Ford Mondeo 2,0 TDCI 115 PS Baujahr 2010

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    • Ford Mondeo 2,0 TDCI 115 PS Baujahr 2010

      Hallo Zusammen,

      da ich bisher immer für mein Auto das Mobil 1 Long Life 0W-40 bzw. letztes Jahr das Mobil 1 ESP 0W-40 verwendet habe bin ich mal auf die Empfehlungen gespannt. Auszusetzen habe ich an dem Öl bisher nichts aber es geht ja immer besser ;) Ach ja, ich bin Laternenparker also jeden Morgen Kaltstart.

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Ford Mondeo 2,0 TDCI (mit CommonRail), 11/2010 (Facelift EURO V-Motor)
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Diesel, 2 Liter Hubraum, 115 PS offiziell, gelegentlich auf ca. 160 PS gechipt
      3. Öl-Volumen des Motors: 5,8 Liter
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: jeden Tag ca. 15 Kilometer einfach ins Geschäft, ca. 4x im Jahr 1.000 KM Urlaub gerne dann Vollgas
      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: ins Geschäft ca. 45 KM/H, im Urlaub zwischen 120 bis 160 KM/H je nach Autobahn
      6. Ölwechselintervall: gem. Herstellervorgabe alle 20TKM
      7. Jahres- & Gesamtlaufleistung: 15TKM im Jahr, Gesamtlaufleistung 140 TKM
      8. Bisher genutztes Öl: Mobil 1 0W-40 Long Life bzw. ESP
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: nichts
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: unbekannt
      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro V mit Rußpartikelfilter
      12. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: 10W30
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: keine vorhanden
      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: ja, immer wieder Map mit ca. 160 PS aufgespielt (gerne für den Urlaub)
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: nein
      16. Eingeplantes Budget: bis zu 25 EUR/Liter
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Nein

      Danke und Gruß

      Erik

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von focuristi ()

    • Hallo,

      folgendes steht zum Thema Öl drin:

      Motoröl Castrol oder Ford Motoröl WSS-M2C913-C

      Der Motor Ihres Fahrzeugs wurde auf die Verwendung von Castrol- und Ford-Motoröl
      ausgelegt, das einen optimalen Kraftstoffverbrauch gewährt und zugleich für
      Langlebigkeit Ihres Motors sorgt.
      Öl nachfüllen: Falls kein Motoröl mit den Spezifikationen WSS-M2C913-C verfügbar
      sein sollte, muss ein SAE 5W-30 Motoröl verwendet werden, das die ACEA
      A5/B5-Spezifikationen erfüllt.
      Die Verwendung eines anderen Öls zum Nachfüllen kann zu längeren Startphasen,
      Leistungsverlust, erhöhtem Kraftstoffverbrauch und erhöhten Emissionswerten führen.
      Castrol Motoröl wird empfohlen.

      Gruß

      Erik
    • Hi,

      Danke für die Empfehlungen, vom Fordöl lese ich immer wieder nichts so Gutes, auch mein Freundlicher meinte dass es da besseres gibt. Ich tendiere zu dem Ravenol. Ich bin aber noch offen für besonders geeignete Öle außerhalb der Fordspezifikatiin.

      Gruß

      Erik
    • Aus technischer Sicht ist es nicht möglich "keinen Ölverbrauch" zu haben. Auch wenn die Differenz in kurzen Intervallen nicht nachweisbar ist!

      @Tequila009 Ich gehe ganz klar mit den Aussagen mit dass man teilweise Schmierstoffe verwenden kann, mit positiven Ergebnis, ohne die Herstelleranforderung zu beachten. Aussagen wie "Die Ford-Freigabe ist auch unwichtig, da brauchen wir nicht drauf zu achten", finde ich aber etwas übertrieben.
      Es geht um CO2 Ersparnis, aber dünne Öle besitzen oftmals die modernsten Additivpakete und testen Verschleiß etc. an Steuerketten und Turbolader und weiteres. (ILSAC GF5, zukünftig 6 . . . . )

      Es soll einfach kein Bild entstehen dass prinzipiell alle Herstelleranforderungen schlecht und auf Kosten der Haltbarkeit gehen.
      :deru:
    • Ja, Ford setzt auf dünne full SAPS Öle, so nach dem Motto: " weniger Verbrauch=weniger Ausstoß, auf Verschleißschutz verzichten wir nicht" :smile2: Ob das eine gute Mischung ist, es ist großes Streitthema :whistling: , ich bin der Meinung, dass man keine Experimente machen muss, und dass man bei der Freigabe bleibt, mit vernünftigen Ölwechsel Intervalle wird alles gut sein, wie auch bei allen Öle.
      Was DPF angeht, kann ich meine Erfahrungen teilen, ich habe mehrere DPF in der Hand gehabt, und kann sagen, dass die "Fordpeugeotvolvo" Filter sind schon anders, die haben einfach grobere Waben, können also mehr durchlassen, und mehr Asche aufnehmen, die sind nicht so empfindlich.
      Bei der Ölauswahl, würde ich trotzdem Öle mit relativ weniger Sulfatasche nehmen, allein wegen Common Rail.
      Guter Kompromiss finde ich das Motul 8100 Eco-nergy 5W-30, HTHS relativ hoch und die Sulfatasche relativ niedrig, Freigabe passt auch, perfekt meiner Meinung nach. :zwinker:

      Sonst noch paar Kandidaten:
      Shell Helix Ultra Professional AF 5W-30
      TITAN Supersyn F Eco-DT 5W-30
      Liqui Moly Leichtlauf Special F 5W-30

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DIMA312 ()

    • Hallo,

      interpretiere ich das richtig:

      Niedriger HTHS gleich weniger Verbrauch aber Schmierfilm kann bei hohen Temperaturen abreißen

      Niedriger Sulfataschegehalt (SAPS) ist gut für den DPF (Serie bei meinem Auto)

      Warum dann kein C4?

      Gruß und Danke für eure Mühe/Zeit.

      Erik
    • Da bei dir full SAPS freigegeben ist und der DPF robust ist, wäre ich nicht so empfindlich bei der SA.
      Gucken dass der Wert zwischen den Gleichklässler relativ niedrig ist, aber er wird nicht niedriger sein, wie für die Klasse vorgeschrieben ist.
      Dein Öl ist A5/B5, warum muss das Rad neu erfunden werden?
    • Es geht nicht um "das Rad neu erfinden". Sondern um den bestmöglichen Verschleißschutz.
      Und wir wissen ja, dass die Hersteller dem CO2-Wahn hinterher laufen müssen.
      Gerade Ford hat in der Vergangenheit schon deutlich bewiesen, dass sie sich bei der Ölvorgabe arg verschätz haben und zurück rudern mussten.

      Daher bin ich klar für einen HTHS >3,5 mPas, insbesondere wegen der Nutzungsanforderungen. Vollgas beim Diesel knallt schon ordentlich auf die Lager (sehr hohe Verdichtung), das sollte man nicht unterschätzen.

      Mit einem 5W-30 wäre ich einverstanden, nur eben nach ACEA A3/B4 oder C3.
      ACEA C4 ist zu stark reglementiert, rate ich von ab.
    • @focuristi jetzt hast du zwei Meinungen zu dem Ölauswahl für dein Motor gehört, warscheinlich nicht zum ersten Mal.
      Ich habe schon gesagt, dass es Streitthema ist :D .
      Im Endeffekt musst du dich entscheiden, ob du dem Hersteller glaubst (wenn das nicht der Fall ist, würden auch andere technische Entscheidungen von dem Hersteller im Schatten stehen :yes: , jeder Hersteller verschätzt irgendwas, aber auch nicht nur beim Öl, deswegen, würde ich nicht alles auf Öl schieben, es gibt Sachen, die mit dem Öl nicht auszubügeln sind) , oder "eigene Erfahrungen" sammelst...
      Konstruktiv wäre es, wenn du beide Öle mit Hilfe von Gebrauchtölanalysen vergleichen würdest, um zu der Wahrheit zu kommen :ok:
      Hier ist GÖA, wo man sieht, das die Öle funktionieren
      Motul Specific 913D 5W-30 - Ford Ranger 3.2L Diesel - 11.200 Km

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    • Naja, wir haben Analysen die in beide Richtungen gute Ergebnisse aufzeigen.
      Es kommt dann halt auf die Nutzungsanforderungen an.

      Fakt ist erstmal, dass wir fachliche Nachweise über Basisöle bzgl. NOACK und HTHS haben.

      Und bei den Diesel-Analysen schneiden die etwas dickeren Öle im Schnitt schon etwas besser ab, allein wegen Kraftstoff-Eintrag.
      Ich sage ja auch nicht, dass wir unbedingt ein 40er empfehlen müssen. Doch ein 30er mit HTHS >3,5 mPas sollte schon drin sein. :zwinker2:
    • Man betrachten an einem Schmierstoff immer die Viskosität, weil man diese als alleinigen Verschleißschutz sieht. Nur erfüllt es den Schutz nicht nur dadurch, sondern eben auch durch Additvpakete und muss nebenbei noch zahlreiche weitere Aufgaben erfüllen.
      Kein Angriff gegen dich @Tequila009, ich verstehe dich und deine Empfehlung find ich auch gut.
      Es ist eben nur leider so, dass die dünnen Öle in Zukunft die modernsten Additivpaket mit sich herumtragen.
      Wie ILSAC GF5, TEOST Test von Ablagerungen am Turbolder, ILSAC GF6 in Zukunft noch Steuerkettenverschleiß und dessen Sauberkeit.

      @Shocklee69 danke das bestätigt die Aussage in einer anderen Studie die hier im Forum schon veröffentlicht wurde. Dort war das stärkste Öl ein 5W20, verglichen mit Racing Ölen bis 10W60. Das 5W20 besaß den aktuellsten Entwicklungsstand der Schmierstoffbranche, mehr ging nicht.

      An alle stillen Leser: Herstelleranforderungen beachten!! :yes:
      :deru:
    • Wir sollten dann erstmal festhalten, dass das Wort "modern" kein Ausdruck für Qualität ist.
      Nur weil etwas modern ist, ist es noch lange nicht gut, besser, oder schlechter als voriges.

      Um es auf den Punkt zu bringen, bedeutet "modern" gar nichts, und ist rein ein Begriff um neues als überlegen zu deklarieren (Marketing).

      Am Ende zählt der Verschleißschutz, gemischt aus Viskosität, Basisölart und Additiven.
      Ich bleibe bei min. SAE30 @ ACEA A3/B4 oder C3.

      PS: Und zur Vorbeugung, es gibt so einige fachliche Aussagen, dass die Viskosität der grundlegendste Nenner für Verschleißschutz ist. Das hat der Herr Dr. Bock von Rowe mit bestätigt.