Audi TT 2.0 TFSI BWA K04 360PS - Motorreinigung, Ölverbrauch, Ölabstreifring, Ventile EDIT:MOTORSCHADEN

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    • Audi TT 2.0 TFSI BWA K04 360PS - Motorreinigung, Ölverbrauch, Ölabstreifring, Ventile EDIT:MOTORSCHADEN

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Audi TT 8J, 2006
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: 2.0 TFSI BWA , 200 PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 4,6l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Spaßauto, wird rasend bewegd
      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 100?
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: Jährlich, 15000km
      7. Jahres- & Gesamtlaufleistung: 10.000km & 134.000km
      8. Bisher genutztes Öl: Keine Angabe vom Vorbesitzer
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: ca. 1l
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: ?
      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Downpipe ohne Kat
      12. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: VW 502.000 504.000
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: Nein
      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: große Düsen, LLK, Verdichtungsreduzierung auf 9,77:1, Software auf ca 1,5 Bar Ladedruck
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Nein
      16. Eingeplantes Budget: SEHR günstig
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? nein


      Ich habe das Auto umgebaut gekauft. Er soll bei ca. 100.000km aufgebaut worden sein, mit neuen Kolbenringen, Verdichtungsreduzierung, größere Düsen, K04 Lader, Downpipe ohne Kat usw.
      Durch den hohen Ölverbrauch und die zu späte Warnung, ist mir ein Turbo bereits flöten gegangen und es kam ne neue Rumpfgruppe rein. Ich gehe stark von verkokten Ölabstreifringen aus. Aber so stark nach nur 30.000km???
      Er hatte auch ab und zu Zündaussetzer, was ja auch durch Verkokungen der Ansaugkanäle und Ventile verursacht werden kann.
      Der Höhepunkt war, dass bei der Fahrt der Öldruck abgekackt ist. Ich habe unverzüglich nach 20 sec den Motor ausgeschaltet, er hat kurz geklackert. Seitdem wurde er nicht gestartet.

      Er kommt die Woche auf die Bühne und ich möchte mir die Ölpumpe ansehen und
      1. in dem Zuge dachte ich, ich könnte von unten die Ölabstreifringe mit Drosselklappenreiniger versuchen wieder frei zu bekommen???

      4. Wenn ich ihn wieder zum laufen bekomme möchte ich das ROWE HIGHTEC SYNTH RS SAE 5W-40 einfüllen, da es für extreme Bedingungen geeignet, kaum oxidieren und dem verkoken vorbeugen soll.

      Doch vorher möchte ich versuchen
      2. mit einer Ölspülung von zb Liqui Moly die restlichen Verkokungen zu lösen und
      3. mit Drosselklappenreiniger im Leerlauf die Ansaugseite wieder sauber zu bekommen.
      Ich bin offen für gute Vorschläge für beide Reiniger, falls Liqui Moly nicht gut funktioniert.

      Meine eigentliche Frage ist allerdings, welches günstige Öl würdet ihr erstmal für die Motorspülung benutzen?

      Und glaubt ihr, dass diese 4 Aktionen erfolgversprechend sind?
    • Also wenn dir an dem Auto was liegt, würde ich mal die Ansaugbrücke abbauen und genau inspizieren. Auch die Einlassventile evtl. mit einem Endoskop. Und vielleicht mal in die Zylinder reinschauen ob mit den Kolben soweit alles in Ordnung ist (Zündaussetzer). Bei der Gelegenheit unbedingt mal die Verdichtung prüfen.
      Wenn die Brücke weg ist würde ich auch einen Blick auf die Nockenwellen empfehlen, nachdem er geklackert hat. (Schäden Einlaufspuren, Schlamm)

      Ich denke wenn das und die Ölpumpe untersucht wurde, weißt du ohnehin schon mehr. Wenn dort Schlamm entdeckt wird würde ich eine Spülung machen andernfalls nicht.
      Mit (1.) wäre ich vorsichtig, wenn dir das Zeug in die Lagerschalen läuft o.Ä.
      Da würd ich eher die Zylinder ziehen und die Kolbenringe tauschen. Dann hast du wieder einen ordentlichen Ausgangspunkt.

      Unter Umständen kann ein gutes Öl und einige kurze Intervalle etwas an den Kolbenringen retten. Wunder würde ich aber keine erwarten.

      Zum spülen (500km):
      -Mannol Energy Premium 5w30
      -Addinol SuperLight 5w40
      :rav: :total: :megu:
    • Willkommen im Forum.
      Zuerst sollte auf jedenfall die Ursache bzw. die Ursachen für den hohen Ölverbrauch gefunden werden, alles andere ist sonst ins blaue geschossen. Als gutes und günstiges Spülöl für kurze Intervalle kann ich dir das Addinol Super Light 0540 5W-40 empfehlen.
      Audi A3 1.8 TFSI Ambition :motu: 8100 X-cess 5W-40
    • 5L Kanister für 29,85???? Ich habe bei ebay von motor-oel-com 48,89 bezahlt.

      Also Kolben ziehen möchte ich ja vermeiden. Dann müsste der Kopf ab oder das Getriebe und die Kurbelwelle. Das Problem der verkokten Ölabstreifringe ist ja bekannt und ich erhoffe mir, sie mit dem Drosselklappenreiniger den ich in den Kolben sprühe wieder frei zu bekommen. Die Lager müsste ich dann natürlich mit einem Tuch schützen. Meint ihr das klappt nicht?

      Kompression mess ich nachher, da ich mich ohne Öldruck nicht traue den Motor drehen zu lassen
    • Also zuerst war ich guter Dinge, als ich sah dass die Schraube vom Außenzahnrad der Ölpumpe gerissen ist.
      Hoffte, dass ich diese ersetze und das Problem gelöst ist.

      Jedoch wollte ich sicher gehen und schauen ob ich eine Ursache finde.
      Ich nahm die Ölpumpe ab und fand Teile eines Pleuellagers und eine verbogene Anlaufscheibe der Kurbelwelle in der Ölpumpe. Die Kurbelwelle hatte sich dadurch auch verschoben.

      Als ich die Pleuel auf Spiel prüfte, habe ich welches am dritten festgestellt und diesen gelöst.Da fand ich auch schon das zerfetzte Lager.

      Edit:
      Die KW hat deutliche Riefen am 3. Pleuel. Glaubt ihr, dass die KW und der Motor mit neuen Lagern zu retten ist??? Und das ganze von unten, ohne den Motor auszubauen?
      Also Getriebe und Riemen ab, so dass ich die Kurbelwelle abnehmen kann.
      Die Ölpumpe sitzt komischerweise fest, bombemfest. Lässt sich null drehen, obwohl ich keine Fremdkörper mehr entdecken kann. Vllt war ja auch das die Ursache für das reißen der Zahnradschraube und durch den Ölmangel der Lagerschaden?
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    • Finanziell und zeitlich.

      Wenn die Kurbelwelle zu retten wäre und mir ein erfahrener KFZ-Meister sagen kann, ob die Aktion zum Erfolg führt, wäre das noch lohnend.

      Möchte das Auto nämlich verkaufen und nicht mehr viel investieren. Es wäre natürlich optimal, wenn er mit überschaubarem Aufwand wieder läuft. Unzwar stabil. Habe keine Lust auf ein Gerichtsverfahren nach dem Verkauf.

      Ansonsten muss ich ihn mit dem Schaden, mit erheblichem Verlust abgeben, was natürlich nicht mein Wunsch wäre.
    • Sieht schlimm aus, habe aber schon einige Motoren in dem Zustand überholt. Vermesse einmal den Kurbelwellenzapfen (auch auf Ovalität).
      Dann muss Du nachschauen, ob die Welle überhaupt geschliffen werden darf, und wenn ja, welche Übermaßlager lieferbar sind. Manchmal ist eine neue Kurbelwelle gar nicht so viel teurer wie das Schleifen. Ich würde den Motor ausbauen.
      "The mind is not a vessel to be filled but a fire to be kindled." - Plutarch.

      Gruß Julian
    • Motor ausbauen wollte ich zum Beispiel schon vermeiden. Meine Zeit wird wo anders mehr gebraucht.
      Dann fängt es auch wieder an mit Kopf abnehmen, neue Dichtungen überall usw usw und das läppert sich wieder auf 3000€

      Für mich stellt sich nur die Frage, bekomme ich ihn unter 1000€ in kurzer Zeit wieder fit oder lebe ich mit dem Verlust und gebe ihn so ab???
    • Ich habe zwar keine Erfahrung mit solchen Dingen, aber ich würde mal behaupten dass das mit 1000€ ohne Eigenleistung nichts wird.

      Wenn ich tippen müsste würde ich sagen wir reden hier über >3k wenn es halbwegs ordentlich gemacht werden soll.

      Edit:
      Oder würde das wenn alles in Eigenregie passieren?

      The post was edited 1 time, last by mastergamer ().

    • 1000€ sind knapp kalkuliert.die gebrauchte welle sollte man trotzdem prüfen lassen.

      motor muss ja raus, wie will man ohne viel aufwand die welle sonst demontieren können.
      das schwungrad hat bestimmt was dagegen, sonst. :lach3:
      Wichtig ist auch, wie schon gesagt wurde die ursache des problemes rauszufinden.

      anderes noch, die kette auf der kraftabgabeseite, sit die noch i o was macht die laderwelle. nicht das die dingen wegen evtl mangelschmierungauch defekt sind und überall späne hängen.
      :service:
    • Eigenleistung, klar! Wie gesagt, mein Part wäre jetzt Kurbelwelle ausbauen und prüfen lassen ob die noch machbar ist.

      Die Welle für 500€ hab ich auch entdeckt. Bin mir nur nicht sicher ob sich das ganze lohnt, falls noch Späne im Kreislauf sind und ob ich weiter Schäden entdecken werde.

      Deshalb bat ich um einen Ratschlag eines erfahrenen KFZ Meisters oder jemand mit ähnlichen Schrauber Skills.

      Ich denke, ich werde es einfach mal angehen. KW raus, prüfen lassen. Wenn defekt, gebrauchte kaufen und polieren. Neue Lager und Dichtungen und schauen ob es dann läuft.

      Hab das ganze nie gelernt, sondern schraube nur Hobbymäßig, deshalb bin ich etwas unsicher. Kann ich das Schwungrad nicht von unten demontieren?