Toyota Auris Hybrid 0W-20 vs 0W-30

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    • Es liegt einfach daran, dass mir so viele Informationen fehlen. Ich habe jetzt in vielen weiteren internationalen Foren noch im Detail was zum Toyota Öl gelesen und werde eurer Empfehlung folgen und das Amsoil oder Ravenol nehmen.

      In vielen Foren wird der sehr hohe VI vom Toyota Öl als einzigartig angepriesen, damit sei angeblich das Kaltstartverhalten noch besser. Wie ist das zu bewerten?

      Gibt es zwischen dem Amsoil und Ravenol signifikante Unterschiede oder ist das völlig egal welches der beiden ich einfülle?
    • Also:
      VI (Viskositätsindex)

      Es sollte so tief wie möglich sein. Zum beispiel toyotas 0w20 hat eine VI von cirka 210
      Ravenol von cirka 160

      Es zeigt so mit deutlich das im Toyota Öl viel mehr Polymeren enthalten sind.Schlecht sind sie nicht aber mit der Zeit verschwinden die Polymere die das Motoröl bei Kalten Temperatur fliessbar machen.

      Wen du ein Gutes Grundöl hast wie bei Ravenol (PAO Grundöl) brauchst du weniger VI Additive. Nur mit dem Grundöl kommt man schon sehr weit wen ein gutes verwendet wird

      Das Toyota hat HC Grundöl (Hydrocrack)
      Schlecht ist das Öl nicht aber es braucht dann viele VI verbesserer um die Tiefen Temperaturen auch möglich zu machen. Mit dem Ravenol könnte ich ohne Probleme im Sibirien den Motor einschalten. Jedoch mit dem Toyota original Öl wäre ich jetz skeptisch ob es auch nach 3000- 5000 kilometer mein Öl genauso fliessbar bleibt.

      Zwischen Ravenol und Amsoil gibt es unterschiede. Eins davon ist dass das Amsoil Signature Series länger im Motor bleiben kann mehr Kilometer.

      Weiter unterschiede kannst du mit Ölanalysen im Forum vergleichen.
    • Das ganze Gesabbel um das 0W-20 stammt aus den Marketing-Abteilungen der Autohersteller. In der Realität bringt das Öl keine Ersparnis. Das Einzige was man davon hat, ist ein sägendes, lautes Motorgeräusch. Ich spreche aus Erfahrung, da ich 8 Jahre lang 0W-20 in zwei verschiedenen Toyota Yaris gefahren hab. Nach einem testweisen Wechsel auf 5W-30 nach ACEA A3 wirkte der Motor wie ausgewechselt. Er lief plötzlich wesentlich ruhiger und der Verbrauch blieb identisch.

      Im Übrigen besteht keine Pflicht zur Verwendung von 0W-20 während der Garantie. Toyota erlaubt -wie ihr in der Bedienungsanaleitung seht- praktische alle Öle bis hin zum einfachsten 15W-40 oder 20W-50 Mineralöl nach API SL. Anfragen an die Kundenbetreuung kann man sich getrost sparen. Die haben von Öl genauso viel Ahnung wie Baumarktverkäuferinnen. :P
    • DeLorca schrieb:

      Das ganze Gesabbel um das 0W-20 stammt aus den Marketing-Abteilungen der Autohersteller. In der Realität bringt das Öl keine Ersparnis. Das Einzige was man davon hat, ist ein sägendes, lautes Motorgeräusch. Ich spreche aus Erfahrung, da ich 8 Jahre lang 0W-20 in zwei verschiedenen Toyota Yaris gefahren hab. Nach einem testweisen Wechsel auf 5W-30 nach ACEA A3 wirkte der Motor wie ausgewechselt. Er lief plötzlich wesentlich ruhiger und der Verbrauch blieb identisch.
      Weil man in Alltagsmix wegen äußerer und sonstiger Einflüsse keine Veränderungen von 0.05l/100km oder ähnliches feststellen kann.
      Wenn ein Öl 1% Sprit spart (bei einem durchschnittlichen in Deutschland vorkommendem Fahrprofil vielleicht sogar realistisch, bei jemandem der viel Autobahn Langstrecke fährt natürlich nicht) dann kannst du das im Realbetrieb nicht messen durch Vergleichsfahrten. Die Ersparnis ist aber natürlich dennoch vorhanden.
      Das sind dann auf 200.000 Kilometer immerhin 100 Liter Sprit :D Klar, lohnt sich eher nicht. Aber wenn man dieses "ist so wenig lohnt sich eh nicht" an mehreren Fronten praktiziert.
      Wie man ja weiß... Kleinviech macht halt auch Mist :)
    • Ja, der Verbrauchsunterschied ist bei dünneren Ölen tatsächlich messbar und wird ja auch z.B. am ACEA M 111 Verbrauchstest in den Prüfständen ermittelt, wobei die 1-2% für uns im Alltag eher im Rauschen der sich dauernd ändernden Außenbediungen (Verkehr, Klima, Reifen usw) untergehen außer man mittelt über längere Zeiträume unter möglichst gleichen Bedingungen.

      Die Abwägung/Kompromiss zwischen Ökonomie und Performance muss jeder für sich abhängig von seiner äußeren Bedingungen (Fahrprofil, finazielles Puffer usw.) treffen und kaum einer wird am Ende sagen können ob eine andere Alternative besser oder schlechter wäre, dafür stecken wir nicht tief genug in der Technik und haben meistens keine ausreichend große Menge an Stichproben (gleiches Modell und Fahrprofil). Fuhrparkmanager eines großeren Firma müsste einer von uns Ölfreaks mal sein. :D
    • Leon96 schrieb:

      Die Ersparnis ist aber natürlich dennoch vorhanden.
      Das sind dann auf 200.000 Kilometer immerhin 100 Liter Sprit :D Klar, lohnt sich eher nicht. Aber wenn man dieses "ist so wenig lohnt sich eh nicht" an mehreren Fronten praktiziert.
      Wie man ja weiß... Kleinviech macht halt auch Mist :)
      Dann multiplizierst du die gesparte Menge Kraftstoff mal der Menge an neuen Fahrzeugen, die ein Fahrzeughersteller jährlich absetzen muss und schon weißt du, wie diese (zumindest auf dem Papier) ihren Flottenverbrauch reduzieren, um vor denen gut dazustehen, die über Schadstoffausstöße jetzt das große Sagen haben. Wird ja immer wärmer draußen. ;) :whistling:

      Sorry für Offtopic. :)
    • Ich gebe beim Toyota Hybrid noch zu bedenken:
      1. Der wird in Sekundenbruchteilen mit 20kW vom Stand auf 1000u/min gebracht. Mischreibung ist da nur sehr kurz. Erst danach bekommt er Sprit. Der hat also vor dem ersten Tropfen Benzin schon Öldrück.
      Abstellen umgedreht. Benzin aus und elektrisch anhalten.
      Start-Stopp macht dem Motor also wenig aus.
      0w20 ist an der Baustelle kein Problem.

      2. Der Motor läuft fast nie Teillast. Die Drosselklappe ist quasi immer offen, oder die Kiste ist aus. Damit spart das 0W20 weniger ein, weil man von Grund auf weniger Umdrehungen oder weniger Hubraum gebraucht hat, wie der klassiche Sauger, der die Brennräume ja selten ganz voll hat.

      Unser Prius2 , der ja den weitgehend gleichen Verbrenner hat, ist mit 5w40 viel leiser als mit 0w30. Und braucht zumindest nicht messbar mehr. Die Ruhe wäre mir einen Mehrverbrauch wert.
    • nein. Das Atkinson Zyklus ändert nix. Der Motor ist 1:14 mechanisch verdichtet. Schließt die Ventile aber später, so dass er etwas Gemisch in den Ansaugtrackt zurück schiebt, und doch nur ca. 1:10 Verdichtung nutzt. Bem Expandieren im Arbeitstakt hat er aber 1:14. Da nutzt die Energie besser und senkt die Abgastemperatur.

      Fürs Öl ist das ein Stinknormaler Otto.
    • Also in den USA zumindest schon da ist der öldeckel bei allen neuen fahrzeugen mit 0w20 beschriftet, in europa wird das nicht beschriftet. Ich hab jetzt noch nicht gehört das aufgrund der Außentemperatur ein anderes öl als dass 0w20 verwendet werden muss.
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    • Naja ich denke wenn es bei uns im Sommer 50 Grad heiß wäre und der Toyota dann mehrere Stunden mit Vollgas über die Autobahn gescheucht würde, wäre das 0W-20 sicherlich nicht der Motorgesundheit zuträglich. :P

      Deshalb steht ja auch in der Bedienungsanleitung, dass bei hoher Belastung oder hohen Geschwindigkeiten höherviskose Öle besser geeignet seien.
    • In der letzten Autobild war der Honda Civic (9-te Generation) im Gebrauchtwagen-Check. Da stand, dass es mit dem 0W-20 lt. einigen Besitzern zu erhöhtem Ölverbrauch käme und alternativ besser 5W-30 verwendet werden sollte.

      Das kann ich durchaus bestätigen. Meine zwei Yaris hatten seinerzeit auch einen gewissen Ölverbrauch mit dem 0W-20. Der 1.8 Liter Motor im Yaris TS hat pro 1.000 km ca. 100 ml Öl verbraucht. Das ist eigentlich schon zuviel für einen Neuwagen. Außerdem hat ab ca. 25 tkm die Ventildeckel-Dichtung angefangen zu schwitzen.