Posts by D-K

    Weiteres Update vom Schlaglochschaden:

    • Reifen vorn rechts und hinten rechts wurden ausgetauscht (wieder neue Pirelli P Zero Winter)
    • Felgen sind Gott sei Dank intakt
      • Originalfelgen sind teuer, aber unsagbar robust - ich staune
    • Reifen und Felge mit Matching montiert und auf Hunter Roadforce gewuchtet
      • 1x 55 N Radialkraft und 1x 65 N Radialkraft (zur Einordnung: alles unter 80 N ist gut, 50 N und darunter wäre hervorragend)
    • Achsvermessung hat nur den Pfusch der vorherigen Werkstatt aufgedeckt (hinten links komplett verstellt, vorn links etwas verstellt)
      • hat aber zu 90% nichts mit dem Schlagloch zu tun
      • konnte leider nicht endgültig eingestellt werden, weil die Koppelstange vorn links fest war
        • nächste Woche ist wieder der Service ran, da muss ich gleich mal beigehen

    Auf dem Zähler stehen jetzt knappe 500 €. Das ist noch überschaubar, da der worst case nicht eingetreten ist.
    Nach freundlicher aber bestimmter Aufforderung hat sich inzwischen auch die Autobahn gemeldet. Sie Prüfen meinen Fall und melden sich zurück.

    Jetzt bin ich etwas beruhigter. Mei, neue Reifen wären spätestens im Frühjahr 27 altersbedingt fällig gewesen.

    Schaut Euch mal die Produktion bei Nankang in Taiwan an.

    Es geht mir dabei nicht um Nankang an sich, sondern um die Reifeninspektion nach dem Vulkanisieren:

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    Stichprobenartig werden auch Reifen vom Band entnommen und auf Felge montiert. Die Prüfung erfolgt - ich wollte meinen Augen nicht trauen - auf einer Hunter Roadforce Diagnosewuchtmaschine. Sehr interessant, dass die Maschinen auch im industriellen Umfeld zur Prüfung eingesetzt werden.

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    Update Autodoc:

    Rückerstattung wurde ohne Probleme in voller Höhe überwiesen. Die Berechnung im Onlineportal war nur falsch.

    Also hier grünes Licht. :top:

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    Update Schlaglochschaden:

    Habe heute mit einem Anwalt gesprochen. Er verweist auf § 839 BGB "Amtspflichtverletzung".

    Pferdefuß: Die Pflichtverletzung muss der Kläger zweifelsfrei nachweisen.

    Da ich weder eine Dashcam noch Zeugen habe, wird das Essig. Das Einzige was ich habe, ist der Unfallbericht der Polizei. Jetzt muss ich mich mit den Kollegen in Verbindung setzen, ob sie es entweder bereits im Bericht protokolliert haben oder es bezeugen würden, dass dieser Streckenabschnitt am besagten Abend noch nicht durch Beschilderung gesichert war.
    Ich bin der Meinung, es war an diesem Abend noch nicht beschildert.

    Ohne Witz: es wird Zeit für eine Dashcam. Bei knappen 40.000 km pro Jahr kann so viel passieren ... man muss ja nicht mal Schuld sein ...

    Am Montag bekommen die Kollegen von mir, sofern niemand reagiert, die erste Mahnung mit dem Hinweis, dass die zweite Mahnung ein Anwalt der Verkehrsrechtsschutz versenden wird.

    1. Mahnung ist versendet. Ich habe auch heute weder den Eingang der Meldung quittiert bekommen noch hat jemand Kontakt gesucht.
    Zudem eine zweite Mail an die Adresse der Autobahn Niederlassung Ost versendet.

    Morgen gehen die Räder VR und HR zum Reifendienst zur Inspektion, am Donnerstag bin ich mit der Achsvermessung dran. Ich hoffe, dass die Felgen keinen Schlag haben. Die sind in Opel Carbongrau Z177 lackiert. Wenn die wirklich kaputt sind, kommen also Lackierkosten auch noch oben drauf. :facepalm:

    D-K
    September 23, 2022 at 10:51 PM

    Neue Felgen kosten beim Freundlichen runde 500€ (wohlgemerkt pro Stück) und gebraucht sind die Felgen auch gar nicht so leicht zu bekommen.

    Das piept mich an.

    Danke siseb, habe ich mir durchgelesen.

    Aus meiner Situation heraus habe ich nach dem Artikel die Hoffnung, dass ich hier andere Handhabe anwenden kann:

    • Bei meiner Fahrt war bereits die Dunkelheit (ca. 18:30 Uhr) hereingebrochen.
    • In der Dunkelheit im Scheinwerferlicht waren die Schlaglöcher und der Straßenzustand nicht mehr erkennbar.
      • Bis auf die Frostausbrüche an Fahrbahnrissen bzw. Schlaglöcher ist der Asphalt ja intakt und man kann ohne Hinderung fahren.
    • Die Polizei hat vor meiner Unfallstelle den Pannenstreifen auf einigen Metern gesperrt, es gab ansonsten keine weiteren Hinweisschilder auf diesem Streckenabschnitt. Es gab zwar eine TMC Meldung vor "Schlechten Fahrbahnverhältnissen", aber erst eine Anschlussstelle weiter. Mich hat es schon davor erwischt.
    • Aus diesem Grund habe ich bereits Geschwindigkeit herausgenommen (knapp 100 km/h), bin vor der Polizei nach links gewechselt, habe mich einige hundert Meter (vielleicht sogar mehr als einen Kilometer) links gehalten, dann aber wieder nach rechts gewechselt (=> Rechtsfahrgebot).
    • Genau nach dem rechts Einordnen hat es mich dann erwischt.
      • Ich hatte keine Chance auszuweichen oder zu reagieren, obwohl ich durch die Situation (TMC-Meldung und Polizei) absolut aufmerksam und vorsichtig war.

    Am Montag bekommen die Kollegen von mir, sofern niemand reagiert, die erste Mahnung mit dem Hinweis, dass die zweite Mahnung ein Anwalt der Verkehrsrechtsschutz versenden wird.

    Mr.Yellow

    Es wird einem als Autonarr wirklich schwer gemacht in DE und der EU. Wenn ich an die TÜV Diskussion denke ... oder die neue Verordnung zum Gebrauchtwagenverkauf ... gerade für Youngtimerfreunde und Selberschrauber ein Graus. Über die CO2 Abgabe und den Spritpreis reden wir besser gar nicht, auch an die Euro 7 denken wir besser nicht.

    Ich empfinde das als übergriffig und als Einschränkung der Freiheit.

    Das ist schon klar, habe auch ein Daparto Konto. :)

    Mich nervt bei Daparto die Katlogstruktur. Für Ersatzteile geht das klar, wenn du aber in der Bestellung noch einiges an Werkstattchemie brauchst oder sonstige Mittelchen, dann wird es nervig.

    Und da ich immer über einige Tage und Wochen den Bedarf zusammenstelle ist es für mich angenehm, wenn der Katalog übersichtlich und das Sortiment breit und gut sortiert ist. Und wirklich gute Vollsortimenter für den Kunden ohne Gewerbeschein gibt es wenige, so mein Blick auf die Dinge.

    Der Verbraucher hat die Macht. Man muss sich das nur bewusst machen und in seine Entscheidungen einbeziehen.

    Im Falle der Autobahn GmbH:

    • Meiden aller weiteren Dienstleistungsbetriebe, die mit der Autobahn GmbH verpartnert sind. Die bekommen keinen Euro von mir.
    • Vehementes Ablehnen einer PKW Maut für deutsche Steuerzahler und das Ganze in seiner Wahlentscheidung berücksichtigen sowie Unterstützung von entsprechenden Bewegungen und Institutionen.
    • Das ist auch der Grund, weshalb ich E-Mobilität nicht prall finde. Ich will auf Fernstrecke nicht auf irgendwelchen unverschämt bepreisten Rasthöfen Pause machen.

    Im Falle Autodoc:

    • Wenn ich mich wirklich wegen der Rückzahlung streiten muss (ich warte noch die Überweisung ab), löse ich meine Autodoc Plus Mitgliedschaft auf und lasse mein Kundenkonto löschen.

    Im Falle der Coca-Cola Group:

    • Ähnlich wie auch bei Milka (Mondelez) werde ich in Zukunft vermeiden, Produkte vom Konzern zu kaufen.
    • Ich unterstütze lieber Paulaner (Spezi), Riegele (Spezi) oder Feldschlösschen (Cola Mixx) als deutsche Alternativen.

    Hofrat

    Autodoc scheint im Hintergrund ein komplexeres Preissystem zu haben. Zum einen wandelt es sich tagesaktuell (am Samstag/Sonntag ist es sehr teuer, Montag folgt meist ein Preissturz), zum anderen orientiert sich die Rabattierung scheinbar am Volumen der zurückliegenden Bestellungen.

    Beispiel: Pierburg Benzindruckregler für den BMW E30 325e

    • vergangenen Sonntag ca. 82€ bei Autodoc in der App
    • am Montag dann 69€ bei Autodoc und damit eines der günstigsten Angebote im Netz

    Dazu kommt die große Auswahl an Teilen und Autochemie (Schmieren, Reinigen, Pflegen) für fast alle Modelle, auch für exotische Fahrzeuge. Man kann immer sehr vollständig und gestaffelt einkaufen und alles kommt in einem Paket. Das hat mich bis zuletzt bei Autodoc gehalten. Auch finde ich die App gut.

    So, habe Updates für Euch. Manchmal glaube ich, das ganze System versucht mich zu dribbeln. :aua:

    Kuriosität 1:

    Am Mittwoch habe ich die Schadensmeldung an die Autobahn GmbH Ost gesendet. Wohlgemerkt mit der Bitte, mir den Eingang der Meldung umgehend zurück zu melden und um eine weitere Kontaktaufnahme.
    Wir haben inzwischen Freitag Abend. Ihr könnt Euch sicher denken, was ist: es hat sich bis dato keiner gemeldet. Nicht mal den Eingang der schriftlichen Schadensmeldung haben sie quittiert. Schwach. :thumbdown:

    Kuriosität 2:

    Ich habe heute die Termine beim Reifendienst gemacht. Es gibt nur noch eine Werkstatt weit und breit mit Hunter Roadforce, daher geht nur diese eine. Wie bereits geschrieben, folgenden Leistungsumfang mit der Werkstatt abgestimmt:

    • VR: Reifen tauschen, Felge prüfen
    • HR: Reifen prüfen, Felge prüfen
    • Fahrwerk: Sichtprüfung und Achsvermessung

    Der Meister meinte bloß: "Na, von 50 Schadenfällen (Reifen, Felgen, Fahrwerk) auf der A4 die letzten Jahre haben 51 nie einen Euro von der Autobahn gesehen. Trotzdem viel Erfolg, viele haben tausende Euro Anwaltskosten versenkt."

    Na super. Das fängt ja gut an ... :staunt:
    Trotzdem muss es gemacht werden. Der Reifendienst ist spitze.

    Kuriosität 3:

    Am Wochenende steht Service am Siggi an. Habe am 29.12. Öl und Material bei Autodoc bestellt und mich über die deutlich verschnellerte Abwicklung gefreut. Dann habe ich gesehen, dass der Spaß nicht mehr mit DHL versendet wird, sondern mit GLS.

    ... nicht gut ... :nee:

    Bis gestern hat es GLS nicht geschafft, das Paket zuzustellen (an einen Paketshop, nicht mal zu mir nach Haus). Letzte Woche war es wettertechnisch wild, da sage ich nichts. Aber diese Woche, war alles OK. Wo ist mein Material? Na klar: auf Retoure zu Autodoc, weil es GLS wieder mal nicht hingebracht hat!
    So nervig, jetzt steht man wieder ohne Material da.

    Gleiches auch mit dem zweiten Autodoc Paket. War heute den ganzen Tag im Homeoffice. GLS bemüht sich gar nicht, an die Hausadresse zuzustellen, sondern liefert gleich an den Paketshop. Also musst du wieder allem hinterher rennen.
    Das Sahnehäubchen: ich habe für die Bestellung beim ersten Paket runde 143€ bezahlt, der Rückerstattungsbetrag ist aber auf runde 114€ berechnet.

    Da bleibt dir die Sprache weg - überall nur noch Amateure oder Taschenspieler.

    Kuriosität 4:

    War dann noch im Lidl einkaufen. Lebensmittel und ein paar Getränkedosen für die Werkstatt.

    Freude: Spezi (bzw. Mezzo Mix) im Vorteilspack, 8 Dosen zum Preis von 6 = 4,79 €. Also eingepackt.
    Zuhaus die erste Dose geöffnet, Kleinhirnrinde meldet an Großhirnrinde: "Nach zwei Schluck Dose zu leicht - kontrolliere Dosengröße."

    Und siehe da: 8x 0,25 Liter statt erwarteter 0,33. So so, ein Vorteilspack.

    • 8 x 0,25 l = 2 l
    • 6 x 0,33 l = 1,98 l

    Da war der Vorteil ja groß... :lach3:

    Ich bin froh, das der Radsatz an der empfindlichen Vorderachse vom Insignia A VFL ruhig läuft. Zu dem Thema habe ich bald Stoff für eine Diplomarbeit in Maschinendynamik. Daher nutze ich jeden verbleibenden Kilometer, die Reifen haben auch noch reichlich Profil, 6 bis 7 mm. :yes:

    Die Formulierung ist gewöhnungsbedürftig, jo. Glaubt mal: das mache ich nach Feierabend kurz nach 6 nicht um mich selbst zu erquicken. :verlegen:

    Tiefe Schlaglöcher auf der A4 bei Bautzen: Nur noch Tempo 80 erlaubt - Reparaturen laufen
    Frostschäden auf der A4 bei Bautzen zwingen Autofahrer zur Vorsicht: Wegen tiefer Schlaglöcher gilt nun Tempo 80. Die Reparaturen laufen bereits. Autofahrer…
    www.saechsische.de

    Freunde, ich bin bedient. :angry3:

    Kaum ist nach einer Woche schönem Oberlausitzer Winter, Schneeglitzer und Eis wieder eine milde Wetterlage eingezogen, verwandelt sich die A4 in eine gefährliche Schlaglochpiste.

    Ohne Scherz: der Frost war weg und wie mit einem Fingerschnips waren Löcher - nein, Krater - in der Asphaltdecke bahngebrochen. Unglaublich, solche tiefen Dinger habe ich noch nie gesehen.

    Gestern Abend bin ich von Arbeit nach Haus gefahren und es hat mich erwischt. Ungefähr 2 bis 3 km vor meiner Unfallstelle hatte die Polizei bereits eine Pannenstelle auf dem Standstreifen abgesichert. Daraufhin habe ich die Geschwindigkeit rausgenommen und mich mit 90 bis 100 km/h eingeordnet, um zu schauen, was genau mich erwartet.

    Am Ende erwartet mich ein böse Erschütterung und ein sofortiger Reifenschaden vorn rechts und ein extremer Luftverlust hinten rechts.

    Warnblinker ... Rechts ran ... Weste ... Warndreieck ... und die Polizei von vor 3 km hat auch nicht lange auf sich warten lassen.

    Ende der Fahrt. Während die Polizei die Daten des Geschehens aufnimmt, telefoniere ich derweil mit dem ADAC, um einen Abschlepper zu organisieren. Zum Glück hatte der ADAC nur eine kurze Anfahrt, da sie bereits auf der A4 unterwegs waren. Also einmal Abschleppen zum Heimatort bis vor meine Werkstatt.

    Zum Positiven: das hat ohne viel Papierkram komplett unproblematisch und zügig funktioniert. Auch wenn wir die letzten Tage kontrovers über den ADAC diskutiert haben: in diesen Momenten, auf der stockdusteren Autobahn, hilft der Leistungsumfang weiter und gibt Sicherheit.

    Besten Dank an den ADAC und an die PD Görlitz-Bautzen.

    Plausch mit dem gelben Engel: ich bin allein bei ihm in der Schicht heute die Nummer 6 mit Reifenschaden durch Schlagloch auf der A4 in seinem Gebiet.

    Zu Haus angekommen habe ich mit dem Kumpel noch schnell einen Ersatzsatz Winterreifen aus meinem Lager in der Nachbarstadt geholt.

    DOT 3716 - old but gold in dieser Situation. Schwarz, rund und ... halten Luft. :lach3:

    Also Siggi am späten Abend noch verarztet. Sogar die Blinkerbirne vorn rechts hat nach dem Schlag den Dienst quittiert.

    • Reifen VR komplett defekt, Felge wahrscheinlich mit Schlag (muss sich der Reifendienst anschauen)
    • Reifen HR starker Luftverlust nach Schlag von 2,3 bar auf 0,5 bar (muss sich der Reifendienst anschauen ob Karkassendefekt und Felgenschlag)
    • Blinkerbirne hat Adieu gesagt (das hat fast schon Comedy Niveau)
    • Lenkrad steht leicht nach rechts (Achsvermessung und Kontrolle der Fahrwerkslenker lass ich auch die Werkstatt machen)

    Was mich an dieser Stelle immer wieder grimmig stimmt:

    Kein Schild, kein Hinweis, keine Geschwindigkeitsbegrenzung seitens der Autobahn GmbH bzw. Autobahnmeisterei. Für mich ist das fahrlässiges Verhalten - den Kollegen obliegt für ihren Abschnitt die Streckensicherungspflicht. Das werde ich Ihnen mit der Schadensersatzforderung auch noch einmal klar machen. Den Schaden bezahle ich nicht aus meinem Säckel.

    Der Radsatz war absolut Sahne. 19 Zoll original Opel 5 Speiche, Pirelli P Zero Winter 245/40 R19. Gematcht und gewuchtet auf Hunter Roadforce für maximalsten Rundlauf auch in Bezug auf die Radialkraftschwankung. Toll - und dann zerschießt es mir ein dusseliges Schlagloch, weil im Straßenbau nur noch Müll verbaut wird.

    Wegen der Diskussion um das Nutzfahrzeug für Holger M54

    Eine Idee, weil ich heute an einem Sprinter in jetzt privaten Besitz aber klar erkennbarer THW Farbgebung vorbeigefahren bin:

    Wie wäre es mit einem ehemaligen Einsatzfahrzeug von THW oder freiwilliger Feuerwehr. Zumeist mehr "Stehzeuge", kein Rost, wenig Kilometer und jedes Jahr der Stempel im Servicebuch.
    Nach ihrer Dienstzeit dann bei öffentlichen Auktionen verkauft.

    Hier mal zwei ganz grobe Angebote nach einer Minute googeln:

    Die sind nicht runtergeritten, haben aber einsatztypische Abnutzungsspuren (durchgescheuerte Sitze, Kratzer und Dellen durch die Ausrüstung, Kratzer im Innenraum oder defekte Verkleidungen).

    Für meine Karosseriebauprojekte an Omega und BMW noch etwas Werkzeug und Schleifmittel.

    Das Thema mit dem Tempolimit finde ich gar nicht mal so schlimm. Ich fahre nur noch sehr selten schneller als 150 km/h, meistens Richtgeschwindigkeit 130 km/h per Tempomat, sofern es die Zeit erlaubt. Meist passt es aber. Klar ist das auch dem Kraftstoffpreis geschuldet.

    Die Diskussion um den Kraftstoffpreis (allgemein Energiepreis) nehme ich allerdings bitter zur Kenntnis als ADAC Mitglied. Das ist schon teuer - schließlich bezahle ich das von meinem bereits versteuerten Einkommen. Bei doppelter, dreifacher und vierfacher Besteuerung werde ich irgendwann sauer und ungehalten, zumal wir hier von prozentualen Größenordnungen sprechen, die in anderen Ländern Proteste auslösen würden.

    Aber wie so oft fängt der Fisch vom Kopfe her an zu stinken. Die deutschen Manager - egal ob beim ADAC oder in der Industrie - haben sich mit der Anbiederung an die Klimabewegung alle selbst ins Knie geschossen. Das merken aktuell so einige Konzerne. Wenn ich da an die Ruderbewegungen von Ola Källenius bei Daimler denke oder an den Rückzug von Green Steel bei Arcelor Mittal. So funktioniert es leider nicht, wenn man gegen internationale Konkurrenz bestehen muss.

    Schwierige Kiste.

    Ist richtig, wie immer macht die Dosis das Gift.

    Aber mal als Gedankenexperiment. Die meisten modernen Öle deckeln Zink bei 0,8 % bzw. 800 ppm (das müsste ACEA C3 Level sein). Phosphor als Bestandteil der ZDDP Verbindung liegt dann meist irgendwo zwischen 600 und 700 ppm. Sagen wir, damit hat der KAT eine Lebensdauer von 400.000 km bei üblichen 50 bis 150 ml Ölverbrauch auf 1000 km (sofern man davon ausgeht, dass der KAT durch den Wirkungsgradverlust der zerstörten Edelmetallschicht defekt geht).
    Verdoppeln wir jetzt den Zinkanteil auf 1600 ppm, was bei Racing-Ölen durchaus üblich ist, würde sich dem Gedankenexperiment folgend die Lebensdauer des KAT auf rund 200.000 km verkürzen.

    Klar, ich glaube nicht, dass das so linear heruntergebrochen werden kann. Aber das Gedankenexperiment verdeutlicht die Logik hinter der Katalysatorvergiftung oder "Verglasung", wie es die STLE beschrieben hatte.

    Der NOACK spielt dabei aus meiner Sicht eine untergeordnete Rolle, da er bei 250 °C und 60 min ermittelt wird. Die Zersetzung von ZDDP beginnt aber bereits bei 150°C und ist unabhängig vom Grundöl.

    Sehr aktiv ist der Prozess zwischen 150 bis 200°C. Heißt, es geht nicht zentral um die Aschereste (sulphated ash), sondern um die Verdampfung einiger Ölbestandteile bei hohen Temperaturen. Der hohe Anteil dieser Aschen lässt nur Rückschlüsse darüber zu, ob viele aschebildende Additive wie ZDDP und Calcium im Öl enthalten sind, besonders ZDDP setzt dabei schon vor der Aschbildung entsprechende Zersetzungsprodukte frei.

    Die Additivbestandteile treten aus dem Öl aus und können dann über den Verbrennungsraum in Richtung Katalysator gebracht werden. Weil die ZDDP Bestandteile stark polar sind, heften sie sich vornehmlich an saubere Metalloberflächen an. Die Katalysatorbeschichtung bietet eine ideale Oberfläche dazu, die Reaktionsoberfläche das KAT wird mit ZDDP-Rest angereichert. Die Edelmetallschicht des Katalysators wird durch die Phosphatreste "verglast".

    Durch die Motorregelung wird die Abgasreinigung über Vor-Kat und Nach-Kat-Sonde überwacht, auch der Katalysatorwirkungsgrad. Natürlich treten Schäden nicht in den ersten 10.000 bis 50.000 km nach Wechsel auf ein High-Zinc-Oil auf, sondern verkürzen die Gesamtlebensdauer des Katalysators, da die "Verglasung" durch Phosphatreste ein langsamer und stetiger Prozess ist.

    GM ist seit vielen Jahrzehnten (schon seit ca. Mitte der 50er Jahre) an dem Thema dran und empfiehlt als sweet spot ein Phosphorlevel von 0,8 % und ca. 1,0 % Zinklevel, wobei das benötigte ZDDP Level auch von den Konstruktionsmerkmalen des Motors abhängig ist (-> z.B. Nockenwellenhärte, Tassenstößel bei historischen Motoren).

    Noch ein paar Quellen bzw. Artikel dazu:

    Ich gebe mal kurz zu Protokoll, dass die Angabe im Datenblatt auf mehr als 1,3 % Sulfatasche hinweist.

    Wahrscheinlich reichlich Zink und Phosphor enthalten, wie üblich bei klassisch formulierten Rennölen. Nach ACEA A3/B4-23 darf es maximal 1,6% sein.
    Das sollte man beachten, wenn man das Öl bei EU5 und 6 Benzinern mit Kat oder Kat+OPF einsetzt. Das schmälert die Kompatibilität zu Abgasnachbehandlungssystemen.

    => "Dass Ruß Verschleiss fördert, da sind wir uns doch einig?"

    Meinem Kenntnisstand nach nicht pauschal, denn je nach Motor und Last/Fahrprofil können die Rußpartikel und deren Konglomerate grafit-weich (und damit eher ungefährlich) wie auch hart und von (ich meine mich zu erinnern, weil ich mich da mal eingelesen habe) Sulfonat und Calciumverbindung hart umschlossenen Partikeln geprägt sein.

    Dazu habe ich heute durch Zufall eine schöne Grafik aus einem REM gefunden. Man erkennt am Rußpartikel sehr schön die Durchsetzung des Kohlenstoff (C, rot) mit Kalzium (Ca, violett).

    Ab Minute 5 wird mit dem Rasterelektronenmikroskop untersucht.

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