Posts by Steuerkette_007

    Ja, das ewige Wechseln von 3,5 Liter in der Garage auf selbst gebauten Rampen nervt irgendwann, aber man fährt halt immer einige 100 Km zum Spülen bis zum nächsten Wochenende, was ja wieder gut ist. Noch nerviger ist aber das beim Filterwechsel noch 1 bis 2 Liter beim Abnehmen des Filters zusätzlich mit raus kommen, die Verschlußschraube aus Kunststoff ist, und man bei diesem X5 nicht an alle Schrauben der Ölwanne ran kommt, ohne einen Träger zu demontieren, was ich aber nicht wollte. Man sollte also das Öl nur kalt ablassen, sonst ist die Ablaßschraube irgendwann rund, große Wanne unterm Auto haben und Werkzeugmacher o.ä. gelernt haben...

    Hallo,

    mein 8HP vom BMW X5, Bj. 2013, bekam zuletzt vor 6 Jahren bei Kilometerstand 170.000 Km seine erste Getriebespülung bei ZF. Ölwechsel hatte das 8HP bis dahin auch noch nicht. Nun bei Kilometerstand 320.000 Km und 150.000 Km Einsatzzeit habe ich vom ZF LifeguardFluid 8 eine GÖA machen lassen. Das Öl war ca. 2000 Std. im Einsatz. Das Auto bekommt zu 99% nur BAB, 60 km bis 500 km am Stück bei 160 Km/h bis 180 Km/h, wird ausschließlich im Drive-Modus und warm und kalt gefahren, hat einen Getriebeölkühler, der das Getriebeöl auf 80°C bis 85°C erwärmt bzw. hält. Das Auto wird sehr vernünftig bewegt, weil ich es wegen der Knautschzone und nicht zum Rasen gekauft hatte. Das 8HP schaltet ohne zu ruckeln o.ä. und hat das Schaltverhalten während der 150.000 Km auch nicht verändert. Am 8HP wurden bisher keine Teile ersetzt oder repariert.

    Mit Eisen 8 mg auf 10.000 Km bin ich natürlich sehr zufrieden. Das Öl roch normal, Füllstand war ok, 7 Liter sind drin, Filter, Ölwanne, Magnete alles ok:


    Der alte Filter sah weiß aus, genauso wie der neue Filter von ZF. Das Foto gibt das nicht richtig wieder. Filter und Öl habe ich nun selber gewechselt. Gespült habe ich diesmal selbst, mit 20 Liter MANNOL ATF AG60 8213 über einige hunderte Kilometer, immer ca. 3,5 Liter rein, bis die 20 Liter aufgebraucht waren. Neu eingefüllt wurde RAVENOL ATF 9HP Fluid, weil es vollsynthetisch ist. Davon wurden 12 Liter gekauft und wieder stückweise nach ZF-Vorschrift eingefüllt (bei 30°C damit im Zweifel zu viel und nicht zu wenig drin ist). Vom Mannol bleiben so ca. 15% zurück, was für mich ok ist. In Zukunft wird früher gewechselt nach ca. 100.000 Km. Additive sind und waren nie drin.


    Gruß

    Steuerkette_007

    Interessantes Video zu dem Thema:

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    Der X5M50d läuft zuverlässig wie ein Uhrwerk. Noch nie Ölverbrauch gehabt, und ich habe ihn seit ca. 200000 Km. ÖW-Intervall 10000 km/150 Stunden. Reparaturen am Motor bisher nur Glühkerzen und Glühkerzensteuergerät sowie DPF neu. Natürlich AGR-Kühler auf Kulanz neu, zweimal. Durchschnittsgeschwindigkeit lt. BC ca. 80 Km/h, Walnüsse kennt der Motor nicht.


    Hallo,

    in diesem Artikel wurde untersucht wie sich die CCS bei einer Fahrzeugflotte unter harten Bedingungen verhält und nach welcher Laufleistung die Grenzwerte überschritten werden: Kaltstartviskosität von gebrauchten synthetischen Ölen aus Fahrzeugen, die unter ähnlichen Fahrbedingungen betrieben werden

    Wichtige Aussagen im Artikel:

    "Die Tests wurden unter Bedingungen durchgeführt, die als „hart“ beschrieben werden können, d. h. häufiges Starten des Motors, längerer Leerlauf des Motors und Fahren kurzer Strecken. Alle Motorölproben wurden aus Personenkraftwagen einer homogenen Flotte von 25 Fahrzeugen entnommen. Die dynamische (Anlass-)Viskosität wurde gemäß ASTM D5293-15 bestimmt. In allen analysierten Fällen kam es zu einem gefährlich schnellen Anstieg (36 % – 69 %) der Anlassviskosität, und die Grenzwerte (7000 mPa·s) wurden sehr schnell erreicht (für Laufleistungen im Bereich von 3000 bis 13.000 km)."

    "Die Betriebsbedingungen haben einen starken Einfluss auf die Änderungen der Kaltstartviskosität. Im typischen Mischbetrieb (Stadt/Überland) sind die Änderungen der Kaltstartviskosität um ca. 50 % geringer, während sie unter typischen Stadtbedingungen deutlich beschleunigt und verstärkt (fast verdoppelt) werden."

    Gruß

    Steuerkette_007

    Der Rußanteil und die Verschleißwerte passen zu 30.000 Km Intervall, und sind dafür gar nicht so schlecht. Hat er Ölverbrauch? Ölfilter solltest du beim nächsten Mal kontrollieren. Der Kraftstoffanteil ist auch ok für 30.000 Km. Mach wie Autoro24.de geschrieben hat und denk auch mal über ein 5W50 oder 10W60 nach für den nächsten ÖW. Das 8HP nicht vergessen, hatte das schon mal eine Spülung?

    An 1:50 habe ich mich in mehreren Stufen rangetastet. Ich will das als Obenöl testen und sehen, ob es sich auf den Verschleiß auswirkt. In der Literatur findet man zum Mischungsverhältnis am ehesten was bei 2-Takt Schiffsdieseln. Dort wird das Öl wohl typischerweise direkt durch Düsen auf die Zylinderwand gespritzt, und es lässt sich ein Verhältnis von 1:25 bzw. bei modernen Motoren von 1:50 berechnen. Dazu gibt es Untersuchungen wie sich das Mischungsverhältnis auf den Verschleiß auswirkt. 1:50 schien mir gut zu passen für meinen Test. Die Viskosität der 1:50 Mischung mit HVO100 ist praktisch wie bei Diesel, so das ich keine Probleme sehe, zumal das ausgewählte 2-Taktöl aschefrei verbrennt. Mit Moncol5c 1:50 und HVO100 gab es bei vorherigen Versuchen auch keine Probleme. War damit auch zum TÜV, und ging ohne Probleme durch (Euro 5, alles original).

    Das Alu und Eisen wieder im Verhältnis 1:1 sind, würde mich nachdenklich machen. Das scheint ja lt. vorheriger Beiträge für den Motor untypisch zu sein. Auch bei anderen Motoren kommt das mMn eher selten vor. Ölfilter sah ok aus? Bei beiden GÖA war NP mit drin. Das hat zwar lt. FÖA kein Alu, dafür aber Mg. Die FÖA vom NP ist aus 2021. Ob sich die Zusammensetzung vom NP geändert hat und eine Mg-Si Verbindung durch eine Al-Si Verbindung ersetzt wurde und das Alu daher kommt? Ich würde den nächsten ÖW mal ohne NP machen.

    Ich fahr seit Jahren als Zweitaktöl Moncol5c im angegebenen Verhältnis 1:200 im N57D30S1. Niemals Probleme. Nun wird erstmalig für 10.000 km Zweitaktöl Fanfaro Outboard 2T FF6203 (TCW3) 1:50 eingefüllt, danach ÖW mit GÖA. Motoröl ist während dieser Zeit Motul 300V Le Mans 20W60 (C3). Getankt wird seit ca 30.000 km ausschließlich HVO100. Mit dem 1:50 oder HVO100 keine Probleme bisher, Auto springt wie immer an, fährt wie immer, Standheizung wie immer, Regeneration wie üblich nach ca. 850 km, Regenerationsdauer und -temperatur wie sonst ca. 10 Minuten. Kein Auspuffqualm. Ich fahr ausschließlich BAB, lt. BC 80km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über letzte 10.000 km, was bei solchen Experimenten sicher vorteilhaft ist. DPF hat meine Experimente bis 265.000 km mitgemacht.

    Ja, 1:50. Natürlich habe ich mich in mehreren Schritten langsam ran getastet und jede Regeneration und Differenzdruck über den DPF beobachtet und mit gelogged. Standheizung lief auch wie immer. Das Auto sieht zu 95% BAB mit Strecken am Stück von ca. 60 Km. Durch die BAB ist die Abgastemperatur vor dem DPF mit 300°C bis 400°C deutlich höher als in der Stadt mit ca. 200°C, sonst hätte ich das nicht gemacht, z.B. wegen Versorgungsgefahr. Blau gequalmt o.ä. hat auch nichts. Zweitaktöl hat einen eher niedrigen Flammpunkt und verbrennt bei der Abgastemperatur auf der BAB halt mit. Letztendlich läuft das ganze darauf hinaus, ob "Obenöl" den Verschleiß senken kann. In seriöser Literatur zu dem Thema findet man schon das Verhältnis 1:50, natürlich eher zu Oldtimern, aber Versuch macht klug. ==> No risc, no fun...

    Mein 12 Jahre alter X5M550d (N57), fast 300.000 Km gelaufen, ging vor kurzem ohne Beanstandung durch den Tüv, wie bei jedem Tüv vorher auch schon. Da ich akt. Zweitaktöl als Zumischung zum HVO100 teste, war ich mit Zweitaktmischung 1:50 zur AU. Trübungswert war null. Im Detail: Euro 5, alles Serie, Moncol5c 1:50 (4-fach überdosiert), Wagner Diesel Additiv auch 4-fach überdosiert, Durchschnittsgeschwindigkeit lt. BC 85 Km/h, Regenerationsintervall mit ca. 850 Km unverändert (Öl ist C3), Kraftstoffverbrauch unverändert. Der Motor lief wie immer. Mein Plan ist, die 10.000 Km des nächsten ÖW-Intervall mit einem TCW3 Zweitaktöl als Zumischung 1:50 zu fahren, um zu testen, ob sich das in der GÖA auf den Verschleiß auswirkt. Aktuell und in Zukunft dosier ich Kraftstoffadditive in der empfohlenen Konzentration.

    Andy

    Du hast hier begrifflich Wärmekapazität (SI-Einheit J/K) mit Spezifischer Wärmekapazität (SI-Einheit J/(kg*K)) verwechselt.

    Beim Thema Motorkühlung reden wir letztendlich vom Thema Wärmetauscher. Wer mit den Parametern, die hier einen Einfluss haben, mal rumspielen will, auch um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich was auswirkt, findet hier ein sehr gutes Simulationstool:

    Wärmetauscher berechnen für Gleich- und Gegenstrom

    Golfer 7.5

    Das wird mMn von der Motorsteuerung, wie bei deinem Motor der Zündvorgang im Detail ist, Abgasaufbereitung usw. abhängen. Beim N57 habe ich zu HVO100 schon die vierfache Menge Moncol5c zugegeben (1:50 statt 1:200) und keinen Unterschied zu empfohlener Dosierung bemerkt, weder beim Starten, Regeneration, Motorlauf, Standheizung. Bzgl. Diesel habe ich analoge Erfahrungen gemacht. Demgegenüber war ein Opel- oder Fordfahrer letztens an der Tankstelle schwer begeistert von HVO100 und meinte sein Auto fährt und beschleunigt damit wesentlich besser als mit Diesel und der Unterschied wäre im Urlaub zwischen Diesel im Ausland und HVO100 zu Hause noch größer gewesen. Und ich kann reinschütten was ich will und nichts passiert... Ich kann mir somit gut vorstellen, daß dein Motor darauf reagiert wenn du 20% uberdosierst. Ich würde einfach mal ausprobieren was passiert wenn du von 100ml bis 400ml in 50ml Schritten zugibst.