2T Öl und Kraftstoffsystemadditive: Diskussionen, Erfahrungen, Meinungen, Berichte

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    • Naja, wenn wir über Ethik sprechen wollen, wäre das gesamte Forum konträr zu sehen, da wir uns über einen Rohstoff begeistern, dieser dermaßen viele Neben- wie Nachwirkungen mit sich bringt, dass man das ernsthaft gesehen nur noch mit schwarzem Humor ertragen kann.
      Doch haben wir diesbezüglich natürlich eine Plattform, diese auch auf kritische Hintergründe hinweist/eingeht: Technisch und chemisch - Rohstoffe
      Dort können wir selbstverständlich die allgemeinen fraglichen Aspekte erläutern und kritisieren. Ich wäre da ganz klar pro dieser Aufklärung, darum habe ich ja auch den oben verlinkten Thread erstellt.


      Was E10 angeht, sehe ich hierbei nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile.
      Diese Thematik ist jedoch zu komplex, um sie hier in 2-3 Sätzen grob aufnehmen zu können.
      Ich denke, dass wir da unter "Rund ums Auto" oder "Smalltalk / Off-Topic" einen geeigneten Platz für finden können.


      Nun zum Thema:
      Dein "in fraglichem Zustand befindlichen Motorkomponenten" ist nur sehr bedingt angebracht.
      Die komplette KE-Jetronic samt Lambda-Regelung ist alles andere als in einem fraglichen Zustand. Der Motor selbst ist zudem ebenfalls top-fit.

      Es ginge also allein um die Einspritzdüsen, diese sich mittlerweile absolut klar als "Schwachpunkt" heraus kristallisiert haben.
      Doch sind sie nicht defekt, sondern unterliegen einem Verschleiß, dieser ohne Nutzung eines Benzin-Zusatzes zu gewissen Startproblemen führt. Es ist ja auch nicht so, dass er ohne Zusatz 5 Sek. lang orgelt. Nein, er braucht dann nur 2-3 Umdrehungen mehr, was man natürlich bemerkt, jedoch in Zeit gemessen vielleicht 1 Sek. ausmachen dürfte.

      Und gerade dieser gewisse erschwerte Umstand mitsamt den feststellbaren Unterschieden ist doch ein klasse "Testumfeld".
      Wenn ich nun neue Düsen einbaue, werde ich den Unterschied zwischen panschen und pur wohl nicht mehr bemerken können, was jedoch nicht hieße, dass die oben genannten Mittel keine Wirkung haben.

      Das ist ja oft diese Sache, wenn Leute in einem sehr gut laufenden Motor diese Zusätze nutzen und dann keinen Unterschied feststellen....und dann meckern sie rum, dass keine gefühlten 20 PS mehr bei raus gekommen sind.
      Ich mein, wie soll man denn bei einem Motor, der klaglos läuft auch noch etwas merklich verbessern können?
      Das geht einfach nicht. Aber das ist oftmals die Erwartungshaltung.

      Zudem sehe ich die Panscherei auch als gewisse Pflege für das gesamte Kraftstoffsystem an. Da gäbe es so einige Punkte, bei denen man gar nicht feststellen kann, ob das nun besser arbeitet oder nicht....es sei denn, ein quasi Totalausfall tritt ein.
      Bei Bauteilen wie den sehr empfindlichen mechanischen Mengenteiler z.B., ist es aus meiner Sicht 100%ig klar, dass ein 2T-Öl durch seine Schmierung und Additivierung nur positiv wirken kann. Gleiches beim Druckspeicher mit seiner Gummimembrane.
      Doch das sind Bauteile, diese man erst bei völliger Fehlfunktion identifizieren kann.

      Nun muss sich also mit der Zeit zeigen, ob es Ausfälle gibt diese dann auch dem 2T-Öl angeheftet werden können.
      Die reinigende Wirkung der Einspritzdüsen ist in meinem Fall jedoch unbestritten, noch eindeutiger gehen die merkbaren Unterschiede nicht.
    • Ich begeistere mich für nicht für Öl. Deshalb ist für mich ein Öl auch kein
      "Rock & Roll". Öl in seinen Motor zu kippen ist eine schlichte Notwendig-
      keit, und wegen dem muss im Regelfall auch kein Urwald gerodet werden.
      Für Ethanol wird aber genau dies getan, und das ist damit sehr wohl ein
      ethisches Problem, vorausgesetzt man macht die Augen auf. Desweiteren
      führt daran kein Weg vorbei, dass Ethanol einen geringeren Brennwert be-
      sitzt und damit zwangsläufig der Verbrauch erhöht. Und das stellt den Sinn
      in Frage, man spart unterm Strich nämlich nichts. Mehr dazu dann gerne
      an anderer Stelle.

      Dass du deiner eigenen Ansicht bist, wie eng der Korridor eines "Topic" zu
      fassen ist, und ich eine andere Auffassung habe, haben wir ja schon per PN
      debattiert. Leider weiß man bei dieser Praxis bald gar nicht mehr, ob und
      wie man überhaupt noch was schreiben kann, ohne gleich auf andere The-
      men verwiesen zu werden. Egal wie gut das gemeint sein mag, es ist arg
      irritierend. Und selbstverständlich ist auch dies jetzt auch wieder OT.

      Nun denn, verschlissene Einspritzdüsen, die selbst nach deiner eigenen
      Darstellung das Verhalten beeinflussen, stellen die Validität in Frage. Da
      hilft kein Drumrumreden. Ich würde auch an deiner Stelle solche Erfahrun-
      gen mit etwas mehr Abstand betrachten.

      Wenn wir ein ernstzunehmendes Forum sein wollen, dann müssen wir an
      Vergleiche (ich will sie gar nicht Untersuchungen nennen) gewisse Maß-
      stäbe stellen. Nur Bauchgefühl reicht nicht, dafür gibt es schon MT. Die
      "Topic"-Sache ultrastreng zu handhaben, aber inhaltlich (technisch) vage
      zu bleiben, das kann doch nicht das Ziel sein. Ich jedenfalls wünsche mir
      einen gewissen Anspruch, jedenfalls den ernsthaften Versuch, einen ge-
      wissen Anspruch zu erfüllen. Nicht immer schafft man das, was man will.
      Und wenn bspw. die Methodik nicht stimmt, die technischen Vorausset-
      zungen nicht repräsentativ sind oder was auch immer, dann kommt eben
      auch kein brauchbares Ergebnis hinten raus. Und man muss es schon offen
      ansprechen dürfen.

      ;)
    • Das Prüfinstitut APL (Automobil Prüftechnik Landau GmbH) hatte ja mal u.a. Kraftstoff-Systemreiniger geprüft:

      Liqui Moly schrieb:

      Freier Atem für den Motor
      Der Injection Cleaner ist ein Benzinadditiv zur Reinigung des Einspritzsystems und der Ventile.
      Mit dem M 102, einem Zweiventiler, entschied sich Testleiter Peter Kunz für den härtesten Kandidaten.
      „Das Aggregat lief bei niedrigen Drehzahlen und mittleren Lasten. Damit simulierten wir Stadtverkehr“, berichtet der Diplom-Ingenieur.
      Für diesen Test liefen zwei Motoren 60 Stunden lang. Der eine lief mit normalem Benzin, der andere mit demselben Benzin, nur eben versetzt mit Injection Cleaner. Während dieser 60 Stunden sammelten sich beim ersten Motor 0,3 Gramm Ablagerungen an jedem Ventil an. Diese Ablagerungen wären weiter gewachsen und hätten immer mehr das „Atmen“ des Motors behindern.
      Der zweite Motor mit Injection Cleaner blieb mit 0,03 Gramm Ablagerungen praktisch sauber. „Ablagerungen auf den Ventilen wirken wie Schwämme, die Kraftstoff aufsaugen und wieder abgeben können, was die Gemischregelung des Motors und damit die Abgasemissionen verschlechtert“, beschreibt der APL-Experte.
      Am Anfang des Tests waren seine Kollegen und auch Peter Kunz skeptisch und schätzten die Reinigungsleistung nicht allzu hoch ein.


      Alles im Fluss
      Super Diesel Additiv ist ein Kraftstoffadditiv zur Reinigung von Einspritzsystem und Ventilen, ähnlich dem Injection Cleaner aber speziell für Dieselmotoren entwickelt.
      Mit einer Standard Diesel-Mischung wurde 64 Stunden getestet. Während der ersten 32 Stunden bauten die APL-Ingenieure mittels einer Zinkverbindung Ablagerungen in den Spritzbohrungen der Injektoren auf, die den Kraftstoffdurchfluss verringern und somit die Motorleistung reduzieren und auch das Spritzbild und die Abgas- und Partikelemission verschlechtern.
      „Zink im Kraftstoff ist ein häufig auftretendes Problem. Er löst sich aus den messinghaltigen Kraftstoffpumpen, aus Lötverbindungen oder aus messinghaltigen Schwallblechen in Kraftstofftanks“, erläutert Test-Ingenieur Peter Kunz. Anschließend lief der Motor weitere 32 Stunden mit Diesel plus dem Super Diesel Additiv. Auch hier waren die APL-Ingenieure anfangs skeptisch, was dessen Wirksamkeit betrifft. Aber sie änderten ihre Meinung: „Dieses Produkt machte alles, aber auch wirklich alles besser.“

      Quelle: liqui-moly.de/liquimoly/web.nsf/id/li_domb8grl5q.html


      Es gibt also schon Nachweise über die Wirkung.
      Mit dem 2T-Öl sieht es da schlechter aus. Es wird einfach von niemanden wissenschaftlich getestet.
      Dass wir als Forum eigenständig keine professionellen Testläufe beauftragen können um einen Nachweis zu liefern, dürfte nachvollziehbar sein.

      In diesem Thema (Erfahrungen, Meinungen...) sollte jedem bewusst sein, dass es um persönliche subjektive Feststellungen geht, diese jedoch auch objektive Ergebnisse enthalten können.
      Dabei die Ernsthaftigkeit des Forums in Frage zu stellen, sehe ich daher als unberechtigt an.
      Das wurde vor Erstellung dieser Rubrik auch ganz klar geäußert.
      Kleine Info: Interne Abstimmung zum Thema "Zwei-Takt-Öl als Additiv im Benzin- und Dieselkraftstoff"

      Meine hier geteilten Erfahrung sind übrigens kein Bauchgefühl, sondern reproduzierbare Ergebnisse.

      Kritik über die Moderation ist bitte hier mitzuteilen: Lob & Kritik
      Denn dort kann ich mich zu den Dingen auch äußern.

      PS: Dieses Forum baut auf einer Struktur, diese ihren Hintergrund und Sinn hat.
    • Ich benutze auch ausschließlich E10 und in unregelmäßigen Abständen Superbenzin+ von Mannol
      Das neben der Injektorreinigung auch noch als Oktanbooster wirken soll.
      Ethanol hat zwar einen geringeren Brennwert aber eine höhere Oktanzahl als Benzin.
      Normalbenzin hat übrigens auch einen höheren Brennwert als Super+.
      Auf die Mischung kommt es an.
      VW Fox mit CHFA Motor
      1,2l Ravenol RSP + 1,6l Amsoil 10w30SS 8)
    • Ich dachte eigentlich, das soll nicht weiter hier debattiert werden.
      Nun werde ich von euch beiden angesprochen. Darf man antworten?


      Zum "Nachweise über die Wirkung" von Injection Reiniger:

      APL ist ein gewinnorientierter Dienstleister für die Autombilbranche.
      Die arbeiten für jeden, der sie gut genug bezahlt. Und wes' Brötchen
      ich ess', des' Lied ich sing'. Bekannt, oder? Also:

      Welchen Wert hat eine dort aufgegebene Untersuchung? Ganz klar,
      exakt denselben Wert, als wenn Liqui Moly sie selbst erledigt hätte.

      Womit ich absolut nichts zur Wirkung dieses Zaubertranks gesagt
      habe. Nur damit man mich nicht falsch versteht. Klar ist hingegen:
      Die tolle "Studie" beweist rein gar nichts.


      Zum Ethanol-Unfug:

      Damit niemand unterstellen kann, es wäre alles nur linke Ökopropaganda,
      verzichte ich auf Studien von BUND und Greenpeace, und zitiere wenig
      verdächtige industrie- und regierungsfreundliche "konservative" Blätter:

      faz.net/aktuell/wissen/zukunft…terstuetzen-11812273.html

      focus.de/wissen/technik/mobili…raftstoff_aid_353035.html

      focus.de/wissen/technik/mobili…urvoelker_aid_353036.html


      Und was die Klopffestigkeit von S95 E10 angeht, da übernehme ich
      mal den Begriff aus der Überschrift des Focus:

      Milchmädchenrechnung.

      Super 95 E10 hat 95 Oktan und nicht mehr als Super 95 E5. Was der
      Ethanol mehr an Oktan liefert, das wird dafür einfach an Klopfverbess-
      serern weggelassen, denn selbstverständlich muss man nicht mehr als
      95 Oktan erzeugen, und dann tut man eben auch genau das und nicht
      mehr (zzgl. Reserve, aber die hat E5 auch). Wer glaubt, E10 wäre klopf-
      fester als E5, der irrt.

      Super 95 E5 erreicht vom Brennwert ungefähr 98 % des alten Super 95
      ohne Bioethanol, während Super 95 E10 nur 96 % erzielt. Das sind gut
      2 % Differenz zwischen diesen beiden. Die Preise von hier bei mir und
      heute von 1,279 zu 1,299 weichen aber um weniger als 2 % (nicht Cent)
      voneinander ab. Völlig klar, das kann sich gar nicht rechnen.
      Man zahlt also nicht nur minimal drauf, sondern man bekommt mit E10
      auch noch ein langsameres Auto und eine verringerte Reichweite.


      E10 zu tanken ist also nicht nur ethisch fragwürdig, weil es der Umwelt
      und den Menschen anderswo schadet, es lohnt sich auch wirtschaftlich
      nicht. Der Mehrverbrauch wiegt locker den Mehrpreis auf.

      Damit wäre es wohl hinreichend untermauert. ;) Ich kann auch noch
      mit Studien von renommierten Hochschulen dienen. Die sagen aber
      dummerweise alle dasselbe. Es muss wohl was dran sein. :whistling:


      ps:
      Kann auch gerne verschoben werden.
    • Nachdem mir vor 15 Jahren beim ersten chipgetunten Citroen HDI die Einspritzpumpehops ging,
      hab ich angefangen 2T ÖL den Diesel beizumischen.
      Mit den versch. "Entwicklungsstufen" bei 5 versch. PSA HDI-Fahrzeugen ( einfach ein 2tÖl - über LM , Megol usw, bis seit längeren Monzol ).
      Mag zufall sein, aber sie dieser Zeit nie mehr ein Motor/EInspritzproblem, obwohl allegetuned waren mit Laufleistung mind. 100.00km.
      Seit 4 Jahren tanke ichüberwiegend MaxxMotion Diesel.

      Die aktuelle Ölanalyse
      Mobil 1 ESP 0W40 - PSA HDI 1.6 115 DV6C + Kennfeldoptimierung

      spricht in Sachen Verunreinigungen (Diesel 0,5% , Biodiesel an der Nachweisgrenze) für sich.
      Vor allem für denUmstand der Kennfeldverbiegung, die normal deutlich! mehr Dieseleintrag imMotoröl erwarten lässt.

      DPF Regenerationsabstände > 850km .

      Sicher kein " Beweis" aberfür mich ein klares Indiz für sehr saubere Verbrennung durch saubere Injektoren(u.a. wg. 2Töl...) dadurch lange DPF Regenerationszyklen und kein FAME im Öl durchMaxxMotion. ( Aral Ultimate tanke ich wegen schlechten HFFR Wert nicht)
    • Das E10 mehr als 95 Oktan hat würde ich auch nie behaupten.
      Aber das dies einfach durch Weglassen der Klopfverbesserer erreicht wird schon.
      Genauso wäre es möglich ein wenig mehr weniger klopffestes aber etwas energiehaltigeres Normalbenzin zuzumischen.
      Einfach nur den geringeren Brennwert des Ethanols einzurechnen greift zu kurz.
      Auch ich habe mir das nicht aus dem Finger gesogen sondern eine ausführlich Abhandlung darüber gelesen.
      VW Fox mit CHFA Motor
      1,2l Ravenol RSP + 1,6l Amsoil 10w30SS 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von foxstream ()

    • foxstream schrieb:

      Das E10 nicht mehr als 95 Oktan hat würde ich auch nie behaupten.
      Aber das dies einfach durch Weglassen der Klopfverbesserer erreicht wird schon.
      Genauso wäre es möglich ein wenig mehr weniger klopffestes aber etwas energiehaltiges Normalbenzin zuzumischen.
      Einfach nur den geringeren Brennwert des Ethanols einzurechnen greift zu kurz.
      Auch ich habe mir das nicht aus dem Finger gesogen sondern eine ausführlich Abhandlung darüber gelesen.
      Du kannst ja gerne glauben was du willst. Aber es bleibt eben genau das - Glauben.
      Du kannst auch gerne tanken was du willst. Auch wenn es keinen Sinn macht.
      Ich schlage vor, du liest dich einfach mal gründlich schlau. Und zwar nicht nur bei MT.
      Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber das ich wirklich der beste Rat, den ich
      dir geben kann. Lesen bildet! Vielleicht kommst du dann ganz von alleine drauf.
    • @ oilbuyer
      Mit Normalbenzin hab ich mich auch ein wenig ungenau ausgedrückt.
      Aber in der Tat steigt der Benzin-Energiegehalt mit abnehmender Oktanzahl und zunehmenden Gehalt an längerkettigen CH Verbindungen an.
      Genau aus diesem Grund ist es möglich genau diese ein wenig mehr dem E10 zuzumischen und so den geringeren Energiegehalt des Ethanols auszugleichen.
      Es soll aber auch vorkommen das E5 aus der E10 Säule kommt weil es sich gar nicht lohnt eine extra Mischung anzusetzen.
      Vielen Dank für den Hinweis und dein wohlwollend vorausgesetztes Verständnis.
      VW Fox mit CHFA Motor
      1,2l Ravenol RSP + 1,6l Amsoil 10w30SS 8)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von foxstream ()

    • Zu 2T-Öl im Diesel gibt es hier was nettes:
      matsch-und-piste.de/zweitaktoe…sinnvoll-oder-schaedlich/
      fuelexpert.co.za/2-stroke-oil-in-diesel-technical-study.php

      Das Problem ist, das du mit jeden Zusatz die Viskosität, Dichte und Oberflächenspannung des Kraftstoffes beeinflusst. Was vorher die Einspritzpumpe schmiert, legt sich dann negativ in der Verbrennung ab.
      2T-Öl wurde konzipiert, um Reibung bzw Verschleiß in einen Verbrennungsmotor zu reduzieren. Somit sind dort Zink, Phosphor und andere Verschleißschutzadditive enthalten.
      Diese vertragen sich überhaupt nicht gut mit moderner Abgasnachbehandlungen und können noch mehr Ablagerungen entstehen lassen, als welche die sonst schon entstehen.
      :deru:
    • RtTechnik schrieb:

      Zu 2T-Öl im Diesel gibt es hier was nettes:
      matsch-und-piste.de/zweitaktoe…sinnvoll-oder-schaedlich/
      Diesen Artikel kenne ich.
      Schaue mal genau, was für Leute da Antwort stehen.

      Ein Sprecher von BP (Aral Kraftstoffe) wird wohl eher weniger zugeben, dass ihre Kraftstoffe eine ungenügende Schmierung aufweisen und man deshalb auf einen Zusatz per 2T-Öl setzen sollte.
      Das ist in meinen Augen Mainstream-Propaganda um jegliche Zusätze abzuriegeln.

      Dieser Artikel wurde auch schon in anderen Foren ausführlich besprochen.
      Die aufgezeigten Fotos sind völlig irreführend. Die Realität zeigt was anderes.
    • Naja, demnach hätte der Sprecher von LM dieses Interview gleich nutzen können um sein 2Takt Öl zu verkaufen. ;)
      Wären das 3 Privatleute gewesen, hätte man wieder die Glaubhaftigkeit angezweifelt oder?!
      Aus jeglicher logischer Sicht, hat ein Verschleißschutzadditiv nichts in der Verbrennung zu suchen. Weswegen versucht man denn ein Low SAPS zu entwickeln und den Ölverbrauch zu reduzieren? Um dann 2 Takt Öl zu tanken ?
      Es gibt zahlreiche Dieselmotoren mit über 500.000km ohne jegliche Probleme und 2T-Öl Mischungen.
      :deru:
    • RtTechnik schrieb:

      2T-Öl wurde konzipiert, um Reibung bzw Verschleiß in einen Verbrennungsmotor zu reduzieren. Somit sind dort Zink, Phosphor und andere Verschleißschutzadditive enthalten.
      Das Addinol MZ 406 beispielsweise ist 100% zinkfrei und wird unter anderem von den Audi Ingenieuren aus Neckarsulm in deren T(F)SIs verwendet. Endoskopie bei mehreren der Kandidaten ergab, dass es keinerlei Ablagerungen gibt und der Verschleiß gegen 0 geht. Wenn man es also mit der Dosierung nicht übertreibt, gibt's auch keinerlei Probleme und man kann die Vorteile der Panscherei bedenkenlos genießen.

      RtTechnik schrieb:

      Diese vertragen sich überhaupt nicht gut mit moderner Abgasnachbehandlungen und können noch mehr Ablagerungen entstehen lassen, als welche die sonst schon entstehen.
      Das Problem: Viele sagen LowSmoke, meinen aber LowSaps.
      Ein 2T Öl nach JASO FC Norm bietet beides: niedrigste Rauchbildung und wenig Aschebildung.
      Wie wir alle wissen, liegt ein FullSAPS Öl bei >1,0 % Ascheanteil und Low-/MidSAPS Öle bei etwa 0,6-0,8 % Ascheanteil. Ein Öl nach JASO FC Norm (lowsmoke + lowsaps) liegt bei etwa 0,06-0,09 %, was also von einem PKW Motoröl, wovon laut Bedienungsanleitung ja auch gerne mal 1 Liter auf 1000 km verbrannt werden darf, weit entfernt liegt.

      Also wie gesagt: Dosierung nicht übertreiben und dann ist alles tutti.

      Schöne Grüße
      Casey

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von casey1234 ()

    • ModEDIT: Inhalt musste aus rechtlichen Gründen entfernt werden (Nutzungsbedingungen aktualisiert).

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Roar ()