Motoröl Saab 9-5 Aero

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    • Motoröl Saab 9-5 Aero

      Neuzugang :)
      Noch nicht hochoffiziell, aber ab Dienstag!

      1. Autohersteller, Model, Baujahr: Saab 9-5 Aero Kombi 2001
      2. Motor - Diesel/Benzin, Hubraum, Leistung: 2.3 Liter Turbobenziner 250PS
      3. Öl-Volumen des Motors: 4 Liter (wenn ich nicht irre?)
      4. Fahrprofil - Motorsport, Kurz- Langstrecke: Beides. Auf 50 Kurzstreckenkilometer kommen 600 Langstreckenkilometer, moderate Fahrweise, nicht sportlich
      5. Wie hoch ist die Durchschnittsgeschwindigkeit: 60-70km/h
      6. Geplante Ölwechsel-Intervalle: jährlich, max 10.000km, Saisonkennzeichen April/Oktober in Überlegung.
      7. Gesamtlaufleistung: 260.000
      8. Bisher genutztes Öl: Liqui Moly TopTec 4600 5w30 (sowohl beim Erstbesitzer als auch die letzten 60tkm)
      9. Ölverbrauch ml/1.000Km: 0.45l/1000km
      10. Welche Öltemperaturen werden erreicht: unbekannt, aber konstruktionsbedingt hohe
      11. Abgasnorm, Abgasnachbehandlung: Euro3
      12. Hersteller-Freigabe, Öl-Spezifikation (Fahrzeuganleitung): -
      13. Herstellergarantie oder Kulanzansprüche: -
      14. Leistungssteigerung vorhanden/geplant: nicht geplant
      15. Sonstige Unregelmäßigkeiten, Teiletausch, Reinigungen etc.: Ölwanne wird noch abgenommen, Ölsieb kontrolliert, Pleuellager kontrolliert
      16. Eingeplantes Budget: um/bis 8€/l
      17. Verschmutzung durch Öleinfüllöffnung sichtbar? Nein


      Prinzipiell habe ich schon ne Idee auch durch den Thread vom seboschmitz.
      Und auch turboseize hatte mir schon persönlich etwas Ratschläge gegeben.

      Trotzdem würde mich nochmal eure Meinung zur Ölwahl interessieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Leon96 ()

    • Solltest Du mit dem Saab über den Sommer noch paar Meter fahren wollen, würde ich Dir auf Grund der verschlissenen Lagerschalen zu einem 10W-50 raten (gibt 2 günstige Kandidaten), und keine Vollgasfahrten mehr.

      Ein 50er mit 10W Basisöl bietet einen Ölfilm mit höherer Tragfähigkeit, sodass dieser ausgleichend wirken kann.

      EDIT
      Ok, hat sich wohl gerade erledigt.


    • Also sowohl mein privater Mechaniker als auch Werkstatt raten davon ab die Lagerschalen anzufassen.
      Nach dem Motto, wenn man da anfängt, sollte man alles machen weil Kurbelwelle müsste vmtl eh raus wegen Verschleiß.

      Dann belasse ich es bei Ölsiebkontrolle.
      Die Frage, welches Öl dann?

      Ich habe hier schon 6 Liter VST 5w40 stehen...
      Vlt was mischen?
    • Da habe ich ganz andere Erfahrungen. Verschlissene Lager führen irgendwann zum Exitus. Verschleiß ist nicht linear sondern exponential.

      Zugegeben, es gibt viele Faktoren, die da reinspielen. Das fässt keiner gern an, wegen Gewährleistung.

      Sowohl Haupt- als auch Pleullager laufen auf einem Ölfilm, so dass es wenig bis kaum Verschleiß geben sollte. Allerdings gibt es auch dort Verschleiß. Bei Hauptlagern weniger als bei Pleullagern, weil sich die Kraft auf zwei Lager verteilt. Bei den Pleullagern ist es immer die obere Halbschale, die belastet wird und meist als erste hin ist.

      Ich hab neulich erst wieder die Pleullager von der Nähmaschine angesehen, gewechselt bei rund 200.000km. Eine knapp, eine schon länger in der dritten Schicht. Interessant ist in dem Zusammenhang, dass ja nach Konstruktion der Ansauganlage der Füllungsgrad der einzelnen Zylinder unterschiedlich sein muss. Z.B. bei den M40 und M43 sind immer die beiden mittleren Zylinder erheblich stärker abgenutzt.

      Lange Rede kurzer Sinn, es ist sinnvoll, rechtzeitig zu prüfen und ggf. zu tauschen. Wenn schon die KW-Zapfen riefig sind, muss die KW mindestens zum Polieren raus.
    • Leon96 schrieb:

      Also sowohl mein privater Mechaniker als auch Werkstatt raten davon ab die Lagerschalen anzufassen.
      Nach dem Motto, wenn man da anfängt, sollte man alles machen weil Kurbelwelle müsste vmtl eh raus wegen Verschleiß.

      Dann belasse ich es bei Ölsiebkontrolle.
      Die Frage, welches Öl dann?

      Ich habe hier schon 6 Liter VST 5w40 stehen...
      Vlt was mischen?
      Moin,

      das mit den Verschleisswerten ist ja ärgerlich......aber ob es wirklich vorm Exitus ist?! ich denke eher nein. Weisst du wie der Öldruck sich verhält? im Leerlauf bei heissem Öl zum Beispiel?

      Wenn die Wanne weg ist würde ICH, die Pleuellager checken, wenn Lager aufgeben dann normalerweise zuerst die Pleuellager da diese am Ende der "Nahrungskette" stehen. Die könnte man dann auch rel. einfach tauschen sofern die KW an den Zapfen gut ausschaut;)


      Viele Grüße
    • Pleuellager sowie Kurbelwellenlager sind wohl ähnlich anfällig.

      Öldruckleuchte hat bisher nie geleuchtet nach Autobahnfahrt oder so bei heißem Öl.
      Nicht bei dem 40er bei mir, auch nicht bei 30er-Öl beim Vorbesitzer mit 11.7er Heißviskosität.

      Allerdings kommt die Lampe auch erst bei VIEL zu wenig Öldruck.

      Daher wird die Öldruckleuchte bei Saab ja auch liebevoll als "Game-Over-Leuchte" bezeichnet.
      Es soll schon Leute erwischt haben wo die Lampe nie geleuchtet hat. Okay, selten. Meist hat sie geleuchtet.

      Ich meine die Lager von Zylinder 4? sind als erstes betroffen.

      Allerdings gibt es auch Leute die haben mehr Glück als Verstand...
      Bekannter Schrauber ist den Softturbo (ist gleicher Motorblock nur anderer Lader und Ventile) gefahren.
      Öldrucklampe permanent am leuchten. Macht er einfach ne Schlammspülung. Die ja keine Kohle entfernt.
      Nur den Schlamm der das 75% dichte Ölsieb bei laufendem Motor ganz dicht gemacht hat.
      Die Karre hat nur auf die rübe bekommen.
      Kein Öldruck, kein Kühlwasser. Geht nicht kaputt. Ich muss meine Autos nur 1x schief angucken und alles fällt auseinander 8o

      Milky schrieb:

      Lange Rede kurzer Sinn, es ist sinnvoll, rechtzeitig zu prüfen und ggf. zu tauschen. Wenn schon die KW-Zapfen riefig sind, muss die KW mindestens zum Polieren raus.
      Wenn man so anfängt und die KW wirklich schon Probleme hat (in meiner Analyse ist ja auch Eisen erhöht... aus was bestehen Kurbelwellen?) kann man auch gleich den kompletten Motor machen.
      Da macht man dann direkt mit Kolbenringen/Abstreifringen weiter und wenn es soweit ist kann man auch gleich hohnen, die originale Steuerkette mal erneuern. Und wenn man soweit geht schaut man sich die Nockenwellen auch noch an.
      Und wenn man das schon macht baut man es ja auch nicht mit originalem Turbolader wieder zusammen.
      Rumms. 5000€ weg :D
      Das ist so ein bisschen der Konflikt in dem ich im Moment stehe.

      Vielleicht ist der Motor schon hin. Dann will ich es lieber jetzt noch nicht wissen :cursing:


      Darum suche ich jetzt:
      Ein Öl was ideal darin ist die Lager zu schützen ohne an Ort und Stelle durch die Ölwannenheizung zu verkoken.
      Ölwechselintervalle bin ich bereit auf maximal 5000 Kilometer zu reduzieren.
      Vielleicht auch noch weniger.

      Die Ölwanne wird dennoch vorher demontiert um Öldruckproblem auszuschließen (Ölsieb)

      Bis Ende September werde ich vermutlich nur 500 Kilometer fahren.
      Im Oktober dann wieder mehr.
      Vorm Winter Kontrollanalyse. Im Winter wird das Fahrzeug lediglich etwas bewegt um Standschäden vorzubeugen.
      Winterreifen sind nicht geplant. Nasse Straßen oder Schnee auch nicht.






      Ob das mit Gewährleistung zu tun hat weiß ich nicht.
      Ich glaube nein weil der Draht zu der Werkstatt ist zu gut.


      ___
      Eine Referenzanalyse zu dem Motor habe ich im Netz übrigens gefunden.
      Ich könnte den Urheber mal fragen ob ich die hier im Forum mal zur Verfügung stellen dürfte.
      8700km, 2.5l Nachfüllmenge.
      Eisen 12, Alu 1, Kupfer 7, Blei 2, Mangan 1
      Ruß 0.2%
      Alles was nicht erwähnt war ist bei 0

      Motor hatte eine völlig kaputt Hauptlagerschale auf ich glaube 3.Zylinder?
      Die restlichen Lagerschalen waren der Laufleistung entsprechend ok
    • Leon96 schrieb:

      Darum suche ich jetzt:

      Ein Öl was ideal darin ist die Lager zu schützen ohne an Ort und Stelle durch die Ölwannenheizung zu verkoken.
      Ölwechselintervalle bin ich bereit auf maximal 5000 Kilometer zu reduzieren.
      Vielleicht auch noch weniger.
      Andere halten es für überflüssig, für uns versteht es sich vermutlich jedoch von selbst, aber ich schreibe es trotzdem noch mal :D

      Ich würde zusätzlich bei jedem Ölwechsel:
      -Ölfilter so gut es geht vorbeifüllen (geht auch bei horizontal montierten Ölfiltern ;) )
      -nach dem Wechsel erstmal ohne Einspritzventile kurz kurbeln um Öldruck aufzubauen ehe die Verbrennung einsetzt

      Sicher ist sicher :thumbup: