Posts by MrViscosity

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich denke der Kraftstoff dürfte zum Teil aus abgebrochenen DPF-Regenerationen stammen, da der Motor oft für mehrere Tage extrem auf Kurzstrecke bewegt wird.

    Oder sind eventuell die Zylinderwände schon so stark verschlissen, dass dort Diesel mit ins Öl gelangt?

    Eine Beratung habe ich übrigens mittlerweile erstellt: Ölberatung: Range Rover Velar D300 R6

    Hallo zusammen,

    hier die passende Ölberatung zum "Problemkind" Velar D300.

    Bisherige Ölanalysen sind hier: RE: Wolf OfficialTech 0W-30 MS-FFE - Range Rover Velar 3.0 R6 - 25.000km


    Das Fahrzeug ist nicht mein Fahrzeug, sondern das eines Bekannten. Nachdem ich ihn ursprünglich überzeugen konnte, dass sein Intervall zu lang ist und der Motor stark verschleißt, wurde eine Ölanalyse in Auftrag gegeben. Diese belegt sehr schlechte Werte. Leider wurde nun noch ein Intervall von ca. 25.000 km gefahren, da man vermutete, dass die Werkstatt bei Probennahme eventuell einen "Fehler" gemacht haben könnte. Die Werte sind etwas besser, aber noch nicht gut. Ich strebe nun für ihn ein 15.000 km Intervall an, da ich ihm zunächst einen "Zwischenservice" also einmal Öl ohne Filter raus zwischen den vom Hersteller vorgegebenen Intervallen ans Herz legen möchte. Er möchte nicht jedes Quartal einen Ölwechsel machen, daher dieser Kompromiss. Gesucht ist ein Öl, dass mehr Reserven gegen Kraftstoffeintrag liefert und irgendwie den Verschleiß minimieren kann.

    Vielen Dank vorab für eure Meinungen und den hoffentlich regen Austausch. :check:

    Viele Grüße

    Moin zusammen,

    die nächste Analyse des Velar mit 3.0 Diesel R6 wollte ich euch nicht vorenthalten.

    Ja, ich weiß! Wäre es nach mir gegangen, dann wäre der Motor gespült worden und das Intervall läge bei 15.000km. Aber, nicht mein Auto. Es ist manchmal schwierig jemanden davon zu überzeugen, dass der Service nach Herstellervorgabe nicht immer optimal für ein Fahrzeug ist. Ich bin da aber dran und habe den Besitzer schonmal so weit, dass man sich jetzt von den dünnen 0W30 nach JLR5007 trennen möchte. Jetzt wurde zwar das Petronas Syntium 7000 FJ 0W-30 SN eingefüllt, das soll aber (ich hoffe) nach 15.000km raus und ein anderes rein. Diesbezüglich werde ich noch eine Beratung eröffnen.

    Zum aktuellen Intervall gibt es eigentlich nur zu sagen, dass sich der Anteil an Kurzstrecken und abgebrochenen DPF Regenerationen leicht erhöht hat. Dennoch spult der Wagen viele Kilometer ab.

    Wie sind Eure Meinungen zur Analyse? Bin sehr gespannt.


    Fast 1 Liter Sprit im Öl ist natürlich eine absolute Katastrophe. Ansonsten finde ich, dass das Öl im Vergleich zum vorherigen Castrol einen guten Job gemacht hat und auch ohne Unmengen an Moly gut klargekommen ist. Allerdings hatte das Castrol auch nochmal 7000km mehr auf dem Rücken. Ursprünglich dachte ich die Öle nach JLR5007 sind alles solche Molybomben, dem scheint aber nicht so zu sein.

    So wie es aussieht, stellt Petronas das Sortiment um. Auf der Homepage sind keine Syntium 3000 oder 7000 mehr gelistet, sondern Syntium Supreme oder Prime. Ich habe mal schnell mein geliebtes 0W-40 abcheckt und laut Datenblatt ist es nun ein anderes. Hat jemand nähere Infos, ob von den 7000 tatsächlich nur noch die Restbestände abverkauft werden?

    dummydoc  automax Ich habe mir mal die Wartungshistorie geben lassen.

    1. Service Feb. 24: Ca. 12.000km

    2. Service Jan. 25: Ca. 49.000km

    3. Service Sep. 25: Ca. 82.000km

    Beim 3. Service wurde dann jetzt auch die Ölprobe genommen. Das Öl hat also eigentlich 33.000km gesehen und nicht 30.000 km. Von Range Rover vorgesehen ist ein Wechselintervall von 2 Jahren oder 34.000km. Wo andere 8 mal das Öl wechseln, wurde hier 3 mal das Öl getauscht.

    Qwert 10L sind die Wechselmenge, nachgefüllt wurde nichts.

    automax Sehr interessant! Ich weiß nur, dass die älteren V6 Diesel von Jaguar/ Land Rover wohl etwas anfällig für erhöhte Eisenwerte waren, ich dachte eigentlich, dass es bei der neuen Genrationen R4/ R6 besser geworden ist. Naja, ist es vielleicht auch, das lässt sich mit dieser Analyse natürlich nicht kontrollieren. Wie schätzt du die Langlebigkeit eines solchen Motors ein?

    Die Fahrweise würde ich persönlich als sportlich, aber nicht als Bleifuß bezeichnen. Autobahn wohl meistens 150 Tempomat und auf der Landstraße eher Drehmoment nutzen, als Drehzahl bis in den Begrenzer.

    Mangan ist sehr spannend. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Es ist viel Diesel im Öl, aber ob das den Wert auf fast 50 mg setzt, vermutlich hat es da wohl auch an den Legierungen "gekratzt".

    Fahrzeug ist gerade aus der Garantie raus, der Besitzer hat trotdem mal den Range Rover Partner, bei dem auch die Wartungen durchgeführt wurden, mit der Analyse konfrontiert. Wir warten auf Antwort.

    Die Frage ist, was tun? Außer spülen noch die Zylinderwände begutachten lassen? Ich frage mich auch, wie kulant man seitens Hersteller wäre, wenn jetzt Schäden vorliegen. Ansonsten könnte man auch auf ein anderes Öl wechseln. Wir werden mal abwarten, was Range Rover antwortet und sonst mach ich ggf. eine Ölberatung für dieses Fahrzeug auf und man trennt sich vom 0W30 C2 Öl.

    Hallo zusammen,

    da ich hier nun seit einiger Zeit mitlese und den eigenen Fuhrpark auf einen Ölwechsel nach spätestens 10.000km umgestellt habe, konnte ich einen Bekannten dazu bewegen eine Ölanalyse zu machen, um ihm aufzuzeigen, dass ein Ölwechsel nach Herstellervorgabe nicht geeignet ist, auch für Langstreckenfahrzeuge nicht. Der Wagen hat innerhalb von 8 Monaten 30.000km gefahren und dabei kam folgendes Ergebnis heraus.

    Es wurde bereits das Öl gewechselt und es wurde dieses mal das Wolf OfficialTech 0W-30 MS-FFE eingefüllt. Meine Empfehlung wäre 2000km fahren und dann nochmal austauschen und das Intervall auf 10.000km verkürzen. Wie sind Eure Meinungen zu dem Ergebnis und zur Empfehlung?

    Die Preise, die sich direkt auf der Page von Eurolub abrufen lassen, haben aber auch nichts mit den eigentlichen Marktpreisen zu tun. Das relativ frische Wiv Eco Pro konnte ich schon im 5 Liter Gebinde für 16€ weniger als bei Eurolub ausfindig machen.

    Allgemein finde ich die Preise sehr gut. Das Wiv Eco findet sich teilweise für Literpreis um die 4€. Mich stört nur, dass Eurolub selbst nicht direkt die Freigaben auszeichnet. Bei dem Wiv Eco wird beispielsweise die Freigabe MB 229.51 nur als "Verwendbar für" gekennzeichnet, obwohl die originale MB-Freigabe vorhanden und in der Bevo von Mercedes gelistet ist. Warum das so ist, weiß wohl nur Eurolub selbst.

    Das Unternehmen selbst hat ja auch eine gewisse Historie vorzuweisen und zählt laut eigener Angabe über 750 Produkte. Dafür läuft es, für mein Gefühl, sehr unter dem Radar. Ich würde mich freuen, wenn wir Eurolub etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, vielleicht was für eine neue Sammelaktion?

    Für mein Verständnis ist ein Getriebeöl komplett anders additiviert, zumal der Fokus bei dem Castrol auf Mineralöl basiert. Mir wäre das Risiko zu groß, dass sich da Additive bei der Mischung gegenseitig aufheben o. Ä.
    Ich bin jetzt aber auch nicht der Profi in diesem Bereich, mal gucken, was die anderen Foristen meinen.

    Ich bin ja noch relativ neu und versuche mir mal ein paar Lorbeeren zu verdienen ...

    Mein Spürnase riecht ein wenig Ähnlichkeit zwischen Wectrol Max Ultra LL 5W-30 und dem Alpine Super Combi 5W-30 von Mitan. Aber vielleicht täusche ich mich ja und es ist garnicht Mitan, sondern Manuel Neuer. :flitz:

    Tach zusammen, ich möchte nochmal ein Fass aufmachen, was einige bereits angesprochen haben, aber es keine tiefergehende Diskussion diesbezüglich gab.

    Ich bin auf das Lubrizol Comparison Tool aufmerksam geworden und habe ein paar Freigaben/ Normen miteinander verglichen und mir ist aufgefallen dass bspw. die VW Norm 504/507 sehr gute (maximale) Werte in Bezug auf Verschleiß, Schlamm, Ablagerungen, etc. hat.

    Nun ein paar ganz banale Fragen, da ich mich noch nicht tiefgreifend mit der Marterie beschäftigt habe. Ist ein 5W30, dass der Norm 504/507 entspricht ein besseres Öl als ein 5W30, dass der Norm 229.51 entspricht? Weil so lässt es sich ja aus dem Tool ablesen, oder übersehe ich da was?

    Auch habe ich mal die Freigaben der typischen "guten" 5W40 Kadidaten eingegeben und erreiche, insbesondere nur in Kombination mit der PSA B71 2296, einen Wear-Wert von 9. Ein 5W30 mit Wear-Wert 10 muss doch nicht zwangsläufig besser gegen Verschleiß sein, als ein 5W40 mit Wear-Wert 8-9, oder?

    Guten Abend,

    nachdem mir bei der G Klasse bereits gut geholfen wurde, möchte ich ganz gerne Eure Meinung zum Öl für den Polo einholen. Der Wagen hat fast 270.000 km gelaufen und suppt ein bisschen Öl durch die Dichtungen am Motor. Außerdem finde ich, dass das Öl jetzt kurz vorm Wechsel nach 7500km etwas nach Benzin riecht. Er läuft gefühlt auch aktuell etwas rauer als sonst. Was ist Eure Empfehlung für so einen Motor?


    Viele Grüße

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen! :daumen:

    Ich habe mich am Wochenende nochmal mit dem Thema befasst und mir verschiedene Alternativen zu dem Shell angeschaut. Bajo hatte mich auf die Marke Fuchs aufmerksam gemacht. Ich habe gesehen, dass es relativ günstig ein großes Gebinde des Fuchs Titan GT1 Flex C23 SAE 5W30 zu kaufen gibt. Kann ich das auch problemlos auf Benzinern fahren? Bspw. CLA 200 Bj 2018 und Polo 9N3 1,2 60PS aus 2009? Ich kann auf den CLA auch 229.51 und auf den Polo VW 504 kippen, aber macht es eher Sinn ein Öl zu kaufen, dass mit dem Additivpaket auf Benziner ausgelegt ist?

    Ah ok, das muss ich mir mal anschauen.

    Was ich gehört habe, soll die alte Ölpumpe, ab 2011 gab es wohl eine neue, Probleme haben den richtigen Öldruck im Leerlauf zu liefern. 1,3 sollen wohl normal sein und bei 1,1 wird es schon kritisch. Da finde ich die Toleranz schon gering.

    Müsste es am Ende doch ein Öl sein, dass ein stärkeres Additivpaket hat? Beim Shell sehe ich in den letzten FöA, dass nicht so viel Bor oder Molibdän enthalten ist. Muss es da doch was sein, was da stärker ist?