Kleinwagen soll der Garaus gemacht werden - die EU mit neuen Bestimmungen

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    • Kleinwagen soll der Garaus gemacht werden - die EU mit neuen Bestimmungen

      Moin euch.

      Ich wurde vor paar Tagen auf diesen Bericht aufmerksam gemacht, und war mal wieder platt, was die EU so für geistreiche Vorhaben anvisiert: focus.de/auto/neuheiten/kleinw…-das-aus_id_10723279.html

      Und so beginnt es:

      Sebastian Viehmann wrote:

      Um den CO2-Ausstoß in der EU zu reduzieren, haben sich die Mitgliedstaaten feste Ziele gesetzt. Deutschland wird die CO2-Ziele wohl reißen. Weil die Bundesregierung aber das Land zu den Zielen verpflichtet hat, drohen den Deutschen milliardenschwere Strafzahlungen in die EU-Kassen - während China, Indien oder die USA als mit Abstand größte CO2-Emittenten keinerlei verpflichtende Reduzierungsziele haben und auch an Strafzahlungen nicht einmal im Traum denken.
      Quelle: focus.de/auto/neuheiten/kleinw…-das-aus_id_10723279.html

      Die Daumen-Schraube soll so weit angezogen werden, dass viele Kleinwagen zu unrentabel werden und daher ein Aus droht.
      Neue CO2-Auflagen, fern technischem Verständnis für das stöchiometrische Verhältnis zwischen Kraftstoff und Luft, werden auf lange Sicht die Kleinwagen-Produktion mit Verbrennungsmotoren unrentabel machen.

      Sebastian Viehmann wrote:

      Was viele nicht wissen: Parallel zu diesen Entwicklungen droht ausgerechnet kleinen und sparsamen Fahrzeugen unterhalb der 15.000 Euro-Marke das Aus. Dafür gibt es drei Gründe.
      ......
      Quelle: focus.de/auto/neuheiten/kleinw…-das-aus_id_10723279.html

      Damit sollen zwanghaft die E-Fahrzeuge als einzige Möglichkeit bleiben, diese jedoch wesentlich teurer sind, und in der Umweltbilanz alles andere als gut abschneiden.
      Allein die Gewinnung der nötigen Stoffe für die Batterie-Produktionen ist eine unglaubliche Umweltverschmutzung sowie -Zerstörung. Man könnte sagen, dass am anderen Ende der Welt alles vernichtet wird, damit uns EU-Ländern (nicht Europa) das E-Auto aufdiktiert werden kann.
      Ist solch ein Vorgehen im Sinne unserer gesamten Welt?
      Nicht nur, dass die Natur ohne Ende zerstört wird, nein, auch sehr viele Menschen müssen Arbeiten ausführen, diese sie vergiften und sterben lassen. Ihnen wird das Trinkwasser entzogen, weil es für den Abbau benötigt wird.

      Kurzum; was die EU plant, ist einfach nur entgegen jeglichem Menschenverstandes.


      Und zur Krönung gibt es diesen Grund als 2. im Bericht:

      Sebastian Viehmann wrote:

      Zusätzlich zu den CO2-Grenzwerten fordert die EU ab 2022 neun Assistenzsysteme, die aus Sicherheitsgründen sowie zur Verbrauchskontrolle und Überwachung des Fahrers bei allen Neuwagen an Bord sein müssen (mehr dazu lesen Sie hier). Was im Mittelklasse- oder Premium-Segment kein großes Problem darstellt, weil viele Systeme dort bereits verfügbar sind - nur die von der EU geforderten Tracking-Systeme müssen neu dazu kommen - dürfte im preissensiblen Mini-Segment schlicht zu teuer werden.
      Quelle: focus.de/auto/neuheiten/kleinw…-das-aus_id_10723279.html

      Die totale Überwachung soll neben PC/Computer, Handys/Smartphones und dem Festnetz-Telefon nun auch im KFZ-Bereich vollumfänglich stattfinden.
      Und das muss man sich mal überlegen, welche Gesinnung das Ganze annimmt. Die ehemalige DDR war dagegen ja ein freies Land, was in der EU alles umgesetzt wurde und noch ansteht.

      Dazu auch:


      Ist es das, was wir unseren nachfolgenden Generationen, unseren Kindern hinterlassen wollen?
      Eine noch mehr zerstörte Welt mitsamt flächendeckender Menschen-Überwachung?
      Schaut euch China mit dem Big Data Experiment an, wie es dort über Social-Points läuft und Menschen mehr als Stramm auf der Schnurr stehen müssen, um am normalen Gesellschaftsleben teilnehmen zu können.

      :read: :lesen:
      Wir haben es nicht mehr fünf vor zwölf, sondern bereits zehn nach zwölf.
    • Ziemlich kurios.
      Trifft wohl aber vornehmlich jene Hersteller, die Kleinwägen ausschließlich für den europäischen Markt bauen. Das sind dann lustigerweise Marken die auch eher europäisch beheimatet sind.
      Anbietern von Modellen mit weltweitem Absatz dürfte das einen Vorteil verschaffen. Das dürften dann eher die asiatischen Anbieter sein.
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    • Damit wäre Autofahren entweder wieder Luxus wie nach dem Krieg (die Breite Bevölkerung muss sich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, Car Sharing oder exotischen mini zwei, drei und vier Rädern zufrieden geben).

      Oder die Batterietechnologie wird revolutioniert und ein endgültiger Durchbuch für die Elektromobilität. Auch für bezahlbare Fahrzeuge.

      Wo die dann gebaut werden, oder nicht gebaut werden, ist klar. Weil hier alles verpennt wird.

      Ist aber auch nicht schlimm, weil ohne die passende Infrastruktur damit sowieso nichts anzufangen ist. Bei sowas sind wir ja auch nicht Weltmeister sondern irgendwo im hinteren Mittelfeld...

      Ich will hier nicht schwarz malen. Nur wenn nicht wirklich was passiert, und eine Gurkentruppe die mit sehr vielen Worten nichts tut, ersetzt wird, sprechen die Erfahrungen der letzten Jahre nichts gutes.

      Ich will auch nicht dass irgendwelche extreme oder radikale an die Macht kommen. Aber ich will daß über welche Medien auch immer, daß die Verantwortlichen erfahren, daß sie ganz großen Mist machen, und sehr viele Leute das scheiße finden.
    • Maddin wrote:

      Damit wäre Autofahren entweder wieder Luxus wie nach dem Krieg (die Breite Bevölkerung muss sich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, Car Sharing oder exotischen mini zwei, drei und vier Rädern zufrieden geben).
      Schau ich auf die Straßen, so sehe ich nur einen kleinen Teil solcher betroffener Modelle.
      Der Vergleich hinkt v.a. an der Stelle, dass die wenigsten nicht-Autobesitzer nach dem Krieg im oder vor dem Krieg Autobesitzer waren.
      Außerdem wird kein ganzes Segment wegbrechen, sondern maximal jene für Europa konzipierten und nur hier vertriebenen Fahrteuge. Andere Marken können das auffangen und ggf. auch eine Strafzahlung (natürlich durch gewisse Weitergabe an fen Kunden) auffangen. Und da sowieso viel über Leasing läuft, werden die paar Kröten dann auch noch mitfinanziert.
      Wahrscheinlich werden in diesem Zuge dann aber auch die anderen höherklassigen Fahrzeuge teurer, was ja aber auch super ist, weil dann über die Mehrwertsteuer mehr Geld in die Staatskasse ist.
      Und da des deutschen liebstes Kind nun mal das Auto ist, wird es zwar etwas Protest geben (wobei, haben Kleinwagenfahrer ine ernsthafte Lobby???), aber auch diese bittere Pille wird man schlucken. Der kleine Mann/die kleine Frau/das kleine Diverse hat vermutlich andere und ernsthaftere Probleme am Feierabend seines Geringverdienerjobs.
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    • Du hast Recht, es relativiert schon. Wenn man die ganzen praktischen Stadt Zwerge durch gar kein Auto ersetzt, gar kein so großer Unterschied.

      Und die ganzen Starlets, Twingos und Clios sind bereits heute gut gehütete Reliquien der Konsumverweigerung, so fern sie nicht wieder durch eine Abwrackprämie hinwegerafft werden.