Motoröl - Empfehlung für Hyundai i30 N performance

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    • Die Vorschläge aus #17, von @MrQuin, sind für mein Empfinden sehr passend. Höher mit der Visko muss der TO jetzt nicht unbedingt gehen.

      Aber da er anscheinend auf 5W40 C3 fixiert ist, noch weitere Vorschläge in dieser Viskoklasse:

      Nachtrag: Falls es sich beim TO um eine "Sie" handeln sollte, bitte ich meine Vorfestlegung des Geschlechts ausdrücklich zu entschuldigen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oilbuyer ()

    • ALo schrieb:

      Gibt es dann nennenswerte Unterschiede bei den Herstellern oder gibt es besonders überzeugende Marken (also Motul, Ravenol, Shell, u.s.w.)?
      Es gibt nennenswerte Unterschiede von Öl zu Öl. Eine einzelne Marke gibt es nicht hervorzuheben. Eine Empfehlung entsteht immer aus einer Kombination von vielen Faktoren, deswegen ist der ausgefüllte Fragebogen so wichtig.

      ALo schrieb:

      Auf welche Werte sollte man besonders achten (TBN, SAPS, NOACK, HTHS, ...), wenn man mal die technischen Datenblätter durchstöbert?
      Auch das ist eine Frage vieler Faktoren. HTHS mag für motorsportähnliche Bedingungen wichtig sein, ZDDP für Motoren die hohen Verschleiß aufweißen oder überdurchschnittlich lange halten sollen. NOACK gibt Aufschluss über die Ölqualität und der Gehalt an SAPS muss abhängig vom Motor, bzw. dessen Abgasnachbehandlug gewählt werden. Und und und...

      Vieles steht also in Zusammenhang und darf nicht losgelöst von anderen Faktoren betrachtet werden.
      Wäre es so einfach, wäre der OilClub ja auch überflüssig. ;)
    • ACEA C3 ist besser, da HTHS mindestens 3,5. Wenn du gerne 5W-40 verwenden möchtest, spricht nichts dagegen.

      Generell bestimmte Marken würde ich nicht bevorzugen. Jeder Hersteller hat gute und weniger gute Öle im Programm. Bezüglich der Werte kannst du dir diverse Frischölanalysen ansehen und deinen Favoriten raussuchen.
    • Durch einen Partikelfilter wird die Abgastemperatur um einiges höher .
      Kann mir vorstellen das der Turbo beim Benziner mehr belastet wird durch Partikelfilter wie beim Diesel.

      Denke ein 5W40 könnte hier schon Sinn machen.

      Gibt es eigentlich Hardware Änderungen oder ist die gleich zum Model ohne Partikelfilter ?
      Ausbau des Filters sollte doch eigentlich auch kein Problem sein ohne das es jemand mitbekommt ^^
    • MrQuin schrieb:

      Ich sehe ein SAE30 als optimal an.
      Welche Öltemperaturen liegen an?

      Öltemperaturen? - keine Ahnung - Ich schätze so um die 250°C an den Kolbenringen (vielleicht auch mehr) - wie kriege ich das denn raus?


      RtRensen schrieb:

      Eine Analyse wäre wichtig. Natürlich könnte man auch ein 5W30 testen.

      Analyse? - Analyse des gefahrenen Öls beim Ölwechsel oder wie kann ich mir das vorstellen? Wer soll das denn machen? Was genau analysiert man da so?



      Warum ist die vorwiegende Meinung (u.a. auch des Herstellers), dass ein 0/5W-30 ausreicht? Werden moderne Fahrzeuge nicht mehr so heiß? Oder sind die Ölqualitäten inzwischen so überragend, dass keine Reserve mehr benötigt wird?


      Ich habe mir die empfohlenen Öle mal angesehen.
      Den besten Eindruck macht bisher das Addinol Premium 0540 (C3) - dicht gefolgt von Motul 8100 X-Clean 5W-40 (C3)
      Als 5W-30 - Alternativen folgen das Ravenol REP 5W30 (C3) und das Shell Helix Ultra professional AM-L 5W-30 (C3)

      Allerdings bekomme ich allmählich den Eindruck, dass es am Ende praktisch völlig egal ist, welches C3-Öl ich nehme, so lange ich die kurzen Ölwechselintervalle (max. 10.000 km bzw. max. 12 Monate) einhalte und eine der zulässigen Viskoklassen 0W-30, 5W-30 oder 5W-40 wähle.

      Bei den ganzen Ölberatern, Ölfindern, Lubematch, u.s.w. auf den Herstellerseiten kommen als Empfehlungen immer nur C2 oder C3-Öle in 0W-30 oder 5W-30 raus, die peinlich genau den Herstellervorgaben entsprechen. Manchmal finden die Ölsucher das Fahrzeug erst gar nicht oder empfehlen Öle mit Spezifikation ACEA A3/B3 oder C1 (???)

      Sollte ich am Ende dann einfach beim werkseitig verwendeten Öl bleiben?
      Wieso ist denn das so knifflig? Damit hatte ich nicht gerechnet.
    • technisch wollte ich am Fahrzeug sonst nichts weiter verändern (nix Kennfeldanpassung oder so). Hardware (Partikelfiilter o.ä.) entfernen mach ich bestimmt nicht.
      Am Fahrzeug ist und bleibt alles Serie. Ich fahre sogar die Serienbereifung.
      Mir geht es in erster Linie darum, das Material zu schonen (Motor, Abgasanlage, Turbolader etc), um möglichst lange Freude am Fahren zu haben und unnötige Werkstattaufenthalte bzw. unnötige Kosten für Reparaturen zu vermeiden.
    • Dickeres Öl heißt nicht besseren Verschleißschutz!

      Alles nicht mit den "älteren" Motoren zu Vergleichen.
      Das Thermomanagement ist heutzutage richtig gut und ein Öl was dauerhaft in der Ölwanne bei 100-110 Grad läuft ist gewollt und optimal.
      Mit dickerem Öl kann die Öltemperatur durchaus steigen.
      Öltemperatur sollte sicherlich im Bordcomputer bzw im Navi auslesbar sein.

      Statt dem werkseitigem 0W30 C2 empfehle ich definitiv ein C3 5W30.
      Mehr als genug Reserven....
      Das Intervall ist von Hyundai sehr gut vorgegeben! Und genau dieses Intervall ist wichtiger als das Öl selbst...
    • Nachdem ich gestern (aufgrund irgendeines abgelaufenen Zertifikats der Website) leider nicht in's Forum gekommen bin, hab ich gleich die Gelegenheit genutzt und mal ein paar Hersteller befragt.

      Ergebnis:

      Kaum einer traut sich, etwas anderes als 0W-30 oder 5W-30 zu empfehlen (teils auch nur ACEA C2) - obwohl in der Betriebsanleitung ausdrücklich auch ACEA C3 und andere SAE-Viskositäten feigegeben sind.


      Von den vielen C3-Ölen habe ich mich (nach reichlich Lesestunden) nun im Prinzip auf folgende 'eingeschossen', die sich nun in der engeren Auswahl befinden:

      5W-40:
      - Motul 8100 X-clean SAE 5W-40 (ACEA C3) - ausdrücklich Euro6 geeignet und für Turbomotoren mit Benzindirekteinspritzung und Partikelfilter freigegeben
      - Addinol Premium 0540 SAE 5W-40 (ACEA C3) - ausdrücklich Euro6 geeignet und für Turbomotoren mit Benzindirekteinspritzung und Partikelfilter freigegeben

      5W-30:
      - Mobil1 ESP SAE 5W-30 (ACEA C3)
      - Motul 8100 X-clean+ SAE 5W-30 (ACEA C3) - Hinweis: Der Hersteller empfiehlt Motul 8100 X-clean FE bzw. EFE SAE 5W-30 (ACEA C3)
      - Shell Helix Ultra Professional AM-L SAE 5W-30 (ACEA C3) - Hinweis: Der Hersteller empfiehlt als Alternative Shell Helix HX7 HCT SAE 5W-40 (ACEA C3)

      Leider kann man den Shell-Produktdatenblättern nur wenige Daten entnehmen (SAPS und TBN sind z.B. nicht herauszufinden).
      Einen wirklich nennenswerten Unterschied zwischen den drei Motul-Ölen 81oo X-clean "+", "FE" und "EFE" konnte ich bisher leider auch nicht wirklich erkennen.

      Ravenol ist mir insbesondere bei den 5W-30er Ölen mit der Vielzahl der Varianten etwas undurchsichtig. Allerdings habe ich von Ravenol bisher leider auch noch keine Antwort erhalten. Mal sehen, ob da noch etwas folgt.

      Von den genannten Ölen werde ich mal nach Frischölanalysen suchen, glaube aber, dass man (bei Einhaltung des Ölwechselintervalls) mit keinem dieser Öle wirklich viel falsch machen kann (alle entsprechen den Herstellervorgaben hinsichtlich SAE und ACEA). Am Ende entscheidet vielleicht gar nicht das Datenblatt, sondern der Preis? ;)
    • Besonders hohe Ansprüche an das Öl hat der i30 N -wie alle anderen Japaner und Koreaner- nicht. ACEA C2 oder höher von 0W-30 bis 5W-40. Viel falsch machen kannst du da nicht. Wenn du 5W-40 favorisierst, dann nimm ruhig das Addinol oder Motul.

      Ich fahre -wie gesagt- im i20 anstatt des angepriesenen 5W-30 ACEA A5 auch 0W-40 nach ACEA A3, welches ebenfalls freigegeben ist.
    • Die REP und RUP von Ravenol stehen auf der Website des Herstellers unter Rallye/Racing-Öle - daher sind mir die doch glatt durch die Lappen gegangen. Danke für den Tipp.

      Kann mir mal jemand sagen, was bei den Motul 8100 X-clean 5W-30 Ölen den Unterschied zwischen "+" "FE" und "EFE" ausmacht?Beim Shell Helix Ultra Professional 5W-30 gibt es auch ein "AM-L" und ein "AG" - wieso?
      Noch extremer ist Ravenol mit seinen SMP, SAE, VMS, VPD, VOM, REP, ...
      Alle Öle sind C3-Öle. Hängt das immer nur mit den Herstellerfreigaben zusammen?
    • Da spricht (vom Preis mal abgesehen) so Einiges für das Ravenol RUP (wenn man den Herstellerangaben und deren Aktualität vertrauen kann)

      - Ravenol RUP 5W-40 C3 (NOACK: 6%, HTHS 3,9, TBN 8,3) - Freigaben: MB 229.51, VW 50200, Porsche A40, BMW Longlife 04 - Wolfram+Molybdän (keine VI-Verbesserer)
      - Addinol Premium 0540 C3 (NOACK: HTHS >3,5, TBN 7,2) - Freigaben: MB 229.51, VW 50200, Porsche A40, BMW Longlife 04 - Euro6 geeignet (Diesel und Benziner)
      - Motul 8100 X-clean 5W-40 C3 (NOACK: 9,5%, HTHS 3,6, TBN 7,5) - Freigaben: MB 229.51, VW 50200, Porsche A40, BMW Longlife 04 - Euro6 geeignet (Diesel und Benziner)
      - Ravenol REP 5W-30 C3 (NOACK: 6,2%, HTHS 3,7, TBN 8,1) - Freigaben: MB 229.51, 229.52, BMW Longlife 04
      - Mobil 1 ESP 5W-30 C3 (NOACK: %, HTHS 3,5, TBN ) - Freigaben: MB 229.51, MB 229.52, VW 50400, Porsche C30
      - Motul 8100 X-clean+ 5W-30 C3 (NOACK: , HTHS 3,55, TBN 6,0) - Freigaben: MB 229.51, VW 50400, Porsche C30, BMW Longlife 04 - Euro6 geeignet (Diesel und Benziner)

      Alle Öle sind ACEA C3 (SAPS <0,8%) und erfüllen darüber hinaus allesamt auch MB 229.51.

      Bei den Shell Helix - Ölen scheiden sich scheinbar die Geister ein wenig (die einen sagen: Super, weil Gas to oil Herstellung, die anderen sagen: mit billigem Mineralöl gestreckt und daher Ablagerungen im Motor möglich). Da gehe ich mal kein Risiko ein (auch wenn Hyundai Shell Helix empfiehlt und dies ja auch im i20 in der WRC einsetzt, wobei die dort wohl ein Öl fahren, was der Otto-Normalo nicht kaufen kann und vermutlich auch nicht braucht)
    • Die europäischen Hersteller betreiben das reinste Freigaben-Spektakel. Das ist eben ein lukratives Zusatzgeschäft. Wenn es 27 verschiedene Herstellerfreigaben für ein ACEA C3 Öl gibt, verdient jeder Autohersteller an den Kosten für die Freigabe mit. Letztendlich sind sich die Öle aber alle weitgehend ähnlich.

      Das es auch anders geht, zeigen seit jeher die japanischen und koreanischen Hersteller. Man gibt ausschließlich API- oder ACEA-Klassifikationen an. Trotzdem haben die Motoren die geringsten Mängel- und Schadensquoten.
    • ALo schrieb:

      Bei den Shell Helix - Ölen scheiden sich scheinbar die Geister ein wenig (die einen sagen: Super, weil Gas to oil Herstellung, die anderen sagen: mit billigem Mineralöl gestreckt und daher Ablagerungen im Motor möglich). Da gehe ich mal kein Risiko ein (auch wenn Hyundai Shell Helix empfiehlt und dies ja auch im i20 in der WRC einsetzt, wobei die dort wohl ein Öl fahren, was der Otto-Normalo nicht kaufen kann und vermutlich auch nicht braucht)

      Nicht alles glauben was man so im Netz liest. Oft sind das Leute die mal was gehört haben von Leuten die auch mal was gehört haben usw.... Es ist halt,...das Internet. So lange es keine Belege, Bilder etc dazu gibt...

      Lebt sich leichter so :D

      Hier Forum gibt es schon mehr Fachwissen.

      Aber ich denke du bist auf einem guten Weg wie sich das so liest :check: :read:

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