Smart Roadster 74kW++

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    • Smart Roadster 74kW++

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Smart Roadster, 60kW Cabrio (Siegertreppchen), 2003
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benzin, 0.7l, 60kW gesteigert auf > 110 PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 3,2l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: 50/50 Kurz-/Langstr., 2x je Woche 40km einfache Fahrt, kein Ring/Racing, beim Beschleunigen meist Vollgas > 2Bar Ladedruck
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden): AB typisch 120-135, gelegentlich Eilfahrt 20min 160-170, kein Dauervollgas
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: 1x/Jahr
      7. Laufleistung pro Jahr: 8-12tkm
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand): 168tkm
      9. Bisher genutztes Öl: lange Zeit Mobil1 0W-40, letztes Jahr wg. NewLife-Ende Motul 8100 X-Cess 5W-40
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: typisch 200-300ml/1000km, zeitweise weniger, bei Langzeitfahrt mit hohem Tempo zeitweise wesentlich mehr
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: unbekannt
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro 4, Serienkat mit Sprungsonde
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: MB 229.5
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: keine
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: Kennfeld-Leistungssteigerung mit offenem LD ab 4500 bis 7000 U/min, unter optimalen Bedingungen bis 118 PS
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: vor kurzem rapide gestiegener Ölverbrauch nur bei 400km-Fahrt mit >150km/h mit Mobil1 0W-40
      17. Eingeplantes Budget: bis 50,- pro 5l, an sich "egal" bis auf Exoten-Übertreibung falls nicht nötig/sinnvoll
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Nein, ausserdem sehr ruhiger Motorlauf ohne Nebengeräusche

      Hallo zusammen,

      ich habe das gleiche Auto wie der hier mit den gleichen Parametern laut Eingangsliste. Also ebenfalls 118 PS mit bis über 2 Bar Ladedruck (also alles was der Lader noch hergibt = offenes Kennfeld ab 4500 U/min), nur mit 168000km und ohne Rennstrecke. Ich fahre auf der AB normalerweise GPS 120-135, beim Herausbeschleunigen schon mal Vollgas, und gelegentlich bei Zeitmangel schon mal 20 min 160-170 (nie Dauervollgas weil der Motor das nicht aushält). Gelegentlich Kurzstrecke unter 5km, zur Arbeit 2x die Woche 40km eine Strecke. Einziges Sonderphänomen war ein rapide steigender Ölverbrauch vom Mobil NL 0W-40 als ich 400km mit häufigeren Phasen von 150km/h gefahren bin (Job beim üblichen Verdächtigen in Wolfsburg :)), sonst die genannten 0,2-0,3l/1000km. Ich wurde auf die Erschwernis "Wir haben Hydrowiderlager der Schwinghebel" hingewiesen, was auch immer das bedeutet.

      Ich plane ggf. in absehbarer Zeit einen Austauschmotor mit neuem Turbolader zu kaufen, um das Fahrzeug noch länger zu fahren bis die 4C's billiger werden. :check:


      Meine Überlegung nach dem Studium der Seiten hier wäre:
      Kroon Oil Poly Tech 5W-40
      Rowe Hightec Synth RS 5W-40
      Ravenol VST 5W-40
      Ravenol RUP 5W-40
      Mobil1 FS X1 5W-50
      Motul 8100 X-max 0W-40
      (bzw. die jeweiligen Varianten in 0W-40)

      Manche Leute empfehlen eine 20%-Beimengung von z.B. Motul 300V 15W-50 zu einem 0W-40-Öl, ist das Quatsch ?

      Danke & beste Grüße,
      Klaus
    • Ich musste seitdem nicht mehr nach Wolfsburg, und nach Bonn ging nicht schnell. :) Auffälligen Ölverlust hatte ich mit dem Motul nicht, in der Diskussion hier kommt das X-Cess aber nicht so gut weg (Tenor wenn ich das richtig interpretiere ok bis gut, gleichbleibende Qualität mit gutem Basisöl, aber nicht top).

      Der Ölverlust dürfte an den verschlissenen Abstreifringen liegen, die Zylinder beim Smart sind bekannt dafür sich über längere Zeit nicht unerheblich Richtung oval zu verformen. Die Frage ist halt, welches Öl ist unter den Bedingungen bis zur Motorrevision das richtige.
    • KlausR wrote:

      in der Diskussion hier kommt das X-Cess aber nicht so gut weg
      Das stimmt nicht, da ist deine Auffassung falsch.
      Es gibt von @quattro z.B. gerade einen sehr positiven Bericht des Motul (säubert seinen Motor, verringert Ölverbrauch massiv, ebenso bei weiteren Freunden von ihm).
      Eine Ausage nach der Art “das Motul x-cess ist ein ausgesprochen gutes Öl“ wirds hier kaum geben, da nicht allgemeingültig. Da müsste man eine GÖA bemühen um es für dich und deinen Motor mit seiner Nutzung zu belegen.

      Für wirkliche Erkenntnisse müsstest du sowieso eine GÖA bemühen, denn bei deinem Miniölvolumen und der möglichen hohen Belastung durch die Leistungssteigerung würde ich nicht wirklich 12.000km als Intervall anlegen.
      Eine Analyse nach 8.000km kann zeigen ob das Öl fertig ist bzw. ob noch ein paar hundert km mehr möglich sind.
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    • Ok, danke erstmal für den Vorschlag.

      Ich versuche es mal mit konkreten Fragen:

      Ist Mobil1 X1 5W-50 das ja eine MB229.5-Freigabe hat eine Option, oder fällt es bei Formulierung, Eigenschaften und Additivierung gegenüber den anderen Produkten ab ?

      Hat das Ravenol RCS 5W-40 in meinem Fall durch die Additivierung, hohe Viskositätsstabilität über die Nutzungszeit und den Verzicht auf VIV einen Vorteil gegenüber dem VST, und wäre bei meinem Profil (meist 120 AB) 12tkm-geeignet ? Ich weiss, definitiv weiss man das erst bei einer GÖA bei ca. 8tkm.

      Das Motul 300V Power 5W-40 erscheint mir sehr speziell zu sein, sowohl bei der Additivierung (praktisch kein Bor, dafür Zn,P,Mo,mittlerer Ca-Wert) als auch bei der Viskosität (sieht recht dünnflüssig aus mit 13,6 @ 100°). Der NOACK-Wert von 9 heisst zudem doch dass es recht hohe Verdampfungsverluste hat, richtig ? Kann das mal jemand alles einordnen, vielleicht auch in Bezug auf das Fahrzeug ?


      Falls niemand überragende Argumente hat, wären momentan Kroon, Rowe (ggf. gute VST-Alternative), Motul 8100 Serie, Ravenol RUP und alle 0W-40 für mich raus.
    • @KlausR

      Konkret ist nicht zu sagen, ob ein Öl bei dir tatsächlich viskostabil ist/bleibt, ob eine niedrige 100°-Visko (ist 13,6 schon niedrig für den Bereich?!?) der Funktion des Öls abträglich ist, ob nun ein NOACK von 7 oder 9 besser wäre (du hast ja nen Saugrogreinspritzer, da ist das in meinen Augen wenig dramatisch/erheblich).
      Einzelne Additive an sich zu bewerten ist auch etwas heikel, denn zum guten Funktionieren braucht es nicht zwingend von allem etwas. Das Paket muss stimmen und anhand etlicher GÖAs sieht man, dass dies selbst mit dem Verzicht auf einzelne Additive mehr als gut möglich ist.

      Ist der Ölwechsel am Fahrzeug eigentlich schnell gemacht? Geht da Absaugen oder muss der irgendwie komisch schief auf ne Rampe, dass alles rausgeht (was da nicht mal was beim Smart fortwo?!?).
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    • Das Öl wird abgesaugt, es gibt keine Ablassöffnung.

      Ich habe jetzt nicht alle Zahlen im Kopf, aber gefühlt ist 13,6 der niedrigste Wert den ich behalten habe ? Ich meine das waren sonst Werte zwischen 14,x und 17,x. NOACK wurden Werte zwischen 5 und 7 als niedrig gefeiert, aber 9 bzw. die offiziellen 11 sind schon recht viel ? Ich befürchte aber eh dass das Öl verbrennen nichts mit dem Öl zu tun hat, sondern mit oval gewordenen Zylindern und verschlissenen Abstreifringen.

      Deshalb sprach ich auch von Einordnen, richtig bewerten im Vergleich kann ich es nicht selbst. Z.B. die Bedeutung von fehlendem Bor, und die Höhe der Werte für Mo, P und Zn.
    • Ganz ehrlich, wenn du selbst so problemlos wechseln kannst (falls nicht, besorg dir ne Pumpe), dann würde ich ein gutes und günstiges Öl versuchen, zumal du ja vermutest, dass es Ursachen am Fahrzeug für den Ölverbrauch gibt. Den Filter würde ich dabei drinlassen (nur jeden zweiten Wechsel ersetzen).
      Ein Halbjahresintervall muss dabei nicht wirklich teurer sein als ein Jahresintervall mit einem 300V oder RCS, v.a. wenn man dann den Ölverbrauch und das Auffüllen mitrechnet.
      Wenn du das Motul x-cess 5W40 hast und für dich zu passablem Preis bekommen hast, dann würde ich mit diesem mal vorerst so verfahren.
      Etwas “dickeres“ lässt sich nach Rückmeldung deinerseits noch immer finden. So wäre z.B. auch ein dickeres Öl für den Sommer denkbar.
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    • Tequila009 wrote:

      Das Mobil1 X1 5W-50 wirst Du in der BeVo 229.5 nicht finden. Aber in der BeVo 229.3.
      Stimmt, das mit der Freigabe 229.5 stand nur in der Angebotsüberschrift auf eBay, auf dem Kanister steht 229.3 / 229.1.

      Angesichts des Ölfälschungsthreads ist Mobil für mich dann eher auch raus.

      Preisleistungstechnisch ist das Rowe Synth RS 5W-40 von den aufgeführten Ölen das bei weitem preisgünstigste, mit 30,31/5l gegenüber 42,95 beim VST. Wie sieht das von den Werten her im Vergleich zu Ravenol VST aus ?
    • Nach den GÖA schneidet das Rowe Synth RS 5W-40 auf jeden Fall nicht schlechter als das VST ab. Die Viskosität wird sich über das Intervall mit dem Rowe etwas besser halten.

      Hier eine GÖA beider Öle als Vergleich, beachte jedoch die gefahrenen Kilometer:

      Rowe Synth RS 5W-40 - Audi A1 1.4 125PS - 13.000Km
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • Mal ab von den Produkten, was wäre von den Parametern her das sinnvolle Öl, um einen kleinen Turbomotor mit hohen Drehzahlen und damit hohen Kolbengeschwindigkeiten und vergleichsweise hohem Ladedruck zu betreiben ? Moderat, ohne Rennstrecke, aber immer mal wieder kurze Zeit im Volllastbetrieb.

      Von den 0W-Ölen bin ich weg, weil zu 90% gar keine Minusgrade auftreten.


      Tequila009 wrote:

      Oder wie wäre es mit dem Gulf Racing 5W-50?
      Hätte das einen Vorteil gegenüber den 5W-40-Ölen von Rowe, Ravenol (VST/RCS) oder Motul (X-Cess/300V) ?