Angepinnt Allgemeiner Computer-Thread

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    • oilbuyer, weiß ich nicht genau. Vielleicht 1-2 Jahre.
      Ich werde morgen mal zu unserem PC-Laden gehen und schauen ob sie dort erkannt wird. Da sind noch einige relativ wichtige Daten drauf, die ich gerne retten möchte.

      b00gie, das ist schlicht falsch, was Du schreibst.
      SSD's haben auch heute noch eine höhere Ausfallquote und können ohne erkennbare Vorzeichen den Dienst quittieren.
      Selbst HDD's können nach kurzer Zeit ausfallen, gibt es immer wieder mal.
    • @Tequila009 Bei einer herkömmlichen HDD mit magnetscheibe konnte man wenigstens bei Ausfall der Elektronik, die Daten wiederherstellen.
      Mit viel Zeit (und meistens auch Kosten) eine SSD lässt sich nicht "Retten". Nur der verbaute Controller weiß wie er das individuelle Array erstellt und wo welche Daten zu finden sind.

      Daher ist ein Backup in meinen Augen sehr wichtig, gerade wenn die Daten darauf schützenswert sind.

      Verbaue wöchentlich SSDs und kann sagen, dass die meisten sehr lange halten. Im Schnitt länger als herkömmliche HDDs.
      Qualitativ gibt es aber sehr große Unterscheide, gerade bei den günstigen hatte ich schon einige defekte innerhalb der Garantiezeit.
      Bei den mittlerweile etablierten Herstellern habe ich SSDs die jetzt 8 Jahre alt sind, neue mit defekten sogut wie keine mehr.

      Was SSDs gar nicht mögen sind viele Zugriffe innerhalb kurzer Zeit, dabei hat die Datenmenge kaum Auswirkung.
      Gerade in Servern mit Datenbanken habe ich viel Ausfälle der SSDs.
    • Tequila009 schrieb:

      SSD's haben auch heute noch eine höhere Ausfallquote und können ohne erkennbare Vorzeichen den Dienst quittieren.

      Selbst HDD's können nach kurzer Zeit ausfallen, gibt es immer wieder mal.
      Höhere Ausfallquote als was?

      Meine erste SSD läuft seit 7 Jahren und 19k Stunden (Schreiblast ca. 50-60Tb). Die wird vermutlich auch noch das doppelte schaffen. (läuft bei nem Kumpel weiter).

      Mein Notebook hat seit 6 Jahren eine billige Noname/PNY SSD drin, läuft einwandfrei.

      Abgesehen von einigen Schrott SSDs haben die schon eine sehr hohe Lebenserwartung und ich mache mir da weniger Sorgen als bei meinen HDDs.
    • Ich nutze Hard Disk Sentinel, und die SSD war bei Leistung sowie Gesundheit auf 100%. S.M.A.R.T. war ebenso alles in Ordnung.
      Meine Samsung 830 (128GB) als Systemplatte liegt aktuell bei 47% Gesundheit (ohne Fehler).

      Entscheidend sind einfach der Controller und die NAND's.
      Verbaut ist ein Silicon Motion SM2246EN, die NAND's (8x 32Gb) kann ich nicht identifizieren.

      Dass SSD's ausfallsicherer als HDD's sein sollen, halte ich für sehr gewagt.
      Der Markt bietet einen sehr großen Qualitätsspielraum. Und nur von Intel, Corsair, Crucial und Samsung sollte man nicht ausgehen.
    • Unabhängig von den Daten. Kann ich davon ausgehen, dass die SSD bei dir nur 1-2 Jahre überlebt hat? Hast du in dem Fall nicht vielleicht sogar noch einen Garantieanspruch? So verlierst du wenigstens nicht zwei Mal. Die SSD an sich ist in Ordnung. Angesiedelt in der Einsteigerklasse aber eigentlich unauffällig. Ich habe zwei SSD's von Silicon Power bei Freunden im Einsatz, allerdings weiß ich nicht mehr genau welche es sind.
      Gruß Niko
      :rowe: :megu: :rav:
    • @Tequila009 du bist ein Poweruser, du brauchst entsprechendes Material. Silicon Power sagt mir gar nichts, sorry aber das hört sich so an als wurde da ein Hausfraueneinkaufswägelchen als Autobahn-KM-Fresser benutzt.
      Ich würde immer eine SSD die vom Nandbauer konstruiert wurde vorziehen (v.a. Crucial, Samsung, Toshiba) und auch da lieber eine ältere S-Klassen als einen neueren Golf wählen. Deine Samsung 830er ist z.B. genau sowas, ich habe auch so eine, erst war sie in meinem früheren Hauptrechner/Server (24/7) und ist jetzt in meinem Arbeitslaptop. 40TBW, 41000 Stunden, 4300 Einschaltvorgänge - laut CrystalDiskInfo 100%.
      Die hat damals rund 180 Euro (256er) gekostet, dass da die Qualität, von den Nandbausteinen mal völlig losgelöst, besser sein muss als bei ner aktuellen 40 Euro SSD mit gleicher oder besserer Leistung sollte klar sein.
      Ähnlich wie (früher) bei Autos sind die Preise für gebrauchte ewig haltbare SSDs unterbewertet, Samsung 830, 840Pro, Toshiba M.2 OEM aus Dell/HP Business Laptops kosten im vgl. nix.
      Wer joot schmiert, der joot fiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dirtyhands1.8 ()

    • b00gie schrieb:

      ...vielleicht sogar noch einen Garantieanspruch?
      Ich habe nochmal überlegt. Die SSD hatte ich mir glaub kurz nach Eröffnung des oil-club zugelegt, weil mit Mal viele Daten zusammen kamen. Also 2 Jahre müssten eigentlich schon rum sein.

      Aber auch so, nach über 1 Jahr bei einer SSD Garantieanspruch? Gesetzlich ist dazu niemand verpflichtet.
      Es ginge dann um Gewährleistung und ich müsste erstmal nachweisen, dass der Ausfall durch ein fehlerhaftes Modell entstanden ist.
      Keine Chance. Habe die SSD auch geöffnet um mal hinein zu schauen, womit es sich eh erledigt hat.
      Zudem sind da Daten drauf, die nicht für Fremde bestimmt sind, und die würden die SSD zur Überprüfung haben wollen.

      Dirtyhands1.8, ich mache das hier privat und verfüge leider nicht über die Gelder, mal eben 180€ für eine SSD hinzulegen. Die Silicon Power schnitt in Tests damals ziemlich gut ab, und das zu einem annehmbaren Preis.
      Die Testmodelle hatten Toshiba-NAND's verbaut, und leider kam erst später heraus, dass die Serienmodelle mit allen möglichen NAND's bestückt wurden.
      Bei meiner kann ich die NAND's nicht identifizieren, weder zuvor per Software, noch mit den Nummern nach öffnen.

      Ich wusste ja von Anfang an, dass eine SSD jeder Zeit ohne Ankündigung aussteigen kann.
      Bei meiner 830 als Systemplatte ist das ja ebenfalls so, was dann aber um einiges schlimmer wäre.
      Ich war da halt zu nachlässig mit der Datensicherung und schob es immer vor mir her.
    • Bei Hdds hat sich ein Sterben immer in irgendeiner Form angekündigt.
      Bei SSDs ist mir auch schonmal eine Crucial M4 von heute auf morgen gestorben.
      Hab auch nur NAND Hersteller SSDs und zweidimensionalem TLC oder MLC trau ich auch nicht. Überlass ich den MM und Amazon Kunden...

      Unterm Strich hilft nur eins: Backup, Backup und Backup.

      Die Datenträger werden immer größer und deren Fehlerhäufigkeit leider auch.
      Bei einer üblichen URE von Festplatten gibt es somit alle 6TB einen nicht korrigierbaren Fehler.
      Das heißt man braucht wenn man es richtig machen möchte mit den Backups auch ein RAID bzw. Dateisystem das hier nicht anfällig ist.
      Zudem müssen die Daten immer in Bewegung bleiben.

      @Tequila009: Was das Thema "Fremde" und Garantie angeht, bei mir ist alles auf der NAS aus diesem Grund verschlüsselt, das ist bei heutigen CPUs doch ein No-Brainer.

      Ich habe mittlerweile, wohlgemerkt privat, zwei Freenas-Server mit ZFS die sich gegenseitig spiegeln als Backup-Ziel und NAS.

      Gerne helfe ich Anderen, die sich für ZFS interessieren, per PN sowas aufzubauen.
      :rav:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TTaurus ()

    • TTaurus schrieb:

      Bei Hdds hat sich ein Sterben immer in irgendeiner Form angekündigt.
      Bei SSDs ist mir auch schonmal eine Crucial M4 von heute auf morgen gestorben.
      Das kann dir ungekehrt natürlich auch passieren. Gerade die neueren SSDs haben recht brauchbare SMART Funktionen, gegen nen technischen, plötzlichen, Defekt hilft das aber auch nicht, egal ob HDD oder SSD.
      Unterm Strich hilft nur eins: Backup, Backup und Backup.
      :check:
      kann man nicht oft genug sagen