Ich messe frühestens nach einer Stunde. Wobei das, wenn die Batterie verbaut ist, eher den Messwerten zugute kommt, da bereits bei Zündung an, auf- und zuschließen ordentlich Strom fließt und sich die Spannung "erholen" dürfte, wenn die ganzen Steuergeräte im Ruhemodus sind. Direkt, also wenige Sekunden oder Minuten nach dem Laden oder auch nach der Fahrt zu messen, verfälscht die Werte natürlich sehr.
warlock0815 Ich habe langsam auch die Laderegelung in Verdacht. Verbraucher im Winter möchte ich irgendwie nicht gelten lassen, sofern die Lichtmaschine entsprechend dimensioniert ist, muss diese die Last abfangen. Wenn sich die Batterie oberhalb von ~80% befindet, ( 200Ah Kolosse mal ausgenommen) kann sie ohnehin nur <10A Ladestrom aufnehmen. Das sollte noch jede Lima schaffen, selbst wenn alle Verbraucher laufen. Es benötigt halt etwas Zeit.
Im A6 scheint die Regelung offenbar ganz gut zu funktionieren. Auch, wenn 18min Fahrzeit jetzt keine Ultrakurzstrecke darstellt, aber wenn die Batterie nach dem Kaltstart eines V6 Diesel bei 3° nach dieser Zeit mit 17,76V - 385CCA - 3,55mOhm - wieder "voll" ist (gut 1h nach Abstellen gemessen, identische Werte zu gestern nach Vollladen mittels Ladegerät), müssten die Batterien kleinerer Motoren, und speziell Benziner, bereits nach ~10min VOLL geladen sein.
Welchen Motor musste deine Batterie denn starten, Diesel oder Benziner? Der Widerstand scheint da eine relativ verlässliche Größe zu sein, den diese günstigen Geräte ermitteln.
Fu Kin Fast Bei solchen Symptomen wäre es höchst interessant, was genau der Batterie zusetzt. Das findet man aber wohl nur durch Zerlegen raus. Vielleicht hast du in dem Fall aber auch "nur" Pech, Fertigungsfehler sind zwar nicht so häufig (glaube ich), kommen aber natürlich auch vor. Sofern du nicht permanent sehr kurze Strecken fährst und die Batterie deshalb permanent halb leer ist, würde ich das fast vermuten.
Die erhöhte Spannung im Schubbetrieb hilft, etwas mehr Strom in kurzer zuführen zu können, um die Batterie schneller zu laden. Nur langanhaltende hohe Spannung führt dann zur Beschädigung aufgrund von Gitterkorrosion. Außerdem ist die Ladespannung von der Temperatur abhängig, bei etwa 0° wären 15V sogar normal. ~14,4V beziehen sich auf 20°C, je Zelle 2,4V*6=14,4V. Je 10° Differenz (in Richtung 0° bzw darunter) erhöht sich die Spannung um 0,05V pro Zelle. Bei 0° sind es also 2,5*6=15V usw. Daher auch oft das Symbol der Schneeflocke bei 14,8V, "AGM Modus" war und ist Quatsch. Wieso die Hersteller das teilweise machen, keine Ahnung. Wahrscheinlich weil es irgendwann mal gepasst hat und man es einfach beibehielt.
Die Batterie im A4 2.0 TDI hat sich wacker gehalten. Es scheint so, als gingen die Batterien zwar anfänglich ziemlich in die Knie, bei halbwegs gutem Fahrprofil (sowie Regelung) und etwas Pflege im Winter halten sie die Power dann aber doch relativ lange. Der Wagen ist von 2015, es ist die erste Batterie mit 105Ah, AGM. Wurde vor der Messung nicht geladen, Temperatur betrug wieder 5°C.
