Ölzusätze für Motorräder

  • Kurze Rückmeldung zum Micro Keramik: Schaltverhalten wurde deutlich schlechter, habe bei der Shadow 1,5l Öl entfernt und wieder aufgefüllt. Schaltet wieder wie Butter. Es kann aber sein, dass die Honda damit im warmen Zustand etwas ruhiger war. Im kalten Zustand ist glaube ich kein bemerkbarer Unterschied (das Putoline ist alleine schon sehr gut).

  • Hallo,


    ich hab nun etwas riskiert und das ERC Nano 10-9 in meine alte Honda Shadow eingefüllt. Ich hab gut 50 ml (+/-) oder so eingefüllt, bei gut 3,x l Motoröl (vollsynt. von Fuchs dieses Mal). Und zum Glück KEIN Kupplungsrutschen, obwohl es eine alte Mühle ist. Hätte eigt. ins Auge gehen müssen. Die Geräuschkulisse hat sich meiner Meinung etwas gebessert, ich habs v.a. wegen dem Kalzium eingefüllt. In den Untiefen des Motors wird noch einiges an Dreck stecken, trotz der verkürtzen ÖW-Intervalle und dem Motor-Innen-Reiniger von ERC (hab ich ca 180km lang drin gelassen). Bisher hab ich noch keine Probleme, das Schalten ist auch noch ok, beim Wagner Microkeramik gabs Probleme.


    vg
    flo

  • Moin,


    es ist eine Honda Shadow VT 1100c von 1994 (US Modell). Das Micro Keramik war an sich gut, v.a. niedriger Geräuschpegel des Motors, die Schaltung wurde sehr hakelig. Da wird aber jedes Mopped anders reagieren. Verbaut ist vermutlich noch die erste Kupplung. Lt. Verpackung ist das Additiv nicht für Nasskupplungen geeignet.


    lg
    flo

  • das ERC Nano hat keine Feststoffe, das ist auch der Grund, warum ich das genommen habe (für unsere 2 Zitrööns). Beim Mopped wäre mir Mos2 nicht recht, weil ich dann Schwierigkeiten habe, abzulesen wie fertig das Öl ist.

  • Also zum Tha Öl-Additive kann ich a bissl was von nem erfahrenen Zweirad-Mechaniker beisteuern.


    Ältere Maschinen profitieren nicht(!) oder nur bedingt von den Zusätzen. Des hängt zum einen mit den Materialien zusammen wie auch der älteren Motorkonstruktion.


    Hab selber nun bei meiner Lady (Honda CB 500 R, BJ'94) das Problem, dass die mir nocht mehr richtig auf Betriebstemperatur kommt.


    Genauer beschrieben folgendermaßen:

    Motor brauch knapp über doppelt bis dreifach so lange um den Grundkreislauf zu erwärmen.


    Wenn se den dann warm hat, dann macht se auf. Bleibt aber knapp unter dem angepeilten bzw vom Hersteller angedachten Temperaturfenster wie festgeschweißt hängen. Auf Dauer geht das natürlich ins Auge.


    Selbst nachdem ichs Öl gewechselt hab jnd knapp 2000km mitm frischen Öl gefahren bin zeigt sich nur geringfügige Besserung. Das sind die zusammengefassten Ergebnisse aus Versuch 1 und 2


    Es is also bei älteren Maschinen eher von abzuraten sowas zu verwenden. Bei neueren scheints wenig auszumachen.


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    Verwendete Additive (Distanz ca. 2000km)

    - Xado EX120 (Spritze) -/- 1. Versuch

    - Archoil 9100 -/- 2. Versuch


    Verwendetes Öl

    - LM Street 10W40

  • Selbst nachdem ichs Öl gewechselt hab jnd knapp 2000km mitm frischen Öl gefahren bin zeigt sich nur geringfügige Besserung

    Vielleicht zeigt sich ja keine Besserung, weil das "Problem" wo völlig anders gelagert ist. Die beschriebenen Phänomene auf die verwendeten Additive zurückzuführen finde ich persönlich ähnlich gewagt wie die Pauschalaussage:

    Ältere Maschinen profitieren nicht(!) oder nur bedingt von den Zusätzen. Des hängt zum einen mit den Materialien zusammen wie auch der älteren Motorkonstruktion.

    Ist mir persönlich zu undifferenziert und "stammtischig".


    Gruß, Hendrik

  • mz-henni


    Bei der Pauschalaussage bin ich zum Teil auch bei dir. Für mich klings weitestgehend logisch. Komm aber bald nommal hin zu ihm und kann da nommal genauer befragen wie er drauf kommt bzw woran ers festmacht.



    Wegen der Problemlagerung:


    Kenne meine Maschine vor der Verwendung der Additive. Meine damit wie se sich starten lässt...wie schnell se warm wird etc.


    Ausser Ölwechsel und Additive wurde an ihr ja nix verändert. Sicher kommen a no die ganzen Umweltfaktoren dazu. Also viel Auswahl bleibt da nimmer (aus meiner Sicht)