Polo 6N 1.4 AEX mit DKF Getriebe

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    • Polo 6N 1.4 AEX mit DKF Getriebe

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: VW, Polo 6N, 1997
      2. Motor-Leistung: Zornige 60 PS :whistling:
      3. Öl-Volumen des Getriebes: 2,7l
      4. Handschaltung - Automatik (CVT, DSG, etc.): Stinknormaler Handschalter
      5. Geplante Ölwechsel-Intervalle: Schlagt mir was vor (bis jetzt einmal bei 150tkm und ca. 220tkm)
      6. Jahres- & Gesamtlaufleistung: ca. 8.000
      7. Bisher genutztes Öl: Castrol Syntrans Transaxle 75W-90, davor irgendein synthetisches LM 75W-90
      8. Bisheriges Schaltgefühl: Aktuell sehr laut, weil Lagerschaden, davor annehmbar aber hin und wieder leicht zickig im kalten Zustand, warm dann okay aber nicht überragend
      9. Sonderheiten am Getriebe: Sehr anfällig für Lagerschäden
      10. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: "Getriebeöl G50 SAE 75W-90 (Synthetiköl)"
      11. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: Ich bezweifle es stark. :D
      12. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: Kopf/Krümmer bearbeitet (just for Fun, wahrscheinlich kaum was passiert aber für 60PS geht er ganz gut)
      13. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Lagerschaden :cursing:
      14. Eingeplantes Budget: Da bin ich erstmal offen für alles ;)

      Hallo liebe Ölfetischisten,

      durch die Suche nach einer Alternative zu dem eingestellten Mobil1 NewLife bin ich auf euer Forum aufmerksam geworden. Anscheinend gibt es hier einige Leute die ähnlich verrückt sind wie ich. :D

      Kommen wir mal kurz zu meinem Patienten: Mein Polo 6N - welchen ich seit meinem 18. Geburtstag fahre, ich werde dieses Jahr 33 :D - steht momentan mit einem satten Lagerschaden in der Kälte und muss frieren. Wer sich mit dem Thema ein wenig auseinandersetzt bekommt schnell mit, dass die 085er Getriebe, welche u.a. schon im Vorgängermodell verbaut wurden, leider sehr gerne das zeitliche segnen. Teilweise gibt es sogar Berichte von 45PSlern welche nach 60-80tkm schon einen Getriebeschaden haben. Also grenzt es eigentlich schon an ein Wunder, dass meines die 262.000 überhaupt überlebt hat. Wie dem auch sei, eine halbstündige Autobahnvollgasfahrt hat es jetzt auch bei mir zum "singen" gebracht. Oder nein, eher trommeln... :whistling:
      Die Überholung werde ich wohl selbst vornehmen, würde auch in dem Zuge auf hochwertiges Öl umsteigen um Verschleiß bestmöglichst zu vermeiden und im Idealfall die Schaltbarkeit zu verbessern. Ich muss dazusagen, dass ich bei dem Fahrzeug ein wenig verrückt bin, ich fahre gerne hochwertige Öle und bezahle bei entsprechend gutem Öl gerne etwas mehr. Auch wenn Otto-Normal-Autobesitzer einen dafür regelmäßig für bekloppt erklären, ich denke bei euch bin ich richtig. :D

      Ich würde mich freuen, wenn ihr mir bei meiner Suche nach dem richtigen Öl helfen könntet. Durch das lesen hier bin ich auf jeden Fall Redline oder Amsoil (was Motoröl angeht, aber dafür mache ich auch noch ein Thema auf ;) ) nicht abgeneigt, lasse mich aber gerne überraschen, was ihr mir so vorschlagt. :check:
    • Da es sich dabei wohl um ein Wälzlager handelt... Wie kann man dessen Lebensdauer verlängern?

      Bei Zahnflanken und Gleitlagern würde ich ein Feststoff Additiv (MoS2, hBN) empfehlen. Das erhöht die Tragfähigkeit bzw. die Notlaufeigenschaften.

      Bei Wälzlagern gleitet ja nix, sondern rollt schön aufeinander ab. Das Schmiermittel trennt nicht, es sorgt vor allem dafür, daß die Wärme von der sehr kleinen Kontaktfläche weg gebracht werden kann. Zu viel Wärme und die folgende Ausdehnung zerstört ein Wälzlager bekanntlich auch sehr schnell.

      Ein bekanntermaßen schnell verschleißendes Wälzlager ist schlicht und ergreifend schwach dimensioniert. Die Lebensdauer steigt oder sinkt sehr exponentiell mit der Belastung. Gerade Stoßbelastung setzt so einem Lager enorm zu. Bei zu hoher Kraft hält die Oberfläche dem Druck der Walzkörper nicht stand, und wird, wenn auch mikroskopisch klein, zerstört. Da hilft auch kein besseres Schmiermittel, um das zu verhindern.

      Auch eine höhere Viskosität erhöht die Tragfähigkeit nicht, wie bei einem Gleitlager. Im Getriebe ist die Geschwindigkeit der Teile je nach Fahrgeschwindigkeit auch nahe Null, die Kräfte aber trotzdem hoch (bei jedem Anfahren).

      Das einzige, was mir einfällt, ist ein GL5 Öl zu probieren, dessen EP Additive eine winzige Schicht aufbauen, die sich opfern kann, bevor das Material angegriffen wird. Weil wir da aber kein Fressen haben, sondern einfach einen zu hohen Druck pro Fläche, hilft es am ehesten, diesen zu verringern. Also all zu ruppige Manöver für den Antriebsstrang nach Möglichkeit vermeiden.

      Da es ein Schaltgetriebe ist, würde ich ein GL4/GL5 Öl nehmen, also das beide Spezifikationen erfüllt.

      Ich habe das Motul Gear 300 in meinem Getriebe, da es von recht vielen empfohlen wurde. Wegen GL5 litt die Synchronisation etwas, was ich mit Wagner Micro Ceramic plus LM1040 Additiv kompensiert habe. Der Mix funktioniert super, wahrscheinlich ist auch der Verschleißschutz auf sehr hohem Niveau.
    • Super, vielen Dank für die Antwort, klingt schon Mal ganz gut. :thumbsup: Ich schätze Mal du fährst nicht zufällig dasselbe Getriebe? Im Normalfall werden diese Autos ja eher mit dem billigsten Zeug befüllt, was zu kriegen ist. :/

      Habe mir gerade mal das Micro Ceramic sowie das LM1040 angeschaut, welches Mischungsverhältnis fährst du, bzw hältst du für empfehlenswert? Ölmenge wäre bei mir 2,7l (auf Empfehlung werde ich wohl auf 2,9l gehen, um die Ölversorgung zu verbessern). Das hieße 290-580ml Wagner Micro Ceramic (10-20%) und ca. 2-3 Tuben zu je 20g LM1040, richtig? Oder beim Mischen von zwei Additiven besser reduzieren auf jeweils die Hälfte? Muss ja auch noch ein wenig Öl zwischen den ganzen Additiven vorhanden sein. Dann könnte man ja schon beim Zusammenbau ein paar Klekse LM1040 auf die Lager geben, da das anscheinend eher pastös statt flüssig ist, oder keine gute Idee? :überleg:
    • Habe mein DKG Getriebe meines 6N1 1.0 auch vor 310000 Km revidiert und damals das von VW empfohlene Getriebeöl eingefüllt. Kann so schlecht eigentlich nicht sein. Habe damals alle Kegelrollenlager und das Nadellager des 5. Ganges und alle Simmerringe erneuert und die Vorspannung des Abtriebswellenlagers etwas reduziert.
      Ich mache keine private Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
      (obwohl ich mal dachte, ich hätte Ahnung davon :lach3: )
    • Ich fahre einen Mazda RX8. Das Getriebe ist aus dem schwächeren MX5, aber ein Drehmoment Riese ist der Wankel ja nicht. Hat trotzdem an die 220Nm, also mehr. Schäden gibt es, aber nicht häufig.
      Ich habe ein bisschen rum experimentiert. Vor allem ging es um die Schaltbarkeit, aber auch um Verschleißschutz.

      Nach dem Kauf habe ich alle Flüssigkeiten gewechselt, und Castrol Syntrans Multivehicle GL4 eingefüllt. Die Schaltung war gut, aber etwas hakeilig und hart im 1. und 2.
      Dann bin ich auf LM 1040 gestoßen, und habe zum probieren 2 Tuben eingefüllt. Ölmenge sind knapp 2 Liter.
      Die Schaltbarkeit wurde besser und geschmeidiger, das Getriebe wurde etwas leiser. Aber nach ein paar 1000km hatte ich das Gefühlt, daß die Wirkung wieder nachlässt.

      In vielen Japaner Foren schwört man auf das Motul, deswegen habe ich das ausprobiert, obwohl GL4 vorgeschrieben ist, und GL4+GL5 theoretisch etwas schlechter schaltbar ist.
      Ich habe es gleich zusammen mit 200ml, also 10% Wagner Micro Ceramic eingefüllt. Das Getriebe wurde leiser und leiser, bis das heulende Teil kaum noch hörbar war. Allerdings rutschte kalt die Synchronisation im 1. und 2. Gang spürbar durch und verzögerte das runter schalten.
      Dann habe ich eine Tube LM1040 hinzu gefügt, damit wurde die Schaltbarkeit besser und besser, und das ganze ist nun leise und dauerhaft gut schaltbar.

      N ziemlicher Cocktail, aber ich bin sehr zufrieden.

      Im Getriebe mischen sich die Komponenten sehr gut, ich habe mit dem Wagner angefangen, dann bis zur korrekten Menge aufgefüllt und bin dann gefahren. LM1040 kann man einfach oben drauf geben, das mischt sich beim anschließenden Fahren gut.
    • Wow, ist echt ne Wissenschaft für sich. :zwinker2:
      Ich denke den Cocktail werde ich dann Mal in dem Mischungsverhältnis ausprobieren, sofern keine Einwände hier auftreten. Sobald das Getriebe wieder zusammen ist, berichte ich dann mal über die Fahr- und vor allem Schaltbarkeit. :service:

      Dankeschön nochmal für die ausführlichen Infos. :check:
    • Ja, ich schätze die Lager sind einfach unterdimensioniert, vor allem wenn man überlegt, dass die schon im - einige 100kg leichteren - 86C verbaut wurden und beim 6N GTi teilweise sogar die Welle am 5. Gang abreißt, habe das zumindest schon hin und wieder gelesen.

      Das Nissan-Öl ist allerdings ein 75W-85, vorgeschrieben ist eigentlich 75W-90, würde eigentlich ungern dünner fahren, wo das eh schon so ein Problemgetriebe ist. :whistling: Oder hast du damit schon Polo-Erfahrung gesammelt? Ist das deine Homepage? :zwinker2:
    • Das 75w85 ist nur minimal dünner und Hat für ein schaltgetriebeöl mehr reserven GL4+ da es auch für offroad und sportwagen von nissan freigegeben ist Z.b navara oder GTR.

      Die viskosität hat eigendlich wenig mit dem lagerschaden zu tun, wie schon gesagt vermutlich unterdimesioniert oder schlecht verarbeitete Oberfläche, normalerweise gehen diese lager nie kapput auch bei einem dünnen öl nicht.

      nein das ist nicht meine seite,war nur ein beispiel das dieses problem bekannt ist.

      Ein anderer polofahrer meint das ein häufigeres getriebeöl wechsel auch helfen würde da die lagerrollen aufgrund der metallspäne zerstört wird. Wenn die Späne vom lager überrollt werden.

      Edit: ein anderer polo fahrer hat es mit einem 75w140 versucht doch der rolllager war mit dem deutlich dickeren öl noch schneller defekt als mit 75w90. Vermutlich weil der lager durch die höhere viskosität heisser wurde.
    • Beim Wälzlager hat man ja immer Metall Metall Kontakt, egal was für eine Viskosität man fährt. Richtig, immer ein sehr sauberes Öl fahren wäre von Vorteil. Dann die richtigen Additive - im Zweifel schadet hier viel nicht, viel hilft hier viel - und eine bewusste Fahrweise.
    • Was soll ich sagen, ich habe gestern mit der Demontage begonnen und wollte zu Beginn das Öl ablassen. Dabei ist mir der erste Schwall auf dem Hallenboden gelandet und beim aufwischen habe ich dann folgendes im Lappen gefunden:


      Neu lagern hat sich somit erledigt, und ein Austauschgetriebe muss her. Da soll dann auch ordentliches Öl rein, werde wohl Maddins Spezialmischung probieren. :thumbsup:

      Da ich ja eigentlich vorhatte, das alte Getriebe zu überholen, hätte ich in dem Zug natürlich auch von innen alles reinigen können, was ich bei dem AT-Getriebe wohl nicht machen werde, sofern ich dort nicht auch Geräusche feststelle. Gibt es Vorschläge, wie ich es evtl. doch ein wenig von innen sauber bekomme? Manche hauen ja beim Motorölwechsel erstmal "Billigöl" in den Motor welches dann nach kurzem laufen wieder abgelassen wird und durch gutes Öl ersetzt wird. Bietet sich sowas beim Getriebe auch an? Da es ja nicht im Auto hängt, habe ich ja die Möglichkeit es zu schwenken und kann wahrscheinlich mehr altes Öl rausbekommen als im eingebauten Zustand.
    • Zahnweh - ist ja heftig.

      Wenn das alte Getriebeöl nicht total schwarz und fertig aussieht (oft ist es bei einem Schaltgetriebe gar nicht mal so dunkel) kann man auf eine Reinigung verzichten. Im Gegensatz zum Motor findet keine Verbrennung statt, und im Gegensatz zum Automatikgetriebe gibt es keine Reibelemente, die viel Hitze und abrieb verursachen.

      Einfach wechseln und gut.
    • Ich habe von diesen Getrieben schon mehrere überholt. Die Innenwände sind in dem Alter mit einer braunen Schicht bedeckt. Keine Ahnung, was das ist, aber es geht mit Bremsenreiniger restlos ab.
      Es ist IMMER ein Kegelrollenlager betroffen, nämlich das von der sogenannten Abtriebswelle und dann immer das zur Kupplung hin zeigende. Bestenfalls ist es nur mehr oder weniger Pitting, aber es kommt auch öfter mal vor, dass dieses Lager sich, wie bei dir komplett zerlegt und die Teile dann im Getriebe herumfliegen und dort zermahlen werden und dabei auch die Zahnräder beschädigen. Gab im Polotreff schon massig Diskussionen über die Ursachen für den Lagerfraß. Eine Möglichkeit, die mir auch am plausibelsten ist, war eine zu hohe Vorspannung der Wellen.

      Außerdem versengt oft der Kunststoffkäfig des Nadellagers des 5. Ganges. Dann gibt es noch Messing Kegelringe innem am Antriebswellenflansch, die sehr oft durchbrechen, was aber scheinbar keine technischen Konsequenzen hat. Die sind so eingeklemmt, dass sie da niemals rauskommen können.

      Ich würde mir an deiner Stelle auch ein gebrauchtes neues besorgen und da gleich mal reinschauen, reinigen, das berühmte Lager prophylaktisch tauschen und alle Simmeringe erneuern. Hat nur einen Haken: Du brauchst paar Spezialwerkzeuge, insbesondere Abzieher und wenn möglich eine >5 Tonnen Presse.
      Im blauen Selbsthilfebuch ist die Überholung haarklein beschrieben. amazon.de/VW-Polo-III-Reparatu…r=1-4&keywords=vw+polo+6n
      Ich mache keine private Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
      (obwohl ich mal dachte, ich hätte Ahnung davon :lach3: )
    • @Karli: Du bist auch bei Polotreff.de unterwegs, kann das sein? :zwinker2: Bin da auch angemeldet aber eher stiller Mitleser, aber deine Ausführungen zu den Getrieben sind mir auch da schon aufgefallen. :zwinker2:


      Bezüglich aufmachen, werde zum testen erstmal das defekte Getriebe öffnen, würde das neue aber trotzdem gerne reinigen. Zum Überholen bzw. Lagerwechsel müsste ich zu einem Kollegen, da ich weder Messuhren noch Presse habe. Kann ich denn die Schaltstange demontieren ohne dass alles verstellt ist? Würde nämlich gerne vorsorglich den Simmerring dort tauschen und mit eingebauter Schaltstange ist das ein riesen Gewürge... :cursing: Kannst mir auch gerne per PN schreiben, falls du noch ein paar Tips für mich hast. :zwinker2:
    • Ja Swifta, das stimmt. Ich gehöre bei polotreff.de schon zum Inventar. 8)

      Von den Schaltstangen gibt es mehrere (mindestens 2) Versionen. Eine kannst du demontieren und man kann sie nur auf eine Weise wieder montieren, so dass sich nichts verstellt haben kann. Aber bei anderen brauchst du eine spezielle Einstelllehre. Bei ausgebautem Getriebe ist es aber keine allzu große Sache, den Simmering bei eingebauter Schaltwelle herauszuhebeln. Nur vorher die Schaltwelle ganz rausziehen, dann etwas Tesa drum herumwickeln und die Schaltwelle wieder reinschieben, so dass du beim heraushebeln die Schaltwelle nicht direkt berühren und ankratzen kannst. Sollte es trotzdem Kratzer geben, dann die herausstehenden Grate vorsichtig mit feinem Schleifpapier abtragen. Kleinere Riefen machen dem neuen Simmering nichts und bewirken auch keine allzu große Undichtigkeit.
      Du schaffst das schon! :check:
      Ich mache keine private Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
      (obwohl ich mal dachte, ich hätte Ahnung davon :lach3: )
    • So, nach exakt einem Monat und (endlich) ein paar kleineren Fahrten mal ein kurzes Update, falls sich jemand für den Ausgang der Geschichte interessiert. :zwinker2:

      Das "neue" Getriebe ist soweit verbaut, in dem Zug kam natürlich auch die Kupplung neu, was nach 260.000km ruhig mal sein darf. :yes: Das Getriebe habe ich geöffnet, gereinigt (es ist echt erstaunlich, wieviel Altöl und Abrieb - hauptsächlich von den Synchronringen würde ich aufgrund der Farbe tippen - in der Kammer am 5. Gang verbleibt. Optimal ist das nicht...) Lager kontrolliert und komplett neu abgedichtet. Danach gab es dann 2l Motul Gear 300 75W-90, 3 Tuben LM 1040 sowie 290ml Wagner Micro Ceramic und zum Schluss wurde aufgefüllt mit dem fehlenden Motul Gear 300. Auf Empfehlung habe ich statt der vorgesehenen 2,7l auf insgesamt 2,9l aufgefüllt.

      Schaltgefühl ist ziemlich genial, hängt vielleicht auch ein wenig mit der neuen Kupplung zusammen, aber kommt definitiv nicht nur davon. Morgens auf den ersten Kilometern mag die Synchronisierung vom 1./2. Gang allerdings noch nicht so richtig, der Gang "fluppt" zwar rein, man spürt allerdings ein leichtes Rattern am Schalthebel. Ich meine hier etwas gelesen zu haben, dass die Additive etwas Fahrzeit brauchen um vollständig zu "wirken", deswegen hoffe ich, dass sich das ganze noch gibt. Die restlichen Gänge laufen aber 1a. Vielleicht ist es Einbildung - da ich jetzt fast einen Monat lang ein Auto von einem guten Freund gefahren bin und mich deswegen an dieses Auto gewöhnt habe - aber ich habe das Gefühl, dass das ausrollen länger dauert, sprich ziemlich viel Reibung reduziert wurde. Wie gesagt, kann auch Einbildung sein. :verlegen:

      Ich möchte mich auf jeden Fall nochmal bei euch für die Hilfe bedanken, ich schätze ich werde euch wohl häufiger belästigen. :zwinker: Nochmals vielen Dank und sollte sich noch gravierend etwas ändern, positiv oder (was ich nicht hoffe) negativ, werde ich auf jeden Fall nochmals ein Update nachreichen.
    • Wo hast du das geöffnet?
      Glocke abgenommen oder den schwarzen hinteren Deckel?

      Wahrscheinlich die Glocke wenn du die Lager kontrolliert hast?!
      Mit welchem Mittel abgedichtet?
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      :red:
    • Horsty, so wie ich es verstanden habe, hat Swifta nur den Deckel vom 5. Gang abgenommen. Anders macht die Äußerung keinen Sinn, dass am 5. Gang so viel Abrieb zu sehen ist, denn das Getriebe sah bei allen von mir geöffneten Getrieben überall gleich aus: Eine braune ölige Schicht auf allen Teilen, insbesondere aber auf den Innenflächen aller Gehäuseteile.
      Außerdem hat er nichts zu den einzelnen Lagern geschrieben, dabei ist das Abtriebswellenlager IMMER mehr oder weniger angegriffen, sogar bei vermeintlich intakten Getrieben. Das fällt sofort ins Auge und man stellt sich zwangsläufig die Frage, ob das noch im grünen Bereich ist oder schon getauscht gehört.
      Ich mache keine private Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
      (obwohl ich mal dachte, ich hätte Ahnung davon :lach3: )
    • Hallo ihr beiden,

      ich habe sowohl den Deckel am 5. Gang entfernt um dort den ganzen Siff und Abrieb abzulassen (da ich ja am alten Getriebe festgestellt habe, dass sich dort extrem viel sammelt und der Abrieb kaum bis garnicht beim Öl ablassen mitkommt), als auch das Getriebegehäuse an sich. Abgedichtet habe ich die Gehäusehälften mit Dirko HT, war gerade da und wird wohl für den Zweck reichen. Dazu halt Wellendichtringe neu (alle) und insbesondere das Abtriebswellenlager, welches sich ja bei mir komplett zerlegt hatte, kontrolliert. Musst du überlesen haben Karli :zwinker2: ("Das Getriebe habe ich geöffnet, gereinigt [...] Lager kontrolliert und komplett neu abgedichtet.") Erstaunlicherweise ist das Lager quasi im Neuzustand gewesen, blöderweise habe ich natürlich davon keine Fotos gemacht. :aua: Allerdings ist das Getriebe, sofern der Verkäufer da keinen Quatsch erzählt hat (er meinte auch, es wäre ein DQX, nach dem reinigen konnte ich aber erkennen, dass es ein ETD o.ä. war... Nagelt mich nicht auf die genauen Buchstaben fest, Übersetzungen hätten aber bei beiden gepasst) wohl vom Lupo gewesen, vielleicht wurde da irgendwas an der Lagervorspannung geändert. Hatte jetzt nicht in meinen Unterlagen geschaut, ob es diesen Kennbuchstaben überhaupt am Lupo gab, für mich war allerdings auch nur wichtig, dass die Übersetzung halbwegs passt und vor allem das Getriebe nicht nach 100km wiedetr hochgeht. :yes:

      Ich kann euch gerne, wenn erwünscht noch ein paar Fotos von dem defekten Getriebe hochladen, falls es euch interessiert, da habe ich kurz mit dem Handy den Schaden dokumentiert. Wollte die eigentlich schon beim letzten Post hochladen, waren allerdings zu groß und ich war nicht sicher, ob die überhaupt jemanden interessieren. :zwinker:

      Und als kleine Ergänzung/Update: Bin jetzt am Wochenende etwas weitere Strecken gefahren, das Schalten wird immer besser. :daumen: Wenn das so weitergeht, muss ich in 1000km nur noch dran denken zu schalten, und der Gang legt sich von alleine ein. :flitz: