Toyota Aygo 1.0 VVT-i 3-Zyl. 68PS@6000rpm 160Tkm

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    • Toyota Aygo 1.0 VVT-i 3-Zyl. 68PS@6000rpm 160Tkm

      Hallo zusammen,
      erst einmal ein großes Lob an die Aktiven hier im Forum. Finde ich wirklich sehr ehrenswert, dass ihr euer Wissen mit (uns zumeist) Unwissenden teilt und Tips gebt.
      Danke schon einmal dafür!

      Nun zum gesuchten Öl für folgendes Fahrzeug:
      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Toyota Aygo 1.0 Benziner R3 manuell 5-Gang Kleinwagen 5-Türer ~870kg Leergewicht inkl. Klimaanlage, 1190kg zulGG; 155/65-14 Baujahr: 2005

      ab Werk sind die Gänge eher lang übersetzt (max. 51/95/139/(177)/(214)km/h)@6077/min, jedoch vmax schon bei 157km/h lt. Papieren, roter Bereich bei den Modellen mit Drehzahlmesserausstattung fängt aber auch erst ab 6500/min an (!?), wie ich gerade lese, war mir so auch noch nicht bekannt)
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benziner (ROZ95) R3-Zylinder 998ccm (BxH 71x84mm) (1KR-FE) Pmax 68PS@6000rpm Nmax 93Nm@3600rpm (~127 km/h im 5.Gang), huh, dann sind wir den ja zumeist noch unter Nmax gefahren. Verdichtungsverhältnis 10,5:1

      3. Öl-Volumen des Motors: 3,1 Liter (3,3 Liter mit Ölfilterwechsel); Ölwechsel mit Filter ist von Toyota alle 10000km oder alle 12 Monate im lt. engl. Reparturhandbuch vorgegeben, lese ich gerade. Die empfehlen aber selbst 5000km/6 Monate. Motorkompressionsdruck soll zw. 10,5-13,8 bar liegen, Öldruck bei 90°C soll bei 3,7bar@2000rpm und 5,0bar@4000rpm liegen und das Kolbenspiel 0,028-0,052mm, Ventilschaftspiel 0,010-0,065mm und Einlassventilspiel 0,18mm und Auslassventilspiel 0,31mm. (Wieviel alles aktuell ist, kann ich (im Moment) nicht sagen.)

      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Kurzstrecke ca. 2x4 km tgl. und ca. 7x/Jahr 2x350km am Stück Autobahn mit Vollbeladung

      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: wenn Kurzstrecke, dann 30-50km/h; wenn Autobahn, dann mal nur 110km/h ~3200/min oder später auch mal Tacho 150 km/h nach langem ca. 50 km Warmfahren (TopSpeed lt. Papieren 157 km/h), geht bei leichtem Gefälle bis auf Tacho 170 km/h mit Winterreifen

      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: bisher immer nur nachgefüllt, wie ich dass so mitbekommen habe (Schwesterherz)
      7. Jahres- & Gesamtlaufleistung: bisher: Gesamt 160 Tkm; die letzten 4Jahre ca. 14Tkm/Jahr tgl. 2x25 km Frauenhand Landstraße; zukünftig: ca. 9Tkm/Jahr Männerhand davon Hälfte Langstrecke Autobahn, je 350km und Hälfte Kurzstrecke Stadt je 3-4km.
      8. Bisher genutztes Öl: Diverse, k.A., von 0W30 bis 10W40 bis 20W50, zuletzt ein 10W40 (goldene Runde 1 liter-Buddel mit glaube blauer Schrift)
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: auf den letzten 2000km mit Hälfte Autobahn und Hälfte Stadt Kurzstrecken ca. 1 Liter/1000km, hoher Ölverbrauch schon seit Gebrauchtkauf mit 105 Tkm.
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: keine Ahnung, da keine Anzeige

      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: EURO 4

      12. Hersteller-Freigaben und Viskositäten: empfohlen wird 5W30 lt. Betriebsanleitung, aber es sind weitere Angaben in der Bedienungsanleitung.
      20W-50 und 15W-40-Mehrbereichsöl der API-Klasse SL oder SM
      10W-30 und 5W30-Motoröl der API-Klassen SL "Energy-Conserving" oder SM "Energy-Conserving" bzw. ILSAC-Qualität Mehrbereichsöl
      EDIT:
      Im "Jetzt helfe ich mir selbst" reparaturhandbuch aus dem MotorMuchVerlag stehen noch weitere/andere Angaben:
      Motorenöl Erstbefüllung 3,4L
      Motorenöl, Wechsel mit Filter 3,1L
      Motorenöl, Wechsel ohne Filter 2,9L
      Motorölviskosität (angeblich Toyotaempfehlung) 5W30
      Motorenölqualität (angeblich Toyotaempfehlung) API SJ,SL,EC oder ILSAC, keine mineralischen Öle !?
      Citroen C1 und Peugeot 107, die den identischen Motor verbaut haben, haben wesentl. mehr Freigaben!!! :(
      EDIT Ende.
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: NEIN

      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: NEIN/NEIN
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Manchmal unwillig Leistung und klappert besonders beim Kaltstart und beim Dahingleiten ohne Last

      16. Eingeplantes Budget: erstmal Nebensache, Ölverbrauch soll aber gesenkt werden u.a. mittels Motoröl und demnächst weiteren Kontroll-/ Erneuerungsmaßnahmen
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? NEIN

      Habe Aygo von meiner Schwester vor 2TKm übernommen, sie fuhr ihn 4 Jahre und ca. 50Tkm damit. Pflege nein, nur Öl nachgekippt und 1x Ölfilterwechsel. :(
      Sie hat ihn wohl auch nur sehr sehr niedertourig gefahren. Ich erzählte ihr von der Autobahn und am Berg mal in den 3.Gang mit so 100-110km/h geschaltet, da machte ise große Augen "110, im 3.?". :) Und dabei darf der Aygo Benziner im 3.Gang sogar bis 139 km/h hochgezogen werden, wie in der Bedienungsanleitung zu lesen ist.
      Nun Gesamtlaufleistung 160 Tkm.
      Seit dem sie ihn übernommen hatte mit ca. 103 Tkm, hört man den Motor etwas klappern. Als sie ihn zu Beginn nur wenige Tage hatte, ging die Öllampe am Berg manchmal kurz an und beim Rangieren am Berg in entweder Links- oder Rechtskurve bei niedriger Geschwindigkeit, nagelte er kurz besonders stark, ohne dabei untertourig gefahren zu werden. Haben dann direkt nach dem Öl gesehen und es war kein Öl mehr am Messstab zu sehen. :( Öllampe war nur 2-3x aufgeflackert an jenem Tag am Berg. Sonst gibt es keine Anzeige. Seitdem hat sie, evtl. auch schon die anderen 3 Vorbesitzer (davor 1 Jahr auch eine Dame), einen gewissen höheren Ölverbrauch.
      Er stand nun 3-4 Monate und als ich ihn dann anmachte und übernahm, hatte er doch eine leicht blaue Wolke nach hinten abgesondert. Das ist dann aber nicht mehr vorgekommen.
      Nun fahre ich ihn seit ca. 2 Tkm, Kurzstrecke tgl. 2x4km ind er engen Stadt ohne Landstraße und auch mal 350km am Stück Autobahn. Habe immer fleißig nach dem Ölstnad geschaut und quasi immer wieder 0,5 Liter nach 500km auffüllenm müssen. Habe nun erstmal sämtlichen Öl-Reste aufgebraucht, die für einen Benziner bei meiner Schwester und meinen Eltern noch vorhanden/angefangen waren (fahre und schraube selbst sonst nur Motorrad/Großroller (2-Takter)).

      Nun stehe ich vor den Ölkanister-Regalen und weiß nicht, was ich in Zukunft für ein Öl am besten verwenden soll.

      Der Motor verbraucht halt viel Öl, das Klappern kommt vermutlich von der Steuerkette und/oder dessen Spanner, da das Klappern am Stärksten beim dahingleiten oder Geschwindigkeithalten auftritt. Also bei wenig bis kaum Last bzw. im Übergang zum Schiebebetrieb. Das ist aber auch schon mindestens die letzten 50 Tkm so.
      Er verbraucht auch etwas übermäßig Sprit mit zuletzt doch noch 5,8 Liter Super bei 110km/h Autobahn (ok, mit halb neuen und halb alten Winterreifen, aber ohne Klima und eigtl nur flaches Land in Hessen und NRW). Werksangaben besagen im Mix nur 4,6 L/100km und das sollte doch bei nur 110km/h im 5.Gang Autobahn doch eigtl. grob möglich sein.

      Im Winter möchte ich mir den Motor dann mal vornehmen und zumindest die Steuerkette als KIT wechseln und die Ventile einstellen (Tassenstößel). Der Motorlauf soll auf jeden Fall wieder etwas leiser/gesünder klingen. Derzeit möchte ich erstmal ein wenig Auffrischung mit Kraftstoffsystemreiniger und Brennraumreiniger /Benzinzusätzen betreiben.

      Der Motor hat auch eine leicht komische Fahrdynamik, manchmal ist er gut drauf und spritzig und manchmal richtig träge und es liegt nicht am Wetter oder der Beladung. Manchmal tritt man das Gas durch und es kommt kaum Schub, wenn man jedoch erstmal nur langsam und dann mehr durchdrückt, wirkt er agiler. Auf der Autobahn ist mit dem die ersten 20-30km leistungsmäßig kaum etwas anzufangen. Kommt einem immer so vor, als wolle er wieder runter von der Autobahn. Je länger er aber auf der Autobahn ist, desto mehr Leistung scheint er aber zu entwickeln. Standgas ist top und sehr niedrig, mit um die 740/rpm laut letzter AU. Drehzahl kurz drüber ist er schwach auf der Brust, kommt dann aber in den unteren Drehzahlen richtig gut, nimmt dann aber in den oberen Lastzuständen irgendwie keine Körner auf, Vollgas bringt zumeist nie etwas, wenn dann spurtet er besser mit unterer bis mittlerer Gasstellung.
      Nunja, ob das alles evtl. hauptsächlich mit der Motortemperatur / Öltemperatur oder -sorte zusammenhängt und/oder mit dem (öldruckabhängigen) variablen Einlass-Ventil-Regelungssystem VVT-i oder evtl. mit dem Einspritzsystem oder Zündkerzen oder Lambda-Sonde oder Drosselklappe oder AGR oder sonstwas, weiß ich noch nicht. Werde Stück für Stück alles abarbeiten, ebenso Kompressionstest und neue Kerzen. Neuer Luffi ist bereits verbaut und auch neuer Endschalldämpfer und neues Auspuff-Mittelrohr, neuer Ölfilter liegt schon parat für einen Ölwechsel. (KAT sitzt ja motornah im Krümmer)

      Auch wenn er schon einges an km auf dem Buckel hat, so gefällt mir der knurrige 3-Zylinder Benziner doch ungemein und deshalb möchte ich ihm noch ein wenig auf die Sprünge helfen, dass er noch lange hält und nicht mehr so viel Öl und Sprit säuft. :) Dazu liegen hier neben der dicken Bedienungsanleitung auch noch die Reparatur-Bücher "Jetzt helfe ich mir selbst aus dem MotorBuchVerlag und das "Owners Workshop Manual" von Haynes.

      Habt ihr evtl. Empfehlungen, welche Benzinzusätze ich eher nicht verwenden sollte bei diesem Motor bzw. eurer Motoröl-Empfehlung?
      Ich habe wohl schon den anderen Thread bzgl. Aygo durchgelesen, jedoch sind die Bedingungen und der Zustand der beiden Fzg. nicht ganz vergleichbar, schon alleine wegen des sehr unterschiedlichen ÖLverbrauchs und des Fahrprofils.

      Wie oft sollte bei eurer ÖL-Empfehlung das Motoröl dann gewechselt werden?

      Gruß
      Carsten

      The post was edited 7 times, last by Charly ().

    • Ölwechsel machst du immer im Frühjahr und das dann immer jährlich.

      Ich könnte mir das Vavolive MaxLife 5W40 (speziell für Motoren mit viel km und mit dichtungspflegen Eigenschaften) gut vorstellen.
      Würde aber, wenn das mit dem “nur Nachfüllen“ stimmt, eine Ölspülung machen oder zumindest 2 kurze Intervalle (max. 2000km) mit z.B. dem Addinol Super Light 5W40 fahren.
      Willst du richtig auf die Kacke hauen, was die Reinigung betrifft, fährst du das Redline 5W40, das ist der Reinigungsmeister, aber auch teurer, welhalb ich es etwa je 5000km drinlassen würde.

      Als Benzinadditiv hat mir das LiquiMoly Speed Additiv gefallen. Ich hab seit dem und der Umstellung auf E10 vor 1900km weniger Verbrauch (bis zu 0,5l weniger auf 100km). Obs das Additiv war oder das E10 ist kann ich nicht sagen, ist aber auch egal. Beachtlich ist das schon.

      Sowas wie LiquiMoly Motor Clean (Pro-Line) oder deren Ölschlammspülung, das Mannol 9900 oder Ravenol Engine Cleaner kann man durchaus in deinem Fall nehmen...ich würde aber die milde Version mit den kurzen Ölwechselintervallen vorziehen.

      The post was edited 2 times, last by ethanoly ().

    • Super Informationsangabe :check:

      Ich würde hier zum spülen das günstige Petronas Syntium 7000 0w-40 verwenden und wenn die 2x350km Kilometer anstehen auf ein dickeres ÖL umsteigen wie das Ravenol VollSynth Turbo VST SAE 5w-40 ,Valvoline MaxLife 5W-40 oder Kroon-Oil Poly Tech 10W-40.


      Zu Empfehle wäre bei dir ein Sommer und Winter-öl wegen dem gemischten Betrieb.
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Manchmal unwillig Leistung und klappert besonders beim Kaltstart und beim Dahingleiten ohne Last
      Bleibt spannende ob das mit Öl alleine in denn griff zu bekommen ist.
    • Klasse Infos, Danke.
      Für mich ist vieles Neuland. Ich würde wohl erstmal eine (Schlamm-)Spülung in Angriff nehmen. Welches Mittelchen und welches Öl empfiehlt sich dazu und über wieviel km und bei welcher (max.) Motordrehzahl? Kann alles an einem Stück abgerutscht werden oder besser in Teilentfernungen mit totalem Abkühöen zwischendurch? Eher mehr Drehzahl oder mehr Last?


      (max.Gängegeschwindigkeit bei 6077/min, roter Bereich ab 6500/min (Drehzahlmesser gab's als Sonderausstattung) und bestes Drehmoment bei 3600/min laut Unterlagen)
      Würde mir dann entsprechende Geschwindigkeit in jedem Gang rückrechnen.

      Gruß
      Carsten
    • :moin: Charly

      Das liest sich alles ja nicht so pralle.
      Ich würde schon fast meinen, dass der Motor fertig ist.
      Bei 1L/1.000Km Ölverbrauch stimmt auf jeden Fall etwas nicht.....Kolbenringe, Ventilschaftdichtungen, Ventilschaftführungen...

      Wie schon geschrieben wurde, sollten erstmal paar kürzere Intervalle gefahren werden.
      Dafür eignen sich die bereits vorgeschlagenen Öle sehr gut. Das Redline brauchst Du aber nicht nehmen, ist viel zu teuer für solche kurzen Spül-Intervalle.


      Hier ein Thema für Motorenreiniger: Ölzusätze - Zusatzmittel zur Motorreinigung
    • Es kommt immer drauf an wie viel man ausgeben will oder wie intensive man das betreiben möchte.

      Ich würde eine Spülung wie das Liqui Moly 2427 erst mal Probieren. (ist auch am einfachsten)
      1. zum Altöl und das Fahrzeug 15 min im Leerlauf laufen lassen. Gibt es hier relativ günstig liqui-moly-pro-line-motorspuelung.
      2. Ölfilter wechseln neues (günstiges) Öl einfüllen.
      3.ca 2000km fahren und Filter + (besseres) Öl einfüllen.
      4. erst mal mindesten 5000km fahren und Ölstand Kontrollieren :screw:

      Damit hast du Kostengünstig eine effektive Reinigung und kannst schnell berichten ob es was gebracht hat oder nicht.



      Achtung Shop Links: (nur als beispiel gedacht)
      Wenn du alles in einem Shop wie z.B bei ATO24 Bestellen willst, da das LM 2427 im Shop sehr günstig ist, würde ich dann diese Öl
      für Punkt 2 mitbestellten Petro-Canada Supreme Synthetic 5W-30 gibt da zurzeit ziemlich günstig in der 1 Liter Flasche Angebot Petro Canada.
      Für Punkt 3 würde ich vielleicht auf das Amsoil-signature-series-10w-30-synthetisches oder das RAVENOL VollSynth Turbo VST SAE 5W-40 verwenden.
    • Mit dem Ölmangel, dem Ölverbrauch und den Geräuschen denke ich, der hat einen Schaden. Hauptlager, Pleuellager gehen als erstes kaputt bei Ölmangel...

      Eine Spülung und danach ein kurzes Intervall kann Ablagerungen entfernen, dann läuft er VIELLEICHT wieder ruhiger. Mehr kannst ölseitig nicht machen.

      Ölverbrauch und Geräusche sind bei den Motoren ungewöhnlich, zumindest bei Betriebstemperatur. Das sind kleine perfekte Uhrwerke normalerweise.

      Reinigen, und dann ein hochwertiges 10w40 einfüllen würde ich probieren. Wenn er dann nicht leiser wird, ist irgendwas leicht kaputt, er könnte aber immer noch lange weiter laufen.

      Rasseln einer Steuerkette hört sich anders an als Klappern der Kolben oder Schlagen / Rumpeln der Lager.
    • Hallo zusammen und wiedermal ein Dankeschön an alle, die sich beteiligen.

      Würde ganz gern etwas mehr darüber verstehen, welche Kriterien ihr hernehmt aus meinen Informationen, um das eine Öl auszuschließen, was ich auf keinen Fall verwenden sollte oder auch das andere zu empfehlen.
      Könnt ich mir da ein wenig Einblick geben, wie ihr vorgeht?
      Würde mich freuen.

      Besten Gruß
      Carsten
    • Joh.
      Also ich bin da gänzlich überfordert, Empfehlungen nachzuvollziehen. Es scheinen sich sogar die Werksempfehlungen schon z.T. zu widersprechen.
      Laut Handbuch:
      20W-50 und 15W-40-Mehrbereichsöl der API-Klasse SL oder SM
      10W-30 und 5W30-Motoröl der API-Klassen SL "Energy-Conserving" oder SM "Energy-Conserving" bzw. ILSAC-Qualität Mehrbereichsöl

      Nun steht dort aber auch noch irgendwo, kein mineralisches Motoröl. 5W30 ist doch aber Eines, oder?
      Geht man dann auch hier im Forum durch so manchen Thread, dann scheint aber auch 5W30 gefahrenfrei gefahren zu werden.

      Und hier im Thread kommen dann auch noch Empfehlungen wie 0W40 oder 5W40 oder 5W30 oder 10W40, manche nur für gewisse Zeit und manche dann für später.
      Habe ich irgend eine Öl-Klasse vergessen oder täusche ich mich oder scheint eigtl. jedes auf dem Markt befindliche Motoröl irgendwie verwendbar zu sein?
      Eigtl. gibt's doch auch noch 15W50, das wäre doch nochmal dickflüssiger und somit mit weniger Ölverlust zu rechnen?
      .
      Noch überhaupt nicht habe ich Hinweise in Richtung richtige Funktion des VVT-i entnehmen können, was auch bzgl. Öldruck eine Abhängigkeit haben soll. Und da spielt doch auch erst recht eine richtige Ölsorte mit rein, oder? Und wenn die manchmal seltsame Leistungsdynamik auftritt, dann könnte da doch sicher auch das Öl mit eine Rolle spielen, oder?

      Woher das Wissen, dass das eine Öl besser reinigt als ein anderes, woran erkennt man sowas auf dem Label aussen drauf? D.h., es gitb Öle, die reinigen und welche die verschmutzen das Motorinnere? Was ist dabei hauptausschlaggebend, was man auch auf einer Buttel aussen erlesen kann?

      Warum kann auch 0W40 verwendet werden, was ja höchstwahrscheinlich sehr dünnflüssig sein wird, wenn der Ölverbrauch doch jetzt schon mit 1L/1000km ziemlich hoch ist?

      Und warum eine Empfehlung z.B. von LiquiMoly Motorspülung 2427, wenn ich auf gleichem Onlineshop auch noch LiquiMoly Öl-Schlamm-Spülung 5200 angeboten bekomme. Wäre Letztere nicht erstmal anzuwenden, direkt ins Öl und 15min Standgas?
      Die Motorspülung 2427 hat genau welchen Unterschied zu der Schlammspülung und warum bei mir eher Motorspülung und nicht Sclammspülung?

      Im Prinzip möchte ich ja meinen Motor schützen aber auch nicht ein ÖL-Grab am Ende des Jahres neben den Spritkosten haben, wegen super flutschigem ÖL, dass dann aber noch flüchtiger sein wird als 1L/1000km.
      Gibt es Gefahren mit bestimmten Ölen BEI DIESEM Motor, wenn man auch mal 350km am Stück Autobahn fährt oder ist das alles nur minimalst hypothetisch?
      Welches Öl eignet sich als Sorte prinzipiell gut für ansonsten häufige Ultrakurzstrecken in der Stadt? Was muss da ein Öl erfüllen?
      Also mir wäre es auch egal, einmal im Jahr eine Schlammspülung vor dem Ölwechsel machen zu müssen, weil das sonst verwendete Öl eher zu Ablagerungen aufgrund der Kurzstrecke neigt oder auch ab und an mal einen Benzinzusatz beim Tanken für die Kolbenring-Freigängigkeit mit beizugeben.
      Aber ich will doch nicht 40 oder gar 60€ für einen 5L-Kanister raushauen für super longlife, super dünnflüssig, super 0,005% mehr spritspar Motoröl, was man eigtl. in neuen Highend-Maschinen mit noch wesentl. geringeren Toleranzen, dass dann am Ende 2L/1000km durchzieht!?

      Für mich tun sich da viel zu viele Optionen auf und am Ende scheinen eigtl. alle Sorten irgendwie geeignet oder auch nicht geeignet zu sein.
      Sorry, bin nicht vom Fach, aber möchte gerne etwas mehr dahintersteigen, warum das eine für meinen Gebrauch besser sein soll, als das andere Öl. :)

      Gruß
      Carsten
    • Die Verwirrung ist OK, das ist normal.

      Du kannst dich hier im Forum mal über die verschiedensten Themen einlesen.
      Dein Motor scheint ja viel zuzulassen, ich denke aber nicht, dass irgendweine Werkstatt da wirklich 20W50 oder 15W40 reinfüllt. Sogar beim 10W30 bin ich im Zweifel.
      Am ehesten macht man da 5W30 rein. Die 5 steht für die Kaltviskosität die 30 für die Heißviskosität. Sinkt der Wert, ist das Öl dünner, steigt er, ist es dicker.
      Ein 0W40 ist also kalt dünner und heiß dicker. Ein 5W40 ist kalt etwa gleich, aber heiß dicker. 0W40 hat den Vorteil, dass es der Motor einfacher hat, schneller geschmiert wird und schneller auf Temperatur kommt (besonders wenns knackig kalt ist).
      Das ist alles sehr platt und reduziert ausgedrückt, soll eben nur der ersten Veranschaulichung dienen.

      API SL/SM dürfte mit einem 0W40 oder 5W40 problemlos einzuhalten sein, sogar mit großer Auswahl.
      Wie gesagt ich wäre da definitiv beim HighPerformer 0W40. Anscheinend ist das ja bei autoteile-meile.de immer noch die gute Version für dich. (KLICK)
    • Danke für die Hinweise, werde mir mal das Thema vornehmen, wenn Zeit über.

      Aber ist denn ein 5w30 nicht ein mineralisches Öl, was nicht verwendet werden soll/darf? Oder gibt's 5W30 sowohl als minearlisches als auch synthetisches Motoröl?

      Ich schätze, das Hauptproblem ist in meinem Fall der Zielkonflikt das Fahrprofil (oft Kurzstrecke) in Verbindung mit dem schon hohen Ölverbrauch, oder?
      Dünnes Öl ist gut für Kurzstrecke, d.h. für viele Kaltstarts und schnelles Öl an allen Komponenten, aber auch, das dieses Öl sich schneller durch die mittlerweile erhöhten Toleranzen hindurch verflüchtigt (Ölverbrauch) und das natürlich bei oft kalten Motorkomponenten nochmal umso mehr.

      Gruß
      Carsten
    • 5W30 beschreibt nur die Viskosität - das hat erstmal nichts mit mineralisch oder synthetisch zu tun.
    • Charly,

      die modernen Öle mit 5W-30 oder 5W-40 sind in der Regel (ich wüsste sogar gar keins, welches von denen mineralisch ist 8o ) alle auf HC- bzw. PAO-Basis. Wegen "mineralisch" musst du dir keinen Kopp machen.

      Meine Empfehlungen wären (neben dem oben genannten HighPerformer):

      • Mannol Extreme 5W-40
      • Total Quartz 9000 Energy 5W-40
      • Addinol Super Light 5W-40




      Bei viel Kurzstrecke würde ich ein günstiges Öl 0W-40 oder 5W-40 mit Norm ACEA A3/B4 nehmen (siehe ethanolys Empfehlung). Mit den Ölen bist du auf der sicheren Seite, da "flutscht" nichts durch!

      Wegen des Ölverbrauchs (und um eine Reduzierung anzustreben) könntest du testweise eins der folgenden Produkte zusätzlich einsetzen:


      MANNOL 9423 Oil Leak-Stop

      MANNOL 9990 Motor Doctor

      Wie weiter oben gesagt: Mechanische Defekte können damit nicht beseitigt werden. Um eine Reparatur (wenn gewünscht und noch ökonomisch sinnvoll) wirst du evtl. nicht herumkommen!



      Zuvor eine Motorreinigung mit dem vorgeschlagenen Mittel von LM oder mit dem folgenden kann nicht schaden (genau nach Anweisung vorgehen!):


      MANNOL 9900 Motor Flush

      Wegen der Hintergründe zur Ölthematik bitte - wie oben vorgeschlagen - noch einlesen! :)


      The post was edited 1 time, last by oilbuyer ().

    • Wegen dem klappern (vielleicht Kolbenkipper / beginnender Lagerschaden) empfehle ich 10W als dickes Basisöl mit hoher HTHS als maximalen Schutz auch wenn bereits hoher Verschleiß vorliegt. Darüber hinaus könnte dies den Ölverbrauch reduzieren. Als Heißviskosität 40, 50 wäre etwas arg viel.

      Demnach das Kroon Polytech 10W-40, welches auch ein sehr hohen Additivgehalt hat.