Audi F103 Mitteldruckmotor Oldtimer welches Öl?

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    • Audi F103 Mitteldruckmotor Oldtimer welches Öl?

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Audi F103/ Audi 60, 1972
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benziner, 1.5l 55 ps
      3. Öl-Volumen des Motors: 4,6 Liter
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Sonntagsfahrten, 70 Prozent kurz, 30 Prozent lang
      5. Durchschnittsgeschwindigkeit (siehe BC, sofern vorhanden): -
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: alle 5Tkm
      7. Laufleistung pro Jahr:5Tkm
      8. Gesamtlaufleistung des Kfz (Tachostand): 125.000 km
      9. Bisher genutztes Öl: unbekannt
      10. Ölverbrauch ml/1.000Km: Unbekannt
      11. Welche Öltemperaturen werden erreicht: unbekannt
      12. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Ohne Katalysator
      13. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: 10w30, 20w20
      14. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche:
      15. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: keine
      16. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch: keine
      17. Eingeplantes Budget: 50 Euro
      18. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? - keine

      Hallo, ich suche für meinen Audi F103 mit Mitteldruckmotor das passende Öl.
      Den Wagen habe ich erst seit letztem Herbst und bin mir unschlüssig welches Öl ich fahren sollte.
      Viskosität würde ich gerne 15W40 oder 10W40 fahren.
      Ich habe jetzt schon knapp eine Woche im Forum geschaut und Recherche betrieben, aber leider nichts genaues gefunden.
      API sollte sf oder sg maximal sein, soweit bin ich.
      Bislang sagt mir das Ravenol 15W40 Formula Super zu, nur da finde ich leider keine Erfahrungen zu.

      Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Wenn es andere Öle gibt die für meinen Motor stimmig sind, bin ich für jede Idee offen.

      Gruß Stefan
    • Hat der Motor einen Ölfilter?
      Korkdichtung?
      Generell welches Simmerringmaterial?
      VW Lupo 1.6 mit AEE Motor (wird 04.2019 durch einen Audi TT 1.8T Quattro mit BAM Motor ersetzt)
      Audi Coupé 2.3 20V Quattro mit 7A Motor
      Mercedes 300D W124 mit 603.912 Motor
      BMW 525d e39 mit M57D25 Motor
      Seat Ibiza 6L 1,9TDI mit ASZ Motor

      :red:
    • Dann vergiss die API einstufung.

      Meine empfehlung:
      Rowe Hightec Synth RS 5w-40

      Neuer Ölfilter und Ablassschraube mit Dichtring dazu und dann biste bei 50€
      VW Lupo 1.6 mit AEE Motor (wird 04.2019 durch einen Audi TT 1.8T Quattro mit BAM Motor ersetzt)
      Audi Coupé 2.3 20V Quattro mit 7A Motor
      Mercedes 300D W124 mit 603.912 Motor
      BMW 525d e39 mit M57D25 Motor
      Seat Ibiza 6L 1,9TDI mit ASZ Motor

      :red:
    • 5W-40 und v.A. vollsynthetik müsste man in dem Motor austesten, ob das funktioniert. Es ist aber sicherlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

      Notfalls wenn das nicht klappt, hat man aber auch die Kosten für nen Ölwechsel versenkt + den Mehraufwand. Ich würde auch mindestens beim 10W bleiben.
      Ich würde darauf achten, dass das Öl viel ZDDP zum Schutz enthält und sonst eher klassisch additiviert ist (da unklar ob Motor schonmal geöffnet und neuere Dichtungen oder nicht).

      Ein guter und v.A. günstiger Kandidat wäre da das Mannol Classic 10W40. Im angegeben Wechselintervall macht man damit sicherlich nichts falsch.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 155tkm): Gulf Formula G 5W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40
    • Von einem PAO(+Ester) würde ich hier auch abraten.
      Dass die Simmerringe aus Gummi sind, hat erstmal keine Bedeutung, weil es zig verschiedene Arten mit je verschiedenen Eigenschaften gibt. Wir müssten also exakt wissen, aus welchem Material sie sind, was sich wohl so ohne weiteres nicht ermitteln lässt.

      Ein gutes HC-Mineral 10W-40 finde ich ebenfalls passend.

      Es wäre noch wissenswert, wie der Ventiltrieb aufgebaut ist.
    • Ich nehme mal stark an, der Ventiltrieb wird mithilfe von Stößelstangen betätigt...
      OHV-Motoren waren damals eigentlich der Standard.

      Aber warten wir auf Feedback des TEs. :)

      Edit: Ich hab nachgeguckt, ist ein Motor mit Stoßstangen.

      Also ist viel ZDDP bzw. andere Verschleißschutzadditive beim Öl nötig.
      Die Motoren sind mit modernen Ölen anfällig für Verschleiß am Ventiltrieb wegen der hohen bewegten Massen. Der Einfachheit halber würde ich hier einfach auf ein gut additiviertes 10W40 setzen.

      Ein heißer Kandidat könnte hier neben dem Mannol Classic 10W-40 das Rowe HighTech Formula GT 10W-40 sein.
      Beide sind wohl dichtungsneutral, bezahlbar und bieten ein „volle Hütte“ Additivpaket, was dem Motor gut bekommen wird.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 155tkm): Gulf Formula G 5W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40
    • Tequila009 schrieb:

      Von einem PAO(+Ester) würde ich hier auch abraten.

      Ein gutes HC-Mineral 10W-40 finde ich ebenfalls passend.
      Bitte näher erläutern warum?!
      VW Lupo 1.6 mit AEE Motor (wird 04.2019 durch einen Audi TT 1.8T Quattro mit BAM Motor ersetzt)
      Audi Coupé 2.3 20V Quattro mit 7A Motor
      Mercedes 300D W124 mit 603.912 Motor
      BMW 525d e39 mit M57D25 Motor
      Seat Ibiza 6L 1,9TDI mit ASZ Motor

      :red:
    • Horsty schrieb:

      Bitte näher erläutern warum?!

      Weil man eben nicht weiß wann, und ob überhaupt, der Motor das letzte mal offen war und dementsprechend neue Dichtungen gekriegt hat (und aus welchem Material diese waren)...

      Da ist es auch irrelevant zwischen Kork und Gummi zu unterscheiden. Korkdichtungen sind z.B., wenn entsprechend vorbehandelt und aus hochwertigen Ausgangsmaterial, sogar ziemlich tolerant gegen moderne Öle, auch gegenüber Vollsynthetik.
      Probleme gibt es mit Korkdichtungen eigentlich erst, wenn diese eintrocknen und dann bröselig werden und sich förmlich auflösen.
      Dann führt aber an einem Austausch sowieso nichts mehr vorbei, Kork lässt sich nicht wie spröder Gummi „revitalisieren“.

      Wenn man über Gummi spricht, dann ist das Material des Gummis umso entscheidender; manche Gummis quellen unter Einsatz von PAO/Esterölen sehr stark auf oder lösen sich sogr völlig auf.
      Generell sind moderne Öle und Dichtungsadditive für Viton-Dichtungen konzipiert. Diese kommen im PKW-Bereich flächendeckend allerdings erst seit Ende der 80er-Jahre zum Einsatz.

      Da wir hier die Zusammensetzung des Gummis nicht kennen, ist man gut daran, einfach ein dichtungsneutrales Öl zu wählen, um unangenehme Folgen zu vermeiden.

      Der Motor braucht nun wirklich kein vollsynthetisches Öl.
      Der Einsatz eines solchen wäre also im besten Fall rausgeschmissenes Geld und im schlimmsten Fall Grund für eine Komplettdemontage des Motors.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 155tkm): Gulf Formula G 5W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40
    • Das ROWE steht bei mir selbst auch noch oben auf der Liste, auch wenn mein Fahrzeug 16 Jahre jünger als der Audi ist. Vielleicht willst du ja auch noch folgen Jörg! :D

      Ich habe noch kein anderes PKW-zugelassenes Öl mit einem solchen Additivpaket gesehen! :check:
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 155tkm): Gulf Formula G 5W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40
    • Waren die Motoren zu der Zeit des genannten Audis nicht eher auf noch höhere Viscositäten ausgelegt ?
      Ich denke da so an 20W-50 oder 15W-50.
      Wie schon erwähnt , sind wir zB. im BMW 02 (vergleichbare Generation wie der Audi) immer mit 20W-50, auch im Winter gefahren. Für den Sommer war sogar noch Einbereichsöl SAE30 im Gespräch.
      Aber letzteres lassen wir mal lieber...
      Ekki
      BMW E39 540i 6Gang
    • Die Viskositätsklassenangabe wirkt auf mich unvollständig, aber ist ja kein Drama.

      Die meisten älteren Motoren die ich so kenne durften im Winter sogar mit SAE 10 bzw. SAE20 betrieben werden. Im Sommer dann analog 40 oder 50.
      Ich rede hier von Opel Rekord und Ford Taunus aus den 60ern.

      Selbst mein Mitsubishi darf noch mit SAE20-Öl betrieben werden, von Autobahnbenutzung wird dann aber abgeraten.
      Nicht, dass ich das jemals ernsthaft in Erwägung ziehen würde.

      Die Motoren sind halt null isoliert und hohe Öltemperaturen kommen so wahrscheinlich auch bei -10 Grad nicht zustande.
      Da konnte man bei der niedrigen Literleistung und viel ZDDP im Öl solche niedrigen Viskositäten anscheinend tolerieren.
      :val: :gulf: :rep:

      '88 Mitsubishi Galant (4G37, 155tkm): Gulf Formula G 5W-40
      '96 Toyota Starlet (4E-FE, 190tkm): ROWE Synt. RSi 5W-40
      '03 Renault Clio (K4J, 115tkm): LM Synthoil HighTech 5W-40