Cupra 300 mit Leistungssteigerung umölen?

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    • Cupra 300 mit Leistungssteigerung umölen?

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Seat Leon Cupra 300, Schalter, 2017er
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung:
      Benzin, 2000ccm, 370 PS
      3. Öl-Volumen des Motors:
      5,7l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke:
      60% Kurzstrecke
      40% Autobahn, davon oft vollast mit vmax Anteilen
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden):
      Sehr Unterschiedlich
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle:
      max. 10.000 km bzw. 1x pro Jahr
      7. Laufleistung pro Jahr:
      ca. 15000 km
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand):
      45.000 km
      9. Bisher genutztes Öl:
      Seat Öl beim Händler bis 30.000 km wegen Garantie, letzte 2x Motul 5w30
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km:
      Letztes Mal ging ein Tag vor dem Wechsel bei 40.000 km die gelbe Öllampe an.
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht:
      In der Regel 105-115 Grad
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung:
      Euro 6
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten:
      Glaube 504.00 und 507.00 gelesen zu haben
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche:
      Keine mehr vorhanden
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant:
      Vorhanden, ABT Software nach ca. 1500 km verbaut
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.:
      Keine
      17. Eingeplantes Budget:
      Keine Gedanken gemacht
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar?
      Nein

      Guten Abend,

      ich bin neu hier, habe aber in der Vergangenheit einiges interessantes schon bei euch aufgeschnappt.

      Das ist der Grund, warum ich nun hier reinschreibe.
      Eigentlich dachte ich, das Motul vollsynthetisches Öl sei. Aufgrund des Forums bin ich nun darauf gestoßen, dass dem nicht so ist.

      Jetzt meine Frage:
      Ist das Motul trotzdem so gut, dass es kein Unterschied machen würde, auf ein Vollsynthetisches zu wechseln?

      Wenn nein, welches würdet ihr empfehlen, wenn’s um die Langlebigkeit des Motors geht.

      Ich habe hier unterschiedliche Empfehlungen gelesen, was die 2.0 TSI Motoren angeht. Manche sagen 5w30, manche 5w40.
      Habe daraus keine eindeutige Empfehlung ziehen können -> bedeutet dies, dass es streng genommen „egal“ ist, welches der beiden verwendet wird?

      1. Grüße und dank im voraus!

      The post was edited 1 time, last by Cupra370 ().

    • Vielen Dank erstmal.

      Du empfiehlst also auch 5w40. Meinst du das, weil es dicker ist und somit mehr Sicherheit bietet wenn’s über eine längeren Zeitpunkt hohe Belastungen ausgesetzt ist?

      Das ist bisher der einzige Vorteil den ich rauslesen konnte. Anderseits habe ich keine Nachteile zu einem 5w30 ausmachen können, außer ggf. minimal höheren Benzinverbrauch.

      Was ist jetzt der Unterschied beim RCS? Habe bisher öfter das RUP lesen können als Empfehlung.

      Welches verbrennt denn besser bzw. rückstandsfreier? (u.a. wg. Verkokungen; zwar hat der ea888 CJXC zusätzlich zur Direkteinspritzung eine Saugrohreinspritzung, dennoch schließt dies ja keine Verkokungen aus)

      Welches wäre denn bei „erhöhten Ölverbrauch“ besser? (Sage das bezüglich der gelben Ölleuchte die nach knapp 10tkm anging)
    • Noch ein paar Anmerkungen: 507 00 ist für Diesel, spielt hier somit keine Rolle. Da du laut Angaben einen hohen Kurzstreckenanteil hast, würde ein 5W-40 auch höhere Reserven gegen Kraftstoffeintrag bieten (Edit: @oilbuyer hat dies bereits erwähnt). Bis zum aufleuchten der Öllampe sollte man in der Regel nicht warten, da ist schon 5 vor 12. Besser den Ölstand regelmäßig kontrollieren und bei bedarf auffüllen.
      Audi A3 1.8 TFSI Ambition (CDAA) :row2: Hightec Synth RS 5W-40 + :xa: AMC 1 Stage Maximum + :nepr:
      Seat Ibiza 1.2 12V (BME) :kroon: Polytech 5W-40
    • In Zukunft schaue ich auf jeden Fall öfter nach.
      Wie viel Liter sind denn verbraucht, wenn so eine Lampe aufleuchtet?

      Wieso hat RCS eigentlich keine Freigabe, RUP schon?
      Für den Laien täuscht das eine bessere Eignung des RUP vor, wenn ihr versteht was ich meine.

      So wie ich das jetzt verstanden habe, haben fullSAPS mehr „schützenden“ additive.. ist das richtig, bzw. kann man das pauschal so sagen?
      Sind also theoretisch besser als midSAPS?

      Und:
      Verursachen solche Öle dann nicht mehr Verkokungen?

      Gerade in solchen Situationen, wo die Schubabschaltung arbeitet, kann ich mir vorstellen, dass die Verbrennung eher unsauber ist.
      Sind die Sorgen hier unbegründet, dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt, bspw. beim Kat?
    • Ich fände Ravenol VST 5W40 recht passend.
      Nicht zu dick, offizielle Freigabe (502 00) und recht geringe SA.

      Wenn man bei 5W40 bleiben will, wäre auch das Shell Helix Ultra 5W40 mit AP SN Plus interessant, auch offiziell 502 00. hier ist SA allerdings höher.

      Meiner Meinung nach kannst du auch im Flex Intervall und 50400 bleiben. Wechsel alle 10-15k. Gute Öle wären bspw. Mobil 1 ESP 5W30 oder Ravenol VMP 5W30.

      ich fahre das Mobil 1 5W30 im EA888 Gen3 und bin sehr zufrieden.
      :mobi1: :megu: :motu:
    • Meinste mit flex Intervall longlife?
      Longlife hat er nur die ersten 1000 km gehabt (vorausgesetzt das ist ab Werk drin).
      Da hat er den ersten Ölwechsel gehabt und seit dem jeden neuen 10tausender fix.

      Von Mobil habe ich generell gehört, dass es viele fahren und es auch sehr gut sein soll. Stand damals zur Diskussion zwischen dem jetzigen Motul.

      Da ich in dem Forum so viel (gutes) über Ravenol gelesen habe, tendiere ich aber eher dazu.
      Bin mir nur unschlüssig ob RUP oder RCS ?(

      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass je mehr man darüber liest, desto schwieriger wird am Ende die Entscheidung...
    • Das RCS ist schon ein Racing Öl, ob man das jetzt unbedingt braucht muss jeder selbst entscheiden. Das RCS ist halt ein High End Produkt (FullSaps, super Additiv Paket) das auch dementsprechend kostet. Das RUP würde auch gut passen, ich persönlich wäre bei dem Fahrzeug mit Leistungssteigerung eher beim RCS.
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    • Wie ein einem anderen Beitrag sind RUP, RCS und ROWE Synth RS die 5W40 Öle mit super Kennwerten. NOACK wird bei 250°C ermittelt, und kann als Indikator dienen, wie sich Öl unter großem Hitze Stress verhält. So auch im Lader, und an den Kolben eines so hoch aufgeladenen Motors.

      Das ROWE ist das günstigste. RUP könnte Ablagerungen (bei messbarem Ölverbrauch) nochmals reduzieren, weil weniger aschebildende Additive, RCS ist das Öl bei dem der größte Aufwand mit verschiedenen Additiven betrieben wurde, und das teuerste.
      Mazda RX8 ロータリーエンジン - Rōtarīenjin

      Motor: :ams: XL 10W-40
      Getriebe: :rav: VSG 75W-90
      Achsgetriebe: :ams: Severe Gear 75W-90
    • Cupra370 wrote:

      ...Irgendwie habe ich das Gefühl, dass je mehr man darüber liest, desto schwieriger wird am Ende die Entscheidung...
      Das ist so. Je länger die Beratung dauert, umso mehr Empfehlungen bekommst Du und das macht es nicht leichter. Irgendwann musst Du einen Strich ziehen und Dich einfach entscheiden. DAS beste Öl gibt es eh nicht. Es gibt nur viele bessere aber noch mehr schlechtere und von den besseren geht Dein Motor auch nicht gleich Hopps, nur weil Du aus 3 Empfehlungen jetzt Öl X genommen hast und nicht Öl Y.
      Gruss
      Ronald
    • So ist es. Lieber ein falsches Öl als zu wenig; lieber häufig wechseln mit günstigem Öl als 30.000er Intervalle mit "Premium" Saft. Auf dem Papier mag es zwar teilweise definitiv recht große Unterschiede geben, obs tatsächlich so viel ausmacht, zeigt nur eine GÖA. Weder mit nem VST, RUP, RCS oder ROWE Synth RS macht man hier etwas verkehrt.
      16' SEAT Ibiza 6P Cupra 1.8 TSI, DAJA: :ams: Signature Series 10W-30/5W-50 // :rav: MTF-2
      13' VW Passat B7 2.0 TDI, CFFB: :adi: Giga Light 5W-30 // :castr: V FE 75W-80
      15' BMW F31 330D, N57 + PPK: :rav: RUP 5W-40 + :aroi: AR9100
    • Danke schon mal für alle Antworten hier.

      Kann man denn aus einer GÖA Schlüsse ziehen, welches Öl zukünftig nun besser geeignet ist? (bspw. ob 5w40 sinnvoller wäre trotz Kurzstrecke + Kaltstarts oder bzgl. fullSAPS oder doch lieber midSAPS wegen SA?)

      Nach dem ganzen Stöbern hier im Forum bin ich jetzt richtig heiß auf eine GÖA. Werde die dann wohl 1000-500km vor dem Wechel bei oelcheck mit dem aktuellen Motul 5w30 8100 X-clean+ machen. Bin da echt gespannt drauf...
    • Nach dem ich eine GÖA [siehe HIER]machen lassen habe und die Werte relativ gut waren, war ich zunächst am zweifeln, ob ich die Rezeptur in der neuen Saison wechsele.

      Da es mir aber unter den Fingern juckt mal was neues auszuprobieren, bin ich weg vom Motul und habe ein Ravenol RUP 5w40 bestellt. Je nach dem wie die nächste GÖA ausfällt bin ich vielleicht mutiger und traue mich das RCS zu bestellen.
      Da ich es jedoch ab und an auch bei Temperaturen um 0-10 Grad nicht schaffe einen Bogen um den Wagen zu machen :grins3: , hab ich mich das nicht getraut und lieber auf die Freigabeempfehlungen vom RUP geachtet.

      Ich habe hier noch eine Dose Motorreiniger von Motul, welches man 15 Minuten vor dem Ölwechsel verwenden soll.
      Benutzt ihr sowas vor dem Ölwechsel, schaden kann es doch nicht oder?

      Grüße
      :prost2:
    • Motorteiniger ist halt aggressiver, als Motoröl. Zudem bleibt davon immer ein kleiner Rest im Motor.

      Daher würde ich persönlich einen Reiniger nur nutzen, wenn es wirklich sichtbare Verschmutzungen gibt. Und dann nochmal mit einer Zwischenspülung (Motorreiniger, 500-1000km günstiges Öl zum Spülen, Zielöl).

      Ansonsten verzichte ich gerne auf Motorreiniger und setze eher auf die Langzeitreinigung der regelmäßigen Ölwechsel (und in meinem Fall Langstrecken).
    • Da 5W30 so gut abschließt, spricht nichts gegen ein gutes Longlife III Öl.

      RUP ist da auch nicht weit weg. Asche reduziert, für ein 40er Öl recht dünn. Kleiner NOACK und weniger Asche könnte helfen, Ablagerungen in KGE und Einlass zu verhindern.
      Mazda RX8 ロータリーエンジン - Rōtarīenjin

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