Winter- und Sommereifen

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    • so, für meinen Alltagskombi brauche ich neue Hinterreifen.
      Vorne sind Hankook S1 Evo2 neu gekommen, jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich einfach die Hankook auch hinten fahren soll, oder ob es in der Preisklasse (235/45/17, 77€ inkl. Montage der Hankook) was besseres gibt?

      Auf folgendes lege ich wert: Abrollgeräusch, Rollwiderstand, Nass/Trockengrip. In der Reihenfolge.
      Oder bin ich da mit dem Hankook gut bedient? Vorteil wäre, ich hätte keine unterschiedlichen Fabrikate wenn ich hinten auch die Hankooks montiere.
    • Ich würde grundsätzlich vorne und hinten die gleichen Reifen fahren. Im Grenzbereich hat man entweder keine Chance einen Aufprall zu vermeiden (Untersteuern, längerer Bremsweg, bei schlechteren Vorderreifen) oder das Auto dreht sich bei heftigem Ausweichmanöver (Übersteuern, schlechtere Hinterreifen). Die Balance und die Assistenzsysteme funktionieren nur bei gleichen Reifen optimal. Vom Fahrspaß mal abgesehen.

      Der S1 evo2 ist ein Reifen mit gutem Preis-Leistungs Verhältnis. Er hält nicht wahnsinnig lange, aber er ist ok, war damit mit dem RX8 schon mal sehr flott unterwegs.
    • Gleiche Reifen mit möglichst gleich tiefem Profil (eine Differenz von mehr als 2-3mm ist nicht mehr optimal) sind IMMER das Ziel meines Handelns.
      Grund ist die heutzutage teils anspruchsvolle Regelelektronik und das Fahrverhalten selbst bei alten Autos. Bin mal zwei unterschiedliche Reifenpaare auf den Achsen gefahren (beides bekannte Premiummarken) und da war entweder dee Hintern schwammig und oder bei umgekehrter Montage die Vorderräder gefühlt immer und in jeder Kurve am “Limit“ (gefühlt hats die schon fast vom Horn gezogen). Nach der Umstellung auf die vermeintlich “weichen“ Flanken auf beiden Achsen, lief das Auto spurtreu, stabil und direkt, ohne dass je wieder eine Auffälligkeit vorkam.

      Grundsatz:
      IMMER gleiches Modell auf allen Achsen, regelmäßiges Durchwechseln auf den Achsen nach max. (!) 15.000km (also beim Ölwechsel), wenn sich Sägezahn ankündigt, dann über Kreuz.
      :megu: :rav: :rowe: :total:
    • Bei nicht Laufrichtungsgebundenen Reifen ist über Kreuz nicht schlecht, damit die auch mal andersrum laufen. Kommt aber auch auf das Fahrzeug an. Bei meinem werden die Vorderreifen nur beim Bremsen in Längsrichtung belastet, die Hinterreifen vor allem beim Beschleunigen. So habe ich festgestellt, dass von vorne nach hinten tauschen bei Beibehalten der Laufrichtung das beste Verschleißbild erzielt wird. Bei Frontantrieb wäre das wieder anders.

      Bei Laufrichtungsgebundenen Reifen geht über Kreuz natürlich nicht.
    • Laufrichtungsbindung hast du v.a. bei Winterreifen und zum großen Teil bei GJR. Sommerreifen sind häufig nicht laufrichtungsgebunden, sondern nur “Insinde-Outside"
      Je nach Fahrzeug würde ich den Inside-Outside-Reifen immer den Vorzug geben, v.a. auch Fronttrieblernen, wo die Hinterachse unangetrieben einfach nur mitgezogen wird und dabei v.a. bei Fahrzeugen aus dem VW-Konzern, da diese sehr sägezahnempfindlich sind was laufrichtungsgebundene Reifen mit V-Profil angeht.
      :megu: :rav: :rowe: :total:
    • Nach etlichen Kilometern mit den Uniroyal RainSport 3 mal ein kurzes Update.
      Für Fahrer ohne größere Ansprüche an eine sportliche Fahrweise und mit einer gewissen Angst vor Aquaplaning mit Sicherheit ein toller Reifen. Dazu kommt dass der Uniroyal, bedingt durch seine *weiche Profilmischung, einen guten Komfort bietet.
      Für sportliche Fahrer kein empfehlenswerter Pneu! Dazu ist der Reifen zu weich, besonders bei hohen Außentemperaturen mit trockenen Asphalt kommt der Reifen an seine Grenzen.

      *Dadurch bedingt höheren Luftdruck verwenden! 0,2-0,3 bar mehr. Individuell vom Fahrzeug abhängig.