Motoröl Mazda MX5 Turboumbau

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    • Das Motul 300V 15W50 hat doch einen sehr hohen Molybdän Gehalt, kann es da nicht zu Problemen(Ablagerungen) an den Lagerstellen des Turbos kommen?

      Ich würde ein 10W50 verwenden, damit ist noch eine ausreichende Kaltlaufschmierung gewährleistet und HTHS liegt zwischen 5 und 6. Das Ravenol HVE 10W50 wäre da eine gute Wahl mit guter Preis-Leistung(auch Wolfram Additivierung).
    • Ich verweise mal auf diesen Thread bzgl. des Einflusses von Molybdän auf den Turbolader. :)

      Welche Auswirkung hat Molybdän auf Turbine? (TEOST 33C)

      Ich denke auch, dass wenn es tatsächlich schädlich wäre, die Ölhersteller es explizit auf den Packungen erwähnen würden, wenn es da zu Problemen käme.

      Der Stockpunkt vom Motul liegt übrigens bei -39 Grad. :thumbup:

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    • Das Motul wirkt nicht schlecht.
      Allerdings frage ich mich schon, was das Molybdän bei mir bewirkt. Der turbo ist kugelgelagert und hat damit einen Restriktor, was den Öldurchsatz deutlich verringert.
      Keine Ahnung, ob das ein Problem werden könnte.

      Laut motul ist das Öl ja ein Motorrad Öl. Hat das Nachteile? Ich hab ja weder eine nass laufende Kupplung noch ein Getriebe in dem Öl, daher auch ganz andere Schwerpunkte...
    • BAMarkus schrieb:

      Das Motul 300V 15W50 hat doch einen sehr hohen Molybdän Gehalt, kann es da nicht zu Problemen(Ablagerungen) an den Lagerstellen des Turbos kommen?

      Ich würde ein 10W50 verwenden, damit ist noch eine ausreichende Kaltlaufschmierung gewährleistet und HTHS liegt zwischen 5 und 6. Das Ravenol HVE 10W50 wäre da eine gute Wahl mit guter Preis-Leistung(auch Wolfram Additivierung).
      Warum gibt Ravenol bei diesen Ölen immer an, dass es für Laufleistungen ab 100.000 km geeignet ist? Ich habe einen quasi neuen Motor...
    • Wie kommst du auf Motorradöl ?

      Rennsusi schrieb:

      Das Motul wirkt nicht schlecht.
      Allerdings frage ich mich schon, was das Molybdän bei mir bewirkt. Der turbo ist kugelgelagert und hat damit einen Restriktor, was den Öldurchsatz deutlich verringert.
      Keine Ahnung, ob das ein Problem werden könnte.

      Laut motul ist das Öl ja ein Motorrad Öl. Hat das Nachteile? Ich hab ja weder eine nass laufende Kupplung noch ein Getriebe in dem Öl, daher auch ganz andere Schwerpunkte...
    • Rennsusi schrieb:

      Oh man.
      Ich bin hier wie der absolute Laie, der nicht mal ordentlich recherchiert...

      Danke für die Info.

      Das 300V hab ich damals im Formula Student Motor eingesetzt und da war es super...
      Erzähl mal. (Wenn es zu OT wird kann tequila uns ja verschieben).
      "Wir" fuhren damals Ravenol im böse aufgeladenen 450-Kubik-Einzylinder. (Aktueller Sponsor ist übrigens Total). Wobei "wir" etwas großspurig ist. Teammitglied war ich nie - ich hab für die Jungs und Mädels nur gelegentlich ein paar Bilder gemacht und Buchstaben gewürfelt. Konstruieren oder basteln haben die mich aus gutem Grund nie lassen. 8)
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com
    • turboseize schrieb:

      (Wenn es zu OT wird kann tequila uns ja verschieben)
      Hehe...ja, die Gratwanderung mit +/- ist gar nicht mal so einfach. :grins3:
      Aber hierbei ist alles paletti. :zwinker2:
      Ein wenig OT mit paar Worten ist mehr als nur legitim. Im passenden Zusammenhang, auch wenn etwas weit hergeholt, darf und sollte man ruhig mal ausholen.
      Der Punkt ist dann lediglich, dass diese Ausholung nicht zur Haupt-Thematik wird. Und wenn alles im Rahmen bleibt, werden solche Dinge im eigentlichen Topic auch dezent nebenbei besprochen.

      Übrigens 10/15/20W-40/50:


      Eigentlich ja eine ganz gute Auswahlmöglichgkeit. :flitz: [_________
    • turboseize schrieb:

      Erzähl mal. (Wenn es zu OT wird kann tequila uns ja verschieben)."Wir" fuhren damals Ravenol im böse aufgeladenen 450-Kubik-Einzylinder. (Aktueller Sponsor ist übrigens Total). Wobei "wir" etwas großspurig ist. Teammitglied war ich nie - ich hab für die Jungs und Mädels nur gelegentlich ein paar Bilder gemacht und Buchstaben gewürfelt. Konstruieren oder basteln haben die mich aus gutem Grund nie lassen. 8)
      Ja das wäre der Motor den ich dann auch bauen wollte. Aber das Team hatte sich geweigert...
      War da Teamleader Engine. Gefahren sind wir einen R6 Motor, komplett überarbeitet. Andere Nockenwellen, höhere Verdichtung usw. Alles angepasst an den Restriktor und die damit niedrigere Drehzahl usw. Hatten mit 96 PS so ziemlich das maximum geholt was ging. Spritverbrauch war natürlich dementsprechend schlecht.
      Und wir hatten mal einen da, der bei BMW die Superbike Motoren betreut. Der hat uns paar Tipps usw gegeben. Unter anderem die Empfehlung zu dem Motul 300V. Haben wir auch genommen. Aber ich hab mir nie weiter einen Kopf drum gemacht.
    • BAMarkus schrieb:

      Hätte auch noch eine Frage: Welchen Lader hast du da verbaut, der Leistung nach würde ich 6258 oder 6758 vermuten?

      Das Motul 300V Competition 15W50 gibt es auch noch recht "günstig" und sogar im 5 Liter Blechkanister:
      Motul 300V Competition 15W50
      Ja den 6258. Bin leider durch das Getriebe auf max. 400 PS (Rundstrecke eher 350 PS) begrenzt. Daher die Wahl des kleinen. Aber super spool up und Ansprechverhalten in Verbindung mit dem Krümmer.

      Danke für den Öllink.
    • Tequila009 schrieb:

      Übrigens 10/15/20W-40/50:
      • ...

      Eigentlich ja eine ganz gute Auswahlmöglichgkeit. :flitz: [_________
      Wow, was für eine Auswahl.
      Schon krass, diese Woche hier angemeldet, eigentlich nur um eine Alternative zum M1 5w50 zu finden, da ich Angst vor weiteren Fälschungen hatte.
      Und jetzt hat sich mein ganzes Denken gewandelt was Öl betrifft. Vorher war mir immer wichtig, ein 0w oder 5w Öl zu haben. Jetzt bin ich auch offen für 15w und achte auf Sachen wie Additive, HTHS, NOAK usw.

      Ich werde die Liste mal durcharbeiten.
      Aber gibt es davon ein Öl, ohne auf den Preis zu achten, das für dich der Favorit wäre, wenn es sich um ein Hobby-Sommer-Auto handelt, mit dem man auch mal eine Mehrtagestour durch die Alpen macht, mal auf der Rennstrecke fährt und dann aber auch mal eine Sonntagsausfahrt macht? Wo einem der Verschleißschutz mit das wichtigste ist? Kalt-und warmfahren versteht sich von selbst.

      ModEDIT-Tequila: Zitat auf Relevanz gekürzt.
    • Rennsusi schrieb:

      turboseize schrieb:

      Erzähl mal. (Wenn es zu OT wird kann tequila uns ja verschieben)."Wir" fuhren damals Ravenol im böse aufgeladenen 450-Kubik-Einzylinder. (Aktueller Sponsor ist übrigens Total). Wobei "wir" etwas großspurig ist. Teammitglied war ich nie - ich hab für die Jungs und Mädels nur gelegentlich ein paar Bilder gemacht und Buchstaben gewürfelt. Konstruieren oder basteln haben die mich aus gutem Grund nie lassen. 8)
      Ja das wäre der Motor den ich dann auch bauen wollte. Aber das Team hatte sich geweigert...War da Teamleader Engine. Gefahren sind wir einen R6 Motor, komplett überarbeitet. Andere Nockenwellen, höhere Verdichtung usw. Alles angepasst an den Restriktor und die damit niedrigere Drehzahl usw. Hatten mit 96 PS so ziemlich das maximum geholt was ging. Spritverbrauch war natürlich dementsprechend schlecht.
      Und wir hatten mal einen da, der bei BMW die Superbike Motoren betreut. Der hat uns paar Tipps usw gegeben. Unter anderem die Empfehlung zu dem Motul 300V. Haben wir auch genommen. Aber ich hab mir nie weiter einen Kopf drum gemacht.
      Unser Motor kam von BMW. Das Team ist umgestiegene von einem 600er R4 auf den 450 Eintopf. War ein herber Leistungsverlust, aber das Auto wurde durch die Gewichtseinsparung trotzdem schneller... Aber da man bekanntlich nie genug Leistung haben kann wurde dann der Motor aufgeladen. Das hat mehrere Jahre gedauert, bis das wirklich funktioniert hat. Eine der Herausforderungen war, überhaupt ein brauchbares Drehzahlsignal zu bekommen. Einzylinder laufen ja schon so nicht besonders rund, aber wenn man das Ding auflädt wird das noch extremer. Je nachdem wo und in welchem Takt man das Signal abgegriffen hat bekam man Drehzahlunterschiede von über 200/min...
      Ich war wie gesagt nur einer der beiden Photographen und habe die Technik nur am Rand mitbekommen, aber da steckte eine ganze Menge Hirnschmalz und etliche kaputtgefahrene Motoren drin, bis das Projekt endlich realisiert wurde. Aber dann war es ziemlich geil. 96 PS hatten wir zwar nicht - aber >80 PS und Drehmoment satt auf unter 200kg geht auch schon gut. (PS. geht denn überhaupt genug Luft für 96PS durch den Restriktor durch?)
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com
    • Rennsusi schrieb:

      Schon krass, diese Woche hier angemeldet, eigentlich nur um eine Alternative zum M1 5w50 zu finden, da ich Angst vor weiteren Fälschungen hatte.
      Und jetzt hat sich mein ganzes Denken gewandelt was Öl betrifft. Vorher war mir immer wichtig, ein 0w oder 5w Öl zu haben. Jetzt bin ich auch offen für 15w und achte auf Sachen wie Additive, HTHS, NOAK usw.

      Ich werde die Liste mal durcharbeiten.
      Aber gibt es davon ein Öl, ohne auf den Preis zu achten, das für dich der Favorit wäre, wenn es sich um ein Hobby-Sommer-Auto handelt, mit dem man auch mal eine Mehrtagestour durch die Alpen macht, mal auf der Rennstrecke fährt und dann aber auch mal eine Sonntagsausfahrt macht? Wo einem der Verschleißschutz mit das wichtigste ist? Kalt-und warmfahren versteht sich von selbst.
      In den Alpen kann es nachts auch im Sommer kalt werden, also verwirf die 0w-xx und 5wxx Öle nicht geich.

      Du bist doch Ingenieur. Dann müßtest Du doch eigentlich gelernt haben, ein Lager zu dimensionieren, bzw da dessen Maße ja schon stehen, durch geschicktes Formelumstellen die nötige Viskosität ermitteln können. ;)

      Und dann würde ich einfach ein x-beliebiges Öl mit passendem HTHS und ausreichend ZDDP nehmen und mir ansonsten keine weiteren Sorgen mehr machen...
      Alte Autos, moderne Öle: turboseize.wordpress.com
    • Ein 5W wird es definitiv auch tun aber natürlich ist ein 10W stabiler. Das musst im Endeffekt du entscheiden womit du das bessere Gefühl hast.

      Ich würde an deiner Stelle ein Öl nehmen zu dem es schon eine Analyse gibt, da weißt du wenigstens was du hast! Oder ein neues Öl nehmen und die Oil-Club-Datenbank mit einer FÖA ergänzen :)

      Mein Tip wenn es bezahlbar bleiben soll:

      Gulf Racing 5W50(lässt sich mit Eurol Engine Oil Treat-Wolfram Additiv noch aufpeppen)
      Ravenol HVE 10W50(Wolfram, Molybdän, Bor bereits enthalten)
    • Der Knackpunkt bei modifizierten Motoren bezüglich einer passenden Öl Empfehlung ist die nötige HTHS Viskosität. Die liegt logischerweise über der des Serien Motors, aber wo genau kann keiner sagen, ohne Erfahrungswerte.

      Über einer mindest HTHS für geringsten Verschleiß bringt eine weitere Erhöhung nichts, außer mehr Reibungsverluste. Da gehen bei hohen Drehzahlen schon ein paar PS flöten.

      Da der Motor mit einem 5W40 schon verschleißarm lief, so ein Öl liegt bei höchsens 4 - 4,5
      würde ich eine HTHS von über 5 mal ganz grob als unnötig hoch betrachten. Genaues können nur Analysen bringen. Mit höher viskosem Öl anfangen, und bei guten Werte ein wenig dünner wählen.

      Bei den bei uns üblichen Temperaturen funktioniert ein 10W auch ganzjährig ohne Probleme mit der Durchölung.