt daran, dass man im Fertigungsprozess immer das "dickste" zuerst herstellt und dann durch gezielten Einsatz von Grundölbeigabe und/oder Zuschlagstoffen auf die niedrigeren Viskos runter verdünnt, ggf. dann auch wieder Additive zugibt, um deren Level zu halten


    - beim Mischen kann man rein mathematisch jeden Zielwert bestimmen, KV100, KV40, PP

    und jetzt kommt das ABER, denn diese Werte, gelten nur für das gemischte Produkte im "Neu-Zustand"

    wie sich das Ganze dann im Trend verhält, kann man nicht ohne weiteres bestimmen, insb. wenn wir hier "innermotorisch" denken


    simpel ausgedrücktes Beispiel:

    ich mische 30er und 50er um auf 40er zu kommen

    man kann jedoch nicht ausschließen, dass die Bestandteile des 50er eher "aufgeben" durch die innermotorischen Prozesse, als die Teile des 30er

    das wiederum bedeutet, dass das angemischte 40er im Grunde sogar schlechtere Eigenschaften bei der Stabilität aufweist, als das 30er in Reinform

    und unabhängig vom Mischverhältnis, kann das "schlechtere" Produkt selbst bei niedrigen Anteil die Gesamtperformance der Mischung deutlicher nach unten treiben, als rein theoretisch angenommen


    mit einem anderen Beispiel ausgedrückt

    Team von 10 Leuten, die "gut" sind, macht ein gutes Team

    ich nehme 2 davon weg und ersetze diese durch "Underperformer"

    -> Ergebnis, das Team ist nicht mehr gut, sondern evtl. sogar nur noch unteres Mittelmaß, weil nun die 8 im schlimmsten Fall auch noch runter gezogen werden durch Mehrarbeit und Beseitigung von Fehlern der "Underperformer"

  • Bei der Herstellung mag das wohl so sein. Für uns spielt das aber überhaupt keine Rolle, denn wenn ich ein 5/40 Öl habe und schütte 10/60 dazu, dann wird es in Summe „dicker“.


    Wie man das nennt, ist ja völlig egal… und da das Mischen bei uns sowieso nur ein Hobby sein kann, ohne jeglichen wissenschaftlichen Hintergrund, erst recht.


    PS:

    Ich habe deinen Beitrag genau gelesen und bezweifle diesen inhaltlich nicht.

  • sprich doch dann nicht von UNS, sondern von DIR ;)


    denn DU magst das vielleicht als "Hobby-Tribologe" so sehen, ist aber falsch und selbst wenn es hier (dein) Hobby ist, sollten Fakten nun mal Fakten bleiben

    es wurde doch immer so sehr betont und darauf Wert gelegt, dass genau das der Ansatz hier im oil-club ist

    leider verliert sich dieser Ansatz mehr und mehr, weil Fakten ignoriert werden, das Ganze sogar mehr und mehr in die Hobby-Schiene abdriftet

    das war meines Erachtens nach aber NIE der Anspruch hier und mag der Tatsache geschuldet sein, dass viele User mit echtem Wissen dem Forum vermehrt fern bleiben


    just my 2 cent ;)



    aber ich sag es nochmal anders....vielleicht wird es dann anschaulicher


    bei einer Mischung werden die Eigenschaften des "schlechteren" Produktes, die des "besseren" ggf. um einen Faktor herabsetzen, der nicht zwingend dem Mischungsverhältnis entsprechend muss;

    insbesondere dann, wenn die Grundauslegung der Rezeptur verschieden ist und z.B. Grundöle, Additive und Zuschlagstoffe vermischt werden, die nur in einem der beiden Produkte vorhanden sind


    besonders gefährlich wird es halt, wenn man Mischungen zum aufpeppen des Additivgehalts nutzt

    Additive sind meist in Grundölen, teilweise sogar einfachen mineralischen und mitunter auch in Zuschlagstoffen wie Aminen oder OFM vorgelöst

    hat das Produkt, mit dem ich mische, aber eine andere Ausgangsbasis bzw. sogar komplett andere Komponenten, kann der vermeintlich positive Effekt sogar umgekehrt werden, so sich vorgelöste Stoffe im schlimmsten Fall sogar komplett anders verhalten

  • Ich hab diese Mischung ausgewählt, weil mit einem 5W30 und 504.00 Freigabe der Verbrauch bei ca 1l alle 4-5000 lag.

    Mit dieser Mischung waren es nach 12.000km nur noch 0.5l.

    Außerdem funktioniert diese ja auch in anderen VAG Motoren sehr gut.


    Ich werde jetzt mal 2 kurze Intervalle mit Spülung fahren und dann eine Folgeanalyse Mitte/Ende nächstes Jahr durchführen.

    Volkswagen
    Golf 7 GTI TCR


    Soon:

    BMW M3 E92 Tracktool

    Seat Ibiza


  • das schwierige ist ja, kommt der geänderte Ölverbrauch von der Visko-Änderung, oder löst das jetzige Öl vielleicht einfach nur die ein oder andere Verschmutzung an den Kolbenringen ;)


    hast du eine Beratung?

    weil ich würde testweise, gerade wegen Ölverbrauch, nämlich auf ein in den VAG T(F)SI bewährtes 5w40 gehen; die Spülintervalle eignen sich dafür hervorragend

  • AndiG

    Ich wollte es nur freundschaftlich formulieren. Aber wie immer beharrst du auf deinem Standpunkt. Wenn ich mitbekomme, welche Fachleute es gibt und manche hier auch mal einen kleinen Kommentar von sich geben oder wissenschaftliche Ausarbeitungen hier einstellen, wo man kaum die Aufgabenstellung verstehen mag, erst recht nicht irgendwelche Inhalte, dann sind wir alle Hobbytribologen, auch Du.


    Und ich sage dir, dass ich ein zB. MB 229.5 5W 40 als Beispiel mit dem ROWE FORMULA GT-SZ 10/60 etwas höherviskos gestalten und auch thermo- bzw. oxidatiosstabiler machen kann. Und das ist unbestritten.


    Der Rest kann natürlich unter Fachleuten diskutiert werden, aber der Kreis hier ist geringer, als ich Finger an einer Hand habe.