Mustang GT Trackpack Öl Alternative

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Mustang GT Trackpack Öl Alternative

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Ford Mustang GT 5.0 2014 (S197) mit Trackpack
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benzin, 5.0 V8, 420 PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 8 L inkl Filter
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke:
      Kurz- bis Langstrecke, Spaßfahrzeug, starkes Beschleunigen am Ortsausgang mit i.d.R. darauffolgendem Gleiten im 6. Gang,
      gelegentliche Landstraßenhetze, Autobahn nur selten auf VMax.
      5. Geplante Ölwechsel-Intervalle: 1x jährlich, Laufleistung ca. 3.000km jährlich
      6. Gesamtlaufleistung: 55.000km
      7. Bisher genutztes Öl: 0w30 durch den Vorbesitzer
      8. Ölverbrauch ml/1.000Km: bisher ~ 0
      9. Welche Öltemperaturen werden erreicht: wird im Auto nicht direkt angezeigt (nur rot/grün-Skala)
      10. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: E5
      11. Hersteller-Freigabe, Öl-Spezifikation (Fahrzeuganleitung): Ford WSS-M2C945-A (5W50)
      12. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: keine (US-Import)
      13. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: nein
      14. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: keine
      15. Budget: Kaufe Öl selber und mache Ölwechsel beim bekannten für ein paar Euro


      Malhzeit ich fahre einen Ford Mustang GT mit Trackpack und habe einen Saison Zeitraum vom 03 bis 11.

      Ich möchte demnächst Öl wechseln und die Plörre vom Vorbesitzer tauschen.

      Beim Trackpack handelt es sich eigentlich um einen ganz normalen 5.0 Coyote Motor mit ein paar Modifikationen wie z.B Ölkühler.

      Da ich mein Mustang ja nicht auf einer Rennstrecke prügeln möchte, frage ich mich ob 5w50 überhaupt das richtig Öl dafür ist.

      Für den normalen GT ist ja in den USA 5w20 freigegeben und beim Trackpack 5w50 beim gleichen Motor.

      5w20 ist für German Autobahn bisschen zu wenig, deswegen fahren die ganzen GT Fahrer fast immer 5w30.

      Was würdet ihr mir empfehlen?
    • Beim Einsatz auf dem Track ist 5W50 wahrscheinlich angebracht.

      M2C945-A ist ja 5W-20. Bei moderater Belastung, dank Ölkühler auch bei höherer Dauerleistung (Autobahn mit hoher Geschwindigkeit) dürfte das schon ausreichen.

      Einen Stufe dicker ist ein Öl 5W-30 nach ACEA A5. Damit liegst du abseits der Rennstrecke richtig.

      Für ein reines Spaßfahrzeug, ich denke mal bei über 5°C, wäre ein gutes 10W-30 noch besser. Dickeres Grundöl, super thermostabil, geringe Ablagerungen.

      Amsoil Signature Series 10W-30
      Für ein dünnes Öl sind Flammpunkt und NOACK großartig. Das Additivpaket ist super. Der Motor wird das lieben.
    • Diese Ölempfehlung fand ich schon immer etwas seltsam. Ich kann zwar die Empfehlung für ein dickeres Öl für die Tracknutzung nachvollziehen, warum man dann aber auf ein 5W50 setzt was in der Regel schnell zu einem 40er wird. Die meisten 5W50er sind eher dünn ausgelegt und durch den Scherverlust sind Sie meistens nicht "stay in Grade", es gibt natürlich auch wenige Ausnahmen die so ausgelegt sind das Sie noch SAE50 bleiben.

      Als Beispiel, von einem S54 (der 6Zylinder Motor aus M3/Z4M) liegen mir Analysen vor (kann ich leider nicht posten da ich nicht die Rechte daran habe), wo aus dem Mobil 1 5W50 (PeakLife) nach gerade einmal 4tkm ein 40er Öl geworden ist und dem Castrol 10W60 ein 50er.

      Ich denke also das man mit einem guten 5W40/10W40 hier sinnvoller fährt, die Öle werden Ihre 40er Viskosität über Ihre gesamte Nutzungsdauer aufrecht erhalten können und ausreichend vor Verschleiss schützen.

      Das 5W20 ist rein zum spritsparen eingesetzt. Zeigt auch wieder das, zumindest die Lagerspiele, nicht nennenswert angepasst wurden in den letzten Jahrzehnten. Wenn dem so wäre würde ein 50er Öl mehr Schaden als nützen.

      Gruß

      Karsten
    • Hey Leute, danke für Eure Infos!

      Ja ich habe auch schon gelesen, dass ein 50er Öl relativ schnell zu einem 40er wird. Deswegen ist das eher Geldverschwendung.

      Ich weiß nicht wie die Ölpumpe bei einem 10w40 Öl klar kommt. Habe darüber noch nichts gelesen.

      Was hält ihr denn von Mobil 1 FS 0w40?
    • Das mit den 50 Ölen und Visko Verlust muss nicht unbedingt sein. Es kommt drauf an wie Stabile ein Öl mit weiter Spreizung ausgelegt ist

      0W40 macht bei deiner Fahrzeugnutzung eigentlich keinen Sinn.

      Wähle doch einfach ein 5W40 oder das vorgeschlagene Amsoil Signature Series 10W-30, Amsoil XL Synthetic Motor Oil 10W-40 .

      Damit bist du eigentlich voll abgedeckt.

      Das 10W30 würde sich bei maximale Leistungsausbeute mit einem guten Schutz lohnen
      >5W40 ist dann für maximalen Schutz.

      Ein gutes 10W40 wird vermutlich beim Starten auch schneller überall ankommen als das 5W50. Fahrzeug wird ja nie bei Minustemperaturen bewegt.
    • Öle mit einer hohen Grundviskositätdicke werden schneller warm.

      Wenn du eine schnelle durchölung suchst bedingt durch die kurzstrecke würde ich lieber zu einem 5W30 greifen.


      Edit:
      es geht um Grundviskositätdicke

      The post was edited 1 time, last by TDI-2.7 ().

    • TDI-2.7 wrote:

      Öle mit einer hohen Grundviskosität werden schneller warm.
      Aufgrund der höheren "Reibung" und den Pumpwiderständen? Oder siehst du dafür andere Gründe?

      Falls ersteres, ist das wirklich ein Vorteil? Denn letztendlich wird dem Motor doch für die gleiche effektive Fahrleistung nur etwas mehr interner Mitteldruck/Drehmoment durch den höheren Reibungsverlust abverlangt? Mit einem dünneren Öl und minimal mehr Gas würde man doch das Gleiche erreichen oder nicht?

      Ich habe jetzt vermutlich nicht die technisch korrekten Bezeichnungen zur Hand und hoffe es ist trotzdem verständlich was ich meine.
    • TDI-2.7 wrote:


      Dünnes Öl = höher Öl Durchlaufgeschwindigkeit = besser Kühlung

      Das sehe ich als wenig relevant an (siehe der 1,6l 550PS Turbo Thread).

      Der Grund für die schnellere Erwärmung durch dickes Öl (egal ob durch Basisöl oder durch hohe KV100, welche ja auch in der Warmlaufphase schon dicker sind) ist einfach die höhere innere Reibung im Motor. Bei exakt gleicher Fahrweise, zB 100km/h konstant auf der Landstraße sind die Wärmeverluste ins Öl größer. Dazu kommt das für die gleiche Geschwindigkeit mehr Leistung aufgebracht werden muss und generell mehr Abwärme im Motor entsteht die alles etwas schneller aufwärmt.

      Gruß

      Karsten
    • TDI-2.7 wrote:

      Öle mit einer hohen Grundviskositätdicke werden schneller warm.

      Wenn du eine schnelle durchölung suchst bedingt durch die kurzstrecke würde ich lieber zu einem 5W30 greifen.


      Edit:
      es geht um Grundviskositätdicke
      Naja es ist beides. Bisschen Kurzstrecke aber dann auch längere Landstraßen fahrten. Also beides.


      Mein Mustang hat ja vom Werk aus einen Ölkühler, was die meisten Mustang ja nicht haben.

      Bekannter von mir schwört in seinem Mustang auf seinen 0w40 weil in der Kaltphase schmiert das Öl besser und wenn das Fahrzeug auf Temperatur kommt ist das Öl ja ausreichend Dick.
      Das war seine Argumentation. Das klang für mich logisch, deswegen wollte ich es auch haben.

      Aber wie ich es hier lesen kann, ist es eigentlich Quatsch? Also fällt dann für mein Fahrprofil 0w40 weg ind ich muss mich dann jetzt zwischen 5w- 30 und 40 entscheiden?
    • Grundgesetzlich hat dein Kollege recht. Wenn man die Außentemperatur von -20° einbezieht.

      Bei einem Sommer-Fahrzeug macht das aber keine Sinn.
      Das würde ich dann lieber ein Öl wählen was weniger Polymere hat und die Viskosität "Künstlich" gepuscht wird.
      Wenn es aber unbedingt ein 0W40 sein soll dann:

      AMSOIL Signature Series 0W-40

      Rowe Hightec Synth RS 0W-40

      Du hast den vorteil das dein Motor für 5W20 und somit einen HTHS <2.9 ausgelegt ist. Somit kannst du fast alles an Ölen fahren.
      Mit einem 5W30 gehst du eine Stufe höher und hast damit schon einiges an Reserven rausgeholt.
      Das Ford ein 5W50 empfiehlt sind auch Öle mit einer Höhrern heiß Viskosität kein Problem. Damit wäre auch ein 5W40 optimal.


      Fahrprofil sagt eigentlich 5W30-10W30.
      Wenn länger vollgas fahren bei hohen Außentemperaturen sind würde ein 5W40-10W40 wiederum sinn machen.
      Da sieht dann das Kroon-Oil Poly Tech 5W-40 gut aus.
    • Stang64 wrote:

      Bekannter von mir schwört in seinem Mustang auf seinen 0w40 weil in der Kaltphase schmiert das Öl besser und wenn das Fahrzeug auf Temperatur kommt ist das Öl ja ausreichend Dick.
      Das war seine Argumentation. Das klang für mich logisch, deswegen wollte ich es auch haben
      Um mal ein wenig Kontrast in das ganze zu bringen :D
      Ich sehe das ähnlich/auch so wie dein Bekannter und mache auch gute Erfahrungen damit (allerdings 0W-30 weil ich an xW-30 gebunden bin)
      Jeder macht sich so seine Gedanken, informiert sich, macht dann Erfahrungen und richtet sich danach. Das zum 0W.
      In deinem Fall würde ich ein 5W-30 empfehlen da Saison und wenn dann Landstrassenheizen. Saison ohne Turbo sehe ich unkritisch... bei Ganzjahresbetrieb lässt sich streiten, da gehen manche mit Sommer/Winteröl. Andere (wie ich) sehen darin keinen Sinn und richten sich nach entweder oder :D
      Hier könnte Ihre Werbung stehen :grins3:

      The post was edited 3 times, last by FlipSidE ().

    • Enthält das Öl sehr viele VI-Verbesserer (0w-40), dann nimmt bei größer werdendem Schergefälle (höhere Drehzahl) die Viskosität mit steigender Drehzahl
      stärker ab, das ist auch ein Punkt gegen 0w-40 in unseren Breitengraden.

      Das Fließverhalten ist auch eine Frage des Grundöls. Viele 0w-40 sind heute mehr vollsynthetisch.
      Meguin Megol Super Leichtlauf 5w-40 wird viele 0w-40 in die Tasche stecken, wenn es in die tiefen Minusgrade geht.

      Gulf Competition 5w-40:
      youtube.com/watch?v=YfoZo4kL3kA
      youtube.com/watch?v=YXUwV3nRBMQ
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • BMWE36 wrote:

      Enthält das Öl sehr viele VI-Verbesserer (0w-40), dann nimmt bei größer werdendem Schergefälle (höhere Drehzahl) die Viskosität mit steigender Drehzahl
      stärker ab, das ist auch ein Punkt gegen 0w-40 in unseren Breitengraden.
      Das höre ich zum ersten mal. Belege? Was zum nachlesen?

      Aber:
      A) Abgeshen davon, wenn ein (0w-40) Öl die ACEA A3/B3 erfüllt, hat es einen HTHS Wert von über 3,5. Das reicht aus.
      B) Wir wissen nach wie vor nicht, -OB, WIEVIELE und WELCHE- ! VI Verbesserer in den Ölen sind.
      C) Wie bereits erwähnt, schaffen es einige Hersteller anscheinend scherstabile 0w-40 Öle zu produzieren.

      Sogar der Honda S2000 läuft in den USA mit obskuren xx W-30er Ölen die den HTHS von über 3,5 nicht schaffen über 200.000 Meilen.