Kurierfahrzeuge Rationalisierungssorte Motoröl Sprinter und Daily

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    • Das wird aber beides arbeitsrechtlich mit den bestehenden Verträgen nicht so leicht umsetzbar sein.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 165tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • mitsu_joe wrote:

      Es gibt ja ganze Bücher für Recruiter mit gewissen Fragen und Tests, wie man den Charakter eines Menschen ohne zu direkte/offensichtliche Fragen zu stellen sehr gut durchleuchten kann.
      Wenn du dann als Führungskraft die Arbeit am Ende selber machen willst, kann man das gerne machen. So gut wie alle Branchen in denen beruflich Transporter gefahren wird, müssen nehmen was sie kriegen und das reicht noch nicht mal. ;) Schreibst es ja selber.

      Diese Anreizsysteme sind zum Einen mit Arbeit verbunden, zum Anderen kann man da sicherlich ggf. mit Allgemeinegleichbehandlung o.Ä. quer schießen. Von daher ist es in meinen Augen schon am zielführendsten einfach die Maschine so robust wie möglich zu machen.
    • Boni zu genehmigen ginge schon, aber im mögliches Rahmen lassen sich die Fahrer so gut wie nicht drauf ein. Eher versuchen sie es auf die krumme Tour. Ich habe letztes und im laufenden Jahr je einen Mitarbeiter außerordentlich entlassen, der meinte auf die Firmentankkarte immer Mal ein paar Liter als "zusätzlichen" Bonus sich selbst genehmigen zu müssen.

      Ich habe alles schon durch. Es hat nichts gebracht. Btw. erst heute hab ich einen guten Fahrer rausgeschmissen, der seine Tour nicht beginnen wollte, weil "sein" Fahrzeug in der Werkstatt war (Schaltklaue Getriebe nach ca. 150 Tkm abgenutzt, so dass sich kaum Gänge 3 und 4 einlegen ließen, Grund: Fahrer hat immer die Hand am Schaltknüppel) und er im Ersatzfahrzeug nicht seine Tochter nach Feierabend rumfahren kann. Mein Angebot, nach Feierabend bis zum nächsten Dienst einen Caddy zu bekommen schlug er aus und "genehmigte" sich 3 Tage Sonderurlaub.
    • Subunternehmer engagieren :whistling: nicht die feine englische Art, aber damit hat man das Problem auch gelöst. Langfristige und faire Verträge abschließen, dann haben beide Seiten was davon. Wie viele Fahrzeugtypen und Fahrzeuge befinden ich insgesamt im Fuhrpark?
      Schonmal über Hyundai H350 nachgedacht. Die Koreaner haben in den letzten Jahren ordentlich nachgelegt und nicht umsonst geben die Gewerbetreibenden 3Jahre ohne Kilometergrenze und 5Jahre bis 200.000
    • Ich hätte echt nicht gedacht, daß das so schwierig ist, normale Leute zu engagieren.

      Da scheint es doch in den von Dir geschilderten Fällen gravierende Erziehungs- und Kognitionsmängel zu geben. Was denken die sich dabei? Daß sie unersetzbar sind? Ich gehe davon aus, daß es hier um die "kleinen" Sprinter geht, d.h Fahrerlaubnisklasse B. Die Dinger kann und darf nun wirklich jeder fahren.
      Und weiterhin: was haben die davon, wenn sie nicht auf die Dinger achtgeben und sich deshalb Defekte häufen? Welchen Nutzen hat der Fahrer dadurch? Keinen. Aber der Arbeitgeber hat höhere Kosten, und die muß er irgendwo wieder reinholen. Was wird er dann ganz bestimmt nicht tun? Höhere Löhne zahlen... Das ist doch nun wirklich keine höhere Mathematik.

      Gegen Böswilligkeit hilft kein Motoröl. Eher anwaltliche Beratung, wie man die Verursacher in Regress nehmen kann. Und eventuell eine neue Rekrutierungsstrategie. Gibt es bei Euch in der Nähe eine Uni oder FH? Evtl. ist das unterm Strich billiger, jedes Semester neue Studenten anzulernen, die hoffentlich noch ein bißchen Anstand von zuhause mitbringen, als jedes Jahr neue Fahrer zu suchen, die zum Dank die Autos ruinieren...
      Btw: bei dem Getränkehandel, bei ich gearbeitet hatte, fuhren neben uns Studenten auch Rentner und Polizisten(!), die sich ein Zubrot verdienen wollten/mußten, weil Rente oder Gehalt alleine für die Miete nicht ausreichen würden... Die waren wie geschrieben alle keine Spritsparmeister, aber böswillig war niemand. Halt alle erwachsen.
      Bei den meisten Wirten haben wir auch kassiert (nur die wenigsten schienen unserem Chef wohl seriös genug für Lieferung auf Rechnung...) und die Abrechnung gemacht. Das wäre mit @Milky s Pflegefällen ja ein hoffnungsloses Unterfangen geworden.
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com

      The post was edited 1 time, last by turboseize ().

    • Hahaha,dann fängt mal im Reifen Handel an,gerade in der Saison wenn die sogenannten Hilfskräfte kommen,vom Metzger bis Bäcker& Erziehern,schon alles erlebt.

      Mimimimi,das ist ja Körperliche Arbeit,Nee bin dann krank,hab Rücken,nach einem Tag.

      So ist das leider

      MFG slin
    • turboseize wrote:

      Daß sie unersetzbar sind? Ich gehe davon aus, daß es hier um die "kleinen" Sprinter geht, d.h Fahrerlaubnisklasse B. Die Dinger kann und darf nun wirklich jeder fahren.
      Sind sie, wer will schon fürn (teilweise) Hungerlohn unter Zeitdruck von Tür zu Tür hüpfen und dabei schwere Pakete schleppen? Mit Subunternehmern verlagert man das Problem nur, davon gibts ohnehin schon genug, dadurch haben die Fahrer quasi eine Jobgarantie. Fahren ist da nur Nebensache, entsprechend sorglos wird das Fahrzeug bedient. Werden andere Firmenwagen geschont? Nicht viele. Da ist es halt oftmals nicht so schlimm, weil weniger geschaltet wird auf Autobahn usw.
      Ich will das nicht schön reden, aber ich finde man sollte auch mal die andere Seite sehen. So eine Gewohnheit kriegt man nicht mal eben mit nem 50€ Gutschein o.Ä. ausgetrieben. Dafür müsste man erstmal überhaupt die Absicht haben. Es scheitern ja nicht wenige Leute schon beim Zigarettenentzug. Und hier geht es nicht nur um mehr Geld, sondern zudem noch um die Gesundheit. Entsprechend sehe ich da mit überschaubarem finanziellen Aufwand wenig Chancen und mit größerem finanziellen Aufwand wirds dann fast schon wieder günstiger die Fahrzeuge zu opfern, fürchte ich. Zumal das nicht unbedingt alles die hellsten Kerzen auf der Torte sind, ohne jemandem nahe treten zu wollen.
    • Wir sollten hier langsam mal wieder zurück zur Ölberatung kommen.

      Über die Umgangsweise der Mitarbeiter und was man machen könnte, habt ihr euch hier ja nun etwas ausgetauscht.
      Ihr könnt das gerne im Stammtisch-Thread weiter besprechen.
    • Vielleicht hilft auch nur eine Sensibilisierung auf die „harte“ Art. D.h. wenn du schon solche krassen Unfälle in der Firma hattest, einfach Fotos davon machen und das beim Personalgespräch gleich an die Wand werfen bzw. vor die Nase legen. Gleich um bildhaft zu veranschaulichen wie sowas ausgehen kann. Man muss ja nicht eingeklemmte Menschen fotografieren, aber so ein halbierter oder mit offenen Airbags zerstörter Sprinter, in Kombination mit der Geschichte des zerquetschten Fahrers und der Frage ob man selber so enden möchte, öffnet dem ein oder anderen vielleicht die Augen.
    • Das hilft fast nix. Du befindest dich hier im Niedriglohnbereich. Die Dienstleistung "Transport" wird derzeit im ruinösen Preisdumping ausgeführt. Entsprechend der Bezahlung wird dann auch gearbeitet. Als Fahrer will da keiner freiwillig arbeiten. Die ganzen unseriösen Speditionen holen sich als Sub von Sub vom Sub osteuropäische Fahrer wie Rumänen und Bulgaren, die dann wie Sklaven regelmäßig in ihren Fahrzeugen übernachten.

      Leidtragende sind die Speditionen, die seriös arbeiten wollen und mit deutschen Firmensitz ständig kontrolliert werden und so Sachen wie AdBlue Verwendung und Arbeitszeiten möglichst einhalten wollen.

      Gut ist, dass die Transporter immer betriebsam sind. Und nur einmal am Tag morgens im kalten Zustand getreten werden.

      Da helfen nur robuste Transporter mit viel Hubraum, wenig PS, alle möglichst abgeregelt.

      Und halt die Ölwechselintervalle bei dieser Belastung nie überziehen.

      Evtl. mal einen Fahrer einstellen, der auch fähig ist Samstags für den gesamten Fuhrpark die Ölwechsel durchzuführen. Im abgeschlossenen 200 oder 1.000 Liter Fass ist das Öl dann auch nicht mal soo teuer. Evtl. sogar einen KFZ Mechaniker, der sich dann direkt um alle Schäden kümmert und auch mal was vorsorglich macht.

      Die normalen Fahrer werden dafür nicht bezahlt. Also machen sie es auch nicht. Im Gegenteil, sie beklagen mit welchem Schrott sie von Hof geschickt werden. Das war als Beifahrer nicht erbaulich zu hören, dass einer schon einen kompletten Anhänger auf der Autobahn verloren hat, ein Rad vom einachsigen Hänger fliegen ging, LKW mit Motorschaden usw. usw.
    • Eine Verkürzung der Intervalle ist möglich, aber das ist denke ich nicht der Knackpunkt - gerade bei den verwendeten LKW-Ölen.
      Es gibt genügend Firmenfahrzeuge, die mit solchen Jahresfahrleistungen astronomisch lange Distanzen zwischen den ÖW zurücklegen.

      Ich denke mal, da würde nur weniger Literleistung bzw. Drosselung der Motoren was helfen, wenn man an der anderen Stelle (Fahrer) nicht ansetzen kann.

      Am besten wie UPS 30 Jahre alte Mercedes Saugdieseltransporter holen, wobei die dazu schon wieder zu schade sind... :thumbsup:
      :val: :gulf: :rep:

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      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Ein "normales" Außendienst Firmenfahrzeug ist aber auch nicht ansatzweise einem Zustellfahrzeug zu vergleichen, finde ich. Hab selber einen Focus als Firmenwagen, der hat ein 20tkm Intervall. Im Zustellbetrieb hat man halt extrem viele Startvorgänge und so. Denke da wird die Ölversorgung nicht sofort optimal sein und wenn dann noch quasi mit offener Drosselklappe gestartet wird, ist das halt nicht soo gesund.
    • Klar, den Unterschied sehe ich und optimal ist das absolut nicht.
      Aber immerhin haben die Wagen auch nach 20-30km Betriebstemperatur erreicht und bleiben dann den Rest des Tages da.

      Und die alten Postgolfs mit dem 1.6L Diesel haben auch locker 400-500tkm gehalten, die alten Mercedes Diesel (2.4er etc.) in Lieferwagen auch.
      Und dann waren die noch fit, in den Export zu gehen.

      Niedrige Literleistung ist ein Rezept, womit man einen (vernünftig konstruierten) Motor relativ sicher dahin bringt, ein enormes Maß an Misshandlung mitzumachen.
      Das mit der Drosselung war gar nicht so als Scherz gemeint, wenn die Fahrer sich partout nicht zurückhalten können.

      Öltechnisch kann man mit vertretbarem Aufwand wie Milky sogar selbst schon im ersten Beitrag vermerkt hat halt einfach nicht mehr rausholen.
      Das Problem ist einfach woanders zu suchen, was ja auch dieses seitenlange Abschweifen hier im Thread zeigt...

      Das ist kein mit dem Öl zusammenhängendes Problem... :lach3:
      :val: :gulf: :rep:

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      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Mit gutem Öl kann jedoch auch noch was rausholen. Ansonsten eben die Drosselung. Bis 2.500U/Min gibt es volles Drehmoment und dann weiter fällt es stark ab elektronisch geregelt. Genügend Leistung vorhanden für den Alltag um vorwärts zu kommen und der schädliche Bereich wird unattraktiv, da keine Leistung mehr vorhanden.
    • mitsu_joe wrote:

      Und die alten Postgolfs mit dem 1.6L Diesel haben auch locker 400-500tkm gehalten, die alten Mercedes Diesel (2.4er etc.) in Lieferwagen auch.
      Die kommen halt auch aus einer Zeit, da war der Beruf des Postboten/Paketzusteller auch noch gesellschaftlich höher angesehen und entlohnt. Das sollte man bei diesen Vergleichen nicht vergessen. Schlechte Bezahlung bei viel Arbeit und dann vielleicht noch stumpf Druck von oben machen, trägt nicht unbedingt dazu bei, dass einem die Arbeitnehmer wohlgesonnen sind.
      Ich bin ja schon ruhig... :whistling: