Ölberatung 2002 E39 530D (Kein DPF)

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ölberatung 2002 E39 530D (Kein DPF)

      Guten Tag liebe Gemeinde!

      Nachdem ich nun für meinen kleinen Stadtboliden Yaris das 5W30 ESP von Mobil1 (keine LL Freigabe für den BMW, sonst hätte ich es als Winteröl benutzt) beruhigt einfüllen kann, bitte ich um ein paar Tips zum Thema 100% Synthese in 5W30 oder 5W40, ggf. 5W50 (Sommer) für den Dicken und eine Empfehlung für den Winter.

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: BMW, 530d, 2002
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: D6, 3L, 192 PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 6.5
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: 85% BAB mit sehr stauanfalliger Strecke.
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden): 68KM/H
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: Bisher SIA, dieses Jahr wurde etwas öfter Öl gewechselt, einmal nach 20000, einmal nach 6500 und einmal nach 7500KM. Der Ölfilter wird bei 7500 prinzipiell gewechselt.
      7. Laufleistung pro Jahr: 35-45TKM
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand): 345TKM
      9. Bisher genutztes Öl: Bis letztes Jahr ein wilder Mix von Castrol, DBV, Aral, von 0W40-5W40 von freier Werkstatt, jedoch immer LL01/04 verfüllt. Momentan seit 8000KM ein BMW Twin Turbo 5W30 drin. D.h. es kam grade ein neuer Ölfilter rein.
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: Kein Ölverbrauch, kein Ölverlust.
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: K/A
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro 3
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: LL01, LL04
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: No
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: No
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: 2T Öl wird im MV 1:200 jeder Tankfüllung beigegeben. Ab und zu LM Super Diesel Additiv, 1 x im Quartal Ultimate Diesel. Geplant: Drallkappen Tot, Unterdruck Problemlösung.
      17. Eingeplantes Budget: Egal
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Sauber, kurz nach dem Abstellen steigt ein Dampfartiger Nebel aus dem Einfüllstutzen, wenn man diesen öffnet.

      Das Fahrzeug pendelte 2016 täglich zwischen Hamburg Innenstadt und Bremen, jedes 2. Wochenende Hamburg - Mecklenburg Vorpommern (300KM + Retour) und verbrachte unzählige Stunden im Stau um und in Hamburg. Auf die langen Staus hin wurde auch gerne die verbleibende Strecke mit Dampf zurückgelegt, da man bis zu 3.5 Stunden hin und zurück einrechnen durfte.

      Ab 2017 wurde der Wagen unter der Woche 100% Kurzstrecke ~15KM einfache Strecken mit zwei bis 4 Starts am Tag bewegt. Jedes 2. Wochenende dann Bremen - Meckenburg Vorpommern (400KM einfache Strecke). Fahrweise 120-150KM/h, aber auch mal 210 auf freien Stücken. Ich versuche bei jeder Fahrt mal so auf 180-200 zu kommen.

      Seit der Yaris da ist, bleibt der Dicke für Strecken unter 100KM in der Garage. Alle 2-3 Wochen etwa 900-1000KM. Es wird prinzipiell (schon immer) Warm- und Kaltgefahren. Kalter Motor, wenig Last, reduzierte Drehzahl vor BAB Stopps + 2 Minuten Nachdieseln.

      Durch die langen Staus um Hamburg und manchmal auf der A20 kommt der Drucklüfter öfter zum Einsatz als auf normalen Fahrstrecken, daher hab ich mir ein Mobil 1 5W50 zugelegt auf das ich Umölen möchte, besonders jetzt im Sommer.

      Das ist bekanntermassen Overkill und auch namentlich nicht freigegeben in der TIS. Ferner bin ich mir nicht sicher obs eine HC Synthese ist, oder in Fachkreisen noch zu den vollsynthetischen gezählt wird. Wie ich gelernt habe weigerte sich Exxon die Rezeptur des Öles zu verändern, bis dato war es gut für den Titel?!

      Das Fahrzeug wird auch im Winter die Langstrecke bewältigen, wohl aber etwas seltener. Hierzu würde ich dann gerne zurück auf ein 5W30 wechseln. Bislang wurde nur einmal ein 0W40 verfüllt dass dann aber auf SIA einen Liter nachfüllen erforderte.

      Da tendiere ich zum Ravenol VMP 5W30 hätte aber auch Interesse an dem NDT, Amsoil.

      Eine Ölanalyse hab ich noch nicht gemacht, das Auto schnurrt ruhig und sauber, kein Ruß der nennenswert wäre. Klar, wenn man ihn aus der Baustelle raus auf 200 scheucht rauchts auch mal kurz.

      KGE Filter kommt bei jedem 3. Ölwechsel neu wie auch der Luftfilter. 1x im Jahr kommt der Kraftstoffilter raus, wegen dem 2T Öl (Mannol) und als Präventivmassnahme. Der Verbrauch liegt bei 6.7 - 7.3 Liter/ 100KM, wenn man gut Dampf gibt auch mal bei 8.5/9.

      Ich beherzige die Videos von Auto Reparatur Tutorial zum E39, konsumiere TIS und Dieselbibel und suche auch sonst nach Infos zum Langzeiterhalt des E39.

      Was würde man empfehlen im Bereich 100% Vollsynthese? Castrol & Shell versuche ich weitestgehend zu vermeiden.
    • Glückwunsch, der M57D30 ohne DPF ist der Beste und laufzeitstabilste Diesel, den BMW je gebaut hat. Ich habe den gleichen, nur mit nachgerüsteten DPF für die grüne Plakette und ca. 405 TKm. In der Dieselbibel steht ja fast alles drin was die Wartung und richtige Behandlung des M57 angeht. Nur dieses elendige GM Automatikgetriebe ... Einziger wirklicher "Schwachpunkt". Und es sollte ca. alle 80 bis 100 TKm gespült werden.

      Der vorherige fast baugleiche Motor mit 184 PS statt 192 PS hatte sogar, wenn ich mich richtig erinnere, nur LL98. Der Motor stellt also normalerweise keine sehr anspruchsvollen Anforderungen an das Öl. Wären da nicht der Turbo, der dank VTG bereits ab 1.100 U/min mit seiner Höchstdrehzahl arbeitet und halt die schon sehr früh anliegenden sehr hohen Drehmomente um 400 NM ab 1.500 U/min, die plateauartig bis ca. 3.500 U/min durchgehen.

      LL Intervalle sollte man mit keinem Auto fahren. Fixintervall alle 15 TKm und jährlich wechseln reichen bei Deinen 85 % BAB reicht vollkommen aus. Ölfilter beim Ölwechsel wechseln reicht. Zwischenintervalle sind übertrieben.

      Der Motor "mag" nur kein 0W. Ich würde dort immer nur 5Wxx reinkippen. 5W30 reicht völlig aus. Der M57D30 läuft selbst auf der BAB bei höheren Geschwindigkeiten noch recht kühl. Fürs gute Gewissen kannst Du auch ein 5W40 nehmen, wenn Du es überhaupt schaffst dauerhaft um 200 zu fahren.


      Ölempfehlungen:

      Öl für den harten Einsatz. Wenn Du eine solche Fahrweise überhaupt mit dem Motor hinkriegst. M.E. bester Verschleissschuz und m.E. etwas übertrieben gut und mit 12,50 / Liter etwas teuer:

      Ravenol NDT 5 W40


      M.E. sehr gut geeignetes Öl, wenn auch ohne LL 04 Feigabe. Vermutlich weil der HTHS mit genau 3,5 im Frischölzustand etwas knapp bemessen ist oder weil M1 Zertifzierungskosten sparen wollte:

      Mobil 1 ESP 5W30
      sehr gutes Öl für den Motor. Der Vorgänger Mobil 1 ESP Formular 5W30 war noch besser, hatte eine LL04 Zertifizierung und wird leider nicht mehr produziert.


      Wartung:

      Da Du, wie es sich für den Motor und erst recht bei dem Fahrprofil gehört, "keinen" Ölverbrauch hast, brauchst Du das Vlies in der KGE nicht bei jedem Ölwechsel zu wechseln. Ein kompletter KGE Wechsel jeden 3. Ölwechsel reicht aus.

      Unterdruck Problemlösung. Wenn das noch die ersten sind, dann kannst Du die ALLE wechseln! Da hängen einige Systeme dran, die alle nicht mehr richtig funktionieren. Die VTG Ansteuerung des Turbos hat eine seperate Unterdruckleitung, aber wenn im Nebenstrang zu viel Unterdruckverloren geht, dann wird der nicht mehr richtig angesteuert. Und bei dem Wagen merkst Du es kaum, wenn Leistung fehlt. Schau mal bei ebay, Da ist so ein Motorsportshop, der bietet günstig (1 Euro / Meter) SAMCO Unterdruckschläuche an. Die sind besser und haltbarer als die Originalen.


      Wenn das noch die ersten Drallklappen sind, dann würde ich an Deiner Stelle schnellstmöglich da rangehen. Etliche M57 sind wegen Ölkohle an dieser sehr sensiblen Stelle und abgerissener Klappen gestorben! Steht glaube ich auch in der Dieselbibel ausführlich beschrieben.


      jjbaker wrote:

      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Sauber, kurz nach dem Abstellen steigt ein Dampfartiger Nebel aus dem Einfüllstutzen, wenn man diesen öffnet.

      Hört sich erst mal nicht "normal" an. ...
      Könnte aufsteigender Blow by oder ausgekochtes Wasser aus dem Kurzstreckenbetrieb sein. Normalerweise wird dieses dampfende Zeug und evtl noch Öldämpfe von über die KGE abgesaugt und über die AGR in den Brennraum entsorgt.
      Bei laufendem Motor, abgeschraubten Öldeckel und leicht darüber angelegter dünner Frischhaltefolie über den Öldeckel wird die Folie über einen Unterdruck leicht hineingezogen??
    • Affenstark. Danke! Ich mache den Folientest morgen und berichte. KGE wird bei jedem 3. ÖW gemacht. Ich hatte das ESP 5W30 nicht näher erörtert weil es ehemals LL04 war, aber auf meinen 7 Flaschen davon nix steht. Hätte das in den Yaris gekippt...

      Vielen Dank für deine Mühe!!!

      Unterdruck und Drallkappen (AGR + Brücke reinigen) sind schon geplant. Meine Hoffnung wäre dass ich die Bremsprobleme damit in den Griff kriege ohne die UDP wechseln zu müssen.

      Wir haben noch ein heftiges Programm dieses Jahr, Klima instandsetzen und Rost wird attackiert.

      Ich bin auf verkürzten ÖWI und atypischen Filterwechseln um den Motor ohne Zusätze zu spülen. Quasi eine Zwischenkur... ohne Kurschatten... Mein Meister und zugleich der ehemalige Besitzer des Wagens weigert sich irgendwas in den Motor zu schütten...

      M1 5w50 ist sicher totaler Overkill, aber damit mal 7500KM spülen wird ja sicher gehen, oder gibts da Bedenken?
    • Das wichtigste zuerst:

      jjbaker wrote:

      Meine Hoffnung wäre dass ich die Bremsprobleme damit in den Griff kriege ohne die UDP wechseln zu müssen.

      Fahr bitte nicht mehr viel!!!
      Du hast defekte Bremsen!!!



      Die zig Meter 3,5 mm Unterdruckschläuche in SAMCO wechsen helfen da nicht!!

      Mit etwas Glück ist nur dieser etwas dickere ca. 12 mm Unterdruckschlauch undicht, der auf Deinen Bremskraftverstärker draufgeht!

      Mit Pech ist der BVK kaputt.

      Fahr bitte schnellstmöglich in die Werkstatt und lass das checken!
    • Ins Motoröl gehören m.E. keine Zusätze rein. Dann kann man besser ein hochertigeres Öl kaufen.

      Bei Deinem Dieselverbrauch und Null Ölverbrauch läuft der BMW trotz der 345 TKM absolut perfekt!!!


      M1 5w50 zum spülen? In jeder Hinsicht Overkill. Von diesem Peak Live gab mal Fälschungen. Ist das aus seriöser Quelle? Wer billig kauft ...

      Neu kaufen zum spülen würde ich es nicht. Dann besser das Zielöl noch kürzer fahren. Aber bei den oben genannten Werten dürfte der Motor im perfekten Zustand sein.


      Und viel hilft nicht immer viel. Die Motoren werden ja in bestimmten Spaltmaßen hergestellt und konstruiert und ich glaube W50 ist gar nicht freigegeben. Bei zu kleinen Spaltmaßen für das Ölspiel kann das W50 bei Betriebstemperatur "zu dick" sein, wodurch sich die Durchölungsgeschwindigkeit verringert und punktuell zu hohe Temperaturen entstehen können.
    • Das mit den Unterdruckschläuchen war mir nicht bekannt. Da du ja jetzt den Verlauf kennst, würde ich die mal prophylaktisch tauschen.
      Denke ein 50er Öl ist Overkill. Durch die höhere Viskosität kannst du tatsächlich eine höhere dauerhafte Öltemperatur durch zu dickes Öl haben, da für die Kühlung der Volumenstrom entscheidend ist. Mit einem 5w-40 wirst du sicher gut bedient sein und da der Wagen sicher auch im Winter seine Betriebstemperatur erreicht brauchst du da auch kein dünneres Öl. Da es hoch im Norden keine zweistelligen Minusgrade gibt und vorallem im Sommer, kannst du sicher ein 10w-40 nutzen. Durch die höhere Basisöldicke hast du dann auch mehr Verschleißschutz. Wenn dir das Gulf Competition zu teuer ist, dann gibt es noch ein wirklich sehr starkes Öl von Rowe
      Das Hightec Formula GT 10w-40 HC .
      Da du Brems und Leistungsprobleme hast, wird die undichte Stelle entweder sehr groß sein oder sehr weit vorne im System das Problem liegen.
    • Wohl hatte ich mir fest vorgenommen heute zu testen ob dünne Frischhaltefolie mit abgeschraubtem Öldeckel ein Ergebnis bringt, jedoch wurden meine Pläne jäh vom Büro durchkreuzt.

      Da sind sicher noch die OE Schläuche drin. Insbesondere der stoffartig ummantelte Schlauch vom TL ist im Bereich des Ventildeckels stark vergammelt und nicht in seinen korrekten Führungen.

      Termin zu den Drallkappen und UDL Tausch steht, in der Werkstatt gibts auch einen Unterdruckprüfer.

      Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir noch das 5W50 Öl. Das kommt aus verlässlicher Quelle und würde den Rest des Sommers gefahren werden bevor ich auf das ESP 5W30 zum Winter hin umstelle.

      Jedoch hört man einerseits das ein 5W40 Öl seine Grenzen in dem Auto bei gemässigter Fahrweise nicht erlebt, doch ein 50er Öl soll zu dick werden? Irgendwo hatte ich dieses Öl für das Fahrzeug im Einsatz gesehen, allerdings mit der Empfehlung den ÖWI kurz zu halten wegen dem mglw. schnelleren Verfalls der Additive.

      Nun habe ich nicht vor Rennen zu fahren und die Brühe wird sich schlecht nach 2 Monaten in der Garage verkauft bekommen...

      DANKE an euch für eure Zeit und Mühe!
    • Nach 17 Jahren sind die 3,5 mm Unterdruckschläuche kaputt und undicht. Das ist ganz normal. Die kannst Du alle wechseln. Sind ca. 6,5 Meter. Die vielen Steckverbinder und Mehrfachverteiler auch direkt mit wechseln; die sind alle auch morsch. Und die beiden Verbinder (90 Grad und 180 Grad) an den Motorlagern nicht vergessen. Verbinder bei BMW kaufen reicht. Das hält dann wieder mindestens 10 Jahre.

      Wenn das noch die ersten Motorlagen sind, dann direkt mit wechseln. Nur Lehmförder Lager verwenden. An so eine ungünstige Stelle willst Du freiwillig nicht oft dran. Wenn die Lager platt sind, dann läuft das darin enthaltende Hydrauliköl aus und die Hart/Weich Verstellung per Unterdruckansteuerung (je nach Motortemperatur, Geschwindigkeit, re/li Kurve usw.) funktioniert nicht. der Motor senkt sich bei kaputten Lagern um ca. 2,5 cm ab und der BMW schiebt in Kurven über die Vorderräder.

      Bei den zwei oberen Luftfilterkästen nahe der Frontscheibe rechts und links sind zwei ca. 6 cm lange Gummi-Wasserablaufröhrchen. Drück die mal mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Wenn es knirscht, dann sind die voll Dreck, verstopft und der Wasserablauf funktioniert nicht mehr. Dann kannst Du direkt den rechten Kasten ganz abbauen und überprüfen ob der Bremskraftverstärker unter Wasser steht. Wenn dort Wasser eindringt, dann ist der kaputt. ...

      Verschenke doch das M1 5W50 Peak Life Öl an jemanden, der es wirklich braucht und wo es auch ausdrücklich für den Motor freigegeben ist.
    • Das hört sich erstmal etwas übel an. Aber Luft Strömungegeräusche sind deutlich heraushörbar.
      Beim Kaltstart dichten die Kolben ja noch nicht richtig ab und Du hast etwas mehr Blow By.
      Was da in sehr geringen Mengen aufsteigt dürfte nur Blow By, etwas Wasserdampf und sehr geringe Mengen halb verbrannter Öldampf (von der Fllammfront an den Zylinderwänden und über die KGE zugeführter Öldampfsiff, der über Blow By oben am Öleinlass etwas abdampft) sein.
      Oder evtl die Membran der KGE gerissen.

      Habe direkt mal bei mir mit Kaltstart Probe gehört. Zum ersten Mal.
      Hört sich genauso (fast ähnlich) an.
      Da hast Du das Mikro aber nah über die Öffnung gehalten, um so ein lauten patchen hinzukriegen.
      Scheint wohl normal zu sein.

      Dieses im Hintergrund befindliche "Klappergeräusch" ist m.E. nur dieses typische Kaltstartgeräusch, überwiegend von den Hydros und Einspritzdüsen (die im 192 PS M57 generell etwas "lauter" arbeiten, sie haben auch diese etwas übertriebenen bis zu 5 Komfortmehrfachseinspritungen nicht). Je mehr Kurzstrecke, desto lauter wird es bei den Kaltstarts. Wenn die Konzenrtration an 2-Takt Mischung absinkt, dann beginnt er auch wieder etwas härter zu nageln.
    • KGE war gewechselt worden, aber leider nicht dabei gewesen. Der alte Filter sah aus wie Sau. Zieh ich morgen raus. Ich glaube einen blauen Filter gesehen zu haben als die Teile dalagen, aber nicht sicher....

      Als ich vorgestern die Motorverkleidung runternahm war die hintere Schraube (nähest dem Brandschott) locker. Wohlgemerkt war der Mechaniker auch jener, welcher mir im Yaris den Ölfilter dermassen reingewürgt hat, dass ich Sprengstoff brauchte um ihn wieder los zu kriegen...

      Könnte ein verstopftes KGE solche Probleme im gesamten System anrichten? Der kam bei etwa 333TKM neu mit Luftfilter neu. Bremsflüssigkeit war einen Monat vorher bei 329TKM.

      @E39 530dA hattest du zufällig eine PN von mir bekommen?
    • Ja.

      Wenn ich das lese weiß ich wieder warum ich am liebsten aller selber mache. Zum Glück habe ich mittlerweile einen ultrafähigen Mechaniker.


      jjbaker wrote:

      verstopftes KGE solche Probleme im gesamten System anrichten
      Das Kurbelgehäuse wird halt nicht entlüftet. Bei Dauer BAB Vollgas und zu viel Überdruck können die Ölwannendichtungen kaputt gedrückt werden. Dann sifft es unten Öl raus; schneller als durch normalen Verschleiß.
      Wenn die KGE nicht richtig arbeitete, dann werden weniger Öldämpfe abgeschieden und die Öljauche kann auch den langen Weg über den Ladeluftkühler nehmen. Der Luftfilter für die Ladeluft setzt sich mit ungewöhnlich viel Öl zu.


      Bin gerade etwas unsicher ob direkt schon beim Kaltstart oder nur warm; ob nur beim Benziner oder auch beim Diesel die Folie leicht hineingezogen werden sollte. Häufigste Ursache: Membran der KGE gerissen, weil die halt fast keiner wechselt, maximal nur den Filter; oder bei dieser extrem umständlich außen liegenden KGE beim Benziner wenn die Schläuche durch sind.


      Bau die KGE mal aus und kontrolliere den Sitz, die Umlaufgummis und die Menbran.



      jjbaker wrote:

      Der alte Filter sah aus wie Sau.

      Was heißt das? Wie viele Km war der ungewechselt?

      Der Filter scheidet halt Öldämpfe ab. Er wird vom Öl schwarz. ...
      Bei Kurzstreckenbetrieb auch schleimig, weißlich, gelblich. Diese Schmiere setzt den zu.
      200 Km BAB, dann ist das meistens wieder weg.
      Wer seinen M57 liebt, der wechselst das Vlies bei jedem Ölwechsel, die gesamte KGE bei jedem 3.

      Keine Billig KGE kaufen. Besser nur Original BMW.
      (Zur Not soll wohl auch VAICO gehen.)
    • Konnte es nicht abwarten und hab grad mit einem Auspfiff der Verwunderung festgestellt dass da, wo normalerweise der kleine zylindrische Filter sitzen soll, gähnende Leere herrscht. D.h. der Filter wurde entweder wegen passt nicht unter die Werkbank fallengelassen, oder hat sich in Luft und Nichts aufgelöst...

      Kann leider mit dem Handy keine 3MB Fotos machen, aber der Bereich ist Blitzeblank.
    • Nachtrag: Der Filter wurde dieses Jahr auf mein Drängen hin gewechselt. Ich hab ihn nicht in den Mund genommen um ihn auf Funktion zu prüfen, aber er war extrem dicht. Kurz darauf hörte das Rußen auf oder wurde extrem viel weniger.

      Ultrawichtiges Teil für die Gesundheit des Turbos d.h. ich hab mit einem kleinen Schmierfink im Blaumann ein fettes Hühnchen zu rupfen.

      Extrem vielen Dank für den Hinweis auf die KGE. Das hätte ich niemals vermutet dass man den Deckel da kaltblütig wieder draufschraubt ohne einen Filter drin.

      Die gesamte Einheit wird bestellt. Grade denk ich mir, ich werde wohl auch die Drallkappen selbst machen, nicht dass noch irgendwie eine Katze im Ansaugtrakt vergessen wird.