Posts by Maddin

    Ich würde in dem Fall vollsynthetisches ein Öl nach ACEA A5/B5 nehmen. Ob 0W20 oder 0W30.


    Da gibt es natürlich das hervorragende
    RedLine 0W20 mit einer HTHS von 2,9 oder das
    Ravenol SSV 0w30 mit HTHS 2,97 oder
    ROW HIGHTEC Sunspeed RS SAE 0W30 mit HTHS 3,0


    Das Amsoil Signature series 0W20 hat eine HHTHS von nur 2,7.

    Hallo,


    wenn Geld keine Rolle Spielt, RedLine 5W40, leichter zu beschaffen und auch sehr gut, nur ohne Molybdän ist das Rowe Hightec Synth RS 5W40.


    Wenn nur bei über 10°C und sachte warm gefahren wird, auch das RedLine 10W40


    Alle diese Öle haben für SAE 40 Öle eine etwas höhere Viskosität von etwa 15. Da LL01 / LL04 auch SAE30 beinhaltet, sollte das reichen. Niedere Viskosität hält die Temperatur und Reibung eher niedrig, und alle genannten Öle sind sehr hoch belastbar.


    HTHS Motul 5W50 = 4,5
    HTHS RedLine 5W40 oder 10W40 = 4,4

    Das RedLine 0W40 ist ein hervorragendes Öl, wie die meisten von RedLine, beste Grundöle und sehr starkes Additivpaket. Nur halt nicht gerade billig.


    Kalt Vollgas geben kann man damit trotzdem nicht. Das liegt nicht am Öl sondern am Kühlwasser. Erst wenn das Kühlwasser seine Betriebstemperatur erreicht hat, ist der Block durchgewärmt und alle Teile habe ihre Maße erreicht, die sie für hohe Geschwindigkeiten und Kräfte haben sollen. Andernfalls hoher Verschleiß an Kolben und Zylinderlaufbahnen und eventuell eine durchgeblasene Kopfdichtung. Außerdem hat auch ein 0w Öl bei niedrigen Temperaturen noch nicht die Viskosität um einen richtigen Schmierfilm aufzubauen.


    Wenn das Wasser auf Temperatur ist, hat das Öl so 40-50°C, das ist nicht optimal, aber nicht so schlimm wie ein kalter Block der voll beansprucht wird.

    Das Ravenol ECS 0W-20 ist so schon mit Bor und Molybdän additiviert, außerdem hat es für ein 0W-20 Öl recht viel ZDDP (knapp 1000ppm Phosphor und Zink). NOACK und Flammpunkt sind super für ein so dünnes Öl, ein Zeichen für gute Grundöle.


    Zusätzliche Additive kann man natürlich probieren, und beliebiger Dosis. Ob Motor Protect oder Ceratec... bezüglich Motorsauberkeit, gerade Ablagerungen im Brennraum, da habe ich mit Additiven keine Erfahrung, aber am Kerzenbild und der Laufruhe im Leerlauf kann man ein Stück weit die Sauberkeit überprüfen.




    Edit : Keine Bedenken wegen der sehr niedrigen HTHS von 2,6 / ACEA A1/B1? Das packt der Motor sicher, auch bei Dauerbelastung?

    Der unruhige Lauf kann verbessert werden durch Öl mit geringem Verdampfungsverlust. Die Zündkerzen bekommen weniger Ablagerungen ab. Frei brennen tun die sich wieder vor allem im Teillastbetrieb, weil dort Lambda 1 herrscht. Bei hoher Last herrscht mehr oder weniger Kraftstoffüberschuss, was logischerweise ein Freibrennen erschwert, trotz der hohen Temperaturen.

    Nach einer Quelle nimmt der Verschleißschutz an den Nockenwellen mit sinkendem ZDDP Gehalt ab. Mit Bor und Molybdän wird das kompensiert, allerdings in verschiedener Ausprägung und bei manchen Ölen wiederum gar nicht.


    In erster Linie entscheidend ist aber die Schmierfilmstärke an sich (HTHS) zusammen mit der Konstruktion des Motors. Bei Turbo Motoren sind gar keine scharfen Nockenprofile notwendig, weil der Ladedruck für gute Füllung der Zylinder sorgt.


    Bor und Molybdän Additive scheinen zumindest für Kat und DPF nicht schädlich zu sein.

    Grundsätzlich kannst du auch gern ein 0W40 fahren. Da der Motor auch 0w30 freigegeben ist, ist mit 0W40 ja schon eine Sicherheit für den Verschleißschutz vorhanden, wegen Leistungssteigerung (höhere Drücke/Kräfte und höhere Temperaturen).


    Man kann natürlich jeden Nachkommawert der Physikalischen Eigenschaften und jedes ppm Additivgehalt vergleichen. Mit Vollsynthetik und vor allem kürzeren Intervallen ist dem Motor schon mal sehr viel gutes getan.


    Sehr wichtig ist natürlich auch der Aschegehalt wegen dem Partikelfilter, was wiederum einen Zielkonflikt mit dem Additvpaket darstellt. Aber da haben die Ölhersteller mit den C2/C3 Ölen bereits eine funktionierende Lösung gefunden.

    Die Helix Ultra Öle können definitiv mit den vollsynthetischen PAO Ölen mithalten, was die Eigenschaften an geht. Von den Additiven ist das SHU 5w40 nicht ganz so stark.


    Die beiden genannten Öle sind finde ich die besten in der Viskosität, Rowe etwas dicker und mit super NOACK Wert, Ravenol etwas dünner.

    Vielleicht kann ich da aushelfen. Wenn keine extrem viele Kaltstarts, oder kein sehr kaltes Klima, dann muss 0W- nicht sein. 5W- ist immer beständiger bei hohen Temperaturen.


    Wenn wir die vollsynthetischen Öle vergleichen, liegt NOACK (Verdampfungsverlust) bei den 0W-40 Ölen gerade so unter 10, bei den 5W-40 Ölen teils weit darunter. Das liegt am dünneren bzw. dickeren Grundöl.


    Das Valvoline Synpower Xtreme MST C3 ist in der Tat ein gutes Öl für Fahrzeuge mit DPF, vollsynthetisch und thermisch hoch belastbar.

    Also ich hatte nen Galant V6, Baujahr 2000, gekauft 2008, und gleich umgeölt auf Liqui Moly Synthoil Hightech 5W40, welches definitiv vollsynthetisch war / ist.


    2011 leichte Undichtigkeit an den Ventildeckeldichtungen, nichts schlimmes, aber selbst getauscht, weil billig und kein Problem zu machen. 2012 ein Simmerring defekt, hat ein paar Tropfen in der Garage hinterlassen, ist im Rahmen des Zahnriemenwechsels ersetzt worden.


    Bei einem 11 bzw. 12 Jahre alten Auto kann schon mal ne Dichtung spröde werden und versagen. Dem Öl geb ich keine Schuld, das war da schon 3 Jahre drin und 3 mal gewechselt worden (immer LM Synthoil Higtech 5W40).

    Das ist sehr ähnlich, nur etwas dicker, ja. In 0W-40 auch das legendäre Mobil 1 New Life, von dem allerdings scheinbar auch Fälschungen auf dem Markt unterwegs sind, oder das Rowe Hightech Synth RS, das von Viskosität allerdings nochmal etwas höher liegt.

    Ach, die gute alte PC25, zeitlos :-)


    Bei alten Maschinen keine Angst vor Vollsynthese, das funktioniert und bietet besten Verschleißschutz für Motor und Getriebe, und beste Funktion der Kupplung.


    Das Motul 7100 4T 10W-40 ist gut für neue und alte Maschinen, die Viskositätsklasse hat sich seit je her bei den 2-Rädern bewährt. Vollsynthetisches Öl mit höchster JASO MA2 Spezifikation, damit die Ölbadkupplung immer "reibungslos" (genau definiert) funktioniert.


    Das Shell Advance ist aber auch nicht schlecht, aber nicht vollsynthetisch. Nichts besonderes, aber erfüllt alle Anforderungen.

    Keine wahnsinnige Literleistung, viel Kurzstrecke, da würde ich zu 0W-30 tendieren.


    Zum Beispiel Ravenol SSO 0W-30, für ein 0W-30 guter NOACK Wert und Flammpunkt, gutes Additivpaket mit viel ZDDP und zusätzlich Bor und Molybdän, viel Kalzium. Magnesium dabei, also von da her sehr in Ordnung.


    Vollsynthetisch und freigegeben nach MB 229.5


    Bei so viel Kurzstrecke das Intervall verkürzen schadet nicht.


    Kommt halt auch auf die Fahrweise an. Wenn die Kiste beim Beschleunigen ausgequetscht wird bis zum roten Bereich, und auf der Autobahn was die 120 Pferde her geben, dann eher 0W-40. Bei eher ruhiger Gangart reicht SAE 30 aus.