Mazda MX-5 ND G160 Sommerfahrzeug

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    • Mazda MX-5 ND G160 Sommerfahrzeug

      Hallo liebe Mitglieder im oil-club1 -Forum!

      Ich bin der Nelle (49) aus der Steiermark und habe zum ersten mal so etwas wie meinen Traumwagen realisiert - einen neuen Mazda MX-5. Um diesmal alles besser zu machen, soll er nun nach dem Einfahren einen Wechsel auf das richtige Öl bekommen.

      Ein Kollege hat mich auf diese Seite aufmerksam gemacht. Mein Wissen zum Thema Öl ist so bescheiden, dass ich bezweifle, jemals einen wertvollen Beitrag in diesem Forum leisten zu können. Dennoch hoffe ich, dass jemand von Euch mir helfen möchte, für meinen kleinen Roadster das richtige Öl für hoffentlich viele sorgenfreie Kilometer zu finden.

      Aber erst mal zum Fragebogen, danach folgen noch ein paar Anmerkungen:

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Mazda MX-5, Modell 2018
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: Benzin, Sauger, Direkteinspritzung, 13:1 verdichtet, 2 Liter, 160 PS bei 6000/min, recht langhubig (91,2 mm), somit relativ hohe Kolbengeschwindigkeiten
      3. UPS! Edit: Ölvolumen (ist irgenwie hinten runter gefallen): 4,3 Liter mit / 4,1 ohne Filterwechsel laut BA
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Nur im Sommer, täglich relativ ruhig 12 km zum Bahnhof und zurück, am Wochenende in die umliegenden Berge, gern sehr flott, auch Kurzurlaube sind geplant. Autobahn sehr selten, Stadtverkehr fast nie.
      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: Zum Bahnhof (anfangs Ortschaft, dann Landstraße) etwa 60 km/h. Am Wochenende total verschieden, flotter!
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: 1x / Sommer selbst ausführen, also vielleicht nach 15.000 km(?)
      7. Gesamtlaufleistung: 2300
      8. Bisher genutztes Öl: original Mazda Erstbefüllung, man munkelt "Mazda Originalöl Supra 0W20"
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: noch nicht feststellbar
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: leider kein Ölthermometer an Bord
      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro 6, kein Filter
      12. Hersteller-Freigabe, Öl-Spezifikation (Fahrzeuganleitung): "API SN oder ACEA A5/B5"
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: 3 Jahre (minus mittlerweile drei Wochen :zwinker: )
      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: GEPLANT! Klassisches Saugertuning mit schärferen Nockenwellen auf ca 200 PS bei 7000-7200/min
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: nein
      16. Eingeplantes Budget: normale Preise mit etwas Spielraum nach oben, wenn es von Vorteil ist
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? nein

      - Wie erwähnt, soll das Fahrzeug nur im Sommer bewegt werden. Anfangs und am Ende der Saison kann es hier zu Lande in der Früh jedoch schon mal gegen 0°C Außentemperatur gehen. Ansonsten ist es eher warm, vergleichbar mit Freiburg.
      - Ich achte ausnahmslos darauf, den Wagen erst warm zu fahren, bevor ich ihm die Sporen gebe (10 km / 10 Minuten mindestens).
      - Das Fahrprofil hier in der Gegend um die steirische Weinstraße weicht vermutlich etwas von dem "typisch deutschen" ab. Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 km/h, dafür gibt's steile Berge, erklommen mit geringen Durschnittsgeschwindigkeiten, aber gerne hohen Drehzahlen!
      - Im Herbst wird er eingemottet (unbeheizte, trockene Garage), dann kommt der Seat Toledo dran.

      Welches Öl würdet ihr nehmen? Danke für's Lesen und für Eure Tipps! :blu:
      LG Nelle

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von nelle () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler

    • Die GÖA aus dem kleineren Motor wiederspricht dem falschen Klischee.

      Hauptfrage ist - wie wird Fahrzeug benutzt. Für die Fahrten mit kleiner Geschwindigkeit und höheren Drehzahlen würde 0w-20 verwenden.
      Für höhere Geschwindigkeiten und lange Strecken ein 5w-30 A5/B5.
      ÖWI bei dem 0w-20 würde ich max bis 6000km halten. Beim 5w-30 - 250 Motorstunden oder 60×250=15000km.
    • Danke @nelle für den Auszug aus der BA!

      Öle mit Visko 0W-20 laufen in dafür vorgesehenen Motoren einwandfrei. Das zeigen die hier veröffentlichten Analysen immer wieder (u.a. der Link von @Andy in #2).

      Da du dein Fahrzeug tatsächlich nur in den warmen Monaten (ok, mit einigen Temperaturschwankungen in den Übergangszeiten) bewegst, würde ich ein 5W-30 nach ACEA A5/B5 einsetzen. Damit bist du schon über der Mindestanforderung und hast in Extrembereichen (Bergetappen mit viel Drehzahl etc.) noch etwas Zusatzreserven.

      Zu nennen wären da zum Beispiel:
      Total Quartz 9000 Future NFC 5W-30

      SHELL HELIX ULTRA PROFESSIONAL AF 5W-30


      MANNOL Energy Formula JP 5W-30 API SN

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oilbuyer ()

    • oilbuyer schrieb:

      Da du dein Fahrzeug tatsächlich nur in den warmen Monaten (ok, mit einigen Temperaturschwankungen in den Übergangszeiten) bewegst, würde ich ein 5W-30 nach ACEA A5/B5 einsetzen. Damit bist du schon über der Mindestanforderung und hast in Extrembereichen (Bergetappen mit viel Drehzahl etc.) noch etwas Zusatzreserven.
      Reserven sind wohl ganz gut für den erholsamen Schlaf.

      Ein paar neue Fragen tun sich auf:

      1. In der BA steht ja API SN oder ACEA A5. Ist das dann egal, welche Norm erfüllt wird bzw. sind die beiden Normen qualitativ gleichwertig?
      2. Beim Shell Helix Ultra Prof. AF 5W-30 bedeutet das AF anscheinend, dass es (nur?) für Ford ist. Die Ölsuche auf Shell liefert mir andere Öle. Sind diese markenbezogenen Angaben irrelevant? Ist die ACEA- bzw. API-Angabe das einzig relevante?
      3. Da ich ja noch in der Garantiezeit bin, darf ich Mazda natürlich kein Argument liefern, um sich im Falle eines Falles aus der Affäre zu ziehen. Ich nehme mal an, dass ich innerhalb der Garantiezeit das Öl nicht selbst wechseln darf, sondern lediglich eine Mazda Vertragswerkstatt darum bitten kann, das von mir selbst organisierte Öl für mich zu wechseln?

      Sorry, wenn ich in der Suche übersehen haben sollte, dass alles schon x-mal durchgekaut wurde!
    • Ja, dass ist inzwischen alles sehr verwirrend...

      Die ACEA Norm ist im Normallfall schärfer als die API, also würde ich mich eher an die halten.

      Wenn das Shell Helix Ultra Prof. AF 5W-30 die ACEA Norm A5/B5 erfüllt kannst du es bedenkenlos verwenden, wenn es zusätzlich (!) eine Ford Norm erfüllt ist das in dem Fall für dich egal.

      Anders wäre es wenn das Öl NUR die Ford Norm erfüllen würde und nicht die ACEA Norm, dann müsste man dir davon abraten es in deinen Mazda Motor zu füllen!

      Du kannst natürlich während der Ganrtieziet das Öl slebt wechslen, du musst es der Vertasgwerksatt nicht unbedingt auf dei nase binden.

      Kurze: Ein gutes, qualitativ hochwertiges 5w-30 nach ACEA A5/B5 und alles ist gut. Und da gibt es sehr grosse Auswahl.
    • Den Ausführungen von @Mr.Matchbox in #9 schließe ich mich an.

      Shell macht gern für verschiedene Hersteller "eigene Süppchen" und bezeichnet diese Öle gern unterschiedlich mit AF, AM etc. Hiermit dürfte vor allem eine Preisdifferenzierung eine Rolle spielen, die Grundöle und Additivzusammensetzung sind meiner Meinung nach bei den 5W-30-Shell-Ölen mit A5/B5 (Professional-Serie) bei allen (AM, AF, etc.) gleich.

      Weitere Empfehlungen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oilbuyer ()

    • Bei entsprechend sportlicher Fahrweise mit hohen Drehzahlen, oder Bergetappen mit hoher Last aber niedriger Geschwindigkeit, würde ich auf jeden Fall das 5W-30 nach ACEA A5/B5 API SN bevorzugen. Die Öltemperatur geht dabei sehr hoch.

      Ein vollsynthetisches Öl dieser Vorgaben ist das RAVENOL DXG SAE 5W-30

      Einige der oben genannten Öle erfüllen API SN nicht - zu hoher Sulfatasche / ZDDP Gehalt.

      Ein günstigeres HC Öl mit dennoch recht guten Daten (NOACK <10%) ist das Meguin Fuel Economy 5W-30

      Die neuen Dexois 1 Gen.2 müssten auch weitestgehend deckungsgleich sein mit deinen Anforderungen und Spezifikationen.
    • Maddin schrieb:

      Ein günstigeres HC Öl mit dennoch recht guten Daten (NOACK <10%) ist das Meguin Fuel Economy 5W-30
      Das dürfte das (günstige) Äquivalent (gleicher Firmenverbund, Datenblätter sind in allen Werten deckungsgleich!) zum
      Liqui Moly TOP TEC 4300 5W-30 (@Mr.Matchbox´ Vorschlag) sein! Datenblatt siehe hier


      Maddin schrieb:

      Die neuen Dexois 1 Gen.2 müssten auch weitestgehend deckungsgleich sein mit deinen Anforderungen und Spezifikationen.
      Stimmt! Die Öle mit dieser Freigabe sollten i.d.R. auch sehr gut geeignet sein!

      EDIT: @nelle:

      Was ist eigentlich mit Punkt 3. der Abfrageliste? ?(

      3. Öl-Volumen des Motors:

      Könntest du das in #1 noch ergänzen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von oilbuyer ()

    • Andy schrieb:

      Hauptfrage ist - wie wird Fahrzeug benutzt. Für die Fahrten mit kleiner Geschwindigkeit und höheren Drehzahlen würde 0w-20 verwenden.

      Maddin schrieb:

      Bei entsprechend sportlicher Fahrweise mit hohen Drehzahlen, oder Bergetappen mit hoher Last aber niedriger Geschwindigkeit, würde ich auf jeden Fall das 5W-30 nach ACEA A5/B5 API SN bevorzugen. Die Öltemperatur geht dabei sehr hoch.

      In diesem Forum sind die User mit Sicherheit informierter als in vielen anderen Foren, aber ich glaube oftmals wird doch nach Gefühl entschieden/beraten, als auf Basis technischer Grundlagen.

      Nach welcher Empfehlung richtet man sich jetzt am besten? Und wieso?

      Ich fürchte man müsste am besten erstmal nen entsprechendes Studium im Bereich Werkstofftechnik o.ä. absolvieren oder mal selbst das Inet bemühen. :lesen:

      Man ist das schwierig, man weiß vermutlich 10x so viel wie der 0815 Fahrer, aber man bräuchte gefühlt noch weitere 10x so viel Wissen um wirklich fundiert entscheiden zu können. Ich glaube ich kaufe besser nen E Auto :/ :whistling:
    • Ich versuche mal Andys Aussage zu interpretieren. Kleine Geschwindigkeit und höhere Drehzahlen bedeutet, zwar kurzzeitig auch Vollast zu fahren, aber der Vollast Anteil kann bei kleiner Geschwindigkeit gar nicht so wahnsinnig hoch sein. Sonst wäre man schneller unterwegs.

      Bei hohem Vollast Anteil oder hohen Geschwindigkeiten, steigt entsprechend die Öltemperatur. Das kann natürlich auch bei kleineren Geschwindigkeiten der Fall sein, wenn auch viel verzögert wird oder es bergauf geht. Kurvenreiche Straßen am Berg eben. Da habe ich nach 10 min schon extreme Öltemperaturen erlebt. Dickeres Öl wäre also angebracht. Wobei natürlich von der Auslegung her auch ein dünneres, den Vorgaben entsprechendes Öl das mit machen muss, allerdings geht das schon an die Grenzen.
    • Wobei man da wieder argumentieren könnte:

      Kurzstrecke = Spriteintrag (Mazda DI!) = 5W-30
      Langstrecke + Last = gute Kühlung ist nötig = hohe Öl Durchflussgeschwindigkeit von Vorteil = 0W-20
      :P

      (diesen Beitrag bitte nicht als Weisheit letzter Schuss betrachten, ich habe keine Ahnung von Öl, ich will nur aufzeigen dass hier jeder eine andere Sichtweise auf die Sache hat und damit vermutlich der Großteil falsch liegen müsste)
    • Man muss auch beachten das die öltemperatur bei einem dünnflüssiges öl auch tiefer ist. Durch geringere reibungsverluste, dadurch ist die eigendliche viskosität höher als sonst.

      Die skyactiv motoren haben eine kolbenkühlung durch ölspritzdüsen.

      Ich hatte mal ein gespräch mit jemand das bei motorex arbeitet. Und er meint das neue motoren die mit solche 0w20 öle laufen einen speziellen honenverfahren haben in den Zylinderwände, sowie einen geringeren kolbenspiel.