BMW R100 RS /7

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    • BMW R100 RS /7

      Hallo zusammen

      In Anbetracht, dass meine geliebte Gummikuh nach Ersatz der Gragusszylinder durch Nikasil beschichtete bald auf die Strasse soll, stellt sich nun natürlich die Frage nach dem passenden Motoröl.

      Eins vorweg: Die BMW hat eine Trockenkupplung, die den Motor vom Getriebe trennt, also dürft ihr auch gerne Auto-Öle empfehlen. Der Motor ist luftgekühlt.

      1. Autohersteller, Model, Baujahr:
      BMW, R100, 1980 ("Vorfacelift")

      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung:
      Benzin, 2-Zyl. Boxer, 980ccm, 51 kW

      3. Öl-Volumen des Motors:
      2.25 Liter

      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke:
      Keine Kurzstrecke, geplant ist ab und an die Fahrt zur Arbeit (ca. 40km pro Weg), sowie Ausflüge ab 60 Minuten aufwärts. Also nichts mit Kurzstrecke. Die Maschine bekommt auch mal höhere Drehzahlen, über 6'000 ist sie aber unwillig, am besten geht sie zwischen 2'500-6'000.

      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden):
      Irgendwo zw. 50-60 km/h

      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle:
      Wie herstellerseitig vorgesehen bei 7'500 km

      7. Laufleistung pro Jahr:
      Schwer zu sagen, ein Ölwechsel wird aber auf jeden Fall gemacht. Danach gemäss Intervall.

      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand):
      Kratzt an der 30'000er Marke

      9. Bisher genutztes Öl:
      Das billige 20W50 Mineralöl aus dem Polo und einmal teilsynthetisches Motul.

      10. Ölverbrauch ml/1.000Km:
      Mit Gusszylinder aufgrund verschlissener Kolbenringe Verbrauch auf 2-Takter Niveau, inklusive Rauchfahne und Duftmarke.
      Mit den gebrauchten Nikasilbeschichteten (Laufleistung ca. 33'000km) sollte er gegen 0 gehen.

      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht:
      Keine Ahnung

      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung:
      Garnichts

      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten:
      SAE 20W50

      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche:
      Verschlissene Graugusszylinder wurden durch die neueren Nikasilzylinder ersetzt, Maschine befindet sich aber immernoch im Aufbau.

      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant:
      Leistungssteigerung nicht, aber eventuell Erweiterung der Ölwanne mit Volumenzuwachs von ca. 1.2 Litern.

      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.:
      Meine Maschine hat noch keine "Bleifreiköpfe" mit gehärtetem Ventilsitz, also fahre ich Bleizusatz. Diesen gebe ich bei jedem Tanken dazu, aber nur etwa einen Drittel der vom Hersteller vorgesehenen Menge. Grund: Bei voller Dosierung (1 Kappe voll auf meinen 24-Litertank) habe ich braune Ablagerungen auf der Kerze und einen merkbar schlechten Leerlauf und Teillastruckeln bei tiefen Drehzahlen. Als ich das Produkt für 1-2 Tankfüllungen vergessen habe, wurde das ganze aber besser.
      Alle Dichtungen mit Ausnahme des NW-Dichtringes und der Ölwannendichtung sind neu.

      17. Eingeplantes Budget:
      Spielt bei der benötigten Ölmenge keine Rolle

      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar?
      Nein

      Wir übernehmen keine Haftung!

      Postscriptum: ich bin Member beim 2-Ventiler Forum, dies befasst sich hauptsächlich mit den klassischen BMW Motorrädern. Dort ist der allgemeine Konsens:
      -nimm ja nichts vollsynthetisches, das löst allen Dreck, verstopft dir die Ölkanäle und pisst dir überall raus.
      -Mindestens teilsynthetisch und minimum 15W50, 10W nur als 10W60 (10W40 allerhöchstens im tiefsten Winter)
      -Am Besten ein mineralisches 20W50 nehmen.

      Meiner Meinung nach sehe ich bei mir kein Problem auf vollsynthetisches Öl umzusteigen da meine Maschine sauber ist, und mit dem krassen Ölverbrauch den ich hatte gar keine Zeit da ist, um Dreck anzusetzen. Falls es doch irgendwo rauspieseln sollte, kann so ziemlich jeder Laie eine Dichtung innerhalb kürzester Zeit tauschen. Bei diesem Motorrad will ich auf jeden Fall GÖAs machen, weil ich es möglichst lange erhalten will.

      So mein lieber Oil-Club, schiess mal los
      Aktueller Fuhrpark:
      2001 BMW 330d Touring E46 VFL, Titansilber Metallic
      1995 BMW 328i Lim. E36, Montrealblau Metallic

      In Vorbereitung:
      1980 BMW R100 RS, Farbcode 553 (?)
      1994 Kawasaki VN-15, Pearl Teal Green

      Ehemalige Fahrzeuge:
      Alfa Romeo 75 2.0 TS | Alfa Romeo 75 3.0 QV | Alfa Romeo 164 Q4 | BMW 525d E39 | Peugeot 309 1.9 GRD
      VW Golf IV 1.9 TDI | Honda VF500 | Suzuki GSX-R 750 | Yamaha DT 125

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    • Salute, endlich ein auch 2V Fahrer...!
      Ich benutze in meinen Motorrädern ausser in der Einfahrzeit nur vollsynthetische Öle, meist in der Viskosität 15W50. Derzeit Motul 300V Competition, die Autoversion, vorher auch Fuchs Pro4..Hier fehlt mir gedanklich aber das Molybdän wg. JASO Freigabe. Die Kuh merkt keinen Unterschied.
      Grundsätzlich ohne jedes Problem hinsichtlich Dichtheit oder ähnliches.. von der /5 bis zur GS und auch in vielen anderen 2V, die ich im Rahmen von Nachbarschaftshilfe warte umd repariere...

      Gruss, Hendrik
    • Kurz und knapp: Motul 7100 15W50 !
      Das 300V sehe ich hier nicht.

      Ich hatte mal speziell wegen des Öls für eine R1200GS mit einem Techniker telefoniert.
      Er riet mir, obwohl Trockenkupplung und getrenntem Getriebe, dennoch zu einem Motoröl für Motorräder, da hier wesentlich andere Kolbengeschwindigkeiten erreicht werden als im KFZ-Bereich.
      Gegen ein synthetisches Öl spricht nichts, außer ein paar Forenblitzbirnen die gedanklich in den 80ern hängen geblieben sind - wir kennen Sie ja alle...
      Es gibt für mich heute fast keinen Grund mehr, ein mineralisches Öl zu fahren !
      Gerade nach einer Revision des Motors mit den heutigen Materialien.
    • In folgendem Fred behauptet ein LM Onkel das Gegenteil:

      gs-forum.eu/r-850-gs-und-r-110…ucht-sie-5370/index3.html

      Ich für meinen Teil weiss auch nicht so recht, ob ich bei den Kisten auf Reibwertverminderer verzichten mag..Zumal KV 100 bei Auto/Motorradöl fast gleichauf liegen, was auch für den HTHS zutreffe könnte..und das sind die einzigen Werte, für welche die Kolbengeschwindigkeit relevant sein könnte, oder? (Zumal diese dank kurzhubiger Auslegung ziemlich im grünen Bereich ist..)

      BMW Empfehlung bis 1150 meine ich sogar war SF/CD...

      Gruss, Hendrik
    • Hallo zusammen

      Danke für die Vorschläge, ich bin gerade dabei die Datenblätter der beiden Motul Öle zu suchen um sie zu vergleichen. Meiner Meinung nach braucht es für eine /7 nicht wirklich ein spezielles Motorradöl, der Motor hat über 3 Jahrzehnte Rückstand auf die erste 1200 GS, mit den neuen fange ich garnicht erst an.
      Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

      @mz-henni: hast du zwischen dem Motul und dem Fuchs einen Unterschied gemerkt in Sachen Laufruhe und Ölverbrauch, oder sind sie mehr oder weniger gleich?
      Für die /7 und die nachfolgenden Monolever meine ich in irgendeiner Bedienungsanleitung API SE gelesen zu haben (ohne Gewähr).

      Okay, ich hab auf die schnelle mal die Datenblätter herausgesucht und die Unterschiede notiert:


      Motul V300 Comp.
      15W50
      Motul 7100
      15W50
      Density at 20°C (59°F) 0.8680,871
      Viscosity at 40°C (104°F) 122.9 mm²/s 126,5 mm²/s
      Viscosity at 100°C (212°F) 18.1 mm²/s 18,0 mm²/s
      HTHS viscosity at 150°C (302°F)5.3 mPa.s
      Viscosity index 164158
      Pour point -39°C-30°C
      Flash point 238°C236°C
      TBN 8.25 mg KOH/g 8.4 mg KOH/g

      Interessant zu sehen ist, dass bei vielen Motorradölen HTHS nicht angegeben wird, bei Autoölen schon.


      Die Viskosität bei 100°C ist bei beiden Ölen etwa gleich, diese Frischölanalyse gibt sogar einen Wert von 18.53 an, dafür ist TBN bei 8.04 -> weiss nicht ob das besser oder schlechter ist, da ich mich noch nicht in der ganzen Thematik einlesen konnte.


      Zum 7100 konnte ich für das 15W50 keine Analysen finden.
      Aktueller Fuhrpark:
      2001 BMW 330d Touring E46 VFL, Titansilber Metallic
      1995 BMW 328i Lim. E36, Montrealblau Metallic

      In Vorbereitung:
      1980 BMW R100 RS, Farbcode 553 (?)
      1994 Kawasaki VN-15, Pearl Teal Green

      Ehemalige Fahrzeuge:
      Alfa Romeo 75 2.0 TS | Alfa Romeo 75 3.0 QV | Alfa Romeo 164 Q4 | BMW 525d E39 | Peugeot 309 1.9 GRD
      VW Golf IV 1.9 TDI | Honda VF500 | Suzuki GSX-R 750 | Yamaha DT 125

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      The post was edited 1 time, last by martin_g ().

    • mz-henni: hast du zwischen dem Motul und dem Fuchs einen Unterschied gemerkt in Sachen Laufruhe und Ölverbrauch, oder sind sie mehr oder weniger gleich?
      Ich bilde mir es ein..Stichwort Laufruhe..Öl verbrauchen tut meine GS mit 1070 und überholten Köpfen nicht..die /5 auch nicht.

      Deine Kiste sollte das aus meiner Sicht auch nicht nennenswert, wenn die Kilometer real sind..

      Ich würde mal Richtung Ventilführungen schauen..

      Gruss, Hendrik
    • Kilometer sind 100% real und belegbar, die Maschine habe ich von meinem Onkel vererbt. Die Maschine hatte einfach verdammt viel Standzeit, weil mein Onkel gefühlt 100 Motorräder hatte und sie zu wenig einsetzte.
      Als ich das Motorrad dann wiederbelebte, hat die Kupplungsscheibe keine 1'500 km und ist während einer Pässefahrt zerfetzt, nach Hause kam ich aber trotzdem. Die Gusszylinder sind aus dem gleichen Grund auch verschlissen, mit der Zeit bildet sich Korrosion (sprich: Rost) an den Laufbahnen und wenn du die Maschine dann startest, polierst du dir die Hohnung weg, ich kann am Wochenende mal Fotos davon machen.

      Was sagst du zu den Öldaten?
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    • Ah..OK..das ist natürlich ne Erklärung..
      Zu den Daten kann ich nix sagen, ich bin ziemlich festgelegt auf Autoöl, möglichst mit Ester in 15W50..Grundsätzlich, besonders bei Nikasil, funktioniert aber alles..selbst "feinstes" 15W40, wenn die Ölpumpe/Hauptlager/Pleuellager nicht verschlissen sind..


      Gruss, Hendrik
    • @mz-henni: Autoöl, Ester und 15W50 spricht natürlich genau für das Motul, dass du mir empfiehlst.

      @Pi x Daumen: Das mit dem Ölverbrauch klingt gut, wären dir irgendwelche Undichtigkeiten aufgefallen, Zylinderfuss, Ölwanne?

      @Tequila009: Vor so viel Auswahl sieht man ja bald die Buchstaben nicht . Von Motorex hatte ich für für ein paar Tankfüllungen lang das Legend 20W50 drin, auf Mineralölbasis. Ob es gut war oder nicht konnte ich aufgrund des enormen Ölverbrauchs nicht beurteilen, teuer war es aber allemal. Ich habe aber deren Onlineshop gecheckt und gesehen, dass sie tonnenweise Öle im Bereich ab 15/20W50 anbieten.

      Ich schau mal welches Öl mir am meisten zusagt und probiere es dann aus, das ist die einfachste Lösung. Mit dem lauten Ventiltrieb hat man schon mal einen Anhaltspunkt wie sich das Öl auf die Geräuschkulisse auswirkt, der Rest kann per Analyse im Detail betrachtet werden.

      Was sagt ihr zum Wechselintervall von 7'500km, kann man das so machen oder doch lieber verkürzen? Einen Ölwechsel vor dem Einwintern gäbe es so oder so, egal ob das Intervall erreicht wird oder nicht.
      Aktueller Fuhrpark:
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      1980 BMW R100 RS, Farbcode 553 (?)
      1994 Kawasaki VN-15, Pearl Teal Green

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      Alfa Romeo 75 2.0 TS | Alfa Romeo 75 3.0 QV | Alfa Romeo 164 Q4 | BMW 525d E39 | Peugeot 309 1.9 GRD
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    • Die Sache ist aber, dass es zwischen 15W-50 und 20W-50 enorme Unterschiede bzgl. der Öle selbst gibt, nicht nur die Visko. Da wird z.B. zwischen Vollsynthetisch und Mineral differenziert, nur weil die SAE eine andere ist.

      Da muss man sich ein wenig hinein fuchsen.
      Schaue mal auf den Seiten der genannten Hersteller, und Du wirst schnell bemerken, dass die beiden SAE-Klassen 15W-50 und 20W-50 nicht nur die Kalt-Visko unterscheidet, sondern grundlegend die Öle selbst.
    • Guten Abend,
      auch ich hatte mal eine 2 V genauer gesagt eine 650er.
      Damals war es noch so das die Ölpumpe im unteren Drehzahlbereich keine wirkliche Fördermenge hatte,
      also war jede Ampel angeblich Gift für den Motor.
      Bei mir war es so das bei heißem Motor und Lerrlaufdrehzahl die Öldrucklampe ganz schwach zum leuchten angefangen hatte.
      Also hab ich mich damals für die gngigen 20/50er Öle entschieden (aber in Teilsynt.)

      Viel Erfolg
      Hans-Peter
    • Nein, beide Motoren sind absolut dicht bis heute.
      Mein Vater (Fahrer der 1150) ist bis heute sehr begeistert vom Öl und glaubte tatsächlich, dass wir beim Umölen auf das Motul viel zu viel Öl eingefüllt haben. Warum ? Weil der Motor so seidenweich und ruhig lief, wie er es vorher mit dem mineralischen 20W50 (LM) nie getan hatte.
      Abgelassen wird das Öl übrigens über ein Stahlbus-Ventil!- sehr saubere Sache und absolut empfehlenswert ! :love:
    • Tequila009 wrote:

      ...


      Da muss man sich ein wenig hinein fuchsen.
      Schaue mal auf den Seiten der genannten Hersteller, und Du wirst schnell bemerken, dass die beiden SAE-Klassen 15W-50 und 20W-50 nicht nur die Kalt-Visko unterscheidet, sondern grundlegend die Öle selbst.
      da gebe ich dir Recht, man sieht ja in meiner Tabelle trotz gleicher SAE-Klasse, dass die beiden Öle leicht voneinander unterscheiden, TBN und Viskositätsindex z.B.

      Ich werde mich dieses Wochenende ein bisschen in die Thematik einlesen um zu verstehen, wie diese Zahlen zu interpretieren sind und welche Rückschlüsse auf das verwendete Öl gezogen werden können.
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      In Vorbereitung:
      1980 BMW R100 RS, Farbcode 553 (?)
      1994 Kawasaki VN-15, Pearl Teal Green

      Ehemalige Fahrzeuge:
      Alfa Romeo 75 2.0 TS | Alfa Romeo 75 3.0 QV | Alfa Romeo 164 Q4 | BMW 525d E39 | Peugeot 309 1.9 GRD
      VW Golf IV 1.9 TDI | Honda VF500 | Suzuki GSX-R 750 | Yamaha DT 125

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    • Pi x Daumen wrote:

      Er riet mir, obwohl Trockenkupplung und getrenntem Getriebe, dennoch zu einem Motoröl für Motorräder, da hier wesentlich andere Kolbengeschwindigkeiten erreicht werden als im KFZ-Bereich.
      Hat wer die Angabe der Bohrung zur Hand?

      Ich sehe hier ~5500-6000rpm bei 500ccm pro Zylinder. Klingt für mich stark nach üblichen Werten eines Automotors.
    • Ich ziehe mal die 1150 zum Vergleich, da näher dran an der R100.
      Bohrung 101mm x Hub 70,5mm

      Also relativ Kurzhubig bei großer Bohrung, so in Großserienfahrzeugen nicht wirklich zu finden.
      Ferner kommen die von dir angesprochenen Drehzahlen dazu:
      Man ist mit den Motoren dauerhaft meist irgendwo jenseits der 4500 U/min unterwegs.
      Auch das sind Drehzahlbereiche, in denen sich ein Auto maximal im Sport/Rennbetrieb befindet.
    • Pi x Daumen wrote:

      Ich ziehe mal die 1150 zum Vergleich, da näher dran an der R100.
      Bohrung 101mm x Hub 70,5mm
      Entspricht von der mittleren Kolbengeschwindigkeit immer noch einem PKW Motor (16-17 m/s bei Nennleistung)).

      Sehe immer noch nicht wieso ausgerechnet die hier vorliegende Kolbengeschwindigkeit nach Motorradölen verlangt.

      Und was die Drehzahlen angeht, es gibt genügend sportliche Autos die sportlich gefahren (Kolbengeschwindigkeiten bis > 22 m/s) werden und sich offenbar nicht über Autoöl beklagen :überleg: