Eine fast unmögliche Ewigkeit ![]()
Wenn dies das Ergebnis einer Reaktion ist, werden die Bindungen nicht von selbst brechen. Vielmehr wird es eine umgekehrte Entwicklung geben.
Posts by grzes-beton
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Die Ukraine hat einfach ein Problem

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ei einem Experiment beobachtete ich einmal eine ähnliche Reaktion in einer Mischung aus Ethyloleat (Ester), einem Polymer und einem höheren Alkohol. Auch diese Mischung war grün, sank aber nicht auf den Boden, sondern verteilte sich gleichmäßig. Möglicherweise handelt es sich hier um eine ähnliche Situation – eine Reaktion zwischen Öladditiven aus zwei verschiedenen Ölen.
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Zum Wassereintrag generell: Dieser ist in Getrieben meist eher unproblematisch. Gelegentlicher Getriebeölwechsel ist aber generell anzuraten (trotz etwaiger "Lebensdauerfüllung"), nicht nur bei Verwendung von Chlorparaffinen . Damit bleibt auch der Wassergehalt niedrig.
Eine interessante Sache zu einem ähnlichen Thema:
How Hydrophilic Additives Enhance Power Steering Fluid Capabilities
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Naja, also ich habe mir die Videos angesehen und ehrlicherweise bin ich mir nicht sicher, ob das, was Sie da als "weißes Gel" beschreiben, Graphen ist. Sieht für mich eher aus wie stark fragmentierter Graphit, der sich nicht sofort absetzt und aufgrund seiner Oberfläche(n) im Nanometerbereich das Licht so stark reflektiert, dass es letztlich weißlich aussieht.
Genauer gesagt: Graphen und/oder Nanoplättchen nach der Reduktion von Graphit zu Flocken mit weniger als 3.000 Lagen Dicke. Mit bloßem Auge nicht erkennbar. Man sieht jedoch deutlich, dass einige Partikel bereits aufschwimmen, andere noch nicht.
Soweit ich sehe ist die kolloidale Stabilität ihrer Lösungen auch nicht so toll, d.h. der Großteil setzt sich wieder ab (was nicht exfoliertes Material ohnehin tut, ich weiß, aber es sollte dennoch ein höherer Anteil in Suspension bleiben).
Eine gute Graphen-Suspension ist tief schwarz und langzeitstabil.
Ich habe Ihnen die Exfoliation an Tag 2 und 4 gezeigt, um die Wirkung von THF zu veranschaulichen.
Am ersten Tag setzten sich nach dem Schütteln alle Partikel ab. Am zweiten Tag ist ein Fortschritt sichtbar.
Später war die gesamte Suspension in THF tiefschwarz (wie Sie sagen), und es befand sich immer weniger Sediment am Boden. Das wollte ich aber in den Videos nicht zeigen.Nur so viel: 1-Decanol wirkt NICHT aufgrund der langen C10-Kette "abstoßend" bzw. als "Abstandshalter". Graphit/Graphen ist komplett apolar, weswegen sich Decanol jedenfalls nicht mit dessen OH-Gruppe zur Oberfläche orientieren wird - vorausgesetzt, Sie haben keine Oberflächendefekte.
Was 1-Decanol betrifft, weiß ich nur, dass es die Exfoliation fördert. Vielleicht nicht durch intermolekulare Wechselwirkungen, sondern einfach durch seine Anwesenheit zwischen den Flocken. Ich kenne mich damit nicht so gut aus und stelle deshalb Fragen.
Ich könnte Ihnen schon Tipps geben wie Sie Ihre Exfolierungen verbessern können, aber letztlich würde ich gerne die Veröffentlichung meiner Arbeit abwarten, bevor ich etwas preisgebe.
Ich bin gespannt auf Ihre wissenschaftliche Arbeit. Ich abonniere Ihren Kanal.
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Ich weiß nicht, ob Sie mich richtig verstanden haben. Ich kenne das Thema; ich habe die ganze Zeit über Nichteisenmetalle gesprochen. Schwefel beispielsweise setzt bei hohen Temperaturen Eisensulfid frei, und Stahlteile überstehen das. Gleichzeitig wird er auch auf Teile aus Nichteisenmetallen angewendet, die dadurch aber geschwächt werden können.
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Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören und meine Erfahrungen zu teilen, obwohl ich das hauptsächlich für mich selbst mache, nachmittags in meiner kleinen Werkstatt. Ich experimentiere auch mit der Oberflächenmodifizierung von ZnO und MoS₂.
Ich bin in der Zusammenfassung einer Forschungsarbeit auf 1-Decanol gestoßen. Es mischt sich mit THF und hält dank seiner langen Kette den Abstand zwischen den Flocken aufrecht. Ich weiß also noch nicht viel darüber, außer dass es neben THF und Ammoniak die am stärksten riechende Flüssigkeit in meiner Sammlung ist

Hier die Ergebnisse: Oben ist ein weißes Gel zu sehen, das ist die Graphensuspension. Der erste Film enthält nicht weniger davon; der zweite, nach längerer Zeit, enthält mehr.
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Ich möchte dir etwas sagen

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Hättest du Lust, dich mit mir und Vik19831116 über Xado, Fullerene und mehr zu unterhalten?
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Kurz gesagt: Es schützt, indem es das Material chemisch verändert. Und genau das wird später zum Problem!
Kann man das so stehen lassen?

Man könnte sagen, dadurch entsteht eine Opferschicht in Form kontrollierter Korrosion. Und somit langfristig eine Degradation.
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Schwefel wurde in ein Reagenzglas gegeben und erhitzt. Ein Kupferdraht wurde in die Schwefeldämpfe getaucht. Beim Kontakt mit dem Schwefel verlor das Kupfer seine plastischen Eigenschaften, Härte und Verformbarkeit. Der Draht verwandelte sich in Kupfersulfid.
Meine Schlussfolgerung: Schwefel hat eine schädliche Wirkung auf Nichteisenmetalle wie Messing und Bronze, die Kupferlegierungen sind.
PS: Das Video ist untertitelt und kann auf Deutsch umgeschaltet werden.

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Sind bei Getrieben schon mal Praxisölanalysen gemacht worden welche Ansatzweise diese Gefahr des Buntmetalverschleißes erkennen bzw. eine zunehmende Versäuerung nachweisen lässt? Das wäre sehr interessant.
Ich habe vor langer Zeit konkrete Studien dazu gelesen; heutzutage sind sie schwer zu finden. Aber schau dir das mal an:
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Wie steht es um den Einsatz von Chloradditiven in Getrieben?
Bei Schaltgetrieben ist die Situation noch gravierender, da eine zusätzliche Gefahr besteht: Nichteisenmetalle, d. h. Synchronringe. Diese sind anfällig für Oxidation in Gegenwart von Elementen wie Chlor, Schwefel und, in geringerem Maße, Phosphor. Daher wurde die Verwendung von Chlorverbindungen in Getriebeölen schon vor langer Zeit aufgegeben, während Schwefel- und Phosphorverbindungen nur mit Vorsicht und unter Verwendung von Nichteisenmetall-Deaktivierungsmitteln eingesetzt werden.
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Sorry, da muss ich dann doch passen. Du kannst mich gerne fragen welche Interferenz auf der Zr Ka1 liegt, auf welcher Wellenlänge Ti mit der ICP-OES oder wie 187/186 OS gemessen wird, :-), aber zu solchen speziellen Chemiefragen weiss ich nichts ( bin ja auch kein Organik-Chemiker). Allerdings weiss ich wiederum dass THF wohl Terahydrofuran ist und ind der HPLC eingesetzt wird. 😀
OK.
Ja, Tetrahydrofuran, ist das beste Lösungsmittel zur Gewinnung von Graphen, das ich bis heute kenne. Und 1-Dekanol ist ein ungewöhnlicher höherer Alkohol – hydrophob, mit einer langen Kette. Es ersetzt den Platz von THF vor dem Verdampfen. Es ist teuer – etwa 200 Euro pro 1L.Mein letzter Satz sollte nicht wie eine Drohung klingen, der Übersetzer hat es so gemacht.
Es sollte etwas sein wie ‚lacht nicht‘.THF hat in meinem Vergleichsexperiment eindeutig gewonnen. Er tauchte auch in wissenschaftlichen Arbeiten auf. Aber er stellt kein Problem dar, ich muss nur lüften, mit einer Halbmaske arbeiten, Plastikrührer verwenden, elektrische Heizung ausschalten usw.
Ich würde eher nach einer Alternative zu 1-Dekanol suchen. Vielleicht würde Ethylolionat allein ausreichen, aber das werde ich mit bloßem Auge nicht feststellen
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Erstmal Chapeau an 1200ccm , dachte ehrlicherweise nicht dass es hier Leute gibt die so viel von Chemie verstehen. Als Techniker freut mich das natürlich.
Ich freue mich auch, jemanden zum Austausch über Chemie gefunden zu haben.

Deshalb habe ich eine Frage an 1200ccm : Welches Verhältnis von 1-Decanol ist optimal für die Graphit-Exfoliation in THF? Ich hoffe, es ist kein 1:1-Molverhältnis, da die Kosten astronomisch wären.
P.S.: Ich warne dich. Das ist kein Scherz. Ich bin für jeden Rat dankbar.
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Vor allem wenn man vergleichsweise bedenkt, daß VI-Verbesserer-Moleküle da wesentlich größer sind
Ja, zum Beispiel modifizierte sphärische ZnO- oder Al₂O₃-Partikel mit einer Größe von 10–50 nm. Ich habe mich in letzter Zeit damit beschäftigt. Ich denke jedoch, dass Fullerene aufgrund ihrer Materialeigenschaften (niedrigere Oberflächenenergie, geringe Reaktivität) nicht denselben Einfluss auf die Viskosität haben wie Metalloxide und Metallsulfide.
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Genauer gesagt, gibt der Hersteller an: „aliphatische Kohlenwasserstoffe, verstärkt mit Halogenen“. Chlor zählt zu den Halogenen (ebenso wie Fluor, Iod und Brom). Mir ist lediglich bekannt, dass Chlorverbindungen früher in Ölen als Anti-Seize-Mittel (EP-Mittel) verwendet wurden, aufgrund ihrer korrosiven Eigenschaften jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen.
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Ich frage mich, woher die rote Farbe kommt.
So sehen Reaktionen von Carbonsäuren mit Metallen aus. Ich zeige euch zum Beispiel mein Video von so einer Reaktion. In meinem Fall war das beabsichtigt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es damit zusammenhängt. -
Wie oft haben Sie Nahrungsergänzungsmittel eingenommen? Haben Sie zwei gleichzeitig eingenommen? Haben Sie eine Überdosierung vorgenommen? Haben Sie es übertrieben?

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vielleicht sollten wir kurz definieren von bzw.über was wir sprechen

Ich glaube, ich habe das in meiner Antwort an oilbuyer bereits erläutert.(2948)

Soweit ich weiß, sind die Schichten unabhängig von ihrer Anzahl stets durch Van-der-Waals-Kräfte verbunden.
Als ich jedoch von „starken kovalenten Bindungen“ sprach, meinte ich die relative Stärke im Vergleich zu den zuvor erwähnten schwachen Bindungen. Schließlich sind die kovalenten Bindungen von Graphen stark, weshalb es als Material der Zukunft gilt. Es ist zwar nicht hart, aber ein Film, der hohen Zugkräften und, in geringerem Maße, auch Durchstoßkräften standhält, obwohl er sich leicht verformen lässt.
In Öl verhält es sich sehr ähnlich wie MoS₂, ist leichter und einfacher zu dispergieren, aber deutlich weniger reaktiv und kann beispielsweise nicht aus einem OFM wie der Fettsäure Ölsäure (OA) synthetisiert werden, was bei MoS₂ möglich ist.Der Rest Ihrer akademisch Vorlesung steht nicht zur Diskussion..
