Getriebeölwechsel! Warum, Wie und Wo wird es durchgeführt?

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    • Das Problem war eben, dass die Schraube noch jungfräulich war. :D

      Das Ding hatte ein M16 Gewinde und saß so bescheuert fest, dass ich Angst hatte, es reißt gleich den ganzen Getriebeblock vom Motor ab.
      Ich hab meine aber auch von Hand wieder angezogen, Hauptsache es bleibt dicht. Ich denke mal, die Drehmomentangabe ist das jetzt nicht sooo essentiell, solange du das Ding nicht vollkommen überdrehst oder es so offen lässt, dass es raustropft. So oft dreht man die Schraube ja eh nicht auf und zu. :)
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • mastergamer wrote:

      Wobei ich verwundert bin dass Honda bei nem M14er Gewinde 39Nm sehen will...


      Werde es wohl per Hand anziehen müssen, habe nur 5-25Nm + 40-210Nm Drehmos hier.
      Du kannst doch auch 1x 20 Nm und dann noch 1x 19Nm hinterher..... :D
      :flitz:

      Ernsthaft: Honda gibt generell eher "knackige" Drehmomente an, das passt aber alles.
      Die Ölwanne im Motorrad ist ja auch meistens "Hauchdünn", das Getriebeghäuse beim Auto ist schon etwas robuster.
    • Gut, jungfräulich ist vielleicht nicht der richtige Begriff, nennen wir es... unerfahren... :flitz:

      Ich hab die Wartungsunterlagen + Scheckheft vom Fahrzeug gekriegt in denen einige Arbeiten ausgeführt wurden und das Getriebeöl wird laut denen turnusmäßig alle 80tkm gewechselt.
      Die 80t-er Inspektion war irgendwann Anfang der 1990er.
      Das Auto ist eigentlich seit Ende der 90er kaum noch gefahren (hatte da irgendwie schon über 100tkm, ich hab ihn dann Anfang 2018 mit 135tkm oder so gekauft) und wurde auch nicht mehr zum Vertragshändler gebracht, sondern zur freien Werke im Nachbardorf.

      Da hab ich dann noch ein paar Rechnungen über Motorölwechsel, TÜV-Berichte etc. von den letzten Jahren, aus denen hervorgeht, dass das Auto in den letzten 10 Jahren nur noch knapp über 2tkm bewegt wurde.

      Somit war die Schraube circa. 25 Jahre lang unberührt, was man ihr auch angemerkt hat.

      Die einzige Vorbesitzerin des Fahrzeug war halt Geburtsjahr 1917. :S
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Honda sagt ich soll den Getriebeölstand bei Betriebstemperatur prüfen :/

      1. was ist Betriebstemperatur? Der Motor wird sich bei 90°C Kühlwasser einpendeln, aber das Getriebe hat doch gar keine richtige Betriebstemperatur von XX°C +/- 5°C? Wenn ich 20km im Winter auf der Landstraße rum gurke wird die Temperatur wohl deutlich anders sein als nach 20min bei
      150km/h im Sommer.

      2. Wie sollte ich das denn dann anstellen? Öl wechseln, möglichst bewusst etwas überfüllen, ohne neuen Dichtring zu machen, 20min fahren, dann Schraube auf und das überschüssige Öl rauslaufen lassen und dann mit neuem Dichtring final zu machen?
      ziemlich umständlich :unsicher:


      Einfach das Gehäuse so auslegen dass man es bei ~20°C prüfen kann wäre ja auch zu einfach gewesen :aua:
    • Ich würde sagen normale werkstatt innentemperatur 20-25 grad kannst du den öllevel prüfen. Ansonsten max so viel liter nachfüllen wie honda es vorschreibt beim getriebe, es muss ziemlich genau an dem punkt heraustropfen wenn so viel öl nachgefüllt wurden die beim getriebe vorgesehen sind.
    • Wärmeausdehnungskoeffizient = 0,0007 / K
      Bei Differenz von 40K (20°C zu 60°C) sind das 2,8%, oder bei 2 Liter Volumen 56ml. Wenig relevant, beim Ölstand vielleicht zwei drei Millimeter.

      Ich denke dass jede Werkstatt einfach bei der Temperatur prüft oder füllt, die gerade anliegt.
    • Maddin wrote:

      Wärmeausdehnungskoeffizient = 0,0007 / K
      Bei Differenz von 40K (20°C zu 60°C) sind das 2,8%, oder bei 2 Liter Volumen 56ml. Wenig relevant, beim Ölstand vielleicht zwei drei Millimeter.
      Stimmt, und der von Eisen (oder aus was auch immer die Zahnräder gefertigt sind?) ist sogar noch geringer. Damit sollte es in der Tat nicht so wild sein. Muss nur schauen dass ich das Auto irgendwie gerade bekomme. Meine Schrauberecke ist merklich abschüssig. Ggf. fahre ich rückwärts nen Stück auf meine Auffahrrampen drauf, sofern man ohne aufbocken etc. an die Einfüllschraube ran kommt.... das wird was :whistling:

      Auto um 180° drehen ginge auch, allerdings habe ich dann zu viel Aufmerksamkeit beim Schrauben :S
    • Heute Getriebeöl gewechselt:

      Versucht die Unterbodenverkleidung ab zu machen, da die "Einfüllschraube" absolut unmöglich zu erreichen gewesen wäre. Nach 1,5h rumfluchen war die Verkleidung dann endlich ab.
      Ablassschraube und die vermeintliche Einfüllschraube ließen sich beide problemlos lösen.

      Öl abgelassen, dann die "Einfüllschraube" geöffnet... irgendwie kam mir das alles spanisch vor... 4 Kant statt 17er Nuss und kein Dichtring und nichts dran ?(
      Gemerkt das kann nit die richtige sein, richtige gesucht und gefunden... ist nen bisle weiter hinten versteckt. Aber... da kommt man vermutlich ran ohne die Verkleidung abmachen zu müssen :aua:
      Feinstes MTF 2 75W-80 über eine eigens dafür angefertigte Speziallösung eingeflöst:


      Der Rest war dann eher unspektakulär. Jedoch hat mich die olle Verkleidung ein weiteres mal 1,5h meines Lebens gekostet und die wieder zu montieren...

      Naja, neues Öl ist drin und wird erstmal sehr lange halten, so dass meine Erkenntnisse nach dieser Aktion leider nichts mehr wert sind wenn ich den Wagen vor Ende des Intervalls verkaufe :thumbdown:

      Edit:
      Zuvor war ja das Thema welchen Schlauchdurchmesser man braucht. Habe einen neuen 10mm Schlauch besorgt, das 75W-80 floss da easy durch. Der ganze Befüllvorgang hat vllt 3min gedauert, wenn überhaupt. D.h. ich hätte es auch problemlos mit meinem 5mm Schlauch machen können (dauert dann ~4x so lang, theoretisch). Nur so als Information für andere.

      The post was edited 1 time, last by mastergamer ().

    • Likin Jack wrote:

      Wobei man zuerst die Einfüllschraube öffnen sollte. Kannst du die nicht öffnen, aber die Ablassschraube, dann hast du zwar kein Öl mehr drin, kannst aber auch keins mehr nachfüllen (Alte Weisheit, zumindest beim Wechsel des Differentialöls) :zwinker:
      Andererseits, wenn das Öl raus ist gibt es keine Ausreden mehr wie "Geht nicht" oder "zu aufwändig"
      Geht nicht, gibts nicht!


      Bei meinem Saab werde ich ebenfalls voller Überzeugung erst das Öl ablassen und dann weiterschauen weil ich sonst ganz genau weiß, dass ich bei dem Öffnen der Einfüllschraube sonst eh fluchend aufgeben werde und es noch mal verschiebe.

      Bilder folgen.
    • Oh Gott. Dann auf Holz klopf. Bei mir war es echt übel die Einfüllschraube vom HAMS zu öffnen. Trotz Rostlöser, WD40 und Einwirkzeit ist mir beinahe der Innensechskant Rund geworden. Mit viel fluchen und Kraftaufwand hat es dann aber doch geklappt. Die Ablassschraube war Pipifax dagegen. Ohne großen Aufwand offen.