Chevrolet Camaro 350cui MJ 67

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    • Chevrolet Camaro 350cui MJ 67

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Chevrolet Camaro, 1967
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benzin,5,7l,220KW
      3. Öl-Volumen des Motors: 4,5l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Kurz- Langstrecke
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden):
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: jährlich
      7. Laufleistung pro Jahr: ca. 4-5000Km
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand): Motor ca. 30.0000mls
      9. Bisher genutztes Öl: ROWE Hightec Vintage 20W50 mild legiert
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: kein
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: unbekannt
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: ja genau
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: ???
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: -
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: nein
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Motor ist ein neueres Modell, vermutlich aus den 80/90 Jahren von der Generation her. Scheint aber sehr frisch und noch damals(ca. 8Jahre) als Neuteil eingebaut wurden zu sein
      17. Eingeplantes Budget:
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar?nein


      Den Wagen habe ich gerade gekauft, jetzt sollen alle Betriebsflüssigkeiten getauscht werden. Ich habe jetzt erst einmal den Ölwechsel mit bewährten ROWE Classic 20W50 gemacht, da das Öl zwar gesund aber auch verbraucht wirkte. Gerne würde ich mit euch hier in den Erfahrungsaustausch gehen. Inbesondere Unterstützung bei der genaueren Identifikation des Motors und der damit verbundenen optimalen beölung.

      Gruß
      Markus

      The post was edited 1 time, last by markus:qv ().

    • wie bereits an anderer Stelle geschrieben ist dieses 20W-50 Klassiker Öl totaler Unfug! Nicht jeder "Klassiker" benötigt diese Viskosität!!! Unbedingt einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen und schauen was für Öl gefordert wird. Ich denke da sollte was im Bereich von 5W-30, 10W-40 stehen. Wenn dann der Motor sogar noch neuer ist, ist es gleich doppelt Quatsch.

      Motor sollte sich anhand von Nummern am Block identifiziern lassen. Zumindestens etwas eingrenzen. Wie sieht es mit Innereien aus? Stock oder Tuning? Das hat auch Einfluss auf Ölwahl.
      :ams:
    • 20w-50 Klassik hat überhaupt nix mit zink zu tun!!! Das ist noch so ein Irrglaube. Diese Öle haben teilweise weniger Zink als ein 15W-40 aus dem Baumarkt.

      Bei alten Autos sind die Ölvorschriften meist sehr detailliert ausgeführt. Je nach Jahreszeit und Nutzung gibt es da Empfehlungen. Wie gesagt ich würde ein 10W-40 mal ins Auge fassen. Aber auch kein superduper low saps Öl.
      :ams:
    • klar das zählt bei denen als Klassik Car und automatisch kommt der Schwachsinn raus. Es gibt dafür keinerlei Grundlage. Die Ölfinder sind für solche Autos für den A...

      Habe mal eben in der Bedienungsanleitung von 67 nachgesehen: 5w-20 bis 10w30 ist die Empfehlung!!!
      :ams:
    • Es muss aber auch nicht immer 20w50 sein bei Chevrolet gab es sicher auch eine tabelle mit verschiedenen viskositäts klassen.

      Z.b bei diesem 1970 mercedes war ja auch nicht nur 20w50 aufgelistet. Sogar 5w20 war da noch aufgelistet. Ein 10w40 könnte da auch ausreichend sein.
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    • j.j.h wrote:

      20w-50 Klassik hat überhaupt nix mit zink zu tun!!! Das ist noch so ein Irrglaube. Diese Öle haben teilweise weniger Zink als ein 15W-40 aus dem Baumarkt.
      Auch das ist mir bewusst. Aber das oben genannte Öl entspricht API SF/CD mit entsprechender Zink Anreicherung.
      Und wenn ich von 20W50 rede im Oldtimer Kontext rede ich von solchen Ölen. Das hat nix mit pauschal 20W50 zu tun.

      Das zweite Thema ist, Öle mit ausreichender Zinkanreicherung gibt es fast ausschließlich im Bereich 15W40 und 20W50. ich kenne kein 10W40 mit ausreichend Zink. Selber rummatschen möchte ich eigentlich nicht. Mal das Ganze vor der Unsicherheit ob der Motor das überhaupt noch braucht.

      Ich muss mich wirklich auf die Suche machen.

      Jungs tut mir einen gefallen, geht euch nicht an die Kehle hier. Alles gut, geht nur um Öl ;)
    • C.M. wrote:

      Mal davon ab das man in einem anderen Tonfall schreiben kann, hier ein Auszug der BDA.

      In meinem vorliegenden Datenblatt von 67 steht es nicht drin. Deine Quelle ist eine aus den 70er wenn ich richtig schaue.

      Ich habe nicht dich angreifen wollen. Sondern lediglich diese Ölfinder die ab einem gewissen Baujahr alles als Klassiker einstufen um dann ihr in vielen Fällen völlig unpassendes 20W-50 zu verkaufen! Ich weiß nicht wann und wo welche Marketingabteilung sich das hat einfallen lassen, aber man ließt es leider immer. Alle Firmen machen den Mist mit und leider wird es oft genug verwendet.
      US Motoren dieser Zeit hatten fast alle das von mir angesprochene 5W-30 bis 10W-30. In extrem heißen Bundesstaaten mit Hängerbetrieb eventuell ein 20W. Wozu soll solch ein Motor auch so ein Öl haben? Die Drehzahlen sind sehr niedrig und die Literleistungen unterirdisch.


      @markus:qv

      Ich rede hier auch von Klassiker 20W-50. mehr als 900 bis 1300ppm wirst du kaum finden! auch bei SF/CD nicht. Das Rummatschen beginnt beim Oldtimer meist schon beim tanken. Bleiersatz ist hier das Stichwort.

      Schau erstmal nach deinem Motor und dann sehen wir weiter.
      :ams:
    • Servus Markus,

      komme auch aus der Amifraktion und kenne diese Autos/Motoren gut.

      Schicke bitte mal ein Bild von deinem Motorraum, vorallem mit Blick auf die Ventildeckel. Sind da peripherisch oder mittig verschraubte Ventildeckel verbaut?

      Ab 1987 gab es beim Smallblock technische Neuerungen was die Ventilsteuerung angeht. Ab dem Jahr wurden in die Blöcke Nockenwellen für Rollerstößel verbaut. Dadurch reduziert sich schonmal etwas der benötigte Zinkanteil. Der Hersteller hat damals bei den neueren Blöcken von GM u.a wegen Flottenverbrauchs und technischer Neuerungen schon anfang der 90er zu recht dünnem Öl empfohlen... Die Angaben um einen knappen 5er vor und hinterm W zu überschreiten ist hier in unserer Klimazone und dem deutschen Verkehrsnetz mMn angebracht. Habe auch einen GM V8 SBC, 305cui der kleine Bruder quasi. Fahre momentan total zufrieden ein 10W40!

      The post was edited 1 time, last by Chris_Formula ().

    • Ich verstehe auch nicht, woher dieser Irrglaube kommt, dass Oldtimermotoren immer superdickes Öl brauchen, am besten noch „Klassiköle“.

      Im Gegenteil, bei Einbereichsölen war es sogar meist vorgeschrieben, im Winter ein SAE 10 bis SAE 20 und im Sommer dann ein SAE 30 bis SAE 40 zu fahren, wenn man mal in die BDAs guckt.
      Needless to say: Diese Öle haben von der Zusammensetzung rein gar nichts mit einem modernen 20er-Öl gemein.

      Der Mitsubishi kann auch bis 5W20 fahren, da steht dann aber dazu irgendwo als Anmerkung „Not recommended for Highway driving“.

      Da sieht man mal, was für starken Kompromissen die Ölwahl / Thermomanagement der Motoren damals unterworfen war.
      Das läuft heutzutage viel optimierter ab.

      Man kann diesen Kompromissen aufräumen und ältere Motoren geben einem auch den Spielraum, mit Viskositäten zu experimentieren.

      Ich würde ganzjährig auf ein gutes 10W40 gehen bzw. könnte man auch gut ein 10W30 versuchen, wenn der Motor aus den 80ern/90ern kommt.

      Wenn es ein 20W50 sein soll, schmeiß dein Geld nicht für vermeintliche Klassiköle (für einen Motor aus den 80ern/90ern :whistling: ) aus dem Fenster, sondern kaufe Mannol Safari 20W50 oder sowas.

      Das wird sich von der Zusammensetzung kaum was nehmen und ist viel günstiger.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 170tkm): Q8 F1 10W-50
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Zusammengefasst wird es sich also um einen Pre 87er (vermutlich genau '86) Block mit einteiligem KW Simmerring und NW mit hydr. Flachstößeln handeln, dazu dann Vortec Centerbolt Köpfe und passende Brücke.. :read: Ist aber auch schwer zu sagen, diese Motoren kannst du dir wild gewürfelt zusammenbauen.

      Anhand der Leistungsangabe würde ich schonmal nicht irgendwo bei xW-30 rumeiern, zumindest nicht, wenn du den Bock auch mal forderst. Je nach Nutzungsprofil halt (Wie du fährst, wann du fährst - oke vermutlich nur bei gut Wetter)

      Ich glaube mit einem 10W40 liegst du erstmal garnicht verkehrt, die Viskosität an sich kann bis unter -15° / bis über 40° problemlos im Motor sein und damit hast du das gesamte Klimaspektrum dieser Lande hier abgedeckt.^^

      Dein Budget hast du ja noch nicht offen gelegt, darum sage ich erstmal nix zu konkreten Ölen.
      Nimm aber was mit gut ZDDP (oder anderes Verschleißschutzpaket), Kat hast du ja keinen und bei den flachen Stößeln wäre das ratsam! ;) Vllt wäre da sogar ein Full SAPS Öl etwas @ all ?
    • Der entscheidende Punkt ist der Ventiltrieb samt evtl. Kette.
      Die Lager von Kurbelwelle, Pleuel und Kolben arbeiten in der Regel sehr gut per Hydrodynamik (wenn nicht völlig fehl konstruiert wurde).

      Der Aufbau des Ventiltriebes ist jedoch sehr entscheidend, welche Anforderungen ein Öl mitbringen muss.
      Daher ist es wichtig zu wissen, welche Bauart der Zylinderkopf aufweist.