AUDI S4 B8 3.0 Kompressor

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    • AUDI S4 B8 3.0 Kompressor

      Hey Leute bräuchte mal eure Meinung zu meinem 3.0tfsi. Wenn ich mich nicht irre hat der Motor eine mehr oder weniger empfindliche Alusil Beschichtung. Maximale Öltemp 130grad. Habe unten mal eine Liste gemacht von Ölen die möglich wären.
      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Audi S4 2009
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung:
      3.0tfsi kompressor, Benzin, stage1 430ps (original 333)
      3. Öl-Volumen des Motors: 6,5l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: täglich 2x 10km Arbeitsweg über Landstraße, 2-3x im Monat Strecken >60km und auch ab und zu mal Autobahn ~50km
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden): keine Ahnung
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: Wechsel alle 10.000
      7. Laufleistung pro Jahr: 14.000
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand):169.000
      9. Bisher genutztes Öl: mobil New life 0W40 und jetzt addinol 5w50
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: 200ml
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: 130grad
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Serienkat und Euro 5
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: egal
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: nein
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant:vorhanden nur Software
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Zündkerzen alle 30.000km
      17. Eingeplantes Budget: egal
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Nein
    • Die Gewichtung der Punkte ist nicht durchdacht. Was bringt dir bspw. eine geringe Dichte? Bei den 50ern stimmen die KV100 Werte nicht oder?

      Aus der Liste meine Fav. in der Reihenfolge Rowe 0W/5W40, RCS, 300V, RRS
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    • Ja klar verstehe ich, ich habe die Liste einfach auch für die Allgemeinheit gemacht und jedem ist was anderes Wichtig. Daher sind alle Kennzahlen gleich gewichtet. Nichts desto trotz sticht das ravenol 5w50 raus. Warum dann rowe? Sind Additive im ravenol (Wolfram) schädlich im Bezug auf die alusil Beschichtung?
    • Marco12 wrote:

      Wenn Du alle Schmierstoffe aus der Liste in demselben Labor analysieren würdest, dann schon.
      Naja wie wählen die meisten ihr Öl aus? Über das Datenblatt. Und hier gibt's eben wenn auch nur marginal bessere un weniger gute Öle. Wenn ich von jedem Öl eine Frischölanalyse hätte hätte ich das aufgeschrieben.
      1. Ok danke aber was für Eigenschaften sind jetzt bei meinem Motor sinnvoll. Durch die relativ hohe Temperatur ist mir der noack bzw. alternativ ein hoher Flammpunkt wichtig. Der Motor hat eigentlich null Ölverbrauch. Nur bei Vollgasfahrten gönnt er sich nen Schluck. Das könnte vielleicht mit nem sehr Temp. stabilen Öl besser werden. Welche Additive funktionieren gut bei Alusil? Was würde mit das ravenol mit Wolfram im Vergleich zu anderen bringen? Fragen über Fragen
    • Von den Werten aus der Tabelle sind (für mich) nur die Viskowerte, HTHS und Noack interessant (SA je nach Motor/Ölverbrauch), wobei der HTHS Wert für den Schutz den wichtigsten Wert darstellt. Den Rest kann man ignorieren und ansonsten ist das Additivprofil sowie die Güte der Grundöle/ViV interessant. Außer bei den Additiven sind in den Punkten bspw. die beiden Synth RS Öle (0W hat HTHS 4.0) hervorragend.
      Der Flammpunkt an sich ist unwichtig, wenn er gut ist, ist das Öl idR gut, ist er schlecht kann man keine Aussage daraus ableiten, da es Additive gibt die ihn runter setzen. Rowe bspw. hat wohl Extreme-Pressure Additive drin (sehr viel Schwefel trotz feinen PAO-Ester Grundölen laut FÖA), die sich auf den FP auswirken. Erkennen kann man das an Getriebeölen, die große Mengen EP-Additive enthalten und gleichzeitig trotz PAO-Ester Grundölen einen sehr schlechten FP aufweisen.
      Noack ist in der Hinsicht deutlich wichtiger.

      Zu Alusil vs. Additive gibt es nichts zu sagen, weder positiv noch negativ.
      Allgemein sind Moly/Wolfram/usw. schön zu sehen aber das sind i-Tüpfelchen.
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    • Also rätst du mir zu welchem Öl?

      Das Ravenol rcs oder das rrs sind ja hinsichtlich der hths und 100grad Viskositäten die besten und haben passable 40grad Viskositäten. Haben halt beide keine Freigabe da racingöl. Hab ich da nen Nachteil? oxidiert das schneller? Die Säurekapazität ist ja ähnlich.

      Was würdest du denn fahren?
    • Was die KV100 und den HTHS angeht gilt soviel wie nötig, so wenig wie möglich, sonst würden wir alle 10W/20W/60 fahren :)
      IdR reicht es bei VAG Modellen dicke aus die Visko/den HTHS um eine "Stufe" ggü. dem Serienöl zu erhöhen. Also statt nem 30er mit nem HTHS von 3,5 reicht ein 40er mit nem HTHS von >=~4,0. Genaueres findet man nur raus, wenn man GÖAn durchführt bzw. über anderen GÖAn von dem Motor brütet.
      Meine Empfehlungen habe ich oben genannt. Die 40er werden auch noch etwas weniger Hitze produzieren und dank PAO-Ester allgemein etwas kühler laufen.
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    • Ok danke ihr zwei habt mir schon weitergeholfen. Da ich relativ neu bin.... Die Qualität eines Grundöls ist doch mineral -> hc - > PAO - > Ester. Wobei die letzten 2 als Vollsynthetiköl bezeichnet werden können? Aber woran sehe ich das? Irh lest das ja aus dem Datenblatt oder?


      Dirtyhands1.8 wrote:

      Was die KV100 und den HTHS angeht gilt soviel wie nötig, so wenig wie möglich, sonst würden wir alle 10W/20W/60 fahren :)
      IdR reicht es bei VAG Modellen dicke aus die Visko/den HTHS um eine "Stufe" ggü. dem Serienöl zu erhöhen.
      Das Fett geschriebene versteh ich nicht. Warum ist nicht der höchste Wert der beste? Und ich will eher das beste Öl als Empfehlung haben anstatt das das ausreicht. Würde das in deiner Empfehlung was ändern?
    • Die Reihenfolge ist soweit richtig, Ester macht aber nur als Anteil Sinn.
      Ja, z.b. direkt (!) aus dem Datenblatt aber v.a. durch Analysen. FP, PP usw. können Hinweise geben aber nichts definitives.

      Ist ein klassischer Zielkonflikt. Mehr ist nicht immer besser, ähnlich wie bei Reifenbreiten.
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    • @Marco12

      Ich sehe es wie @Dirtyhands1.8 , Öle mit Ester und PAG laufen in in der Regel geringfügig kühler als andere Öle. Deine Grafik sagt jetzt nicht wirklich viel aus, es handelt sich um die Wärmekapazität der Öle, das heißt noch lange nicht das die Öle diese auch voll ausnutzen, die größere Rolle spielt die Wärmeleitfähigkeit. Das ist auch der Grund warum Ester/PAG etwas kühler laufen, Sie können die Wärme besser von den Metalloberflächen aufnehmen. In meinen Augen wird die Wärmekapazität (egal welches Basisöl) nur zu einem Bruchteil genutzt.

      In der Praxis ist das ganze so wieso nicht relevant, da machen 2-3°C einfach keinen Unterschied außer man bewegt sich in kritischen Bereichen (>120°C), dann sollte man im besten Fall aber eher über einen Ölkühler nachdenken.

      Gruß

      Karsten
    • @Marco12 kannst du mir noch sagen was dein Öl aus der Liste wäre?

      Und warum ihr mir eher ein 40er statt ein 50er empfehlt wobei es doch heißt dass die dickeren Öle die besseren Grundöle haben und weniger VI zusätze brauchen. Und zudem noch bessere HT Eigenschaften aufweisen. Ich blick langsam nichts mehr. Manche schwören in dem Motor sogar auf ein 10w60. Was für mich nicht in Frage kommt wegen der Kaltlaufeigenschaften.