Welche Batterie für den W201?

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    • Wenn man nicht vor hat, im Stand Verbraucher lange laufen zu lassen, ist eine kleine Batterie überhaupt kein Problem. Starterbatterie eben.

      Weniger Gewicht, weniger Kosten. Ist ja kein Diesel, zum Starten reicht auch eine sehr kleine Batterie. 1,5kW / 12V sind 125A. Das packt auch die kleinste Autobatterie, auch bei extremer Kälte und nach vielen Jahren.

      Mein RX8 hat einen 2,2kW Anlasser. Ich hatte eine 11Ah LiFePO4 Batterie, das hat 3 Jahre funktioniert. Einige benutzen in dem Fahrzeug als Sommer- oder Rennstrecken Fahrzeug AGM Batterien mit 20-30Ah, die zum Starten ebenfalls gut ausreichen.
    • Ich hab nochmal unter die Haube geschaut...und muss mich korrigieren...
      Zwar ist ein größerer als Serie verbaut, aber doch kein 80A-, sondern ein 40-70A-Generator:



      Somit sind die Ampere bei mir drehzahlabhängig.

      Mittlerweile bin ich psychisch soweit, mich ohne Sorgen auf die kleine MT 54 einzulassen. :grins3:
      Aber da muss dann auch Schluss sein. Nicht dass ihr mir noch die MT 48 "andrehen" wollt. :lach3:
      Batterie-Downsizing sollte auch ein Limit haben. :zwinker2:

      Sehr praktisch bei den 2 kleinen Mixtech's finde ich, dass die Pol-Abdeckungen direkt im Griff eingesteckt werden.
      Da ich zukünftig wohl öfter das Ladegerät zur Batteriepflege nutzen werde, brauche ich dann nur den Griff hoch klappen und fertig. Das ist für mich ein klarer Pluspunkt.

      Schade, dass der Lancol-Batterietester noch nicht eingetroffen ist. Sonst könnte ich schon mal schauen was die Varta noch so bringt.
    • Hallo,

      Die w201 hatten als kleinste Batterie 54/55ah es wurden aber immer Batterien mit größeren Kapazität angeboten als Aufpreis.

      Ich habe in meinem 190E 2.3 eine 74ah er hat aber auch Standheizung.
      Die Batterie ist aber auf jedenfalls zu groß für Kurzstrecken.
      Würde bei Kurzstrecken eher auf 62ah gehen oder sogar kleiner.
      Der w201benziner starten in der Regel recht gut wenn das überspannungsrelai in Ordnung ist. Dann gibt es keine Problem

      LG
    • Das hinreichend bekannte ÜSR ist in Ordnung. :zwinker2:
      Sonst würde ich hier wohl mit ganz anderen Problemen auftauchen... :lach2:

      Eine 60-65er wäre ja soweit auch gut passend. Habe el. FH, el. SHD (Schiebe-Hebe-Dach), man. Klima, dauerhaften USB-Wandler, und Radio mit Zündung ein.
      Als Selbstbau wäre noch eine interne Stromversorgung zum Navi, diese per 12V-5V-Wandler dauerhaft aktiv ist zu nennen. Aber das Navi selbst ist nur bei Langstrecken eingesetzt, es liegt also zu 90% nur rum.

      Ich sitze jedoch nicht länger als 10 Minuten im Auto und ziehe dann überall Strom. Einzig halt das Radio (ohne separaten Verstärker) und selten mal die FH.
      Ansonsten geschieht alles während der Motor läuft.

      Im Winter kommen dann die beheizbare Heckscheibe samt beheizte Außenspiegel sowie Wischwasserdüsen hinzu, was wohl am meisten Strom verbraucht:


      Daher bin ich mittlerweile auch immer überzeugter, bei meinen Kurzstrecken keine >60er Batterie zu benötigen.
      Im Winter gilt es eh alle 1-2 Wochen nachzuladen, wenn man der Batterie etwas gutes tun möchte.

      Sollte es innerhalb der kommenden Woche keinen Aufschrei mit plausiblen Begründungen geben, so wäre die MT 54 das Ergebnis der Umfrage samt meiner eigenen Überlegung.

      Wenn wir mal so schauen, treffen die Wählerstimmen am 23.03.18 um 21:55 Uhr den Punkt:



      Von der 62er zur 54er :!:

      Bis hier hin natürlich vielen Dank für die Teilnahme und den fachlichen Strom-Berechnungen! Das hat mir in meiner Unsicherheit doch sehr geholfen, und ich weiß die Sachlage nun besser einzuordnen. :handschake: :daumen2:

      Wenn der Anlasser aus der Null-Stellung beginnt zu drehen, kann er für zehntel Sekunden auch 500-1.000A ziehen, doch dies ist so kurz, dass einfache Messgeräte diesen Ausschlag nicht erfassen können.
      Sobald sich der Anlasser ein wenig dreht, was innerhalb von ~0,3 Sekunden geschieht, fällt die Stromaufnahme rapide ab. So werden aus z.B. 800A ganz schnell 120A Leistungsaufnahme.

      Was den Anlasser betrifft, könnten wir ein eigenes Thema eröffnen. Denn das ist wie mit dem Generator gar nicht mal so einfach.
      Die Strom-Spitzen sind je nach Aufbau sehr unterschiedlich und z.B. ein aktueller Anlasser benötigt zwanghaft einen mechanischen Widerstand, da er sonst sofort alles an verfügbare Ampere "fressen" würde, bis ins unermessliche hochdreht und sich somit selbst zerstört.

      Strom...eine bekannte Unbekannte, halb verstanden, und immer der Sieger in Geschwindigkeit. :grins3:
    • In dem Moment, in dem der Anlasser den Motor beschleunigt, bei Drehzahl Null, fließt tatsächlich ein sehr hoher Strom. Dieser wird nur durch den Ohmschen Widerstand der Wicklungen und dem Innenwiderstand der Batterie begrenzt. Also quasi Kurzschluss.

      Wenn jetzt eine kleinere Batterie weniger Startstrom liefern kann, also einen höheren Innenwiderstand hat, wird dieser Strom etwas begrenzt. Der Motor wird nicht ganz so ruckartig beschleunigt, was in der Theorie sogar Starterritzel etc. weniger belastet.
    • Achja, es war übrigens nicht so wie der Smilie es zeigt: :post:
      Ich hatte Glück die Batterie vor Ostern empfangen zu können.

      Heute Morgen habe ich einen Zettel am Briefkasten geklemmt, mit der Bitte, das Paket im Paketshop xyz abzugeben.
      Auf dem Weg nach Hause kam der DPD-Wagen aus der Seitenstraße, an dessem Ende ich wohne.
      Für einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich nun erst kurz nach Hause fahre und gucke was Sache ist, oder ob ich ihm hinterher fahre.

      Ich bin ihm dann direkt die halbe Innenstadt (kleines Städtchen) durch zig Gassen bis zu seinem nächsten Abgabeort gefolgt. Ihn zwischendrin zum anhalten zu nötigen, wollte ich nun nicht. :lach2:
      Nach kurzem Abgleich der Personalien konnte ich dann die für stunden Fahrzeit frisch geschüttelte Batterie aus dem Beifahrerfussraum mitnehmen.
      Er teilte mir noch mit, dass er das Paket hätte nicht im Paketshop, bei Nachbarn oder sonst wo abgeben dürfen, da Gefahrgut.
      Es muss also zwingend eine persönliche Übergabe an den angegebenen Empfänger erfolgen.

      Somit hätte das auch bis Ostern in die Hose gehen können, da es morgen ebenfalls eine zeitliche Diskrepanz gegeben hätte.
      Also Glück im Zufall, oder wie man das nennen möchte. :zwinker: :grins3: