Rückrufaktion VW 01C5 - Brief zum Rückkauf

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • “Aus diesem Grund kann Volkswagen nicht sicherstellen das sich die Fahrzeuge in einem zulassungskonformem Zustand befinden

      Ist ja nicht so, als wäre man sonst darin sonderlich gut.

      Das ist echt nur noch in höchstem Maße erbärmlich, peinlich und beschämend was in diesem Konzern seit ein paar Jahren abläuft.

      Da fehlen einem echt die Worte, und jeder der sich jetzt noch ein neues Fahrzeug des VAG-Konzerns kauft, unterstützt diese Machenschaften noch. In 5 Jahren braucht sich somit keiner beschweren, ihn hätte ja keiner gewarnt oder man hätte eventuelle neue Aktionen dieser Art nicht kommen sehen.

      Schon komisch, dass es sich wohl nur um Fahrzeuge mit Erstbesitzer VAG handelt und dann noch bei der Erklärung zum Rückruf rumgedruckst wird, wie im MT Thread klar wird.

      Vielleicht soll hier ja auch wieder mal was vertuscht werden, eventuelle “Modifikationen” an Presse-/Messefahrzeugen etc um bessere Bewertungen abzustauben, wer weiß...? :whistling:
      Durch Ehrlichkeit macht man ja dort in letzter Zeit nicht wirklich Schlagzeilen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mitsu_joe ()

    • Auch wenn mir paar VW Modelle optisch gefallen würde ich mir persönlich keinen Kaufen, mir gefällt deren Kundenpolitik gar nicht aber es gibt ja genug Leute die weiterhin diese Autos kaufen. Würde mir generell kein Deutsches Auto mehr kaufen aber da ich eh kein Neuwagenkäufer bin ist es mir egal an mir verdienen die eh nichts.

      Einem Freund ist so etwas ähnliches Passiert mit einer alten E Klasse 210er Modell. War ein Presse/Test Fahrzeug mit einer internen Nummer. Das Auto hatte alles an Ausstattung selbst viele AMGs konnten so eine Ausstattung nicht aufweisen. Das Auto hatte sogar SOS Notruf, jetzt ist das Auto bei Mercedes und die wollen herausfinden warum das Auto weiter auf der Straße ist und nicht schon längst in der Presse.


      MFG
    • D1N0 schrieb:

      Würde mir generell kein Deutsches Auto mehr kaufen aber da ich eh kein Neuwagenkäufer bin ist es mir egal an mir verdienen die eh nichts.
      Ganz so einfach ist es nicht.
      Dadurch dass du (und viele andere) gebrauchte Autos kaufst bzw. Interesse daran hast, haben diese Fahrzeuge einen gewissen Wiederverkaufswert. Dadurch wird der Wagen für den Neuwagenkäufer günstiger. Hätte niemand mehr Interesse an gebrauchten Autos einer bestimmten Marke (z.B. VAG), wären die nach der üblichen Haltedauer von 3-5 Jahren wertlos. Dies hätte zur Folge, dass das Autofahren für den Erstkäufer erheblich teurer wird und dieser diese Marke nicht mehr neu erwerben wird.

      So gesehen sichern die potentiellen Gebrauchtwagenkäufer indirekt auch den Verkauf von Neufahrzeugen.
    • Das traurigste daran ist, wie gut die Marke früher mal war. Ich verbinde damit auch ein Stück weit Kindheitserinnerungen, wir hatten früher nen VW Sharan, der hatte nie irgendwelche Probleme und ging mit 260tkm in den Export. Bekannte von mir sind 28 Jahre / 330tkm nen Passat 35i “Nasenbär” gefahren.
      Einzige Panne in der Zeit: Zündspule defekt.
      Alte VWs wie der 86C 32b oder der Santana begeistern mich als Oldtimerfan auch.

      Sonst wäre mir das alles ehrlich gesagt sehr viel gleichgültiger. Es macht es aber halt um so trauriger, was da gerade abläuft. Ein Einlenken Seitens VW kann ich aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich erkennen. Wahrscheinlich kommt jetzt die Panik bei VW, weil Sammelklagen eigens für den Zweck des Dieselskandals in Deutschland legalisiert wurden (das muss man sich mal vorstellen) und man möchte Leute beschwichtigen. Dass Konzerne dieser Grösse aus Nächstenliebe handeln glaube ich leider nicht mehr, erst Recht nicht in Anbetracht der Tatsache, wie VW vorher jede negative Berichterstattung unterdrücken und die Möglichkeit einer erfolgreichen Klage vertuschen wollte.

      lto.de/recht/hintergruende/h/v…bronn-streit-rechtskraft/
    • Hier hat ein User das Schreiben veröffentlicht:

      GhostyNRW schrieb:

      Sehr gerne. Bin sehr irritiert. War 34 Minuten in der Warteschleife. Leider um 18Uhr pünktlich den Saft abgedreht.



      Quelle: motor-talk.de/forum/sammelthre…ml?page=1132#post54968656

      Und noch einer:
      Bilder
      • VW Rückruf 01C5 - Seite 1.jpg

        526,21 kB, 2.479×3.504, 113 mal angesehen
      • VW Rückruf 01C5 - Seite 2.jpg

        272,12 kB, 2.479×3.504, 83 mal angesehen
    • Also für mich sieht das so aus, als wollte VW damals die Presse- und Testfahrzeuge nicht einfach verschrotten, sondern verkaufen und zu Geld machen.

      Nun wird die Situation durch unterschiedliche Mängel wie ABS/ESP, Rückleuchten und wer weiß was noch so für Zeugs, vielleicht zu kniffelig, und man möchte die Fahrzeuge zurück nehmen.

      Ebenfalls wäre ein knallhartes Kalkül möglich.
      So entschied man sich diese Fahrzeuge trotz der Mängel in den Markt zu drücken, mit der Absicht diese zu einem späteren Zeitraum mit Wertverlust wieder zurück zu nehmen. Die Differenz zwischen Ver- und Rückkauf ist klar als eingeplanter Gewinn zu verbuchen, und das mit Fahrzeugen, diese eigentlich hätten nie in den Handel gehen dürfen.

      Man liest ja auch, dass einigen Leuten erzählt wurde, ein Presse- und Testfahrzeug sei das Beste was man bekommen könne. :überleg:
      Ich würde solch ein Fahrzeug nicht haben wollen, egal ob Vollausstattung oder nicht. :nee:
      Diese Kisten wurden doch "ran genommen" wie nix gutes...
    • Kurios, dass das Ganze scheinbar NICHT über das KBA läuft, zumindest noch nicht.

      Viel Öffentlichkeit scheint man nicht zu wollen.

      Witzig auch, dass der möglicherweise ehemalige Besitzer den nachfolgenden Besitzer informieren soll. Aber das kenne ich von VW schon, mein Verkäufer (privat) hat mich auch über das ABS-Steuergerätupdate informiert und nicht VW. Für den seit über einem Jahr verkauften und durch mich abgemeldeten Duster habe ich bisher zwei Rückrufbriefe über das KBA erhalten und zwar mit Empfangsbestätigung.
      Ganz so fix scheinen die beim KBA ihre Daten auch nicht zu aktualisieren...vielleicht dann doch ganz gut, wie VW das macht.
      :P

      Leider ist unser EA189 Tiguan kein Vorführer/Werkswagen etc., sondern ein EU-Import. Den würd ich zu einem guten Preis auch abgeben...
      :megu: :rav: :rowe: :total:
    • Jetzt wird es spannend:

      mscom schrieb:

      habe mit dem kba telefoniert, die haben mir gesagt das ich an der aktion teil nehmen muß.
      wetere Auskünfte soll ich bei VW nachfragen
      Quelle: motor-talk.de/forum/brief-ruec…html?page=18#post54983411

      VW setzt einfach ein Schreiben zum Zwangsrückkauf auf, und das KBA bestätigt am Telefon, dass man daran teilnehmen muss. :nogo:
      Das ist doch wieder nicht zu glauben.
      Das KBA gehört mal von Grund auf richtig ausgemistet.

      Wenn, muss sowas vom KBA nach Prüfung schriftlich mitgeteilt werden, aber doch nicht von einem Unternehmen.
      Das riecht nach kalter Enteignung...

      Diese Angelegenheit hat großes Potential zu einem weiteren Skandal zu werden.
    • 06.12.2018 - 14:09 Uhr - Erste News aus den Medien:

      Uli Baumann schrieb:

      VW-RÜCKRUF 01C5
      VW kauft Null-Serien-Autos zurück

      VW schreibt seit November 2018 zahlreiche Autobesitzer an und möchte deren VW-Modelle zurückkaufen. Die Null-Serien-Autos sollen nicht dem Serienstand entsprechen. Betroffen sind verschiedenste Baureihen.


      Zahlreiche Besitzer dieser Fahrzeuge verschiedenster Baureihen aus dem Bauzeitraum 30. Dezember 2005 bis 19. September 2017 erhalten derzeit über das Kraftfahrt Bundesamt (KBA) Post vom Autobauer. VW möchte die Autos der angeschriebenen Halter zurückkaufen.

      Autos entsprechen nicht Serienstand

      Als Grund nennt der Autobauer, dass die Fahrzeuge womöglich nicht dem Serienstand entsprechen. Da VW anhand der Fahrzeugdokumentation nicht zweifelsfrei nachvollziehen kann, ob bei einzelnen Systemen Einschränkungen vorliegen, will VW die Autos zurückkaufen. Nach Recherchen von auto motor und sport wurden die betroffenen Autos ursprünglich für interne Zwecke der Volkswagen AG verwendet und hätten so nicht in den Verkauf gehen sollen.

      Betroffen sind unter anderem Modelle aus den Baureihen VW Up, VW Golf, VW Golf Plus, CC, Scirocco, Touran, Polo, Tiguan, Sharan, Passat, Phaeton und Touareg.
      Quelle: auto-motor-und-sport.de/verkeh…f-01c5-null-serien-autos/
    • Ich habe gerade gesehen, dass da irgendwer an den Erstellungszeiten manipuliert.
      Die erste News kam von ams um 14:09 Uhr.
      Danach folgte in der google-Suche freenet mit dem oben zitierten Bericht von Uli Baumann und gibt 13:29 Uhr an.
      Freenet will also vom ams-Redakteur den Bericht erhalten haben, bevor dieser in seinem eigenen Betrieb veröffentlicht wurde?! :grins3:

      Und jetzt wird es noch lustiger.
      In der google-Suche steht nun bei beiden vor 5 Std., und weiter unten noch die anderen Zeiten:



      Man man man, eine Manipulation jagt die Nächste...

      EDIT
      An den Zeiten wird weiter rumgeschraubt, ändern sich alle paar Minuten.
    • Tequila009 schrieb:

      VW setzt einfach ein Schreiben zum Zwangsrückkauf auf, und das KBA bestätigt am Telefon, dass man daran teilnehmen muss.
      Das ist doch wieder nicht zu glauben.
      Ich bin in einem Land und zu einer Zeit aufgewachsen, wo man auf einen Lada 15 Jahre warten mußte. Und nachdem man das Fahrzeug endlich gekauft hatte, konnte man es nach 5 Jahren noch mit mind. 200% Gewinn privat weiterverkaufen. Dort wäre nämlich möglich gewesen, was Du hier schreibst.

      Aber in DE - obschon wir uns mächtig in Richtung totalitärer Staat bewegen - ist zum Glück noch nicht möglich, daß mir ein Amt am Telefon befiehlt, mein Fahrzeug zu verkaufen. Nene, das war reinste Manipulation. Und die dort sind schlau genug, um solche krummen Aussagen nur am Telefon zu tätigen.

      Das nächste Rechtbiegen von VW schlägt mittlerweile kleine Wellen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch die großen Verlage aufgeschnappt haben. Ich bin mir sicher, VW wird sich sehr davor hüten, "Zwangsrückkäufe" vor Gericht erstreiten zu wollen.
    • So lange kein Rückruf vom KBA kommt, und nach knapp einem Jahr die Androhung das Fahrzeug stillzulegen, wenn es nicht in die Werkstatt gebracht wird, würde ich jedes Schreiben von VW in den Müll werfen.

      Es scheint, als wolle VW im Zusammenhang mit der anstehenden Sammelklage irgendwas vertuschen??? Ist doch merkwürdig. Bei Zweifel an der Funktion oder Sicherheit von bestimmten Komponenten bliebe die Möglichkeit eines normalen Rückrufs, nicht eines Rückkaufes.

      Der VW Konzern baut Mist und Unsinn am laufenden Band... :thumbdown:
    • Einfach mal die Vorstellung, so ein Fahrzeug von einem Spezi intensiv untersuchen zu lassen...

      Vielleicht findet sich im Programmcode dieser Werksfahrzeuge irgendwo auskommentiert der Beweis für eine bewusste und vorsätzliche Manipulation? (Programmierer kommentieren im Code ja gerne einiges aus, um es übersichtlicher zu machen), Mit Name und Datum? Das wäre der Knaller... :lach3:
    • exclusive schrieb:

      ...könnte man ja auch nachbessern...
      Es soll angeblich um Dinge gehen, die nicht nachgebessert werden können. Daher eben der Rückkauf.
      Mich beschleicht aber ebenfalls stark das Gefühl, dass da einiges mehr im Argen liegt.

      MT hatte zwischenzeitlich auch eine News rausgebracht: motor-talk.de/news/vw-kauft-6-…tos-zurueck-t6504440.html

      Am besten mal im verlinkten Thread vom Erstbeitrag lesen. Da stehen viele Infos drin.