Öl für Mustang 5.0 V8

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    • Der Coyote Motor wird seit Jahren gebaut. Der Motor wurde zwar immer weiter entwickelt, aber das er auf einmal nur noch 5w-20 verträgt halt ich für sehr merkwürdig. Ich denke da steckt vielmehr der Eco-Faktor und Rationalisierung (ein Öl für 95% der Flotte) dahinter. Auch in USA müssen die Fahrzeuge gewisse Verbrauchswerte erreichen sonst fallen extra Steuern an. Und so ein Mustang ist dort halt ein absolutes Massenauto und beeinflusst den Flottenverbrauch erheblich. Das ist auch der Grund warum die Übersetzung des Schaltgetriebes mit fast jedem Modelljahr länger wird! Fahrspaß wird da hinten angestellt. Hauptsache nochmal 0,5% Kraftstoffeinsparung unter Laborbedingungen.

      Ich persönlich hätte schon Bauchschmerzen einen 450PS Wagen der auch 7500RPM macht mit solchem Öl zu fahren.
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    • exclusive wrote:

      @Oelfinger
      Ford gibt 7 jahre garantie ist das standart beim mustang?
      Wie j.j.h schon geschrieben hat, 2 Jahre sind Standard und dann gibt es aktuell:


      Das beruhigt etwas, dass man die Garantie hat, es schränkt auf der anderen Seite die Auswahl der Öle auf ein paar wenige 5W-20 ein.
      Da wird man den Teufel tun und nur wegen eines besseren Baugefühles z.B, ein vollsysthetisches 5W-30 nehmen, auch wenn es noch so viel besser ist von den Verschleiß-Schutzeigenschaften.

      Alleine für den Wiederverkauf ist die Garantie bis zum 7. Jahr und maximal 140.000 km schon ein großes Plus.

      In dem Motor wird die Zylinderkopftemperatur gemessen, Öltemperatur gibt es nicht nur Öldruck und beim Öldruck bin ich mir nicht sicher, ob der nicht errechnet ist, weil er sich nicht 1:1 mit der Drehzahl verändert sondern mit Verzögerung. Der Mustang hat ab Modelljahr 2018 in Deutschland immer ein digitales Cockpit, daher könnte die Verzögerung auch an der Anzeige liegen.

      Bei der Zylinderkopftemperatur ist es so, dass sie im normalen Betrieb so zwischen 90 - 100°C hat.
      Bei Autobahn und Vollgasbeschleunigen kann sie auch höher werden.
      Bei 120°C wird, was ich gehört habe, Leistung weg genommen.
      Damit wird der Motor dann wohl geschützt, weil eben ein sehr dünnes Öl drin ist.

      Man muss wissen, dass der Mustang bei 250 km/h abgeriegelt ist.
      Bei der Geschwindigkeit braucht der natürlich nicht die ganzen 450 PS sondern nur geschätzt um die 300 PS.
      Das sorgt dann auch dafür, dass er "Vollgas" auf der Autobahn aushält.

      Das Fahrzeug hat eine Anzeige wann der nächste Ölwechsel ansteht.
      Da läuft wohl im Hintergrund ein Algorithmus der die Tage, die Anzahl Kaltstarts usw. berücksichtigt.
      Einen Ölqualitätssensor gibt es wohl nicht im Mustang V8.
      Spätestens nach einem Jahr oder 15.000 km wird der Fahrer aufgefordert einen Ölwechsel zu machen.

      Es kommt aber laut Berichten im Mustang Forum relativ oft vor, dass die Anzeige viel früher zum Ölwechsel auffordert z.B. nach nur 6 Monaten und 6.ö00 km.
      Interessant in dem Zusammenhang ist es, dass die Werkstätten wohl durch die Bank sagen, einfach selber resetten und bis ein Jahr oder 15.000 km weiterfahren.

      Ich sehen dieses Vorgehen, wegen dem sehr dünnen 5W-20 Öl eher kritisch und würde, wenn das bei meinem Fahrzeug passiert, den Ölwechsel nach der Anzeige machen.
      Könnte ja doch sein, dass die Herren Entwickler bei Ford sich etwas dabei gedacht haben.
    • Da würde nur eine GÖA helfen um mal zu sehen wie das Öl abbaut und wie die Verschleißwerte sind. Danach kann man dann entscheiden wie es weiter geht.
      Einfach zurücksetzen würde ich da auch nicht! Mal abgesehen davon das dann die Garantie im Zweifel auch hin ist...

      In der US Manual klingt es für mich sehr danach das das Wechselintervall stark von der geforderten Last abhängt. Also auf Highway mit Tempomat 90mil quer durch den Bundesstaat wird eher die 15000km erreichen. Wer Last abruft landet schnell bei 7 bis 10000km Intervall laut BC.
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    • Da hast du Recht, sehe ich genau so.
      Ich verstehe da Ford Deutschland auch nicht, dass die den Werkstätten sagen, einfach resetten und bis 1 Jahr oder 15.000 km weiter fahren.
      Dann hätte man die Funktion gleich rauskonfigurieren können bei den Modellen für Deutschland.
      Das ganze dann noch in Kombination das Ford Deutschland das 5W-30 nicht freigibt, obwohl es in der Dokumentation als zugelassen drin steht.

      Ich finde das echt als kein tolles Verhalten von Seiten Ford.

      Hier die beiden Seiten aus der US-Doku:
    • Ich denke auch herausfinden ob es funktioniert kann man es nur mit einer analyse, Es braucht aber 2-3 ölwechsel bis der einfahrabrieb drausen ist sonst sind die werten ungenau für eine aussagekräftige bewertung der GÖA

      Und solche dünne öle gibt es ja nicht erst seit heute in USA gibt es sie schon seit jahren und funktionieren durchaus.

      Beim handschalter des mustang ist übrigens auch ein sehr dünnes SAE 75w öl wie bei ford üblich, auch automatiköl ist sehr dünn. Anders beim differential da ist ein dickes 75w140 eingefüllt.
    • Habe noch weitere interessante Informationen in der US-Doku gefunden:


      Dann habe ich aber noch dies gefunden und denke, im besten Falle kann man darüber nur schmunzeln:

      Die von Ford wollen damit allen Ernstes sagen, dass man erst Öl nachfüllen soll, wenn der Ölstand am Minimum angekommen ist.
      Wer tut sich denn so einen Stress an so lange zu warten?
      Ich fülle immer nach, wenn der Ölstand unter halb voll ist und dann ca. 0,25 Liter, dann habe ich auch kein Risiko zu über füllen.
      Damit fahre ich dann so zwischen 3/4 und 1/2 voll vom Ölstand.