Räder reinigen - Alufelgen, Radkappen, etc.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      Mal ein kleiner Bericht vom Felgen reinigen.

      Nachdem ich bisher nur den Nigrin EvoTec genutzt hatte, kam nun mal der Tuga grün zum Einsatz.


      Wie beim EvoTec hat der Tuga einen guten Reinigungsindikator, und er schäumt mit einer Bürste oder einem Schwamm schön auf:


      Die Felgen waren stark verschmutzt und ich hatte mit dem EvoTec 3 Durchläufe ohne mechanische Hilfe zur groben Reinigung. Die Felgen sahen dann wie jeweils im ersten Bild aus, und es befanden sich noch hartnäckige Reste auf den Felgen. Das jeweils zweite Bild zeigt den Zustand nach weiteren 3 Durchläufen, diesmal mit dem Tuga und der Beihilfe von Bürste und Schwamm.
      Man kann auch gut erkennen, dass die VA-Felgen wesentlich verschmutzter waren als die HA-Felgen.

      HA 1 von 4:


      HA 2 von 4:


      VA 3 von 4:


      VA 4 von 4:


      Die einzelne 5. Felge sieht auf der Innenseite leider sehr mitgenommen aus, doch auf der Außenseite ist sie im besten Zustand von allen.


      Die Felgen haben nun 6 Durchläufe hinter sich, und vielleicht werde ich nach dem entfernen der Klebereste noch einen 7. dran hängen. Einige Stellen sind nämlich noch immer nicht richtig sauber, was man vor allem an den VA-Felgen gut erkennen kann.
      Die beiden Reiniger sind aus meiner Sicht auf ziemlich gleicher Höhe. Beim Tuga gefällt mir aber der Sprühkopf sehr gut. Der Reiniger wird schön gleichmäßig im "Nebel" gesprüht, und das ohne großen Kraftaufwand. Der EvoTec-Sprühkopf hingegen ist eine Katastrophe. Mehr Strahl als "Nebel", schwergängig (nach 2 Felgen krampfen die Finger), und er sifft einen die Finger voll. Wurde dann auch schnell gegen eine Druckluft-Sprühflasche ausgetauscht.

      Ohne mechanische Beihilfe bekommt man den sehr festsitzenden Schmutz aber nicht runter, auch wenn die Reiniger gut anlösen.
      Zukünftig werde ich nun beim Tuga bleiben.

      Für die Klebereste bin ich zu polo gefahren, und habe mir dieses Set für 10€ gekauft: polo-motorrad.de/de/pflege-eimer-set-2019-12-tlg-b043b2.html
      Es geht dabei um den Bikecare Clean Wax, dieser alleine 8€ kostet: polo-motorrad.de/de/clean-wax-400-ml-162075.html
      Den Eimer + Zubehör und das Kraftstoff-Additiv kann ich auch gut verwenden und nehme ich für 2€ Aufpreis natürlich gerne mit. :grins3:
      Auf diesen Reiniger bin ich durch folgenden Bericht aufmerksam geworden: 600ccm.info/1/180422/Kleberrüc…eCare_Clean_Wax_entfernen
      Das sieht doch echt vielversprechend aus und der Anwendungsbereich ist weit gefächert, somit auch für das KFZ gut verwendbar. :daumen: :yes:

      Am Ende noch ein Bild der Außenseiten mit höherer Auflösung, damit man auch die Macken sehen kann. :grins3:

    • Neu

      Heute ging es den Kleberesten an den Kragen.
      Also der Bikecare Clean Wax Reiniger ist zum normalen reinigen gut, doch bei den Kleberesten empfand ich ihn als unbrauchbar.
      Keine Ahnung wie der Kollege aus dem Beitrag oben das gemacht hat. ?(

      Ich habe insgesamt 5 Mittel ausprobiert: Clean Wax, Brunox, Kaltreiniger, Flugrost-Entferner, und Graffiti-Entferner.



      Am besten hat es mit dem Graffiti-Entferner geklappt.
      Dieser löst die Klebereste Stück für Stück richtig an, sodass es am Ende eine schwarze Schmierpampe wird.
      Doch man sollte solch einen Reiniger zuvor an einer kleinen Stelle der Innenseite testen, da diese schon ordentlich zur Sache gehen und auch Lack anlösen können.
      Mein Felgen-Lack ist zum Glück resistent und so konnte ich die Klebereste vernünftig anlösen lassen.

      Im inneren Felgenbett brauchte ich für einen Streifen ca. 10 Minuten, da ich dort auch etwas beherzter beigehen konnte. Ob da nun paar Schlieren sind ist dann auch egal.

      Im schmalen Außenbett blieb es aber eine Geduldsprobe, da ich eben doch wesentlich vorsichtiger vorgegangen bin. Zudem waren die Platzverhältnisse sehr bescheiden, sodass man nicht vernünftig mit dem Daumennagel oder Kunststoffkeil arbeiten konnte. Je nach Länge des Streifens hat das schon so 20-30 Minuten gedauert.




      Übrigens habe ich heute meinen Daumennagel als astreines Werkzeug wiederentdeckt. :grins3:
      Um den angelösten Klebefilm abzuschaben, ging es mit dem Daumennagel am besten. Dieser ist hart genug und weich zugleich, um keine Kratzer zu hinterlassen und trotzdem vernünftig schaben zu können.
      Der Kunststoffkeil war ein wenig zu weich und die Kannte verformte sich. Mit einem Stück Holz hatte ich im Innenbett klare Kratzer.


      Dem Reifen-Menschen muss ich auf jeden Fall sagen, dass er keine Gewichte auf das schmale Außenbett kleben soll :!: :!: :!:
      Wer sowas macht, hat an diesen Stellen noch nie selbst die Klebereste entfernt. :cursing:

      Nach insgesamt 8 von glaub 12 Streifen und 3½ Felgen hatte ich keine Lust mehr. Den Rest mache ich entweder am WE oder nächste Woche.
    • Neu

      Felgenreiniger hab ich mittlerweile auch einiges durch. Am besten hat sich da von Koch Chemie der Quattro Acid XL geschlagen, ist aber soweit ich weiß für Privat schwer erhältlich.

      Mittlerweile bin ich auf was ganz günstiges und unkonventionelles gewechselt.
      Bref Power für Eingebranntes. Ausprobieren lohnt sich :)
      Grüße Steffen :service:

      A Turbo: exhaust gasses go into the turbocharger and spin it. Witchcraft happens and you go faster :flitz:
      - Jeremy Clarkson -

      BMW F87 M2
      2007km - :rav: SSL 0W40
      7856km - SHELL Helix Ultra 5W40
    • Neu

      oelquaeler schrieb:

      Löst das Bref Zeug nicht den Klarlack an??
      Man darfs halt nicht trocknen lassen. Aber das is ja bei jedem Reiniger so.

      Probleme bisher nie. Den Tipp hab ich von nem bekannten bekommen, die restaurieren alte Porsche, Ferrari und co. und versenden das auch ausschließlich
      Grüße Steffen :service:

      A Turbo: exhaust gasses go into the turbocharger and spin it. Witchcraft happens and you go faster :flitz:
      - Jeremy Clarkson -

      BMW F87 M2
      2007km - :rav: SSL 0W40
      7856km - SHELL Helix Ultra 5W40