Ölberatung für 1.8 TSI Ölschlucker der Baujahre 2008 bis 2012

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    • die Ursachen für den Öl verbrauch sind ja hinlänglich bekannt genau so wie die Hardware Maßnahmen die getroffen werden um diesen zu reduzieren
      in dem Fall unseres 1,8L TSI hat sich der Ölverbrauch halbiert, nach einer Anwendung, mit einem sehr überschaubaren Auffand, Zeit/Kosten
      die Kosten um den Verbrauch ganz auf "0" zu bringen steht für uns in keinem Verhältnis
      die Halbierung des Öl Verbrauchs hat keine 50 Euro Gekostet, eine weitere Reduzierung auf "0" liegt dann bei über 4000 Euro
      muss dann jeder für sich selbst entscheiden
      die 1,8L und 2,0L TSI Motoren sind recht komplex Aufgebaut besonders der Kettentrieb der Aufwand ist groß und eben nicht mit nur neuen Kolben/Ringen getan
      gibt ganz gute Videos zu dem Thema von Readhead Zylinderkopftechnik

      J-P
    • Wenn man mich fragt, die EA888 Motoren sind allesamt overengineered.... 2 Ketten für Ausgleichswellen, 1 Kette Ölpumpe. 1 Kette für Steuerzeiten... das ganze dann auf einer Seite zu einem Kettenkomplex zusammengepackt. Saugrohreinspritzung und Direkteinsprizung etc... pp.. EIgentlich sind die Motoren recht robust, aber wenn die dann doch mal Husten, dann weiß man gar nicht wo man anfangen soll zu suchen... Wenn z.B ein Auto einen Restwert von 8000 Euro hat wieso sollte man 4000 Euro für die Änderung der Kolbenringe ausgeben? Es sei denn man liebt den Wagen, dann würde ich aber nicht nur die Kolbenringe ändern...
      Seat Leon ST Xcellence 1.4 TSI 150 PS HS befüllt mit :rav: VST 5W40 USVO
    • isaucheinname wrote:

      Es gibt z.B. die Möglichkeit die Kolben, sofern vermessen und noch gut zu reinigen und eine höhere Nut für den Ölabstreifer stechen zu lassen, in den dann ein funktionierender Ölabstreifer mit ordentlichen Rücklaufbohrungen Platz findet.
      Genau so etwas bieten ja die Motorinstandsetzer an. Kostet dann auch Richtung 3 k€. Ist es das Wert?

      Oder doch besser mittels Mororspülungen, bei zunächst sehr kurzen Wechselintervallen von ca. 2 - 3 Tkm, den Ölverbrauch minimieren und dann bei jedem Ölwechsel pro Jahr durch Motorspülung konstant niedrig halten?

      Wenn der Verbrauch dadurch von aktuell 1L / 1200 km auf, sagen wir auf 1L / 5000 km sinken würde, wäre ich zufrieden.
    • Ich wollte meinen Beitrag dahingehend verstanden wissen, dass im Grunde bei bereits merklich ansteigendem Ölverbrauch eine mechanische Korrektur des VW-Pfuschs notwendig ist. Ob das bei Motoren, die seit Ende 2012 nicht mehr gebaut werden und entsprechenden Fahrzeugen mit einem Mindestalter von 6 Jahren wirtschaftlich sinnvol ist, muss man abwägen.
      Sofern es nicht wirtschaftlich sinnvoll ist, kann man versuchen die Ölabstreifer und Kolbenringe ohne Zerlegung des Motors frei/funktionstüchtig zu bekommen.
      Da würde ich aber dann das maximal mögliche machen, was eine Ölspülung und häufige Wechsel nicht sind. Ich würde sogar sagen, nur wenn man bei jedem ÖW das volle Programm macht, lässt sich so ein Motor mit etwas Glück am Leben erhalten.
      Es geht nicht nur um den Ölverbrauch, der wäre mir egal. Zumindest bei den 1,4 Twinchargern ist es so, dass unter bestimmten Lastzuständen verstärkt in den Brennraum eintretendes Motoröl zu massivem Hochgeschwindigkeitsklingeln führt, das nicht von der Klopfregelung erkannt wird und dadurch der Motor in wenigen Sekunden total zerstört wird.
    • Es gibt von einem Hersteller (weiß nicht mehr welcher) andere Kolben mit wesentlich besseren Abstreifringen. Die passen auf die originalen Pleulstangen.
      Von VW gibt's ein Satz nur mit anderen Pleulstangen, was natürlich viel viel teurer ist und dann halt auch wieder VW.
      Die Konstruktion ist Murks, obwohl man eigentlich seit Ewigkeiten weiß wie man es vernünftig bauen kann.
    • Da es ein sich selbst verschlimmerndes Problem ist mit einen frühen Point-of-no-Return, sollte man so früh wie möglich mit allen Geschützen handeln. Wenn man den Motor aufmacht macht man schnell alles mit einem mal und stellt den Motor wie Redhead damit auf 0, was sich bei manchen Fahrzeugen aber nicht unbedingt lohnt. Um an die Kolben zu kommen, muss Getriebe/Schwungrad ab, d.h. Motor raus und alles mitmachen.

      Es gibt durchaus Motoren, die dank gutem Öl und frühzeitigen Wechseln dauerhaft problemlos mit normalem Ölverbrauch laufen, sodass es sich mMn. immer anbietet es mit der Reinigung zu versuchen. Ich tuh mich mit "Fehlkonstruktion" daher etwas schwer, VW hat mehrere Aspekte bei der Auslegung überreizt, die einzeln nicht schlimm wären aber zusammen genommen auf Dauer zur Katastrophe führen.

      BTW: VW wechselt Kolben und Pleuel, weil sie die EA888 G3 Teile verwenden, die einen 23mm Kolbenbolzen nutzen.
      Wer joot schmiert, der joot fiert - Kölsche Volksweisheit
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