Öl Empfehlung GSX 750 F (Motul 7100?)

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    • Öl Empfehlung GSX 750 F (Motul 7100?)

      Moin, ich bin der Steffen und habe mir letztes Jahr den Wunsch des Motorrad fahrens (Schein und mopped) erfüllt. Dabei heraus gekommen ist eine gute alte GSXF :D
      Hier erst einmal die Daten:

      1. Hersteller, Model, Baujahr: Suzuki GSX 750 F Typ AK Bj. 2000
      2. Motor - 2T/4T, Hubraum, Leistung: Luft- Ölgekühlter (SACS) 4T 4 Zylinder mit 750ccm Hubraum und 68 kW (ca. 93 PS)
      3. Öl-Volumen des Motors: 3,5l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Größtenteils längere Strecken ab 40km, meist Landstraße (Auch Arbeitsweg). Wenig Autobahn. Stadt und Stau lässt sich aber nicht immer vermeiden.
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit: Zügig(er), sofern möglich. Ein 4 Zylinder mag Drehzahl
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: 6000km / 1 Jahr
      7. Laufleistung pro Jahr: 6-8000km
      8. Gesamtlaufleistung (Tachostand): ~85.500
      9. Bisher genutztes Öl: Vorbesitzer hat immer 10W-40 Louis Plörre (wahrscheinlich Procycle) eingefüllt
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: kaum messbar, ich schätze mal so um die 50ml
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: Wenn ich das mal wüsste...
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Was genau ist dieses Ding "Abgasnachbehandlung"? :D
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: API SF JASO MA empfohlen ist 10W40
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: Nein
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: Nein
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: s.u.
      17. Eingeplantes Budget: 10-15€ / Liter
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar?: Nein

      Mein Plan wäre jetzt das Motul 7100 als 10W60 gewesen. Prinzipiell wäre ich bei einem 10W40 geblieben (wenn auch nicht die Louis Plörre, ich bin von der Schaltbarkeit bei dem Öl gar nicht angetan.. Es macht keine Zicken aber richtig flutschig ist anders..), allerdings durfte ich bereits erfahren dass ein 40er Öl trotz der noch recht kühlen Temperaturen nicht unbedingt die beste Entscheidung wäre. Wie oben bereits beschrieben, lässt sich Stau nicht immer vermeiden, da ich das Mopped durchaus auch mal benutze um zur Arbeit zu kommen (Man ist halt schneller... und verbindet das direkt mit einem Hobby). Es kam also wie es kommen musste: Ich musste durch einen wundervollen Stau durch... Es hatte aber nur gut 12°C. Da nur 2 spurig und keine wirkliche Möglichkeit zum splitten, blieb mir keine Wahl.. Schön langsam hinterher tuckern. In meinem Kopf braute sich schon der Gedanke zusammen "Mensch junge, du hast ne Ölige... Du musst hier raus sonst verreckt die Karre!" Anhalten war keine Option. Keine Buchten, keine Standstreifen (Weg führt über eine Brücke). Also habe ich einfach so getan als wäre nichts. Obwohl ich nur ca 20 min im Stop&Go stand, änderte sich der Motorlauf dramatisch. Die Maschine rasselte und klapperte deutlich stärker als sonst (merkt man bei den öligen sehr schnell) und das Getriebe schaltete sich deutlich schlechter. Nach kürzester Zeit schien das Öl so dünn geworden zu sein, dass die Kupplung nun auch nicht mehr schleppte wenn ich ausgekuppelt habe -> das übliche "Klack" beim einlegen vom 1. blieb aus. Stattdessen stand die Eingangswelle wohl und ich musste, wenn ich nicht schnell genug war, die Kupplung leicht wieder kommen lassen damit der 1. rein geht.
      Damit nicht genug: nach ca der hälfte der Strecke begann die Maschine das Standgas zu heben. Zuerst von ~1200 auf gut 1500. Gegen Ende dann auf fast 2000. Ich befürchte durch das schnell dünn werdende Öl und den sich aufheizenden Motor gab es weniger Widerstand und die Drehzahl erhöhte sich so. Jedenfalls normalisierte sich alles wieder, als ich raus war und wieder ein paar KM fahren konnte.

      Lange Rede kurzer Sinn: ich bin definitiv der Meinung, dass ein 10W40 zu dünn für eine Luft- Ölgekühlte ist. Das Öl kriegt ja nun durch Kolbenbodenspitzkühlung und co. deutlich mehr ab als in einer wassgekühlten Maschine. Die 750er hat zwar immerhin im Gegensatz zur 600er einen Ölkühler, jedoch keinen Ventilator.. Bringt also im Stand herzlich wenig. Man mag sich jetzt ausmalen was wohl bei 30°+ passieren dürfte. Zumal bei allen anderen Luftgekühlten (BMW, HD) mind. ein 50er Öl vorgeschrieben ist.

      Nun das Problem: ich fahre ganzjährig (nicht unbedingt bei minusgraden aber an die 0° kann schon mal sein). Dadurch wäre natürlich ein 10w Öl schon recht vorteilhaft. Die Maschine hat zwar keine Hydros und keinen hydraulischen Kettenspanner, die Nockenwellen sind jedoch recht empfindlich was Ölversorgung angeht.
      Mein Erster Gedanke wäre eben jetzt auf das 7100 10W60 von Motul gefallen. Zwar habe ich hier schon einige Ölanalysen gesehen wo das Zeugs seine Viskosität gegen Ende des Intervalls doch stark einbüssen musste, besser als ein 10w40 gegen Ende des Intervalls sollte es aber allemal sein oder? Deshalb auch eher das 60er und nicht das 50er. Auch Fuchs & Co. haben bei den 10W60 das Problem der Scherkräfte.. Nur Fuchs ist noch mal ne ganze Ecke teurer.
      Vielleicht wäre ja auch das 15W50 eine Alternative? Da ist die Spreizung nicht so gewaltig. Fragt sich nur, ob das auch im Herbst/Winter seinen Dienst tut. Bzw. Ab wann ist das 10W60 schlechter als das 15W50? Kann natürlich keiner wirklich beantworten... ist schon klar... Eventuell das 10W60 fahren und Intervalle noch kürzer ansetzen als 6000? Was wäre da sinnig? 5000? 4000?

      Spricht sonst etwas gegen das Motul? Sonst würde ich es einfach mal auf einen Versuch ankommen lassen.. Ich denke schlechter als der Louis 40er Kram kanns kaum sein..

      Sonst irgendwelche Alternativen? Kann ja nicht sein dass ich ab 20 min Stop&Go anhalten und abstellen muss.. Dann hätts kein Motor sondern n Toaster werden sollen....

      Danke im Voraus :)
    • Moin amazinq,

      ich würde auf ein vollsynthetisches 15W-50 gehen. Damit brauchst Du Dir auch bei paar Grad minus keine Sorgen machen. Mit ~85.000 Km hat der Motor ja schon einiges runter. Wurde da mal was dran gemacht?

      Ein 60er erachte ich für die hochdrehenden 4-Zylinder als klar zu dick.

      putoline.com/de/produktkatalog…ech-syntec-4-15w-50/1849/
      putoline.com/de/produktkatalog…-tech®-pro-r-15w-50/6777/
      putoline.com/de/produktkatalog…/nano-tech-4-15w-50/1985/

      Bericht zum Nano Tech 4+ 10W-40: oil-club.de/index.php?thread/3…0/&postID=57157#post57157
    • Moin, ui das ging ja schnell.

      Ich dachte mir das schon, dass das 60er einfach eine zu große Spreizung hat. Zumal das 7100 ja nicht mal Vollsynthetisch ist.. Ist mir gerade eben beim drauf schauen erst aufgefallen ?(
      Ja 85 tausend ist schon eine ganze Ecke. Ausser Verschleißteile wurde aber nichts am Motor gemacht. Der Vorbesitzer hat sie nur ein paar Jahre gehabt, allerdings selbst mit ca 15.000 gekauft. Er hat dann innerhalb von 2 oder 3 Jahre ca 65.000km raufgebügelt. Er war anscheinend ein gemächlicher Touren- und Vielfahrer (gut zu erkennen an den eckig gefahrenen PiRo2 die innen bald unter 2mm sind und aussen noch volles Profil haben) der auch immer brav Öl Kerzen etc. pp. von seinem Werkstattmännchen hat machen lassen. Auf meine Frage was er denn für Öl nimmt um nachzufüllen meinte er nur "Garkeins. Die Maschine verbraucht zwischen den Intervallen kein Öl. Frag meinen Meister." Das hab ich dann gemacht.. Der hats mir dann gesagt dass er Louis Plörre rein kippt. Ich war erst skeptisch, auf den ersten 1.000km nach meinem Führerschein (wo ich schön opahaft gefahren bin) war es wirklich so: Am Schauglas änderte sich 0,garnichts. Jetzt wo ich sie auch mal etwas härter ran nehme bewegt es sich ein bisschen. Aber nach 3.000km ist der stand immer noch zwischen Min und Max. Ich denke also mal mit dem Motor ist alles in Ordnung.. Sonst würde er wohl Öl schlucken oder anderweitig Probleme machen.

      Was definierst du als hochdrehend? Im gegensatz zu ner HD auf jedenfall :D aber Nenndrehzahl liegt bei 10.500 und der Begrenzer kommt irgendwo kurz nach 12.000. Das wäre für ne 600er SSP gerade mal Standgas ^^

      Hast du sinnige Bezugsquellen für das Putoline nano Tech 4? Ich habe gerade mal bei Ebay und Amazon geschaut: Literpreise von 22€ und das Zeugs ist auch nur entweder in 1l oder 20l Gebinden zu kriegen =O =O Das finde ich schon SEHR happig. Rund 80€ für 1 Wechsel aua aua. Wenn würde ich dann wohl wirklich zum 15w50 greifen und nicht zum 10w40.
      Also so ein 4l Gebinde für 60€ wäre ich ja echt glücklich mit. Bei 80€ muss ich schon ein bisschen weinen :D

      Lg
    • Bezeichne die Öle von Louis mal bitte nicht als Plörre. Sowas ist unsachlich.

      Die beiden Ester Tech und Nano Tech bekommst Du hier zu einem annehmbaren Preis:
      motobox24.de/Putoline-Ester-Te…oel-vollsynth::99877.html
      motobox24.de/Putoline-Nano-Tec…-vollsynth-1L::99958.html
      motobox24.de/PUTOLINE-Nano-Tech-4-15W-50-4-l::99959.html

      Dort hatte auch shadowflo bestellt und war zufrieden.

      Man könnte noch über 10W-50 nachdenken.
      Bis wie viel °C minus fährst Du denn noch mit dem 2Rad?
    • Die "Plörre" von Louis kommt übrigens (größtenteils) von Fuchs und ist durchaus gut. Von Procycle/Fuchs gibt es da z.b. ein Vollsynthetisches 10W50 was gut zu deinem Einsatzzeck passen würde.

      Ansonsten würde ich mal noch Pakelo (über Hessenauer Inudstries oder RtRensen hier im Forum zu beziehen) und IPONE in o.g. Viskositäten ins Rennen werfen.
    • Vielen Dank für die Links. 52€ für 4L würde absolut in Ordnung gehen und scheint ja ein echter Kampfpreis zu sein. Entschuldige bitte die Ausdrucksweise. Mir ist durchaus bewusst dass die Öle von Louis HG und Polo von namhaften Herstellern stammen. Steinigt mich nicht, ich habe mal gelesen dass die meist anders additiviert sind als die Öle von den Marken direkt. Ich bin durchaus kein "teuer muss gut sein" Mensch. In meinem Auto fahre ich trotz LPG ein günstiges vollsynthethisches DBV 0W40 mit Ceratec Zusatz (gut das ist ein alter Sauger V6 der ist nicht so anspruchsvoll) -> DBV vertreibt ja auch eher andere Marken als dass sie selbst produzieren.
      Ich kenne auch sehr viele Leute die mit Procycle Ölen sehr zufrieden sind. Das sind aber oftmals auch alles Fahrer von wassergekühlten.

      Das ist jetzt tatsächlich auch das erste mal, dass ich schlechte Erfahrungen mit nem Öl gemacht habe.

      Zu der Frage bzgl. Winter: Ich bin generell nicht aufs 2Rad angewiesen, weshalb ich normalerweise bei Temperaturen unter 0° zum "Mädchen" werde und auf das schöne mollig warme Auto umsteige ;) Also generell werde ich definitiv nicht bei -10° fahren. Für gewöhnlich lasse ich das Mopped schon bei unter +5° stehen, es seidenn ich weiß dass es den Tag schön wird und die Temperatur morgens so um den Gefrierpunkt liegt (das hatten wir jetzt z.B. die letzten Tage hier bei uns. Nachts 0 bis -2° und Tags dann 13° da habe ich dann das Mopped genommen).

      Ich denke mal das sollte ein 15w noch mit machen?

      Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Ester Tech und dem Nano Tech? Bzw. welches davon ist eher geeignet?
    • So wie Du es beschreibst, ist 15W absolut kein Problem. Es geht bei Dir dann eher um die Übergangszeiten und keine Winternutzung.

      Ich würde die beiden wie folgt einstufen:
      Ester Tech = PAO mit Additive in Ester gelöst + vielleicht noch ein Schuss zusätzlich Ester. TBN etwas geringer, hoher Flammpunkt, geringer NOACK, mehr für sportliche Einsätze und kürzere Intervalle.
      Nano Tech = PAO mit Additive in HC gelöst. TBN etwas höher und alltagstauglicher.

      Das Ester Tech sehe ich klar als leistungsfähiger, doch dies müsste man entsprechend auch nutzen können, also sehr sportlich unterwegs sein.
      Mit dem Nano Tech bist Du auf jeden Fall top unterwegs und kannst Deinen Jahresintervall locker fahren.

      4x 1L wäre übrigens günstiger als der 4l-Kanister.
    • Wikipedia sagt: SAE 15W ist bis -25° pumpbar. Abgesehen davon, dass wir hier solche Temperaturen nie erreichen, würde ich mich dann niemals aufs Moped schwingen (in den letzten Jahren ging es mal grad so für 1-2 Tage auf -10 runter und das war mir sogar im Auto zu kalt :D ). Auslandsreisen würden auch eher wo hin gehen wo es warm ist.

      Gut also wirds auf jedenfall was mit geringer Spreizung damits Öl auch länger als bis zum nächsten Tanken nen 50er bleibt.

      Wenn dann wird es wohl auch eher ddas Nano Tech werden (auch wenn teurer). Richtig hart am Limit fahre ich nicht. Dann wäre das Ester Tech wohl verschwendung und eher kontraproduktiv...
    • Naja, wenn "pumpbar" der einzige Anspruch ist den man an ein Öl stellt :flitz:

      Nach deiner Beschreibung würde ich auch was dickeres als nen 40er suchen, aber ob es gleich nen 60er sein muss? Das ist je nach Öl teilweise doppelt so dick wie nen 40er.

      Ich würde es vllt. erstmal mit einem 50er Öl probieren, sollte dir das trotzdem noch mal merklich zu dünn werden, kann man immer noch auf nen 60er Öl wechseln und hat dann die Gewissheit dass das 60er auch irgendwie gerechtfertigt ist.
    • Als jemand der eine "ölige" GSXR 1100 auf knapp 100.000 Km gebracht hat: Mach dir nicht zuviel Kopf, Öltemperatur 140°C + war im Hochsommer in der Stadt normal.
      Die Motoren halten das aus. Wenn du auf ein 50er wechseln willst, gut, es spricht nichts dagegen. Nimm ein 10w-50 oder 15w-50.

      Sehr gut sind Motul 7100, 5100, Penrite, evtl. Ipone. Gut und Günstig, oft übersehen: ELF.

      Die unglaublich schlechte Schaltbarkeit des Öls von Louis kann ich nur bestätigen.
    • Ich verwende seit 11 Jahren in meiner Suzuki GSR 600 fast ausschließlich Motul 5100 oder 7100. Jeweils als 10w40 oder 10w50. Beste Erfahrungen habe ich aber unterm Strich mit dem 10w40 7100 gemacht. Schaltbarkeit ist ok und sie rennt im heißen Zustand absolut perfekt. Mit dem 5100 10w50 ist die Schaltbarkeit vielleicht etwas komfortabler.

      Ich würde kein 15w oder 60er nehmen. Hat imho keinen Sinn.

      Der nächste Wechsel wird mal mit einem Castrol Power1 Racing 10w50 durchgeführt. Der Preis auf Amazon war ein einfach zu günstig^^
      Insignia CDTI A20DTH MJ12 läuft wie geschmiert mit Mobil1 ESP 0W40 :)
    • Ich kann in Sachen Schaltbarkeit nur gutes über Motul sagen, fahre das 15W60 in meinem Einzylinder.
      In meinem 1200er Boxer sowie in Vatters 1150er Boxer wurde/wird das 7100 als 15W50 gefahren -> kein Ölverbrauch zwischen den Intervallen.
      Guter, runder Motorlauf mit wenig mechanischer Geräuschkulisse.
    • Mir wurde gesagt, dass das Motul 5100 besser schaltet als das vollsyn. 7100, und ich hatte den selben Eindruck. Wie schon gesagt bin ich dann auf Putoline umgestieten, Nanotech 4+ 10w40. Kann ich nur empfehlen, dieses Jahr werde ich das Off road nano tech 4+ 10w60 testen. Einerseits, um ein gewisses Geräusch bei 6000 u/min weg zu bekommen (oder zu versuchen), und weil im Hitzesommer 2018 im Stau man gemerkt hat, dass das Öl ggf. noch etwas "dicker" sein dürfte. In wenigen einzelnen Fällen wurde da der Motor minimal lauter.
      Reinigungswirkung soll sehr gut sein, das normale nano und das off road nano unterscheiden sich nicht wirklich. Das Off road Nano war neulich im Angebot.
      Du kannst bei Putoline direkt nachfragen, welche Viscosität die empfehlen würden (Email per PN), so bin ich auf das Nanotech gekommen. Weiters machen die nur Motorrad Öle.
      Schaltverhalten ist gut, wenig Geräusche, keinerlei Kupplungsprobleme mit dem Putoline.

      Angesichts der vergleichbar hohen Literleistung beim Motorrad würde ich nie mehr mittelmäßige Öle verwenden. Und nur weil irgendein Hersteller der Lieferant für ein Procycle Öl ist, was soll das schon heißen? Irgendeiner muss es ja tun, eine namhafte Fabrik macht noch kein gutes Öl.

      Kuck mal nach, welche Viskositäten Suzuki für dieses Modell im Sommer empfiehlt. Dann lässt sich das leichter beurteilen, ob 15 sinnvoll ist oder nicht. Ich würde aufgrund der mangelnden Wasserkühlung dazu tendieren.
      Es wird seine Gründe haben, warum welche Öle empfohlen werden. Harley schreibt nicht ohne Grund ein 20wxxx vor.
    • Michi_Ti, schaue Dir bitte an wie flüssig ein vollsynthetisches 15W-50 bei -8°C ist:
      youtube.com/watch?v=FVliGysQz6o

      Berücksichtige zudem die hohe Laufleistung und thermische Schwierigkeiten.
      Ein 15W-Basisöl ist sehr belastbar, thermisch wie auch mechanisch.

      shadowflo, Deine weiteren Erkenntnisse wären in Deiner Beratung gut aufgehoben, damit wir das dort besprechen können. Denn Zwischen SAE40 und 60 gibt es noch 50.
    • Naja, ob ich dieses hochwissenschaftliche YT-Video zur Beantwortung heranziehen würde weiß ich nicht.

      Natürlich ist ein 15w vom Grundöl "belastbarer".

      Aber vor allem wenn Temperatur ein Problem sein soll - mal folgender Denkanstoß:

      "Dünneres" Öl fließt schneller als "dickes". Das bedeutet nicht nur eine schnellere Durchölung, sondern auch einen schnelleren Wärmetransport (!).

      Suzuki hat sich schon etwas gedacht mit der Empfehlung 10w40. Dies stellt einfach den besten Kompromiss dar.
      Insignia CDTI A20DTH MJ12 läuft wie geschmiert mit Mobil1 ESP 0W40 :)