Ravenol VST USVO 5w40 - Saab 9-5 Aero B235R - 1241 Kilometer

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    • Ravenol VST USVO 5w40 - Saab 9-5 Aero B235R - 1241 Kilometer

      Vorher eingesetztes Öl war das preisgünstige Mannol Energy 5w30 (Kopfzeile Fehlerhaft)

      Fahrprofil:
      Ausschließlich Fahrstrecken von 22km Länge. (Arbeitswege)
      Landstraße avg km/h: 50-55km


      Vorab, ich habe vorübergehend erstmal ein paar Sorgenfalten weniger!

    • Ich denke aber das die Verschleißwerte keine Entwarnung sind.
      Es liegt lediglich aktuell weniger Verschleiß an.
      Also beobachten!
      Ich bin jetzt auch hauptsächlich lastarm gefahren und Landstraße niedrigeres Tempo.


      __________________________________________

      Kurze Meinung meinerseits wegen Ravenol VST USVO

      Ich halte die Heißviskosität bei 100°C dennoch für erstaunlich niedrig.

      Kurzer Quervergleich:
      Das Öl was vorm Shell eingesetzt wurde (rechte Spalte) hatte die gleiche Visko bei 100°C wie das Mannol was jetzt vor dem Ravenol im Einsatz war.

      Vergleicht man Datenblätter sieht man aber, dass das Ravenol ab Werk ja eigentlich doch nochmal eine gute Ecke dicker sein sollte (14.3) als das Shell. (13.6)
      Okay, da ist jetzt 1% Kraftstoff, das macht aber nicht soo krasse Auswirkungen als das das Ravenol jetzt bei 12.38 ist wo das Shell ohne 1% Kraftstoff noch bei 13.38 war?

      Ich finde das komisch und schließe mich denen die etwas Zweifeln mal vorsichtig an.
      Wobei ich dadurch keine Rückschlüsse auf den Verschleißschutz des Öles ziehen will.

      Mit den Verschleißwerten die ich aktuell sehe bin ich soweit zufrieden und das Öl wird auch weiterhin im Einsatz bleiben.
    • Iich wollte einfach wissen, ob der Motor sich weiterhin selbst auffrisst oder nicht weil Blei und Kupfer in der alten Analyse waren ja extrem hoch.
      Und da fühle ich mich jetzt zugegebenermaßen besser als vorher.

      Natürlich ist die Aussagekraft nicht extrem hoch.

      Aber die Hälfte der Werte (weil halb so hohe Laufleistung) wären bei Kupfer 14-15 gewesen und bei Blei 7-8
      Beide Werte sind jetzt bei 1
      Ob Kupfer jetzt 1 ist oder vielleicht in Wirklichkeit 3 wegen viel Messtoleranz ist für mich erstmal nicht so wichtig.
      Ich denke man kann durchaus schon sagen, dass die Werte definitiv besser sind.


      @turboseize scheint mit seiner Theorie bezüglich der Nachwirkungen der zuvor durchgeführten Schlammspülung möglicherweise zumindest ein Stück weit recht gehabt haben
    • Tequila009 schrieb:

      3-4.000 Km müssen es schon mindestens sein, sonst bringt das nichts.

      Ich habe in dem Punkt zugegebenermaßen irgendwie zumindest eine kleine Gedankenbarrikade.


      Kannst du das konkretisieren? Warum es nix bringt kann ich nicht komplett nachvollziehen.
      Wenn es für diese Stelle nicht passt auch gerne in den passenden Thread reinzitiert.



      Angenommen du hast nach 10.000 Kilometern einen Kupferwert von 29
      Nach 5.000 Kilometern einen Kupferwert von 1

      Rein theoretisch hätte die Analyse eine ähnliche Aussagekraft.
      Aus einem Grund:
      Die Messtoleranz bezöge sich ja noch immer auf die selben Absolutwerte.
      Also die Relation der Werte ZUEINANDER bleibt die Gleiche. Weil halbe Kilometer.

      (Lediglich die Ungenauigkeit wenn man die Werte auf z.b 10.000 Kilometer hochrechnen würde wäre natürlich bedeutend(!!!) höher, die Ungenauigkeit in der Relation zueinander aber nicht)


      Was bei mehr gefahrenen Kilometern natürlich ein Punkt ist.
      Weil Fahrbedingungen natürlich immer etwas schwanken sind diese bei einer höhereren Einsatzzeit sicherlich etwas konsistenter und damit besser vergleichbar!
      Aber das ist eigentlich der einzige Punkt den ich sehe. Und der ggf auch berechtigt wäre.

      Die alte Analyse war 1 Kaltstart pro 200km und sehr viel Autobahn Tempomat 120 bei sommerlicher Temperatur.
      Die jetztige Analyse war 9x Kaltstart pro 200km und viel Landstraße bei bis zu -8°C



      @turboseize
      Natürlich habe ich das Öl nicht gewechselt.
    • Der Abbau der Viskosität finde ich in den letzten Analysen schon auffällig. Die Verschleißwerte sehen trotzdem meistens gut aus bei Ravenol Ölen.
      Alles nur auf das vorherige Öl oder den Kraftstoffeintrag zu schieben, sehe ich auch nicht als richtig an. Langsam glaube ich schon, dass die Öle, natürlich durch Kraftstoff u. dünnes Restöl verstärkt, überdurchschnittlich an Viskosität abbauen.
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • Das Ding hat einen Ölkühler, da verbleibt relativ viel Restöl drin. Die Wechselmenge beträgt nur 4 Liter, wenn wir nur 1 bis 1,5 Liter xw-30 Restöl annehmen wird das die Viskosität der Folgefüllung natürlich mindern.
      Diese große Restmenge ist auch der Grund, warum eine UOA so kurz nach dem Wechsel nur bedingt aussagekräftig ist. Der Dreck des vorigen Intervalls fällt natürlich bei 1000km deutlich stärker ins Gewicht als nach der zehnfachen Laufleistung.

      Das einzige, was dies UOA aussagt, ist daß der Motor mit dem Ravenol offensichtlich nicht seine Lager (weiter) aufgefressen hat.
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com
    • Aus einem 5W-30, welches "dicker" abgeschnitten hat (was die Analyse zeigt) und dem neuen 5W-40, welches eigentlich "dicker" ist, eine noch dünnere Viskosität herauskommt? Also das will mir nicht in den Kopf gehen. Kommt mir bitte nicht mit dem erhöhten Kraftstoffanteil als Ursache. Das Öl ist gerade mal 1200 km/3 Monate alt!
      oil-club1
    • Moment. Irgendwas kann da nicht hinhauen: In der Tabelle steht beim Vorläufer eine kV100 von 13,38mm2/s. Das ist schon weit im Bereich SAE 40 und spricht für das dort aufgeührte Shell. @Leon96 schreibt nun aber, daß das Vorgängeröl ein 5w-30 gewesen sein soll. D.h. das Öl, was rechts in der Tabelle steht, ist NICHt das unmittelbare Vorgängeröl - da muß es noch einen Zwischenölwechsel gegeben haben.
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com
    • Wir können mittlerweile wohl festhalten, dass die Frischölviskosität des VST nicht über 14mm²/s wie im Datenblatt angegeben, sein kann.
      Sie wird eher bei so 13,2 bis 13,6 mm²/s liegen.

      Die geringen Viskositäten der Analysen mit sehr kurzen Laufzeiten liegen nicht am Ölverschleiß.
      Ihr könnt auch einem Frischöl Kraftstoff zugeben und es analysieren lassen. Kommt das gleiche bei raus.

      Die geringen Laufleistungen sind also irrelevant, und es geht um dünneres Frischöl als angegeben + Ölverdünnung.
      Hier sollte Ravenol reagieren und entweder das Datenblatt anpassen, oder aber Qualitätskontrollen durchführen um der Sache auf den Grund zu gehen.

      Ich möchte auch direkt darauf hinweisen, hier nicht wieder ein riesen Theater zu veranstalten und die Analyse sachlich zu betrachten. Andernfalls wird das Thema geschlossen.

      Und allgemein sei gesagt, dass Analysen mit solch kurzen Laufzeiten wenig bis keinen Sinn machen.
      Sie führen nur zu Fehlinterpretationen...
    • Ich glaube aber nicht, dass das Ravenol die Gleitlager im Motor jetzt besser schützt. Je höher die Viskosität, um höher die Durckaufnahmefähigkeit des Schmierfilms in einem Gleitlager. Ich tippe auch auf die Ölspülung-Theorie. :thumbsup:
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • Also nochmal kurze Gedankensortierung.
      @turboseize hat recht.

      Bei einem Ölwechsel verbleiben 1.4 Liter Öl im Motor.


      mitsu_joe schrieb:

      Vielleicht ist der Vorbesitzer davor 10W60 gefahren! :flitz:
      Nein, ist er nicht. :)


      Ich sorge nochmal kurz für Klarheit.

      Der Vorbesitzer fuhr Liqui Moly Top Tec 4600 5w30 (warum zum Geier auch immer || )
      Vor dem ersten Ölwechsel in meiner Hand gab es eine Schlammspülung dazu. KV 100 vom LM ist 11.6 (aus der Erinnerung)

      259.500 -> Ölwechsel Shell Helix Ultra 0w40 (KV100 13.6)
      261.991 -> erste Analyse, siehe rechte Spalte
      262.700 -> Ölwechsel auf Ravenol VST USVO 5w40 (da Ölwanne demontiert war zur Reinigung) (KV100 14.3)
      263.550 -> Turboladerschaden -> Mannol Energy 5w30 eingefüllt um nochmal möglichen Abrieb des Turboschadens zeitnah aus dem Motor zu holen. (KV100 11.2)
      263.800 -> Wieder Ölwechsel zurück auf Ravenol VST USVO 5w40

      Alle Ölwechsel waren incl Filter.

      Wenn man Ölwechsel macht sind von den 5.4 Litern Öl im System also nur 74% neues Öl
      Es verbleiben also 26% altes Öl.

      Daher wird das Öl vor dem jetzigen Wechsel auf das VST nicht eine KV100 von 11.2 gehabt haben.


      Und jetzt dann nur noch 12.38 ist schon gering.
      Zumal ich ja auch nochmal 0.7 Liter frisches Öl nachgekippt habe.

      Ist nicht wertend.
      Wollte nur nochmal kurz die Verhältnisse darstellen damit keine Verwirrung aufkommt.

      Ich habe auf dem Analysebogen lediglich vergessen zu vermerken, dass das vorher eingesetzte Öl nicht das Shell war, daher die Fehlerhafte Kopfzeile der Analyse.
    • Tatsache ist das wir wieder eine VST (USVO) Analyse haben, die schon nach kurzer Zeit einen Viskositätsabfall zeigt. Egal mit oder ohne USVO. Mag sein dass es Restöl (5W30) gab, dem steht die Nachfüllung von 0,7 l VST entgegen, der Kraftstoffeintrag ist mit knapp 1% normal, die Laufzeit lächerlich (1241km).

      Ahja, und warum steht im Datenblatt 14,3, wenn es nur 13,2-13,6 sind, angeblich? Warum macht man ein Öl, wo man Probleme hat, die Viskosität stabil zu halten dann dünner, und verkauft dass als "Ultra strong" ? Leute da gibts erheblichen Erklärungsbedarf, es ist zu vermuten, dass das Grundöl schwach ist, wenn auch das Additivpaket i.O ist. Um diesen Preis ist das aber nicht zu argumentieren. Und es ist nicht die erste Analyse dieser Art. Zuerst hieß es, es sei die alte Rezeptur, was auch erwiesener Maßen wohl so war, die USVO ist aber keine Verbesserung, eher das Gegenteil. Mag sein, dass das Additivpaket gut genug ist, Schlimmeres zu vermeiden, aber der enorme Viskositätsabfall ist einfach erklärungsbedürftig, da nützt auch Schönreden nichts, oder Ölrestmengen, die bei jedem Wechsel vorhanden sind, oder Kraftstoffeintrag… oder was weis ich. Schön langsam funktioniert das nicht mehr, offenbar gibts da wirklich ein Problem.

      Kann man ausrechnen:

      Beim ÖW mit Mannol und 26% VST (vorher war ebenfalls VST drin) hatte der TE bei 100° 11,88 mm2/s
      diesen Wert zugrundegelegt + 75% VST (Ölwechsel ca. 25% Altöl verbleiben) mit 14.3 (lt VST Datenblatt) = 13,62 mm2/s
      nimmt man jetzt diesen Wert und rechnet bei 5,4 Liter gesamt die 0,7 Liter Nachfüllmenge dazu (sind ca.13%) ergibt das:
      eine Heißviskosität von zu erwartenden 13,71 mm2/s bei 100°
      gemessen: 12,38 mm2/s bei 100° (-11% zum erwarteten Wert)
      Spriteintrag von 1% ist normal und müsste das Öl abkönnen (bis 2% gilt als normal), die Laufleistung ist ein Witz (1241 km)

      Man beachte auch die Analyse von Turbo Size mit dem Shell HX7 5W40 (den Viskositätswerten des VST Datenblatt ähnlich) und 12608 km im B258, ebenfalls ein 5W40 bei normalem Festintervall, ebenfalls ein Saab.
      (https://turboseize.wordpress.com/.../)

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von B205L ()

    • Ah, du auch hier :)

      Ich habe gerade noch ne gefühlte halbe Stunde meinen PC durchsucht. (Ok, eigentlich waren es nur 10 Minuten)

      Ich habe noch eine Analyse aus seriöser Quelle eines Motors der direkten Familie B205/B235 gefunden.
      Einsatzzeit 12.000 Kilometer. Fahrprofil ganz gut.
      Shell Helix Ultra 0w40
      KV100: 12.91

      Ich denke am Motor wird es nicht zwingend liegen mit dem Viskositätsabbau, zumindest nicht nach den Kilometern.

      EDIT:
      Ich werde in ferner Zukunft noch zur genaueren Aufklärung beitragen.
      Da ich im Sommer wieder mehr Autobahn fahre und immer recht viel Öl nachkippen muss (1-1.2 Liter auf 2000 Kilometer) müsste die Viskosität eigentlich über die Laufzeit wieder ansteigen.
      Zumindest ein bisschen. Werde aber definitiv erst zum Winter hin analysieren weil ich nicht so viele Kilometer machen werde.