Die DSP würde dann die Empfehlung, auch wegen Temperatur?
Bremsscheiben & Bremsbeläge
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Es gibt nie eine Garantie! Ich hatte vorletzte Woche bei BELÄGEN die mind. 800•C. aushalten sollen/müssen…. immer wieder Hotspots auf den Scheiben bis zum starken Vibrieren und „schlagen“. Hätte ich auch niemals gedacht. Das passiert.
Wenn Du nicht gleich Riesensummen für Tests ausgeben möchtest, dann würde ich zuerst -falls verfügbar- die folgenden testen:
FERODO DS2500 (DSP hat auch viele Fans)
EBC BLUESTUFF NDX
PAGID STREET+ -
Soll ich dann nur an der Vorderachse die DS2500 montieren oder auch Hinten? Hinten gibt es keine Probleme, ich möchte aber nicht eine “Unausgewogene” bremskraft - anlage haben…
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Ist völlig egal. Wenn es jetzt schon hinten passt, obwohl es vorne zu schwach ist, dann würde ich es lassen.
Alternativ: EBC BLUESTUFF NDX ist hinten top.
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Ich hatte vorletzte Woche bei BELÄGEN die mind. 800•C. aushalten sollen/müssen…. immer wieder Hotspots auf den Scheiben bis zum starken Vibrieren und „schlagen“.
Die FERODO DS2500 etwa ?

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EddyF. Hinten passt super, die Combo Zimmermann Coat Z mit die Textar. Ein bisschen mehr biss an die HA würde ich mir schon wünschen aber kann mann es mit dem Beläg verbessern? Oder ist es so wegen die Bremskraftverteilung aus der ABS block?
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Oil-Freak Nat. NICHT die DS2500…. es waren ENDLESS vom FEINSTEN … und dennoch ist es passiert …. (die DS2500 halten sowieso nie 800•C. aus!)
Versace-Redisc.si Ich habe an HA in versch. Fahrzeugen schon die brutalsten Rallye Beläge montiert und hoffe immer noch, dass mal endlich was übersteuern wird…. - schaffst Du gar nicht mit der schweren Kiste. Auch ABS wirst Du keines haben… dafür sind die genannten alle zu schwach. Es ist von hier aus schwer zu beurteilen, wie gut dein Textar schon beißt und welcher wohl besser wäre. Es „beißt“ ein guter Belag auch nicht auf jeder Scheibe und in jedem Fahrzeug gleich stark. Das musst du einfach ausprobieren. Der DS2500 ist auch an der HA top (ich fahre ihn aktuell im 3-er Diesel mit VA DSUNO).
Der EBC BLUESTUFF NDX ist ebenfalls absolut Spitze an der HA! Mit dem würde ich beginnen … weil er auch zu 99% nicht quietscht!
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... da ich (wir) ja immer dachten, die DS2500 sind identisch zu den Tarox Corsa, diese bis 800° temperaturbeständig sind, war meine Schlußfolgerung für die DS2500 übergreifen. Jetzt habe ich beide nochmal gesucht, und Folgendes auf die Schnelle gefunden ...
- DS2500 laut at-rs nur bis max 650°, durchschnittlicher konstanter Reibkoeffizient 0,42, ab 400 - 450° deutlich abfallend unter 0,4
- Tarox Corsa laut at-rs ... Zitat "Der Corsa 114 Belag ähnelt in vielen Punkten z.B. dem Ferodo DS2500 und ist als Allrounder zu bezeichnen: Von der Rennstrecke bis zum normalen Straßenverkehr - der Corsa 114 stoppt Sie zuverlässig. Corsa 114 Bremsbeläge sind bis 800°C temperaturbeständig und haben einen optimalen Temperaturbereich von 250°C bis 500°C. " Zitat Ende
- Reibungskoeffizient kalt 0,47, heiß 0,49
Scheint so, als ob die doch nicht gleich wären, und es einige Unterschiede gibt . . .
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Die Temperaturangaben darf man absolut nicht ernst nehmen zumindest bei den meisten Belägen. Es kommt beim Rennstrecken Einsatz auch sehr auf das Fahrzeug und die Bereifung und vor allem auf die Belüftung und gesamte Konstruktion an. Es ist nicht immer der Belag schuld, wenn er zu schwach ist.
Der Reibungskoeffizient sagt auch absolut nichts aus!! Ich habe schon welche mit bis zu 0.70 gefahren und dann welche mit ca. 0.35-0.40 wie zB der ENDLESS ME20…. der auf der richtigen Bremsanlage wie ein Schlange beißt und brutalst blockt und sich viel stärker anfühlt!! Im anderen Wagen wieder nicht!
So wie FAHRWERK eine Wissenschaft bzw Ingenieurskunst ist, fast so ist das bei BREMSE! Sonst wäre es ja einfach :).
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Nun ja, das mag sein ... Du hast da deutlich mehr auch praktische Erfahrungen, woher auch immer diese Experimentierfreude kommt.
Ich bin jedenfalls mit meinen Tarox Corsa auf dem Festsattel (370 mm) ganz zufrieden, Rennstrecke iss bei mir nicht relevant, schöner direkter Druckpunkt, kalt schon sehr angenehm bissig, und seit Neuestem mit 245ern (abgenommen und eingetragen) auf der VA ... aber noch nicht brutalst getestet oder dazu gekommen, wird sich aber sicher noch ergeben ... kann berichten falls gewünscht . . . -
Immer gewünscht, Feedback zu verschiedenen Bremskombis zu geben.
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Oil-Freak …. die Experimentierfreude ist wohl doofer Perfektionismus 😅 …. denn für bessere Rundenzeiten ist das alles sicher nicht erforderlich.
Die einen probieren Rezepte und Gewürzmischungen in der Küche und die anderen Belagmischungen auf Bremsscheiben. Einfach als Hobby mit dem Ziel immer noch stärkere Kombis zu finden.
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Am Montag war ich mit der neuen größeren Bremse (siehe hier) das erste Mal abseits öffentlicher Straßen unterwegs. Nürburgring GP Strecke die kurze Sprint Variante weil auf der Müllenbachschleife F4 Fahrzeuge unterwegs waren.
Die Strecke war nass, die Pilot Sport Cup 2 durch die Wartezeit in der Box eiskalt. Dementsprechend stand ich eingangs Mercedes Arena das erste Mal quer, bei 60km/h. Die Runden waren also sehr langsam und trotzdem wurde die neue Bremse extrem heiß bei nur 2 richtigen Bremszonen pro Runde. Kurve 1 und vor der Schikane. Am Ende des Stints war die Bremse sogar am qualmen. Gestern auf der Nordschleife bei trockener Straße auch direkt wieder Heißrubbeln und am Ende der Runde qualmende Bremse. Beide Tage habe ich versucht kurz und hart zu bremsen. Oft war auch das ABS aktiv.
Habt ihr irgendwelche Vorschläge? Das kann doch nicht richtig sein, dass die Bremse bei ein paar aufeinanderfolgenden harten Bremsungen komplett überhitzt und anfängt zu qualmen.
Wie funktioniert das denn bei den S und RS Modellen? -
Belüftung legen!!
Ohne gute Belüftung gibt das kein mit dem Mastschwein.😅🙈
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Oder die bremsbeläge will nicht mitmachen?
Arden997 Verstehe 👍✌️
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Die möglichen Eskakationsstufen um Bremsentemperaturen im Griff zu behalten sind immer die gleichen:
A. Erhitzung verringern durch
- Luftführung zur/von der Bremse
- Scheiben mit Schlitzen, Nuten, Bohrungen
B. Hitzeaufnahme verbessern/Erhitzung verlangsamen durch
- mehr Masse, Durchmesser/Dicke
C. Folgen der Erhitzung mitigieren
- hitzefestere Bremsflüssigkeit und Beläge
- mehrteilige/Compound-Scheiben
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Oder die bremsbeläge will nicht mitmachen?
Seine Bremskomponenten Kombi wird zur Hauf auf Tracks gefahren auf vielen verschiedenen Autos und funktioniert TOP!
ABER nicht in seiner Gewichtsklasse ohne vernünftiger Belüftung Stosstange auf Mitteltopf!
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Audi Bremsanlagen sind wirklich nicht der bringer weder der RS3 noch mit TTRS hat eine Runde NOS geschaft ohne das das Pedal weich wurde, erst mit dem BMW F87 M2 gingen 2-3 Runden ohne Probleme, traurig.
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Masse der Scheibe macht auch viel aus. Mehr Metall wird langsamer heiß.
In meinem vermutlich nur unwesentlich schwereren Dieselkombi sind immerhin 395/370 mm angelochte Scheiben v/h am Werk und die sind auch nicht über jedes Fading erhaben.
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Deine Bremse ist ja nun vergleichbar mit der S4 TFSI Bremse mit etwas besseren Belägen. Diese ist auch im S4 für nicht viel zu gebrauchen und schnell überfordert.
Mit dem S4 TDI kamen dann ja 375x36mm 2-teiligen Scheiben und auch etwas größere Sättel, Belagmischung ist gleich geblieben. Die Bremse funktioniert auch bei sportlicher Fahrweise ganz ordentlich (Rennstrecke keine Ahnung)
Der RS4 hat auch die 375x36mm Scheiben jedoch noch gelocht, eine eingeschränkte Kühlung durch die Front und für den EU Markt sportlichere Beläge. In wieweit die Beläge mit den DS2500 vergleichbar sind, kann ich nicht einschätzen.
Mit dem RS4 kann man bei sauberer Fahrweise auch mehrere Runden am Stück über die Nordschleife fahren ohne dass die Bremse überhitzt. Das gleiche gilt auch für den RS3 8Y welcher vorne eine sehr ähnliche Bremse hat.
Ich habe auf deinen Fotos gesehen, dass du ein Fahrwerk verbaut hast: Je nach dem wie viel tiefer das Fzg dadurch ist, kann dies die Luftströmung unter dem Auto und damit ggf. auch die Bremsenkühlung beeinflussen, wenn diese original über den Unterboden erfolgen soll.
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