Mopedreifen - Erfahrungen und Kaufberatung

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    • Mr.Matchbox schrieb:


      Ich hab mal spasseshalber den Luftdruck auf 2,2 und 2,5 gesenkt, zum Testen. Ich fand es unglaublich wie schwammig und unpräzises sich das fuhr. Wie ein nasser Schwamm. So kam ich gar nicht auf den Gedanken mich in Bereiche vorzuwagen in denen ich den vermeintlichen Mehrgrip auszunutzen.

      ....und jetzt kommt wahrscheinlich gleich jemand und schreibt das er persönlich mit dem niedrigen Luftdruck viel besser zurechkommt.....
      Naja auf der LS gebe ich dir Recht ist es Schwachsinn, Auf der Rennstrecke macht man es um die Reifentemperatur auf die Mischung anzupassen.
      Auf der LS macht es wenig Sinn, außer es sind mal 30° und mehr, da man durch das absenken der Luft mehr Temperatur im Reifen verliert.
      Ich fahre vorne 2,5 / hinten 2,9 Bar, das ist der Standardluftdruck für 120/180er Reifen seit Jahren
      Korrektur, das sind die Werte für volle Beladung, Soziusbetrieb oder lange schnelle Autobahnetappen.
    • Nö, das sind, laut telefonischer Auskunft von Metzeler und Bridgestone, die Standarwerte für ihre 120/180 Reifen. Bitte selbst anrufen falls mir nicht geglaubt wird!

      Die Zeitschrift MO testet Reifen seit ewigen Zeiten (10 Jahren?) auch mit 2,5 / 2,9 Bar. Steht in den Bewertungskästchen.

      Daniel Stiefel, (Verfasser eines Artikels über Fahrwerke in der MO, früher bei MO Veranstaltungen den Teilnehmern als Fahwerksguru zu Verfügung gestanden) der mir einige male das Fahrwerk eingestellt hat, gab mir mit meiner These recht: Luftdruck fest einstellen auf den vom Reifenhersteller empfohlenen Wert (2,5 / 2,9), Fahrwerkseinstellung für den jeweiligen Fahrstil / Sozius / Gepäck dann über Federvorspannung / Dämpfung an Stoßdämpfer / Gabel

      Die Druckangaben in den jeweiligen Bedienugsanleitunegn sind wohl nur für die Erstausrüstung zielführend, spätestens bei Umrüstung auf andere Reifen würde ich mich nicht auf die Angaben im Handbuch verlassen, ich beachte die Angaben dort eher gar nicht.

      Einstellung über Luftdruck kann man beim Auto machen, dort mag es funktioneren, auch mangels Alternative da beim PKW kein einstellbares Fahrwerk vorhanden ist. Es bleibt aber im Vergleich zu einem voll einstellbaren Fahrwerk nur ein gut funktionierender(!) Notbehelf.

      Ich schreibe das hier als Denkanstoss, da ich bei Gesprächen mit anderen Motorradfahreren sehr oft festgestellt habe das selbst bei den modernsten Hypersportlen mit den Luftdruck gespielt wird, wie Opa damals an der Zündapp. Die Verstellmöglichkeiten des Fahrwerks werden dagegen oft nicht genutzt. Oft aus Angst und Unkentniss beim Verstellen etwas falsch zu machen und weil der (sorry!) Humbug von "Mehr Grip mit weniger Luftdruck" geglaubt wird.

      Also, wer will, kann´s mal probieren, ich kann es nur empfehlen. Wer nicht, kann gerne weiter mit verschiedenen Luftdrücken experimentieren. Auch damit wird man sicher zu einem guten Fahrverhalten kommen, aber meiner Erfahrung nach ist diese Methode und das Ergebniss einfach 2. Wahl.

      Viel Spass und Vorsicht beim ausprobieren!
    • Servus

      Also ich kann der Aussage oben nicht beipflichten. ^^

      Immer 2,5 vorne und 2,9 hinten ist genauso falsch wie bei einen normalen Sportreifen vorne auf kalt 2,1 zu gehen und hinten 1,7. (Bei meinen Rennslicks ja, aber nicht ohne Heizdecken ;)

      Die Wahrheit liegt bekanntlich immer im Einsatzbereich. Wie beim Öl.

      Eine sehr schöne Zusammenfassung finde ich wurde einmal von Moppedreifen auf YouTube gepostet. Klasse zusammengefasst.

      Mopedreifen Luftdruck klasse erklärt

      Viel Spaß beim informieren
    • Nettes Video. Und zum Grossteil gibt er mir doch recht. ;)

      Letzlich unterscheidet sich meine Philosophie - Vorgehensweise nur gering von seiner. Ich ziele auf ältere Fahrzuge ab, er auf neuere.

      Wenn ich jetzt ein Video mit Daniel Stiefel drehen lassen und auf Youtube stelle, in dem Daniel das was er mir bestätigt hat 20 Minuten lang vorträgt, wer hat dann recht? ;) Abgeshen davon, wer ist der Typ in dem Video überhaupt? Beruf, Ausbildung, Erfahrung?

      Bridgestone gibt für mein Mopped, oh Wunder, 2,5 / 2,9 Bar vor. Siehe Screenshot. Wie bereits gesagt, selbst mal anrufen / schlau machen.

      Der Luftdruck in der Bedienungsanleitung: NÖ.

      Für meine GSXR 1100 von 1989 hätte ich mich im Jahr 2015, 26 Jahre später, also noch an den für den Hypersportreifen von 1989 , Michelin A/M 59 X gedachten Luftdruck asu der Bedienungsanletung halten? Sicher nicht! Mittlerweile haben Moppedreifen u.a. Stahlgürtelkarkassen. Davon hat damals keiner geträumt, die Michelin hatten gerade mal Radialkarkasse, das war der heisse Sch... damals.

      Der Luftdruck in der Bedienungsanletung mag für die Erstbereifung O.K. sein, auch noch die ersten Jahre, sobald das Motorrad etwas älter ist kann man das vergessen, meiner Meinung nach. Da ist es nur noch ein hilfreicher Anhaltspunkt. Der Fortschritt im Reifenbau geht weiter.



      Bei meinem Auto das gleiche. Bj. 2002. Der Hersteller gibt 2,2 bar rundum vor. Erstbereifung 2002: Bridgestone Potenza. Speziell entwickelt für den PKW.
      In allen Interneform gibt es ein grosses Bohei der Experten. Tenor: Um gottes willen nicht vom Luftdruck abweichen, der Wagen ist ein Killer! Heikles Fahrwerk!

      Ich lies im Jahr 2108 - 16 Jahre später(!) die Michelin Pilot Sport 4 montieren. Der Händler, gottseidank mit Ahnung, sagte 2,5 bar, sonst funktionert der Michelin nicht. Ich glaube ihm das, experiemtiere aber trotzdem.

      Ergebnis: 2,2 Bar: Fährt sich BESCH...... 2,5 Bar: Fährt sich super.

      Soviel zu dem Luftdruck in der Bedienungsanleitung, den der Hersteller vorgibt. Kann man sich mal ansehen, mehr aber auch nicht. Und das ist meine Praxiserfahrung.
      Bilder
      • Luftdruck.jpg

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    • Servus

      Oh die Ausbildungskeule. :) Mopedreifen.de ja und der fährt auch einen sauberen Strich

      Ich kenne persönlich nur ein bis zwei normale Reifenhändler die Ahnung haben von Motorradgummis.

      Ich bin mehrfacher Teilnehmer der 1000km Hockenheim. Ganz unfähig bin ich nicht sowas zu beurteilen. Und wir sind vor 10Jahren normale Straßenreifen gefahren, warum? Weil Ostersamstag meistens saukalt ist ^^ 2,3 bar vorne 2,4 bar hinten, kalt.

      Die Empfehlung des Motorradherstellers gibt den empfohlenen Druck vor, der Reifenentwickler orientiert sich daran. 2.9bar mögen für Dein Empfinden gut sein, aber pauschal kann dies aber nicht geschrieben werden.

      In meinem Supersportler von 2011 fahren sich 2.9 auf dem Hinterreifen unmöglich. Kalt sind hier 2.5 ideal mit einem Conti Sportcontact2 auf der Landstraße.

      Egal wie, ich finde es nicht gut wenn immer die pauschale Keule geschwungen wird.

      Und Robert23 hatte eindeutig nicht unrecht.

      Auf das Wir alle sitzen bleiben mit viel Grip.

      Viele Grüße
    • Ich habe auch geschrieben das man(n) mit dem variieren des Luftdrucks auch gute Ergebnisse erzielt, ich habe aber auch gesagt dass man die andere, von mir beschriebene Methode, auch ausprobieren kann. Oder besser gesagt sollte.

      Letzlich gibt es zwei Schulen:
      A) Luftdruck rauf-runter verstellen, Asugasngsbasis evtl. empfohlener Luftdruck des Fahrzeugherstellers, bis es passt...
      B) Luftdruck fix nach Empfehlung des Reifenherstellers, zur Einstellung Federvorpannung und Dämpfung verstellen...

      ich bin eben ein Fan von Variante B) aus den von mir beschriebenen Gründen.


      Das war kein Ausbildungskeule, ich kenne den Mann aus dem Video nur nicht und hätte daher gerne etwas Hintergundinfo. Das ist meine Lebenserfahrung.
      Nur weil jemand einen Meistebrief hat, Dipl-Ing. ist oder einen Youtubekanal hat.... ;) Ich gebe darauf gar nichts mehr.
      Meine Frage wer der Mann aus dem Video ist wurde immer noch nicht beantwortet, aber gut. Egal. Ahnung hat er, das merkt man.

      Der inzwischen sicher schon genervte Leser dieses Threads kann sich jetzt entscheiden. Und hoffentlich eingefahrene Gleise verlassen und ausprobieren. :hello:
    • Habe auch was dazu: "Egal, ob es sich um eine leichte 600er handelt oder das Motorrad 300 Kilogramm auf die Waage bringt – in den meisten Fällen wird vorn 2,5 und hinten 2,9 bar empfohlen. Warum? Weil mit diesem hohen Luftdruck die maximal zulässige Traglast in Verbindung mit der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit sichergestellt und der Fahrzeughersteller aus dem Schneider ist"

      Quelle: motorradonline.de/schraubertip…tem-luftdruck.683838.html