Volkswagen Käfer 1303 LS Cabrio

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    • Volkswagen Käfer 1303 LS Cabrio

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Volkswagen, Käfer 1303 LS Cabrio, 1979
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benzin, 1584 ccm, 50 PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 2,5 Liter
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Überlandfahrten ohne Autobahn
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden): ca. 50 km/h
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: halbjährlich
      7. Laufleistung pro Jahr: 1000 km
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand): 130000 km
      9. Bisher genutztes Öl: 15W-40
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: 1 Liter
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: Käfertypisch ca. 130 Grad
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: -
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: Freigabe unbekannt
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: -
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: keine
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Teiletausch nicht ausgeschlossen
      17. Eingeplantes Budget: 35€ pro Ölwechsel
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Keine

      Erwähnenswert wäre noch das eine stärkere Ölpumpe mit Ölfilter verbaut wurde!
    • ...etwas teurer als 35Euro aber trotzdem mein Vorschlag Motul Classic 20W50. Der Ölverbrauch wird auf alle Fälle geringer. Zudem ist das die Viskosität für Luftgekühlte Volkswagen.

      Alle Luft-Boxer Experten raten dazu, selbst Porsche verkauft die Viskosität für ihre Luftboxer...
    • 20W50 halte ich auf jeden Fall für die richtige Viskosität.

      Muss auch nicht unbedingt teuer sein. "Oldtimer Öl", das nur mineralisch ist, aber sehr teuer verkauft wird.

      produkte.liqui-moly.biz/touring-high-tech-20w-50-7.html
      liqui-moly.eu/meguin/produktdb…html?OpenDocument&land=ME
      lubadmin.com/upload/produit/FichePDF/lang_1/1170.pdf

      Bei 1000km im Jahr reicht locker der jährliche Wechsel, sogar 2 Jahre wären kein Problem.
      Voraussetzung das als Sommer Öl zu fahren, also nicht bei Frost.
    • Bei 2,5 Liter halten sich die Kosten in jedem Fall im Rahmen.

      Mineralisches 20W50 mit älteren API und ACEA Spezifikationen jedenfalls. Für Details fehlen uns hier leider die Analysen. Wir haben Analysen von 10W50 und 15W50, die würde ich aber nicht empfehlen weil moderne Additivpakete um die 1000ppm Zink und Phosphor.

      Ich habe aber mal im Liqui Moly Forum gelesen, dass das Touring High Tech einen sehr hohen ZDDP Gehalt hat, passend für klassische Fahrzeuge. Deswegen bin ich mir bei dem sehr sicher, dass das passt. Der Mequin-Klon von diesem Öl passt wahrscheinlich ebenfalls.
    • @Maddin
      Das megol Motorenoel Universal SAE 20W-50 scheint eine gute Alternative zu sein.

      TOHO333 wrote:

      Naja Motul Classic 20W50 im 2l Gebinde kostet derzeit bei Amazon (Amazon ist selbst Verkäufer und Altölabgabe kostenfrei bei ATU) 10,40 Euro
      Für ein Classic-Öl geht das sogar, insbesondere wenn der Hersteller Motul heißt. Ich hab mich mit dem Thema Classic-Öle ne Weile beschäftigt, damals auch im Pagode-Thread hier im Forum:
      Ich bin für mich zum Schluss gekommen, dass es sich um Öle handelt, die durch die Bezeichnung "Classic" überteuert angeboten werden.
      Als Maßstab würde ich eher die älteren API-Normen heranziehen.
    • Bei der Öltemperatur von 130 Grad gehe ich noch nicht ganz mit. Für die Lufis gibt's zwei Fautformeln: 1) Geschwindigkeit rund Öltemperatur 2) 100 plus Außentemperatur rund Öltemperatur. (beide passen Recht genau sowohl beim Karmann als auch beim T3) btw: VW gab früher die 130 Grad als Maximaldauerwert an.

      Klar kann man 130 Grad und drüber erreichen, nur wer scheucht einen Aircooled mit durchgesteckem rechten Bein. Sehr hohe Öltemperaturen bei ungetunten Motoren deuten eher auf ein Problem beim Ölkühler hin.
    • Danke erstmal für die Empfehlungen.

      Ich war letzte Woche auf einem Käfer-Treffen und konnte mich mit sehr vielen Käfer Besitzern darüber unterhalten welche Motorenöle gefahren werden.

      Selbstverständlich waren auch ein paar Besitzer der selben Meinung wie die Community hier und fahren ein 20W-50, dennoch war die Mehrheit bei einem 15W-40.

      Bei einem serienmäßigen Motor mit originaler und gut funktionierenden Ölpumpe ist ein mineralisches oder teilsynthetisches 15W-40 vollkommen ausreichend, aber auch nur wenn die Ölpumpe es schafft einen gewissen Öldruck zu halten. Falls es die serienmäßige Ölpumpe nicht mehr schafft den gewünschten/benötigten Öldruck zu fördern, so kann ein 20W-50 helfen, außerdem wird das Lagerspiel damit leicht ausgeglichen. Wenn der Öldruck selbst durch eine verstärkte Ölpumpe nicht mehr ausreichend ist muss der Motor entsprechend überholt werden.

      Jetzt die Frage an euch, was haltet ihr von diesen Meinungen?
    • Ich würde es gerne erstmal mit einem vernünftigen 15W-40 probieren wollen.

      Das 15W-40 sollte ein Mineralöl oder teilsynthetisch sein, wobei ich glaube das es für den Motor keinen Unterschied macht welches Öl in einfülle.

      Welches 15W-40 wäre denn günstig und empfehlenswert, ich dachte eventuell an das Castrol GTX 15W-40..?

      Gruß Chris
    • Das GTX ist sicher gut geeignet. Aus meiner Sicht etwas zu modern für den ollen Boxer aditiviert. Daher würde ich eher zum Liqui Moly Touring High Tech 15W40 greifen. Warum? Das ist auch nach ACEA E2 (also LKW full SAPS) klassifiziert, woraus ich auf ein Schippchen mehr ZDDP schließe. (Zudem soll nach dem SDS ein Löffelchen Polyol enthalten sein.)
    • Ich würde ein 15W-40 mit API SF oder SG nehmen:

      Datenblätter zu den Pennasol-Ölen --> HIER

      In folgendem Thread hatten wir übrigens gleiche/ähnliche Empfehlungen:

      Motoröl für Oldtimer gesucht - MB 280 SL 1968

      P.S: Castrol GTX würde ich nicht nehmen. Ich vermute höhere Additivierung bei den älteren Normen API SF/SG!
    • New

      Wir hatten in den 60er Jahren einen 56er Käfer (ovales Heckfenster) mit 30 PS Motor und Sommer und Winter mit Ecubsol SAE 30 Öl gefahren. Nach über 100.000 km war der Motor noch in Top-Zustand, während etliche Käfer um uns herum schon den 3. Motor bei dieser Laufleistung hatten. Wie lange er noch gehalten hätte ist schwer zu sagen, weil mein Vater dann 1972 mal ein neues Auto haben wollte.