Lotus Elise R Bemani Ölempfehlung

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    • Lotus Elise R Bemani Ölempfehlung

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Lotus Elise R 2010
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: 1796ccm Benzin (Toyota 2ZZ-GE)
      3. Öl-Volumen des Motors: 4,75l
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Fahrprofil Minimum 2x25km + Extrastrecken - Ausfahrten um 200km - 1x Trackday im Jahr
      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: unterschiedlich
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: 1x / Jahr max. 7500km
      7. Jahres- & Gesamtlaufleistung: 7500km
      8. Bisher genutztes Öl: Shell Helix 10w60
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: 0,1l /1000km
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: ca. 80-110° (Schätzung - Ölthermometer folgt 2019)
      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro 4
      12. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: API SJEC, ILSAC oder ACEA A3
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: nein
      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: BEMANI Kompressor Umbau mit Wasser LLK ca. 265PS - 2x Ölkühler
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Motor hat ca. 25 tkm
      16. Eingeplantes Budget: egal
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? nein

      Nach erfolgtem Warmfahrbetrieb wird der Motor unterschiedlich belastet, teilweise auch gern bis ca. 8000U/min gedreht ab 4500 Upm erfolgt ein umschalten auf scharfe Nocke (ohne Rollenschlepphebel). Durch die extrem kurze Übersetzung dreht der Motor auf der BAB ca. 5000 Upm bei 150km/h. Es liegen teilweise hohe Belastungen im Ventiltrieb vor. Der Motor wird im Alltag ebenso wie bei sportlichen Ausfahrten genutzt. Es ist z.T. ein Trackday im Jahr geplant.

      10w60 wurde bisher verwendet.

      The post was edited 3 times, last by herbi81 ().

    • Hallo herbi81!

      Meinst du B3/B4?
      Nicht eher A3 (B wäre Diesel, soweit ich das verstanden habe)?
      Siehe mein thread von Corolla Kompressor/1.6. Der Corolla TSC hat den gleichen Motor wie die Elise mit 225PS Kompressor. Dort is 5w-30 nach ILSAC Norm freigeben.

      rein aus interesse:
      Motor neu, warum denn?
      Weniger Verdichtung mit 265PS kompressor? (OEM hatten 11,5:1 und lotus hatte ein sondermodell mit 275ps aber mit e85)

      mfg,
      dominik
    • Du hast natürlich recht, API SJEC, ILSAC oder ACEA A3 war richtig.

      Lotus spezifiziert die Öle anders. Ein 5w30 würde ich generell niemals einfüllen. Das ist viel zu dünn. Lotus empfiehlt 5w40 oder 10w60 bei Rennstreckeneinsatz. Das gilt sogar bei den ungetunten Motoren.

      The post was edited 1 time, last by herbi81 ().

    • 10W60 würde ich jetzt nicht empfehlen. Meistens gibt es dazu auch keinen Grund bzw. fährst du mit einem 10W50 oder 15W50 in allen fällen besser.

      Was ich denke was bei dir vielleicht gut passen könnte ist das AMSOIL Signature Series 5W-50 oder ein Fuchs Titan Race Pro S 10W-50.
      Interessant wäre wirklich die Öltemperatur. Gibt es da Erfahrungen von anderen Nutzern ?

      Ist der Motor eigentlich identisch zum Serien Toyota oder gibt es hier von Lotus Änderungen ?
    • Wichtig wäre nun zu wissen, ob die Verdichtung dem Serienwert entspricht, hatte ich auch bereits gefragt. :D

      Ist der Motor mechanisch Serie, so ist er seitens Toyota für 5W-30 API SL, ILSAC, bis 16°C Außentemperatur ausgelegt, laut Handbuch des TSC.
      gerade dann würde ich:
      --bei Winterbetrieb: nimm ein 5W-40 nach ACEA A3/B4. Das hat genug Reserven.
      --wenn der Trackday an einem sehr heißen Tag is (Öltemp), dann 10W-60.
      (Musst halt wechseln, aber so ist es mit Schätzchen in der Garage :thumbsup: :thumbsup: )

      Die Motoren hatten doch einen doppelten (Luft)Ölkühler in der Elise, links und rechts bei den seitlichen air ducts, oder :?:
      (thermisch sind die was ich weiß unauffällig).
      Im TSC erreicht man bei harter Gangart kaum mehr als 110 Grad Öltemp.
      (zum Vergleich: einen GT86 bringt man auf stabile 130°C).

      mfg
    • Der Motor selbst ist mechanisch Serie, aufgrund der Aufladung müsste theoretisch die mechanische Verdichtung reduziert werden. Da das zu aufwendig ist, muss ich zwingend mindestens 98 Oktan fahren. ;) Da ich aber gern noch ein wenig Klopfreserve habe gebe ich dem kleinen nur 102 Oktan....Das Fuchs Öl klingt interessant. Was wäre denn bei der 10w60 variante erste Wahl?
    • Mit einem 10W60 kann ich mich Persönlich nicht anfreunden.
      Es ist wie beim 5W50 (ausgenommen Amsoil ^^ ) so das um so höher die Werte auseinander liegen dieses Spreizung nur "Künstlich" erlangt wird. Ein 10W60 besitzt den höchsten teil an zusätzlichen Polymeren. Diese werden durch Belastungen schneller aufgebraucht als ein solides Grund-Öl. Somit kann die Basis "dicke" weiter fallen als es mit einem 15W50 möglich wäre. (gut ist auch viel Theorie aber sollte man doch immer im Hinterkopf behalten).

      Wenn hohe Viskosität dann eins von diesen beiden: 15w-50
      Ein 15W50 ist um Welten stabiler bzw. bleibt länger in seinem Viskositäten bereich
      Dein Fahrzeug wird ja nur "selten" auf der Rennstrecke bewegt, somit finde ich macht eigentlich eine zu hohe Viskose keinen Sinn.
      Lieber auf ein 10W50 gehen und ein paar kleine extra PS rausholen. :whistling:
    • Das Öl von Fuchs klingt sehr interessant. Die Frage ist halt trotzdem warum von Lotus für Trackuse das 10w60 empfohlen wird obwohl die Öltemperaturen moderat bleiben. Die zweite Unbekannte ist das umölen. Die Hälfte des Öls kommt beim Ölwechsel nicht raus, da diese im Ölkühler steckt. Deshalb simd denke icj die Wechselintervalle bei Lotus eher kurz. Kann man die 10w60 und 10w50 Öle mischen?
    • Die Frage stellt sich mir auch. Kenne jemanden der hat seit gut 150 tkm 5W-30 in seinem corolla TSC drin, Null Ölverbrauch und keine Motorprobleme. Weiß aber grade nicht welches 5W-30.

      Hm das is der Nachteil von Luftölkühlern mit langen Leitungen.

      Der 2ZZ hat ein Problem bei miss-use: Wenn man zu früh runterschaltet, und den Motor im Schub überdreht, kanns passieren, dass es die Ölpumpe zerlegt. Ich würde das Öl nicht zu dick wählen mehr Ölreibung sind die Folge.
      Wenn du nicht oft oder regelmäßig trackuse hast, dann würde ich auf 10w-50 gehen.

      Eine schnelle Durchölung ist bei dem Motor wichtig, der hat einen lustigen Ventiltrieb:
      1) zwei Nockenprofile.
      2) kombinierter Schlepphebel für beide Profile, wobei: low speed Nocke: Rollenabgriff, und high speed Nocke: Gleitabgriff.

      zur Schmierung des aufwändigen Ventiltriebs hat der Motor eine Ringölleitung im Ventildeckel die die Nocken schmiert. gibt wohl Leute bei denen eine oder beide Nockenwellen eingelaufen sind -- schnelle Durchölung empfehlenswert.

      mfg
    • Also ich habe nun ein Ölthermometer (Ölwanne) nachgerüstet. Bei den bisherigen kühlen Temperaturen komme ich im gemütlichen Stadt-Landbetrieb Betrieb selten über 70°C, eher 67°C im Schnitt. Wenn man die kleine mehr fordert auch mal 75°C. Wie es im Sommer aussieht weiss ich noch nicht. Das Rennstreckentraining steht erst an. Da das Shell 10w60 Öl erst bei 100°C ca. 23mm2/s erreicht und ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Öl im Idealfall so zwischen 22-35mm2/s im warmen Zustand besitzen sollte zweifle ich gerade die 10w60 Empfehlung von Lotus bzw. Bemani an.

      Was meint Ihr? Doch auf ein 5w50 umölen? Gibt es irgendwo zu den Ölen eine Temperatur/Viskositätskurve im Forum? Was kann bei zu dickem Öl im Motor passieren ausser zu hoher Spritverbrauch?
    • Die Ölwanne kühlt auch, die Elisen neigen aber dazu tatsächlich zu niedrige Temperaturen zu haben (Diskussionspunkt bzgl. Nockenwellenverschleiß). Der Sensor sitzt auf der Vorderseite der Ölwanne ca. 5cm Oberhalb der Unterkante Ölwanne. Dort ist er eigentlich auch vor Fahrtwind geschützt. Die Sandwichplatte hat ein Thermostat, das schließt aber nur bei zu niedriger Temperatur. Auch andere Thermostaten bringen bei der Lise angeblich nix.

      lotus-forum.de/WBB/wcf/index.p…19-01-17-at-12-34-45-png/
    • So kleine Rückmeldung zum Thema Temperaturen, da es heute ja mal wärmer war. Temperaturen gingen heute beim gemütlich fahren auf ca. 70-75 Grad. Nach 5 Minuten zügigem Autobahn fahren mit kurzen Vollgasanteilen bis auf 86 Grad. Die niedrigen Temperaturen sind also auch dem bisher kühlen Temperaturen zu verdanken. So jetzt die finale Frage: 10w60 lassen oder auf 5w50 umölen :S
    • Danke nochmal für die Vorschläge. Heute habe ich die persönliche Erklärung von BEMINI zur Ölempfehlung vom 10w60 erhalten. Das soll aus nachfolgenden Gründen zwingend verwendet werden:

      1. Schutz der bauartbedingt kritischen Schmierung der Nockenwelle ohne Rollenlagerschlepphebel (Rocker / die für die hohen Ventilhübe)
      2. Sicherstellung unter allen Betriebsbedingungen von mindestens 4bar Öldruck um die Kolbenbodenkühlung jederzeit gewährleisten zu können.

      Aufgrund der Erfahrungen von Bemani mit diesen Motor und diesen Umbauten werde ich also weiterhin 10w60 beibehalten.