Posts by Pi x Daumen

    Aus dem Einzylinder-Wettbewerbsbereich kommend kann ich dir nur wärmstens das Motul 300V 15W60 oder das 300V/7100 15W50 ans Herz legen.

    Das 15W60 fahre ich seit jeher in meinen Hochleistungsmotoren, testweise haben wir es auch in der TT-R 600 aus dem Familienfuhrpark genutzt. Der Motor klingt deutlich weniger mechanisch, Schaltvorgänge sind wesentlich angenehmer, der Motor läuft insgesamt harmonischer.

    Klare Empfehlung meinerseits.

    Bin auf der Suche einer softwareoptimierung für einen Golf GTD DGCA und 7gang Dsg. Raum Wuppertal. Fertigfiles sehe ich nicht als Probl. Es sollte nur sauber sein. Zb abgastemperatur nicht geschnitten etc.

    Seit einer Woche habe ich die speedbuster ctrs drin. Ansich ist eine mehrleistung zu spüren. Und auch messbar (100-200). An den logfahrten sieht man aber dass das Steuergerät nichts davon mitbekommt.


    Nicht Ruhrgebiet/Bergisches/Siegerland, mit Brühl (südwestlich von Köln) aber auch nicht so weit weg.

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    Er kennt sich sehr gut mit den Tücken von Dieselmotoren und deren Abgasnachbehandlungssystemen aus. Ruf einfach mal an und mach Dir dein eigenes Bild. Die Leute, die dort aus meinem Bekanntenkreis waren sind allesamt bis heute zufrieden.

    Lies doch bitte erst mal durch, bevor du so daherredest. Deutlich niedrigere Temperaturen und angenehmeres, besseres Ansprechverhalten sind klare Belege.

    Es geht nicht immer nur um Fe, Cu etc. Das ist wahrscheinlich beim 40er besser. Mir sind 120°C lieber als 132°C mit 5W40 bei Dauervollgas. Es leiden ja noch andere Bauteile bei so hohen Temperaturen.

    132°C mit einem W40 in einem EA288, wo ein W30 mit 120°C performt ? Wie ist das technisch zu erklären ?

    Ich fahre u.a. einen EA288 in der „höchsten Leistungsstufe“ und habe sowohl einige 5W30 als auch 5W40 durchprobiert. Messen konnte ich wenn überhaupt eine niedrigere Temperatur mit W40-Ölen, wobei das unter „Toleranzen“ abgehakt werden kann.

    Ich fahre in dem Motor bewusst 5W40, da ein 5W30 keinen Mehrwert hat, weder akustisch (Motorklang ist mit W40 deutlich angenehmer) noch fahrtechnisch. Im Gegenteil, der Ölverbrauch steigt mit dem 5W30 tendenziell. Die Verschleißwerte und die Stribeck-Kurve lassen wir, wie gewünscht, außen vor. Einen Unterschied in der Gasannahme kann ich lediglich bei Änderung des Kraftstoffs und der Konzentration des beigemischten Additivs machen. Einen Unterschied zwischen W30 und W40 zu „erfahren“ halte ich im betriebswarmen Zustand allerdings für Gluboli-Science, erst recht in einem Massenmotor wie einem VAG-Diesel.

    In (meinen) Rennmotoren sieht die Welt wiederum anders aus, aber auch da bedarf es einer größeren Differenz als einer einzigen Viskositätsklasse.

    Mein Beitrag hilft dir jetzt nicht wirklich weiter, dennoch brennt es mir unter den Nägeln - wie groß ist denn der DPF vom SQ5 ?

    Denn bei ~40tkm und 20gr. blieben bei einer angenommenen Partikelfiltergröße von 60gr. Asche lediglich noch rund 40gr., die aufgenommen werden könnten - also rein rechnerisch wenn das Fahrprofil so bliebe noch etwa 80tkm.

    Kann das sein ?

    Hallo,

    ist vielleicht für dich interessant.
    Ich habe offiziell von LM bestätigt bekommen, dass das LM 10W60 (ob offroad oder Street ist egal, da Marketing) vollsynthetisch sind und auf PAO basieren.

    Das Thema Zerfall der Öle ist aus „meiner Ecke“ immer ein heisses Thema (KTM LC4 625/640/660).

    Bei den Einzylindern habe ich die besten Erfahrungen mit dem Motul 300 15W60 gemacht, da sind aber bis auf das obere Pleuellager sowie das Kickstarterzahnrad ausschließlich Wälzlager und keine Gleitlager.

    Ich würde bei deinem Motor/Fahrprofil zu einem 10W60 oder 15W50 raten.


    Soll kein Bashing sein, aber die hochgelobten Öle von Motorex haben in den Analysen leider ziemlich schnell versagt (siehe u.a. die 690er mit dem 10W60). Finde ich sehr schade, sollte aber Erwähnung finden. Analysen kenne ich zu Motul und LM, diese sehen/sahen wirklich gut aus.

    „Fahren“ solltest du damit wirklich nicht, aber ich empfehle damit wirklich ganz sachte und ohne Last bei etwas erhöhter Drehzahl zu rollen - wenn möglich. Bei mir ging‘s, weil das Haus in einer Spielstraße steht, und ich so um den Block „Rollen“ konnte ohne Last. Ich würde es nur nicht im Leerlauf einfach so vor sich hin dümpeln lassen, denn die Viskosität wird durch das LM schon massiv herabgesetzt, meine Sorge war dass der Öldruck dadurch stark abfällt - daher meine Vorgehensweise.

    Einen Vergleich zu anderen modernen Dieseln habe ich aktuell leider nicht. Der Kraftschluss ist beim DSG im Schub jedoch bei 100%, heißt es kann dort keine Verluste über das Getriebe geben.

    Mein Motor läuft deutlich (!) kühler als deiner - ich dümple mit dem GTD aber auch nur so im Verkehr mit, zwischen 90-120km/h. Hier im Ruhrgebiet kann man schon froh sein, so schnell fahren zu können…

    Bei den aktuellen Temperaturen (<10°C) liegt die Motortemperatur dann zwischen 93-95°C.

    Jenseits der 20°C Außentemperatur liege ich dann irgendwo zwischen 95-98°C Motoröltemperatur. Die höchste je per Bordcomputer angezeigte Öltemperatur hatte ich einmal dauerhaft mit dem Motorex, da waren es 114°C. Das war auf der Urlaubsfahrt in Südspanien auf einem Hochplateau im Hochsommer, die Außentemperatur lag dort bei 41°C, das Auto war voll beladen und wir waren dauerhaft mit 120-130/h auf der Autobahn unterwegs - also völlig im Rahmen.

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    Ich habe diese Motorspülung von LM getestet und konnte bei einem Diesel (Dreizylinder-Turbo) den Ölverbrauch langfristig senken.

    Ich bin allerdings auch im ersten Gang mit ca. 1800-2000U/min gerollt, also keine Last und moderate Drehzahl, das scheint geholfen zu haben. Unbedingt den Motor im freien laufen lassen, ich will ehrlich gesagt nicht wissen was da freigesetzt wird.

    Ich fahre selber auch einen CUNA und habe auch seit Kauf einen Ölverbrauch von ca. 0,1L/1000km, je nach Fahrweise.
    Ich habe die Spülung beim CUNA allerdings nie ausprobiert, da mir mal in einem Gespräch mit einem VW-internen gesagt wurde, dass der Ölverbrauch beim CUNA zwangsläufig vorhanden ist. Warum ? Weil die Vorspannung der Kolbenringe bei den leistungsstarken 2.0TDI herabgesetzt wurde, um so die Verlustreibung im Schiebebetrieb zu verringern. Das führt allerdings auch zu einem höheren Blow-By, wodurch zwangsläufig auch mehr Öl verbrannt wird als bspw. bei den „kleineren“ Leistungsstufen. Für diese These sprechen gleich mehrere Dinge. Die Kolbenringe des CUNA haben trotz gleichen Bohrungsmaßes eine andere Teilenummer als die Ringe der schwächeren 2.0 TDI - diese machen komischerweise keine „Probleme“.
    Was zudem dafür spricht ist meine rein subjektive Erkenntnis, dass der CUNA eine ziemlich „schwache“ Motorbremse für einen R4-Diesel mit 2L Hubraum besitzt, heißt er verliert seine Geschwindigkeit nur äußerst langsam im Schiebebetrieb, was für einen Dieselmotor doch eher ungewöhnlich ist.

    Interessieren würde es mich dennoch brennend, ob du die These mit dem LM2425 widerlegen und den Ölverbrauch stoppen kannst !

    Ich bin im CUNA übrigens das (sackteure !) Motorex Xperience 5W40 gefahren, ebenso wie das Motul Xclean 5W40, irgendein Rowe DPF 5W30 und Mobil ESP 5W30. Ich habe, bis auf die Klangkulisse des Motors, die war mit 5W40 immer besser, keine eklatanten Unterschiede erfahren können, der Verbrauch lag immer irgendwo um 0,10-0,15L/1000km.

    „Sorgen“ mache ich mir wenn überhaupt nur um den DPF.
    Das 511 00 (war mir bis zum Lesen der HP von Fuchs auch neu) scheint ein aschearm-verbrennendes Motoröl für die Hochleistungsmotoren von Audi zu sein (RS3, RS6 etc), die mit einem OPF bestückt sind. Ob ein OPF mit einem DPF in Aufbau und Materialen sowie Funktionsweise vergleichbar ist weiß ich nicht, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt.

    Die 505 01 ist die alte „PD-Freigabe“, die erkenne ich als doch schon „relevanter“ an für die Nutzung im EA189/EA288 - aber auch nicht 100%ig ohne Bedenken.

    Vielleicht hat hier jemand die nötige Kenne und kann was dazu sagen, wie es um die Verträglichkeit von Ölen nach 511 00 und 505 01 in einem Fahrzeug mit EA189 und DPF steht, der eine Freigabe gem. 507 00 steht ?
    Wie oben erwähnt habe ich motorseitig keine Bedenken ein 5W40 im EA189/288 zu fahren, es geht mir rein um den DPF.

    Ich sehe es immer wieder in den verschiedensten Foren und es frustriert mich immer Tag für Tag auf‘s neue...
    Daher folgende Aussage und in gewisser Weise Forderung meinerseits.

    Die Themen Politik und Religion haben in einem Fachforum NICHTS verloren !

    Da habe ich nur die kleine Ecke ausprobiert die man sieht, wenn man die Fahrertür öffnet, auch mit Plaststar.
    Das möchte ich erst einmal beobachten, wie es sich nach ein paar Tagen „einziehen“ macht.
    Armaturenbrett ist ja immer ziemlich heikel...
    Werde berichten, wenn ich die Tage wieder mit dem Wagen fahre und sagen kann, wie es sich macht.