Audi A6 4F 4.2FSI welches öl

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    • Audi A6 4F 4.2FSI welches öl

      Hallo liebe Ölspezialisten :) ,
      ich bin nun schon lange "stiller Leser" und habe einiges erfahren. Deshalb stellen sich mir jetzt immer mehr Fragen, die ich mir selbst nicht mehr beantworten kann.

      Ich fahre einen A6 C6 4.2fsi. Den ersten Motor hat es jetzt vor 3 Wochen zerlegt mit 220.000km. Deswegen möchte ich jetzt bei meinem neuen Motor alles richtig machen.
      Ich habe viel über hths-werte gelesen und dass Asche schlecht sein soll für direkteinspritzer. Und und und...
      Deswegen stehe ich jetzt ein wenig ratlos da ?(
      Habe mal das mobil1 fs 0w-40 näher ins Auge gefasst, habe jedoch dann hier im Forum gelesen, dass es nicht so optimal sein soll für direkteinspritzer
      Welches Öl würdet Ihr mir empfehlen?
      Ich bin da völlig offen, mir ist nur wichtig, dass es die vw-freigabe hat, da ich ja noch Gewährleistung habe.
      Schon einmal herzlichen Dank für eure Mühen.

      Zu den Daten:

      1. Audi A6 C6 2007
      2. 4.2FSI BVJ 4163ccm 257kw/349ps
      3. 8.4l
      4. 70% Langstrecke 30% Stadt. Fahrweise eher sportlich5
      5. Muss ich nachtragen
      6. Alle 10.000km
      7. 7000-10.000 (in Zukunft mit neuem Motor)
      8. Motor nach Generalüberholung 0km laufleistung
      9. 10w-60 Castrol
      10. Muss ich nachtragen
      11. Weiß ich nicht, habe leider keine ölanzeige. Mit 10w-60 deutlich über 100grad
      12. Wird nachgetragen sobald ich es weiß
      13. Wird nachgetragen, kann ich schlecht nachschauen. Meines Wissens nach vw-norm 502.00 503.00 und 505.00 (nagelt mich darauf bitte nicht fest)
      14. Gewährleistung 2 Jahre
      15. Keine Leistungssteigerung geplant
      16.
      17. Spielt keine Rolle
      18. Nein


      Noch eine kurze Frage am Rande. Da ich den Motor vermutlich erstmal einfahren muss, würdet ihr in dem Fall zu einem anderen (einfahr)Öl raten, als dann bei der normalen Benutzung? Falls ja, zu welchem in diesem Fall?

      The post was edited 1 time, last by Echo540 ().

    • Dankesehr, Ich merke schon hier ist der Umgang bei weitem freundlicher als im motortalk :thumbsup: :saint:

      Er wird das ganze Jahr gefahren ja. Aber wird nur noch für Langstrecke in Zukunft eingesetzt.
      Fahre daily einen A4 B8 2.0tdi. Bei dem fahre ich zwar die LL-plörre aber Wechsel alle 15k km das Öl und das macht er jetzt seit 160.000km in meinem Besitz recht gut.
    • Du hast also Garantie auf den Motor also nur was mit Freigabe oder? Ansonsten könntest du
      Motul X-Cess 5w-40 versuchen,da gabs schon gute Ergebnisse,auch sehr gut das Addinol SL 5w-40,welches gerade in den VAG-Motoren sehr gut lief oder auch Ravenol VST 5w-40 oder Meguin Super Leichtlauf 5w-40,beide sind Vollsynthetisch.
      Ein 10w-60 würde ich nicht nehmen.
    • Ablagerungen sind ein Zusammenspiel von thermischer Stabilität und Additiven. Ein geringer NOACK ist klar von Vorteil. Deutlich unter 10% sind gute Werte.

      Mit Gewährleistung ist alles mit 502 / 505 Freigabe geeignet. Auch ein 504 / 507 5W30 kann man probieren und analysieren. Die Öle sind nicht schlecht für die Direkteinspritzer, weil ja auch wenig Aschegehalt.

      10W60 erhöht Reibung und Öltemperatur und ist hier nicht erforderlich.
    • Ok schon einmal herzlichen Dank für eure schnellen Antworten, ist ja echt mega hier :) :)
      Also die genannten 5w-40 öle werde ich definitiv in die engere Auswahl nehmen, danke schon mal dafür:)

      @maddin: meinst du echt 5w-30 sollte man sich anschauen? Weißt du, was das Öl für einen hths-wert hat? Ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass der mit entscheidend ist, dass früher einige x.2 Motoren so viele kolbenkipper bekommen haben.


      Noch eine kurze Frage :whistling: wie schnell soll der erste Ölwechsel nach dem einfahren geschehen? Sind 1500km in Ordnung oder sollte das eurer Meinung nach früher//später geschehen?
    • Hallo @Echo540 und willkommen im oil-club! oil-club1 :D

      Aus den Bauch heraus würde ich den ersten Wechsel bei 1000-1500km ansetzen und bis dahin eher behutsam fahren.
      Nach dem Ölwechsel kannst du das Tempo steigern und einen zweiten Ölwechsel bei ca. 5000km machen. Nach diesem Wechsel ist der Einfahrprozess abgeschlossen. :)
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 165tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Wenn du es richtig optimal machen willst, google mal nach speziellen Break-In-Ölen nur für die Einfahrphase.

      Der Einfahrvorgang ist natürlich von daher besonders kritisch, weil da sehr viel Verschleiß anfällt (und teilweise ja auch gewollt ist) da sich Bauteile aufeinander einspielen müssen und sollen.
      Da würde ich optimalerweise auf ein Öl mit maximalem Verschleißschutz und hohem HTHS, hohem ZDDP-Anteil etc. setzen.

      Vollsynthetisch muss es nicht unbedingt sein, da man in dieser Phase den Motor sowieso kaum belastet und das Öl ja nach extrem kurzer Laufzeit schon wieder rauskommt.

      Mir würden da jetzt spontan wenn du bei klassischen Ölen bleibst beim jetzt anbrechenden Sommer das Mannol Classic 10W40 oder das Rowe Hightec Formula GT 10W40 einfallen.
      Die enthalten aber beide viel Asche und sind wohl daher nicht geeignet.

      Es ist ein gewisser Spagat, da wie bereits erwähnt low-ash auch weniger verschleißschutzadditive im klassischen Sinne heißt.

      Andere User können dir da aber bestimmt in Hinblick auf die weiterhelfen! :)

      Alternativ, lies’ dir mal diesen Thread durch:

      Motor einfahren - eine Frage des Öls?
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 165tkm): Gulf Competition 10W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40

      "Wir schaffen Institutionen, Regierungen und Schulen, um uns im Leben zu helfen, doch jede Institution entwickelt nach einer Weile die Tendenz, sich nicht mehr so zu verhalten, als sollte sie uns dienen, sondern als sollten wir ihr dienen. Das ist der Moment, wenn das Individuum mit ihnen in Konflikt gerät.“ - Miloš Forman
    • Ich würde es so - wie von @mitsu_joe vorgeschlagen - angehen. Ein "normales" Öl wie das Mannol Classic 10W-40 sollte fürs erste reichen. Langsam die Last steigern.

      Ein 10W-60 würde ich zum Einfahren nicht verwenden, weil ich dabei das Gefühl hätte, die hohe Viskosität beeinträchtigt den gewünschten Einfahrverschleiß.

      Ggf. solltest du auch mit dem Motorüberholer sprechen. Was empfiehlt er für die ersten paar tausend km?

      The post was edited 1 time, last by oilbuyer ().

    • Echo540 wrote:

      @maddin: meinst du echt 5w-30 sollte man sich anschauen? .....
      Wenn es konstruktive Schwächen gibt, ist es nicht schlecht, wenn man die Viskosität etwas erhöht. HTHS von 5W30 liegt meistens so zwischen 3,5 und 3,8, was aber auf ein 0W40 ebenfalls zutrifft.
      Hier ist ein 5W40 grundsätzlich stärker.

      Ein Einfahröl optimiert den Einfahrprozess. Da ist nur hochdosiert ZDDP drin, aber andere Verschleißschutz Additive fehlen, damit Verschleiß stattfindet, aber nur an den stellen wo er soll, und in der richtigen Art und Weise. Wenn du aber schon ein Öl drin hast, nochmal wechseln?

      1500km wäre bei einem Einfahröl richtig, lange genug, aber nicht zu lange (die Einfahröle sind meistens nur mineralisch, sind nicht so haltbar, aber das brauchen sie ja nicht.)
    • Was war der Schaden am Motor und in welchen Bereichen hat er verstärkt Verschleiß gezeigt?
      Weg von 5w30 ist bei sportlicher Fahrweise kein Fehler. Wenn er Lagerprobleme hatte, dann würde ich auf ein "Highend" 10w40 gehen.

      Dein ins Auge gefasstes Mobile FS 0w40 ist von der Viskosität recht Schwach auf der Brust, für mich eher ein frisiertes 0w30. Ein 0wX bringt
      in unseren Breitgraden für höher belastete Motoren eher Nachteile. HTHS niedriger, Heißviskosität baut über das Intervall stärker ab, NOACK höher und die
      Viskosität fällt bei 0w40 bei hohen Schergeschwindigkeiten stärker ab als bei 5w40 oder 10w40. Der Vorteil der schnelleren Durchölung kommt nur
      bei sehr tiefen zweistelligen Minusgraden zum Tragen.
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • Maddin wrote:

      Ein Einfahröl optimiert den Einfahrprozess. Da ist nur hochdosiert ZDDP drin, aber andere Verschleißschutz Additive fehlen, damit Verschleiß stattfindet, aber nur an den stellen wo er soll, und in der richtigen Art und Weise...
      Genau so ist es :daumen:
      Viel ZDDP und sonst großartig keine Additive in Form von „Reibwertverminderer“ nenne ich sie mal.

      @Echo540 schädlich wird es wohl nicht sein. Aber auch nicht besonders förderlich wenn du ein normales Öl nimmst. Der Einfahrprozess wird wohl um einiges länger dauern. Sonst glaube ich nicht, dass es einen Unterschied macht.
    • @Maddin: danke für die Informationen. Was würdest du dann von dem Addinol SL 5w-40 halten? Kann ich das bedenkenlos benutzen und auch mal 250 fahren, ohne dass ich mir Sorgen machen muss?

      @BMWE36: Verschleiß hatte nur an der Steuerkette gezeigt, da die so ca 1 Sekunde lang rasselte beim starten. Sei aber angeblich normal meinte der Meister beim Freundlichen. Allerdings waren auch beim letzten Kundendienst die zündkerzen ölig, aber es war sich keiner sicher was genau das Problem war, weshalb es dazu kam.
      Der letztendliche Grund weshalb es den Motor zerlegt hat war, dass der öldruck auf einmal weg war. Lagerschalen und Kurbelwelle kaputt. Deswegen jetzt der ATM


      @Jay: ok also wenn du meinst, dass das kein Problem darstellt, dann lasse ich mir nochmal vom Instandsetzer sagen, welches öl ich nehmen soll fürs einfahren, außer es nennt mir von dem Forum hier ein geeignetes^^
    • @Echo540 wie @Maddin schon sagt, es gibt spezielle Einfahröle oder Break in Öle genannt. Wirst mit Sicherheit bei Google fündig. Damit läuft sich das ganze halt schneller ein und bietet trotzdem einen sehr guten Schutz.

      Dass ein normales Öl nicht schädlich ist, vermute ich ganz stark, da viele Hersteller mittlerweile auch kein spezielles Einfahröl mehr verwenden oder dich nach 1000km in die Werkstatt zum Ölwechsel bitten. Aber der Einfahrprozess wird auf jeden Fall länger dauern umso mehr „Reibwertverminderer“ im Öl sind.