Eure Kilometerstände

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    • Und da wird das heutige teure "Premiumfahrzeug" gleich neu und kalt auf 6500 U/Min gedreht,

      als ex Mercedes Fan noch aus ihren seriösen und konservativen Zeiten kotzt mich ihr aktuelles Hipster und Youtuber Kiddies Marketing und anscheinend Zielpublikum nur an, zudem ich mit meinen neueren Benzen nur Probleme hatte. Was anscheinend die Marketingstrategen vergessen ist dass in der Zukunft ihre aktuelle Zielgruppe "hippere" Autos von Apple, Samsung & Co kaufen werden und ihr ex treues konservatives Publikum schon längst weg sein wird.
      Sorry für den offtopic rant, aber mir geht bei deren aktuellen Produkten und Marketing die Galle hoch.
    • mastergamer schrieb:

      Theoretisch völlig richtig, aber dieses wie bekommt man halt nicht zuverlässig heraus.
      ...

      Dazu habe ich ein gutes Beispiel:
      Porsche Boxster S von '08, dieses Jahr mit ~60tkm gekauft.

      Woran kann man fühlen, dass der Wagen keine/wenig Kurzstrecke bekommen hat ?

      -> Saisonfahrzeug vom Lande kaufen ohne naheliegende Autobahn. :thumbup:

      Hier dauert jede Fahrt zum "nächsten Dorf" einige Kilometer, sodass der Motor warm wird.
      Auch die Autobahn war gute 15-20min weit weg, sodass die Maschine auf der Bahn definitiv warm war.
      Winter hat er aufgrund der Saisonzulassung nicht gesehen.
      Und wenn dann noch regelmäßige Service-Intervalle bei ~10-12tkm gemacht wurden (Ölvolumen 8,5L), dann muss es schon mit dem Teufel zugehen.


      Davon aber mal ganz ab, die besten Autos (für Familie/Freunde/Bekannte) habe ich immer von Privat gekauft.
      Die Gebrauchten vom Händler wurden stets als das Gelbe vom Ei angepriesen und beim Vorort-Gespräch kam raus, dass die Historie nicht passte, ebenso wenig wie der Pflegezustand, völlig egal ob freie Händler oder Vertragshändler. <X

      ModEDIT-Tequila: Vollzitat gekürzt, bitte lesen - unnötige Zitate
    • Ja, aber man kann sich auch anstellen.

      Das das nicht gut ist fürs Material ist doch ganz sicher jedem klar der was für sein Fahrzeug empfindet.
      Aber Leute, das ist 1x für wie viel Sekunden Volllast? Das ist kein Motor der vor 40 Jahren hergestellt wurde mit entsprechenden Toleranzen.

      Das ist ein Witz. Wenn das relevant wäre würden die Motoren bei den ganzen Leasingkarren und Mietwagen wie lange leben? Eben.
      Und was geht am Ende kaputt? Steuerketten noch und nöcher :D
      Und in China kippt derweil dann noch der berühmte Sack Reis um.

      Es ist was anderes wenn man das jeden Tag aufs neue macht.
      Aber ein einziges mal?
    • Ja, da ist etwas dran. Wenn man sieht wie die Neufahrzeuge teilweise vom Hänger abgeladen werden....

      Und dann bei der Übergabe: "bloß nicht über 4500 U/min drehen während der ersten 2000 km"

      Ich kenne jemanden der Firmenfahrzeuge nach Leasingende weitergibt. Motorschäden = 0. Die Autos fahren als checkheftgepflegt beim neuen Besitzer weiter, bei >200000 km...
    • Im vom @turboseize verlinkten Video von BBM wird das Beispiel des 20 Jahre alten Rentnerwagens mit geringer Laufleistung angesprochen, der dann, wenn er mal auf der Autobahn vernünftig ausgefahren wird, einen Motorschaden erleidet, weil er ja bisher nur gemütliche Teillast gewohnt war (sinngemäß).
      Kann mir da jemand mal den technischen Hintergrund erläutern?
      Ein Motor ist doch kein Lebewesen, dass seine bisherigen Zustände (Teillast) mit plötzlich stark abweichenden Zuständen (Volllast) vergleichen kann und aus der "Differenzerfahrung" einen Schock (=Motorschaden) generiert. :D
      Vorausgesetzt man hat vorher Öl gewechselt und den Motor warmgefahren, was soll denn da passieren?
    • @BOHfrost

      Das Thema hatten wir hier zuletzt schon, Tenor war dass diese Aussage Bullshit/Mythos sei. Habe auch schon die Storys gehört man soll Saisonfahrzeuge nach dem Auswintern nicht sofort belasten. Da mein Saisonfahrzeug nur extrem wenig bewegt wird, müsste ich es nach dieser Theorie permanent nur Teilllast fahren :D

      Ich fahre die Kiste normal warm und wenn ich Bock habe gibts dann Feuer.
    • Ganz genau kann ich dir das auch nicht erklären. Ich kanns Dir aber leider aus leidiger eigener Erfahrung bestätigen.

      Früher sagte man, dass es bei Vergasermotoren an der Verkokung im Zylinder/Ventilen liegt.
      Und Vergasermotoren rußen auch als Benziner ordentlich rum, gerade im Schubbetrieb und bei niedriger Drehzahl.
      Dann fängt der ganze Schund bei hoher Last an zu glühen, es kommt zu Zündanomalien und zum Motorschaden. Oder die AGR kokt zu und die Abgastemperatur steigt im Teillastbereich etc.
      Wahrscheinlich wirken viele Faktoren irgendwie zusammen.



      Irgendein Mechaniker sagte mal zu mir
      “N Auto ist auch nur n Mensch” :flitz:
    • Polo 6N1 1.0 mit 50PS
      2010 mit 173000 Km gekauft
      Aktuell 495900 Km auf der Uhr. (90% Langstrecke (Autobahnbaustellen-Kontrollfahrten))
      Das Auto war bei mir noch nie in der Werkstatt (außer zum Aufziehen neuer Reifen)

      Allerdings musste ich vor zwei Jahren den Motor wechseln bei 426650 Km, da der alte Motor zum Ölfresser wurde (knapp 2 Liter auf 1000 Km) und immer mehr peinliche blaue Qualmwolken produzierte. Habe den Motor nach dem Ausbau auseinander genommen. Die Kolbenringe von Zylinder 3 und 4 waren komplett verkokt. Die Bohrungen hinter den Ölabstreifringen waren so zu, dass ich mit einer Nähnadel nicht mehr hindurchstechen konnte. Ausbohren ging aber sehr leicht. Habe irgendwo noch Fotos davon.

      Der 'neue' gebrauchte Ebay-Motor für 200€ braucht zu meiner Freude so gut wie kein Öl (Wechsle alle 15 TKm und da sieht man am Peilstab nicht, dass was fehlt) , obwohl er laut Vorbesitzer auch schon 190000 Km gelaufen sein soll. Frage mich, was die mit dem Motor angestellt hatten. Vermutlich war es ne Omi, die auf Raten der Werkstatt das Öl alle 5000 Km gewechselt hatte. :)
      Ich mache private keine Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
    • Hab mir das irgendwann mal grob zusammen gerechnet und kam auf knapp 11 Cent.
      Davon 7,5 Cent für Kraftstoff und 2 Cent für Ersatzteile. (über 6000€ innerhalb von 323000 Km inklusive den normalen Verschleißteilen, wie z.B. Reifen, Bremsen, Ersatzmotor...) der Rest Versicherung, Steuer, TÜV.
      Wertverlust rechne ich bei dem Auto nicht. Hat heute quasi den gleichen Wert, wie damals als ich ihn für 1000€ gekauft habe, weil ich mich ziemlich um den technischen Zustand kümmere. Im Frühjahr gibt's sogar ne neue Lackierung.

      Vorher hatte ich nen Fiesta 1,8D, den ich bis 445000 Km gefahren habe. An dem hatte ich innerhalb von 320 000Km außer Reifen, Bremsen und Zahnriemen nur genau EINE Reparatur: Das Leerlaufabschaltventil. Billiger kann man glaub ich gar nicht fahren. Habe das Auto letztendlich ausgemustert wegen Rost an der Karrossie im Bereich der hinteren Achsaufhängung. Mit dem Auto bin ich alles in Allem mit etwas über 8 Cent pro Km gefahren.

      Edit: Dem Fiesta habe ich immer 1:200 +/- 20% Meguin Zweitaktöl gegönnt.
      Ich mache private keine Ölberatung, weil: Habe noch zu wenig Ahnung. :yes:
    • Mein 211er E-Klasse-Kombi hat gestern abend "für mich" 100000km vollgemacht...also mit 178000km gekauft, jetzt bei 278000km. Und diese 100000km seit Oktober 2016.

      Ohne größere Probleme bisher, auf der Strecke einmal wegen defektem Vorglühsteuergerät im Winter nicht angesprungen (direkt nach dem Kauf) und einmal Injektoren neu abdichten lassen müssen. Sonst nur Verschleißteile (Generatorfreilauf, Traggelenke, Federn vorne plus die üblichen Öl- und Filterwechsel). Einmal Getriebespülung, einmal neue Sommerreifen gekauft. Wo die Frage nach den Kosten weiter oben aufkam, knapp 14ct/km ohne Wertverlust (9ct/km Diesel, 2.5ct/km Wartung und Reparaturen, 2ct/km Steuer, Versicherung und TÜV). Wenn man den Wertverlust mitrechnet nochmal 2ct/km mehr, wenn man das untere Ende der Angebotspreise auf mobile.de als aktuellen Wert annimmt.

      Auf der Strecke 7 Ölwechsel...3x Mannol Energy Combi LL, dann 3x Aral HighTronic (jeweils 20l gekauft), aktuell Shell Helix Ultra Pro AM-L...Ölanalysen passen auch.

      Bin sehr zufrieden mit dem Auto :)